Ausbildung Spiritueller Coach

Training Spiritueller Coach

Suchen Sie eine moderne, spirituelle und effektive Ausbildung im Coaching? Systemische Begleitung und Geistigkeit Hilft es, das Bild des Trainers von Mensch und Einstellung zu entwickeln? Die Menschen- und Haltungsbilder des Coaches sind die Grundlage für eine gute Betreuung, man kann sie immer wieder hören und lesen. Über den Verweis auf die allgemeinen anthropologischen Grundsätze der Berufsethik hinaus bleibt jedoch weitestgehend offen, in welchem Maße Geistigkeit dazu beitragen kann, das Bild des Trainers von Mensch und Attitüde aufzubauen oder zu erweitern.

In der Enzyklopädie Brockhaus wird definiert: "Spiritualität, die spirituelle Ausrichtung und Lebensweise eines Menschen; (....) die'innere' Ausrichtung und'äußere' Lebensweise, die vom Glaube getragen wird (als grundlegendes Element des Ordenslebens ) und die unter den realen Lebensverhältnissen im Grunde die ganze Menschheit prägt" (Brockhaus, 2006, S. 785). Auf der Grundlage von zahlreichen qualitativen Untersuchungen, die versucht haben zu vermitteln, was verschiedene Gruppen von Menschen unter dem Begriff Geistigkeit verstanden haben, werden sowohl Fachleute als auch Fachleute und Pfleger (....) immer mehr als Einvernehmen akzeptiert, die Geistigkeit als'Verbundenheit' zu bewerten (....).

"Und so findet man andere Stimmungen, wie die des Diplompsychologen und Theologen Renaud van Quekelberghe (2007), der zusammenfasst: "Der Mensch kann nicht anders als geistlich sein. Die Formulierung'Erkenne dich selbst' könnte als Wahlspruch oder Gedächtnisstütze verwendet werden, um die hier gesuchte'Definition' von Geistigkeit in drei Wörter zu gliedern.

"Und auch der vierzehnte Dalailama, der als Verfechter einer Verbindung zwischen Orient und Okzident bekannt ist, hat sich immer wieder zu diesem Themenkomplex geäußert: "In der Geistigkeit geht es um die Eigenschaften der Menschheit - wie z. B. liebevolle Anteilnahme, Ausdauer, Verständnis, Toleranzbereitschaft, Vergebung, Genugtuung, Verantwortungsbewusstsein und das Streben nach Harmonie - die einige Menschen selbst und andere beglückwünschen ", so dass sie sich und andere beglückwünschen ", sagt er.

Deshalb behaupte ich manchmal, dass wir ohne Glauben zurechtkommen, aber keineswegs ohne diese fundamentalen geistigen Qualitäten. Allerdings ist Geistigkeit ein in diesem Land beliebtes und virulentes Phänomen, das aber auch durch eine gewissen Obdachlosigkeit gekennzeichnet ist. Im Laufe der Erleuchtung wurde die Geistigkeit zur Privatangelegenheit erhoben.

Noch heute tendieren wir dazu, wissenschaftlichen Äußerungen statt denen der Geistigkeit zu folgen (Elahi, 2001). Materialwissenschaften wie z. B. Humanmedizin, physikalische oder biologische Disziplinen werden (im Unterschied zur Spiritualität) in Westeuropa in sozial renommierten Institutionen unterrichtet. Anders als in der Psyche - hier haben sich Begriffe wie das Prinzip der Kohärenz in der Begrüßung oder der Aufmerksamkeitsorientierung in der Psyche schon lange durchgesetzt - ist im Systemcoaching die Forschung nach eventuellen, bedeutsamen wechselseitigen Einflüssen mit der Geistigkeit noch sehr schwach entwickelt.

Die Lebens- oder Menschensicht des Coaches wird von Nino Thomas Naschek ( "2009") als Grundvoraussetzung für ein erfolgreiches Coaching gesehen. In der systemisch /konstruktivistischen Menschenansicht sind die Menschen grundsätzlich autark, strukturbestimmt, sich selbst organisierend und selbstreferentiell. Für den Coach ist sein Klient keine "triviale Maschine", sondern ein autopoietisches Verfahren (Maturana). Das Coaching basiert auf der Einstellung, die der Coach (auf Prozessebene) und der Klient (für den professionellen Kontext) als Experte haben.

