Bafa Bafa Interkulturelles Training

Interkulturelles Training Bafa Bafa

("BaFa BaFa-Spiel"), Weltmodelle: Das BaFa-Spiel bietet die Möglichkeit zu kulturellen Begegnungen in. nung, für die ich das "Train-The-Trainer"-Training anbiete. Die interkulturelle Bafa-Kultursimulation Bei Bafa Bafa Bafa handelt es sich um ein Planspiel, das in der Regel als interkulturelles Training stattfindet und in dem sich zwei verschiedene Kulturkreise treffen und gegenseitig beeinflussen. Die Teilnehmer erfahren während der Veranstaltung, wie man sich in einer fremdsprachigen Welt fühlen kann und welche Missverständnisse, Probleme, aber auch lustige Auseinandersetzungen entstehen können, wenn sich verschiedene Kulturskripte "treffen".

Mit diesem Spiel sollen die Kulturregeln der anderen Spielergruppe erforscht werden. Damit sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ungehindert gegenseitig zubereiten können, sind zwei Zimmer notwendig. Das Training gliedert sich zunächst in zwei Bereiche. Die beiden Gruppierungen bekommen einen eigenen Titel (z.B. Alpha- und Betakultur) und separate Anweisungen zu den Kulturen: (fiktive) Kulturregeln, -normen, -werte, non-verbales Benehmen, etc.

Jede Reisegruppe schickt nach einer kleinen Vorbereitungszeit eine bestimmte Kontaktperson ("Botschafter") an die andere Reisegruppe, um zu erfahren, wie man mit der anderen Reisegruppe in Verbindung treten kann. In einem ersten Arbeitsschritt sollen die "Botschafter" nun die andere Unternehmenskultur exklusiv betrachten und der eigenen vorlegen.

In einem zweiten Arbeitsgang wird ein zweiter "Botschafter" mit den bisherigen Erfahrungen an die andere Arbeitsgruppe gesandt und betrachtet diese wieder. Als letztes wird ein weiterer "Botschafter" gewählt, der nun mit der anderen Sprache in Berührung kommt und dann seiner eigenen Arbeitsgruppe darüber Bericht erstattet. Reduzierung von Hemmschwellen in binären Gruppierungen.

Hemden, Robert G. (1977): Eine Kreuzkultursimulation.

Interkulturelle Bildung

Das interkulturelle Erlernen wird aufgrund der zunehmenden internationalen Interdependenz und der bestehenden Globalisierung immer wichtiger. Mit der zunehmenden weltweiten Verflechtung werden interkulturelle Begegnungen immer öfter, sei es im privaten oder geschäftlichen Bereich, im In- oder Ausland. Damit man sich in diesen Interkultursituationen richtig zurecht finden und benehmen kann, ist interkulturelle Kompetenz gefragt.

Eine allgemein gute Einstellung zu interkultureller Begegnung kann als Ansatzpunkt angesehen werden, ebenso wie die Reflexion der eigenen Kulturprägung und -bindung.

Die Aneignung von interkulturellem Wissen ist ein dynamisches und komplexes Verfahren, das als interkulturelles Erlernen bekannt ist. Intercultural competence erfordert daher interkulturelles Wissen. Mit interkulturellem Training können Sie Kompetenzen erwerben und entwickeln. Interkulturelles Arbeiten ist als kontinuierlicher und lebendiger Prozess zu begreifen und beruht auf Erfahrungen der Differenz zwischen "dem Eigenen" und "Anderen".

Interkulturelles lernen bedeutet aufgrund dieser Differenzierung Wandlungsprozesse, die die Vereinnahmung fremder Kulturen und die Neudefinition des Bezuges zur eigenen Unternehmenskultur vorgeben. Weil interkulturelles Lernen zur Förderung des Aufbaus von Interkulturellem Wissen beitragen soll, sind die Lernobjekte immer an die theoretischen Konzepte und Leitbilder der Intercultural Competence angelehnt. Die von Weidemann (2007) erarbeiteten Möglichkeiten und Orientierungspunkte für interkulturelles Lernen sind nachfolgend aufgeführt: der Ankauf konzeptionellen Know-hows über Interkulturalität (Kammhuber 2000); die Weiterentwicklung der Fähigkeiten zu "isomorphen Zuschreibungen" und damit zur Lösung kritischer Ereignisse (Thomas 1995); das Fremdsprachenlernen (u. a.

