Als Coach Arbeiten: Arbeiten als Coach

d.h. einen Kunden-Avatar zu erstellen und dann damit zu arbeiten.

Berater: Coach werden: Ist es das noch wert? – verbieten

Ob es sich um Beratung, Hilfe bei der Berufsplanung oder Stressbewältigung handelt: Trainer sind aus dem Beratungsmarkt nicht mehr wegzudenken. Vielmehr sind sie zu einem festen Bestandteil des Beratungsmarktes geworden. Die Weiterbildung in diesem Gebiet boomt – nicht nur für zukünftige Wirtschaftstrainer, sondern auch für Pastoren oder Pädagogen, die Coaching-Methoden in ihre Tätigkeit integrieren wollen. Laut Schätzung des Bundesverbandes Coaching e. V.

Bei der DVBC werden jährlich ca. 4000 Personen in Deutschland ausgebildet. Außerdem ist ein Coach keine geschützter Berufstitel – jeder kann sich als Coach darstellen. Er fährt fort: „Viele Ausbilder geben heute ein Coaching, bei dem man sich die Frage stellen muss, wie die Qualitäten aussehen. Nichtsdestotrotz bleibe die Industrie optimistisch: Für Coaches gebe es noch viel zu tun, sagt Thomas Bachmann.

Unter seiner Leitung steht das Coaching- und Consulting-Institut Artop, das unter anderem die Weiterbildung zum Coach mit dem Fokus auf Weiterbildung durchführt. Die Psychologin sieht es als selbstverständlich an, dass Firmen in einer Zeit immer verwirrenderer, weltumspannender und komplexer werdender, miteinander verzahnter Strukturen von Experten unterstützt und betreut werden.

„Nicht alle Firmen und Einrichtungen haben bisher Coachings für ihre Manager eingeführt“, sagt er. „Bedenkt man, dass ein Betrieb mit mehreren hundert Beschäftigten einen Bestand von etwa zehn Trainern hat, gibt es noch viele Chancen für zukünftige Ausbilder. „Um sich als unabhängiger Coach am Arbeitsmarkt zu positionieren, bedarf es jedoch eines Durchhaltevermögens.

Thomas Bachmann erwartet zwei bis drei Jahre, der DVBC geht von drei bis fünf Jahren aus. „Entscheidend für den Unternehmenserfolg sind die anderen Säulen und die Berufserfahrung“, sagt Thomas Bachmann. „Zahlreiche Trainerinnen und Trainer führen auch Schulungen, Organisationsentwicklungen und Beratungen für Firmen durch. Nach Angaben des DVBC kosten qualifizierte Business-Coachings mind. 100?/Stunde.

Im eineinhalb Jahre oder 300 Std. Fortbildung bei arthop lernt der Kursteilnehmer unterschiedliche Coachingmodelle und -methoden sowie Fallbeispiele ausprobieren. „Eine gute Bildung bedeutet auch, sich selbst besser zu verstehen. Denn der eigene Mensch ist das Instrument im Training, der Resonanzboden“, sagt Thomas Bachmann.

Allerdings wollen viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer gar nicht als selbstständige Trainerinnen und Trainer arbeiten, sondern das Erlernte an ihrem Arbeitsort mitbringen. Gabriele Müllers Trainingsgruppen am Coaching-Institut Isco in Berlin umfassen Personalverantwortliche oder Führungskräfte, die ihre Kenntnisse im Personalmanagement erweitern wollen. Schließlich werden auch die Trainer für leitende Angestellte ausgewählt – und sie suchen verstärkt nach einer qualifizierten Einarbeitung.

„Einige meiner Seminare werden von Kolleginnen und Kollegen besucht, die schon lange im Berufsleben stehen und seit Jahren coachen“, sagt Gabriele Müller. Wenn Sie einen geprüften Coach wollen, fordern Sie Training und nicht nur Nachweise. „Mini-Bewertungen für Trainer sind keine Rarität mehr. Darüber hinaus erkennen die selbst ernannten Trainer, die von Natur aus oft Psychologinnen oder frühere Personalverantwortliche sind, dass sie keine Fortschritte in ihrer früheren Tätigkeit gemacht haben und ihr Wissen theoretisch erweitern und so neue Lösungsansätze und Werkzeuge erlernen wollen.

Die Teilnehmerinnen werden von Gabriele Müller sorgsam ausgewählt. Ein gewisses Maß an Lebens- und Berufspraxis ist erforderlich, da viele Firmen speziell nach Trainern mit einem gewissen Berufshintergrund aussuchen. „Es ist wie ein guter Wein“, sagt sie. „Ein Trainer reift mit dem Zeitgeist. „Das Training ist wie ein Coaching-Prozess aufgebaut: Nach einer Einführungsphase, in der die Beteiligten und Trainer wieder darüber nachdenken können, ob sie wirklich zusammen arbeiten wollen, erfolgt die Klärung der Ziele, dann eine Prozess-Phase, der Abschluß und danach noch ein Follow Up.

Gabriele Müller überträgt das Gelernte während des Trainings auf ihre eigenen Kunden – Geschäftsleute. Zu den typischen Coaching-Themen gehören laut DVBC-Geschäftsführerin Julia Eversmann die Verbesserung der Sozial-, Management- und Führungskompetenz, der Abbau von Leistungs-, Kreativitäts- und Motivationsblöcken, die Hilfe bei akutem Konflikt oder die Begleitung des Coachees bei neuen Aufträgen.

„Coachings können den Kunden bei der Reflexion ihrer Aktionen und „blinden Flecken“ zuarbeiten. Die Trainerin verhält sich wie ein gesellschaftlicher Spiegelbild und gibt dem Kunden das Rückmeldesignal, das er oft nicht mehr aus seinem Arbeitsumfeld erhält“, sagt Julia Eversmann. Eine gleichberechtigte Hierarchie, in der Coach und Kunde auf einer Stufe handeln, ist für ein erfolgreiches Training entscheidend, sagt Gabriele Müller.

Auf einmal müssen sie überdenken und den Coaching-Prozess durch das Stellen von Fragestellungen lösen und steuern lernen“, sagt die Trainerin, die selbst als Coach für Auftraggeber wie BMW und das AA tätig ist. Gabriele Müller hat zum Beispiel einmal einen Autohändler geschult, der seine Führungsqualitäten erweitern wollte. Er hat nach seiner Lehre am Isco Institute sein Unternehmen verkauft und ist seitdem als selbstständiger Coach und Consultant tätig.

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