Bei Günter Bamberger (2005) geht es um eine echte Auseinandersetzung zwischen Coach und Kunde - ohne zu beurteilen oder gar zu verdammen. Erforderlich ist die interne Einstellung des Coaches, u.a. Aufmerksamkeit in der Wahrnehmungswahrnehmung, im Hören und im Erkennen der Realitäten des Klienten.

Auch Björn Migge (2007) ermutigt Trainer, ihre eigenen geistlichen Ursprünge zu finden, da die Begierde nach dem Himmlischen schon immer dem Menschen gehört hat. Sie können durch die Auseinandersetzung mit der Geistigkeit wiedergewonnen werden. Susanne Mingers und Philipp Wildburg (2005) zählen zu den wenigen, die sich ausdrücklich mit dem Themenkomplex der systemischen Seelsorge und Geistigkeit auseinandersetzen.

Eine in den USA durchgeführte Untersuchung (in deren Rahmen rund 1.700 Führungskräfte befragt wurden) hat ergeben, dass Firmen, die den Spiritualitätsgedanken einbeziehen, erfolgreich sind: Sie sind anpassungsfähig, glaubwürdig, sinnvoll und einfallsreich. Auch die Kombination von Geistlichkeit und Ökonomie kann den Firmen ökonomische Vorzüge verschaffen. Die Mingers und Wildburg stellen in ihren Äußerungen eine Beziehung zwischen Geistigkeit und Ökonomie her, vorausgesetzt, die Internationalisierung erfordert ein ebenso umfassendes Denk- und Handlungskonzept.

Durch spirituelles Gedankengut und Taten wird eine holistische Sichtweise erstrebt. Trainer haben die Hauptaufgabe, verschiedenste Kommunikationsformen zu konzipieren und zu managen. Zudem stehen Trainer an exponierten Orten und sind somit manchmal auch Projektionsflächen für Gefühle wie Zorn, Rücktritt und Hoffnungen der Betreuten. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, verfügt ein erfolgreicher Coach über ein breites Spektrum an Wahrnehmungen und Handlungsfähigkeit.

Spirituelle Fähigkeiten können diese Prozesse unterstützen: die Entfaltung spiritueller Merkmale oder die Umsetzung spiritueller Übungen kann für Trainerinnen und Trainer von Nutzen sein, das eigene Menschen- und Haltungsbild kann aufgebaut oder erweitert werden, persönliche Erlebnisse und Ansichten über eigene spirituelle Übungen und spirituelle Literaturen sind dafür von Nutzen, die künftige Weiterentwicklung in Coachingpraxis und Training im Zusammenhang mit dem Spiritualitätsbereich wird bewertet?

Dazu wurden fünf ESBA-Dozenten und zehn Trainer, die alle eine Weiterbildung im Coaching bei der ESBA abgeschlossen hatten, im Rahmen eines leitlinienbasierten Expertengesprächs interviewt. Das Stichprobenbild ist einheitlich im Hinblick auf ein gemeinsames Verständnis von Coaching sowie Menschenbild und Einstellung, da alle Teilnehmer nach dem "Kieler Beratungsmodell" vorgehen. Dabei wurden neben der Bedeutung des Menschenbildes und der Einstellung der Trainer auch andere Gesichtspunkte in Frage gestellt.

Spirituelle Qualitäten wie z. B. Zuneigung, Mitleid, Ausdauer, Toleranzen, Aufmerksamkeit, Zufriedenheit und Verantwortungsbewusstsein sind daher in allen großen geistlichen Traditionen von zentraler Bedeutung. Inwiefern diese Selektion spiritueller Merkmale auch für Trainer für die Entwicklung und Erweiterung ihres eigenen Menschenbildes und ihrer Einstellung von Bedeutung ist, sollte daher geprüft werden. In den großen geistlichen Traditionen wird auch eine ganze Serie von geistlichen Übungen praktiziert, die dazu beitragen sollen, den geistlichen Weg zu gehen.