Gudykunst/Kim 2003); der Abbau von Ängsten und die Entstehung von Toleranz gegenüber Unklarheiten im Umgang mit Unbekannten; die notwendige Weiterentwicklung der Regulationsfähigkeit von Emotionen (Matsumoto/Yoo/Nakagawa 2008); die Bewusstseinsbildung für die Kulturdimension der sozialen Wechselwirkungen (Brislin/Yoshida 1994); die Entstehung der verallgemeinerten Orientierungsfähigkeit in fremde Kulturkreise (Thomas 1988) oder die Entstehung einer Einstellung der Aufmerksamkeit der Informationsverarbeitung an sich ("Mindfulness") (Gudykunst/Kim 2003).

Interkulturelle Kompetenzen und damit die Lernziele des kulturübergreifenden Lernen finden in unterschiedlichen Zeiträumen statt, teilweise eigenständig oder in vernetzten und bedingten Bildungsprozessen. Zur Erreichung der Lernziele des kulturübergreifenden Lernprozesses sollten unterschiedliche Lernformen eingesetzt werden, die kognitive, affektive und verhaltensbezogene Lernniveaus ansprechen:

Kognitives Training zielt auf den Aufbau von interkulturellem Wissen. Es geht um den Theorieerwerb von interkulturellem Inhalt. Die affektiven Lernziele konzentrieren sich auf den Erhalt und die Entwicklung von interkulturellem Feingefühl. Ziel ist es, neben einer grundsätzlichen Positivität gegenüber fremde Kulturkreise und einem feinfühligen Umgangs mit kulturellen Differenzen, Ängste in interkulturell überlappenden Situationen abzubauen und die Empathie zu erhöhen.

Verhaltenstrainingsziele zielen darauf ab, das Handlungsrepertoire zu erweitern. Diese Ausbildungsziele sind komplementär und teilweise nicht eindeutig abgrenzbar. Die Ausbildung sollte sicherstellen, dass das Lernniveau ausgewogen ist und keine einseitigen Überbetonungen auftreten. Das interkulturelle Erlernen und die damit verbundenen Lernvorgänge können zunächst in zwei Gruppen eingeteilt werden:

Unter informellem interkulturellem Lernen versteht man die mehr oder weniger zufälligen oder zufälligen Kulturerfahrungen, die Menschen - absichtlich oder unabsichtlich - in ihrem Alltagsumfeld machen. Allerdings müssen diese nicht immer zu einer interkulturellen Befähigung geführt werden, da sie in den seltensten Fällen bewußt stattfinden und daher in der Regel nicht berücksichtigt werden. Nach Bolten (2007) lassen sich die interkulturellen Bildungsprozesse, die zum Erwerb der interkulturellen Kompetenzen beitragen, in Off-the-job- und On-the-job-Maßnahmen unterteilen.

Unter Off-the-job versteht man Schulungen, die nicht unmittelbar mit der beruflichen Situation zusammenhängen und unabhängig davon ablaufen. Arbeitsbegleitende Schulungen, z.B. zur Unterstützung oder Unterstützung unterschiedlicher Arbeitsabläufe, erfolgen on-the-job. Abb. 1: Trainingsformen des kulturübergreifenden Lernprozesses. Eigener Vortrag nach Bolzen 2007: Platz 88 für Off-the-job-Trainings, unterteilt in'interkulturelle' und'kulturspezifische' Kurse.

Interkulturelles Training zeichnet sich dadurch aus, dass das Ziel darin besteht, das Bewusstsein für die Zusammenhänge der Interkulturalität zu schärfen. Dazu gehört unter anderem, sich der Eigenheiten der eigenen Kulturverankerung bewußt zu werden, Ähnlichkeiten, aber auch Unterschiede in der Interkulturalität zu erkennen, zu befragen und zu hinterfragen und zu reflektieren. Man unterscheidet zwischen trainerorientierten / kognitiven und erlebnisorientierten Ausbildern.

