Burnout Anzeichen

Ausbrennzeichen

Burn-out: Symptome, Therapie und Ablauf Burn-out ist eine starke Ermüdung, die in der Regel monatelang andauert und mit professioneller Überforderung verbunden ist. Bisher gibt es keine eindeutige Begriffsbestimmung für Burnout. Zwischen Burnout und Beginn der Depressionen sind die Abgrenzungen verschwommen. In der Vergangenheit wurde oft der Ausdruck Erschöpfungstiefstand anstelle des Burn-out-Syndroms benutzt. Ob das Burn-out-Syndrom eine Erkrankung an sich ist, ist zweifelhaft.

Wird die erste Abfrage mit Ja beantwortet, kann dies auf ein Burn-out-Syndrom deuten. Andererseits ist es ohne längere Ermüdung kein Burnout. Müdigkeit, Entpersönlichung und Leistungsabfall sind die drei häufigsten Anzeichen des Ausbrennens. Kopf-, Spannungs- und Muskelschmerzen und andere Teile des Bewegungsapparates, wie Rücken-, Nacken- oder Gliederschmerzen, sind häufig auch Begleiterscheinungen des Ausbrenners.

Auch Verdauungsbeschwerden sind weit verbreitet. Hartnäckige Erschöpfungszustände, mangelndes Interesse und Leistungsabfall sowie die damit verbundenen Symptome können auf ein Burnout-Syndrom, aber auch auf eine andere physische oder psychische Krankheit oder einen ernährungsbedingte Mangel hinweisen. Der Burn-out kann als Warnung des Organismus aufgefasst werden, der nach langen, dauerhaften Überlastungsphasen zuschlägt. Diejenigen, die dieses Signal ernst nehmen und Gegenmaßnahmen ergreifen, können so verhindern, dass sich das Burnout-Syndrom zu einer Vertiefung oder einer anderen Geisteskrankheit ausweitet.

Ermüdung wird in unserer Performance-Gesellschaft leicht als persönliches Manko empfunden. Doch wer diese Grenze nur einmal überschritten hat, empfindet in der Praxis schon jetzt eine große Erleichterung. Wer es wagt, es anzugehen, verhilft anderen Menschen oft dazu, das Stillschweigen zu durchbrechen.

Gegen Burnout wird einerseits versucht, die persönlichen Schutzfunktionen zu verstärken und dadurch eine "dickere Haut" gegen Stress zu gewinnen. Dies trifft auch auf die zunehmende Achtsamkeits-Based Stressreduktion ("Mindfulness-Based Stress Reduction", MBSR) und andere Achtsamkeits-basierte Methoden zu. Alles, was als Entspannung empfunden wird und Ihnen wirklich zum Abschalten und Tanken verhilft, wirkt auch gegen Burnout.

Es liegt an Ihnen, was das ist, denn es ist ganz anders - von Spielen, Konzerten, Bergsteigen, Schwimmen, Sauna, Musik machen oder im Gesang, Kontakten mit Freundinnen, Partnern und Familien, Sanftmut und Vertrautheit, Leistungssport und Yoga bis hin zum Beten oder anderen Spiritualitätstypen.

Diese lindern die physische Stressreaktion, können aber die erste erforderliche Adaption der Arbeit und des Lifestyles nicht kompensieren. Eine medikamentöse Verschreibung von Medikamenten ist nur dann sinnvoll, wenn neben der Ermüdung auch Depressionen wie anhaltende Depressionen und Lustlosigkeit vorhanden sind. Maßnahmen, die zur Steigerung der Fachkompetenz führen, können auch dem Burnout gegensteuern.

Im Falle eines ausgeprägten Burnout und wenn ein unbehandeltes psychisches Problem wesentlich zur Entwicklung der Krankheitssymptome beiträgt, kann eine Gruppen- oder Einzelsitzung mitwirken. Die Betroffenen können ihr eigenes Verhalten mit Hilfe einer professionellen Begleitung umdenken. Ausbrennen ist ein kriechender Vorgang, der oft monatelang oder gar jahrelang nicht auffällt.

Oftmals sind permanente Ermüdung und Ermüdung die einzige Warnung am Anfang. Die Endphase eines Menschen, der diese Entwicklungen vernachlässigt, ist oft ein Staat der tiefen Verzweiflung: Entzug, Anschuldigungen und Vorbehalte gegen sich selbst, andere und das Dasein, Depressionen - oft auch mit dem Bestreben, sich das eigene Schicksal zu erkaufen.

Andere Geisteskrankheiten, Angstzustände, Essstörungen oder Süchte können auch durch das Burn-out-Syndrom hervorgerufen oder verschlimmert werden. Burnout wurde 1974 vom amerikanischen Analytiker Herbert J. Freudenberger zum ersten Mal für Zustände der Erschöpfung bei Menschen in Hilfsberufen benutzt. Burnout unter einem anderen Titel gibt es wohl schon viel mehr. Burn-out tritt auf, wenn - in der Regel die arbeitsbedingten Belastungsfaktoren nicht ausreichend beherrscht werden.

Und was ist Stress überhaupt? Zu Beginn der menschlichen Geschichte war - wie bei wild lebenden Wildtieren - Stress überlebensnotwendig. Zu den möglichen Stressfaktoren, d.h. Auslösern für häufig auftretende und andauernde Belastungsreaktionen, gehören unter anderem ein hohes Arbeitspensum, Termindruck und monotones Arbeiten mit geringem Raum. Wenn man nicht auf seine eigenen Belange achten und auf sich selbst aufpassen kann, aber auch sehr verantwortungsbewusst, leistungsstark und perfekt ist, hat man ein grösseres Sicherheitsrisiko, in Dauerstress und letztendlich in einen Burnout zu kommen als andere.

Rund ein drittel der schweizerischen Arbeitskräfte fühlte sich 2010 bei der Ausübung ihrer Tätigkeit oft oder sehr oft belastet, und jeder vierte Teilnehmer wies laut der vom SECO in Auftrag gegebenen schweizerischen Belastungsstudie Anzeichen von Burnout auf. Das bedeutet, dass Stress und Burnout in der Schweiz genauso weit verbreitet sind wie in anderen europÃ?ischen LÃ?ndern.

Um Burnout zu vermeiden, gelten die gleichen Grundsätze wie im Kapitel "Behandlung" beschrieben. Menschen zu begegnen, die einen achten, ernst meinen und mit denen man lacht, aber auch mal einsam sein kann - in der freien Natur oder mit einem aufregenden Büchlein - all das kann Stress abbauen. Zahlreiche Menschen haben Stress.

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