Es wurden sieben solcher spiritueller Verfahren (Meditation, Mantra, Yoga, Pilgerfahrt, tägliche Reflektion der eigenen Aktionen, Tanz) den Testpersonen zur Beurteilung unterbreitet. Darüber hinaus hatten sie die Gelegenheit, andere geistliche Verfahren zu benennen und zu evaluieren und zu beurteilen, inwiefern sie diese Verfahren bereits selbst praktizieren oder in Zukunft praktizieren wollen. Danach wurde nach der Bedeutung spiritueller Verfahren für die Weiterbildung im Coaching befragt.

Bei allen Teilnehmern sind sowohl das Bild des Menschen als auch die Einstellung "sehr wichtig". Mehr als 80 Prozent aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer betrachten das Thema Geistigkeit als essentiell für die Entwicklung und Erweiterung des Menschenbildes sowie für die Einstellung des Coaches. Die meisten Menschen halten es für "sehr wichtig", wenn es um das Thema Herz, Verstand, Toleranz und Verantwortungsbewusstsein geht.

Im Durchschnitt werden Sympathie und Ausdauer als " bedeutend " und Befriedigung als Durchschnitt erachtet. Meditationen, Übungen zur Achtsamkeit, tägliches Nachdenken über das eigene Handeln werden von den Interviewpartnern als sehr nützliche Übungen erachtet. Zudem zeigten die Teilnehmer andere geistliche Übungen an, von denen sie glauben, dass sie für Trainer "sehr hilfreich" sein können:

Die Reflexion mit anderen - ob in der Gastfamilie, mit Freunden oder im geistlichen Kreis - gilt als eine sehr hilfreich. Andere Vorgehensweisen werden zitiert: Auch der von den Teilnehmern selbst durchgeführte Report über die geistlichen Übungen ist sehr informativ. Die Reflexion und der Erfahrungsaustausch mit anderen Menschen ist eine sehr nützliche Hilfe für die Mehrheit der Fragenden.

Im Vorfeld des Coachings werden teilweise besondere kinetische Übungsaufgaben oder Eigenhypnose zur Konzentrations- und Stressreduktion ausgeführt. Darüber hinaus kann ein rituelles Vorgehen, wie z.B. das bewusste Händewaschen zur Neuvorbereitung, das Aufspüren und Anfordern eines guten Coachinggesprächs oder ein Motto, um Sie in Stimmung zu bringen, hilfreich sein. Andere geistliche Praxis der Interviewten waren:

Einige Male in der Woche pausieren und aus dem Alltagsleben "strahlen", allein sein, seine Wahrnehmungsposition auch im privaten Bereich verändern, zuhören, geistliche Texte vorlesen. Die meistgenannten Werke waren Werke der östlichen Geistigkeit, insbesondere die "Autobiographie eines Yogi" von Paramahansa Yogananda, "Das tibetanische Lebens- und Sterbebuch" von Sogyal Rinpoche, aber auch der (westliche) Klassiker der Achtsamkeit "Gesund durch Meditation" von Jon Kabat-Zinn.

Oft wurden christliche Schriften, z.B. des Benediktiners Anselm Grün, aber auch die eigentliche Schrift erwähnt, es folgten verschiedene Bücher aus der psychotherapeutischen (z.B. Viktor Frankl) und aus dem Bereich Coach. Die Entwicklung der Aufmerksamkeit steht für viele Teilnehmer im Zentrum der geistigen Seite, mit denen sie sich in den nächsten Jahren noch intensiver beschäftigen wollen, um ihre Coachingkompetenz zu erweitern.

Das Nachdenken und der Erfahrungsaustausch mit anderen steht für einige der Teilnehmer auch auf der Zuarbeitsliste. Auch das Wissen über die Chakras (in verschiedenen Belehrungen als Energiezentrum des Menschen erwähnt) sowie der allgemeine Zugriff auf spirituelles Wissen (auch aus anderen Kulturen) über das Heilen in verschiedenen Formen ist für einige Befragte in der näheren Umgebung wünschenswert.