Die meisten kulturell unspezifischen trainerorientierten / kognitiven Lernformen lassen sich laut Bolten (2007) mit folgendem Merkmal zusammenfassen: "Positiv: Hohe kognitive Lerneffekte in Relation zum Verständniss kulturübergreifender Vermittlungsvorgänge. In den erlebnisorientierten Schulungsformen, die zur allgemeinen Interkulturalität der Schülerinnen und Schüler beiträgt, werden oft Simulatoren und Rollensimulationen verwendet. Auf diese Weise können die Interessierten eine Erfahrung der Fremdheit machen. Die Drehbücher, nach denen die Beteiligten handeln, stimmen weder mit ihrem eigenen Standardrepertoire überein, noch sorgen sie für ein reibungsloses Zusammenspiel.

Dadurch ergibt sich eine "interkulturelle" Überlappungssituation innerhalb der Simulation/Rollenspiel, die es den Teilnehmern ermöglicht, je nach Aufgabe folgende Fähigkeiten zu trainieren: Bolten (2007) bewertet die Vor- und Nachteile der Simulation als erlebnisorientierte Trainingsform wie folgt: "Positiv: Grundvoraussetzungen für interkulturelles Handeln (Fremdheitserfahrungen, falsche Handlungs-erwartungen etc.) werden in Szene gesetzt und können erlebt werden. Die kulturspezifischen Trainings beschäftigen sich mit individuellen (oft nationalen) Kulturen; ihr Zweck ist sowohl die Kognition als auch die erfahrungsmäßige Untersuchung einer bestimmten Kunst.

In der Regel dient dieses Training zur Einsatzvorbereitung oder als Hilfe in einem bestimmten Arbeitsumfeld, z.B. in internationalen Mannschaften. Kulturelle spezifische Schulungen können auch in trainerorientierte / kognitive und erlebnisorientierte kulturelle Schulungen unterteilt werden. Interkulturelle Qualifizierung am Arbeitsplatz sind Maßnahmen der Personalentwicklung, die aufgrund zunehmender Globalisierungsprozesse und zunehmender Internationalisierung immer wichtiger werden.

Es ist nicht immer Zeit für ein intensives interkulturelles Training, das außerhalb der Arbeit stattfindet. Interkulturelles Training und interkulturelles Miteinander. Es geht darum, die multikulturellen Arbeitsgruppen am Arbeitplatz zu unterstützen und ihnen zu einer besseren Kooperation zu verhelfen (interkulturelles Coaching) oder die Rolle des Mediators in Konfliktfällen zu übernehmen (interkulturelle Mediation).

On the Job-Maßnahmen schliessen interkulturelles Training nicht aus, sondern sind mehr oder weniger als sinnvolle Ergänzungen zu sehen. Interkulturelles Training beinhaltet entweder die Betreuung und Betreuung von Menschen, die in multikulturellen Kontexten tätig sind oder die Betreuung, die Betreuung und die Zusammenstellung multinationaler Mannschaften.

Er ist derjenige, der den Weg für eine verbesserte Interkulturalität eröffnet. Die " Intercultural Anchored Inquiry (IAI) " von Herrn Dr. med. Kammhuber aus dem Jahr 2000 wird als Beispiel für interkulturelles Arbeiten präsentiert, da sie ein auf lebensrelevanten Problemen beruhendes, transferierendes und effektives Arbeiten ermöglich. Es beruht auf den Grundsätzen des situativen Lernens: Der Lernprozess ist ein dialogischer oder transaktiver Vorgang zwischen Mensch und Umgebung.

Erweitern oder modifizieren der Wahrnehmungs- und Nutzungsmöglichkeiten der Umgebung. Das Erlernen ist ein aktives und konstruktives Handeln. Das Erlernen ist ein gesellschaftlicher und partnerschaftlicher Bedeutungsprozess. Das Erlernen hängt von linguistischen Reflektionsprozessen ab. Das Erlernen ist immer angesiedelt. Das Erlernen ist eine Konsequenz des Erlebens realer und für den Menschen relevanter Handlungsschranken.

Das Erlernen der Sprache heißt, sich in eine Lerngemeinschaft einzugliedern. Fremdheitserlebnisse fungieren als "Anker", mit denen sich die Beteiligten interkulturelles Wissen und Können erarbeiten können. Die Lernzyklen von Intercultural Anchored Inquiry sind wie folgt: Abb. 2: Interkulturell verankerte Untersuchung. Krisensituation: Die Krisensituation, auch Critical Event oder Critical Event genannt, stellt einen bedeutenden Rahmen für interkulturelles Arbeiten dar.

Schließlich gewinnt interkulturelles Wissen durch die interkulturellen Überschneidungen an Wichtigkeit. Eigeninterpretation der Vorgehensweise: Nach der Betrachtung eines entscheidenden Geschehens sollten die Lerner zunächst ihre eigenen Deutungen und Annahmen über die Interaktionsdynamik ausformulieren. Erzeugung von multiplen Interpretationsperspektiven: Der Lernende tauscht seine Erfahrungen aus und erlebt so unterschiedliche Sichten.

Dies verdeutlicht die unterschiedlichen Sichtweisen in Hinblick auf die Wechselwirkungssituation und lässt die verschiedenen Gesichtspunkte erhellen. Reflektion über die Perspektive der Interpretation: Aus den zuvor erhobenen Blickwinkeln ergibt sich ein gemeinsamer Prozess der Reflektion über die gemachten Deutungen, sowohl im Hinblick auf den Inhalt des entscheidenden Geschehens als auch auf die Form, in der eine Deutung vorgenommen wurde und welche Annahmen im Vorfeld getroffen wurden.

Die Zusammenführung unterschiedlicher Aktionsperspektiven in der selben Interaktions-Situation eröffnet den LernerInnen die Chance, ihre eigene Sichtweise um neue Sichtweisen zu bereichern.

Das IAI zeigt, wie interkulturelles Wissen aussieht und wie es stattfindet. Das interkulturelle Erlernen ist der Prozeß der Weiterentwicklung von Interkulturellem Wissen. Es fördert den Einsatz in interkulturell übergreifenden Situationen und ermöglicht die Zusammenarbeit von Ausländern. Mit interkulturellem Training, z.B. in Gestalt von interkulturellem Training, können kulturelle Kontrasterfahrungen besser bewältigt werden.

Fussnoten: 1 Weidemann 2007: 494, quotiert nach Str ub 2010: 37 2 S. 3 S. 2000: 4 S. 4 S. 4 S. 4 Kammhuber 2000: 5 ff. und Str ub 2010: 3 S. 5 S. 5 S. 5 S. 2007: 89 ff 6 S. 91 S. 7. IBKUD®-Seminar 2011. 8 Bolzen 2007: 9. 9 Siehe 9 IKUD®-Seminar 2011. 10 Bolzen 2007: 107 f. 11 Bolzen 2000: 7. 12 Siehe 12 Bolzen 2010: 167. 13 Siehe 13 Bolzen 2000: 1 39ff. 13 Bolzen 2000: 9 Bolzen 2000: 117:

Bolten, Jürgen (2007): Intercultural competence. IIKUD®-Seminar ((2011): Auswertung interkultureller Trainings 2006-2011. Göttingen: Interne Arbeitsunterlage. Klammhuber, Stefan (2000): Interkulturelles Unterrichten. Stefan Huber, Stefan (2010): Interkulturelles Sprachenlernen und -lehre an der Universität. Schlüsselqualifizierung Intercultural competence an Universitäten - Basis, Konzept, Methoden. S. 57-72. - Jürgen Strub (2010): Grundzüge der Lerntheorie. Inwiefern vermitteln Sie mir das Thema der interkulturellen Kompetenzen?

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