Weitere Praxisprojekte der Interviewpartner sind: Mehr als 80 Prozente der Umfrageteilnehmer sehen die Einbeziehung spezieller Aufmerksamkeitsübungen in künftige Coaching-Trainings als "wichtig" oder "sehr wichtig" an. Auffallend ist, dass für mehr als 60 Prozent aller Teilnehmer eine Einbindung der alltäglichen Reflektion des eigenen Handelns in künftige Ausbildungsgänge "sehr wichtig" zu sein scheint; mehr als zehn Prozentpunkte bezeichnen dies nach wie vor als "wichtig".

Allerdings wird das Erlernen und Praktizieren von Mantras als weniger bedeutsam erachtet. Zudem wird der Nutzen des Austausches, insbesondere zu spirituellen Fragen mit anderen, oft erwähnt und der Wille zum Ausdruck gebracht, sich in zukünftigen Schulungen stärker auf "Rituale" zu konzentrieren. Weitere Vorgehensweisen, die sich die Interviewpartner in der Weiterbildung erhoffen: Das sind

Qi-Gong, spirituelles Erlernen anderer Kulturkreise, Witz, Hypnosereisen, Atemgymnastik, Tierarbeit, Malen, Basteln und Verfassen von Texten. Die Interviewpartner hoffen auch, dass die Bereiche Ritual, Geistigkeit und Mediation sowie der Meinungsaustausch über "Sinn, Nutzen & Ethik" einen festen Platz in der Supervision einnehmen werden. Insgesamt gehen mehr als 60 % der Umfrageteilnehmer davon aus, dass sich die beiden Bereiche Sexualität und systematisches Training in den nächsten Jahren noch mehr als heute prägen werden.

Dies sollte sowohl in der Ausbildung als auch im Selbstbewusstsein Berücksichtigung finden. In der Coaching-Praxis könnte dies dazu führen, dass für den Coach in Zukunft eine gesamtheitliche Sicht auf den Coach noch mehr an Bedeutung gewinnen wird. Dazu gehören die Konzentration auf Wertvorstellungen (von Menschen und Organisationen), das Angebot von "ruhigen Räumen" für unsere Gäste und die Verstärkung der Kundenwahrnehmung von Trainern.

Die Trainer sind aufgefordert, ständig an ihrem Bild vom Menschen und ihrer Einstellung zu feilen. Nach Helmut Schlegel (2009), der die Baummetapher für den Menschen verwendet, stehen die Haarwurzeln für das Bild des Trainers von Mensch und Einstellung. Er gibt dem Tannenbaum - dem Trainer - Stärke, Ernährung und Unterstützung.

Geistigkeit kann ein "Mittel des Wachstums" sein - das ist das Ergebnis der vorliegenden Studie. Welche Bedeutung hat dies für die Coachingbranche? In der Gesellschaft steigt die soziale Anerkennung der "Spiritualität" - sowohl im Privat- als auch im Geschäftsleben. Inwieweit wird es dann möglich sein, die Abgrenzung privater und beruflicher Inhalte im Rahmen des Coachings beizubehalten?

Wird es immer mehr geistliche Übungen gibt, die unmittelbar im Coachingbereich angewandt werden? Aber es wird immer esoterische Scharlatane gibt - genau wie im Trainer. Dabei wird es von Interesse sein, wie die Coaching-Ausbildungsinstitute und -Verbände mit ihren Qualitätsmerkmalen und Maßstäben vorgehen werden. Wer Menschen gesamtheitlich sehen will, benötigt auch mehr Trainer, die mitdenken.

Lösungsorientiertes Consulting. Schlüsselwort: Geistigkeit. Psyche und Geistigkeit - Überblick über den Stand der Forschung. Geistigkeit ist eine Lehre. Grundkenntnisse der natürlichen Geistigkeit. Tiefenpsychotherapie und Geistigkeit. Die Enzyklopädie der Geistigkeit. Manuelles Training und Consulting. Systemberatung und Geistigkeit. Grundlagen der geistlichen Therapie. Spirituelle Begleitung. Systembetreuung.

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