Burnout Arbeitsplatz

Burn-Out Arbeitsplatz

Aber viele Arbeiter warten viel zu lange, um Hilfe zu bekommen. Selbst wenn Sie Ihre Arbeit regelmäßig mit nach Hause nehmen, besteht die Gefahr eines Burnout. Fleiß ist gefragt - und zahlt sich aus. Ausbrennen bei der Arbeit und Rehabilitation.

Burn-out: Arbeit bis zum Abwurf

Gegenmaßnahmen bei ersten Zeichen von schwerem beruflichen oder familiären Streß einleiten. Ausgewogenheit: Grundsätzlich können alle Maßnahmen zur Stressreduzierung dazu beitragen, das Burn-out-Syndrom zu verhindern. Voraussetzung dafür ist eine gesunde Mischung aus Arbeits- und Familienstress und Erholung bzw. Muße. Regelmäßige Arbeitstreffen: Auch im Arbeitsalltag hilft hier zum Beispiel ein regelmäßiges Arbeitsgespräch, in dem Sie sich mit Kolleginnen und Kollegen über fachliche Themen informieren und sie so besser in ihrer Bedeutung einstufen.

Bei fachlichen Problemen können Sie zusammen mit Kolleginnen und Kollegen Lösungsstrategien ausarbeiten. Regelmäßige Meetings sorgen auch dafür, dass Sie sich nicht einsam und nicht das Gefuehl haben, dass Sie alles alleine machen muessen. In solchen Arbeitssitzungen ist es von Bedeutung, dass positive Rückmeldungen gegeben werden oder auch die Leistungen des Individuums geschätzt werden. Üben Sie Ihre Selbst- und Außenwahrnehmung und erfahren Sie, welche Faktoren zu Ihrem Burnout-Syndrom führen und ob Sie diese ändern können.

Finden Sie in Ihrer freien Zeit einen Mittelweg, um sich zu stressen und Interesse zu wecken, das Sie genießen können. Damit wird der Streß abgebaut. Entspannungsübungen können Ihnen dabei behilflich sein, mit dem alltäglichen Streß umzugehen. Doch auch Yoga, Qigong, Meditation oder Tai Chi wirkt erfolgreich gegen Streß. Abhängig von Ihrer persönlichen Situation kann ein Wechsel des Arbeitsplatzes auf Dauer hilfreich sein.

Arbeitsplatz als Burnoutursache

Im erwerbsfähigen Alter sind die meisten Menschen meist berufstätig. Dort herrschende Gebilde, das Benehmen von Mitarbeitern und Führungskräften beeinflussen die Leistung jedes Einzelnen. Wenn Sie in einem Betrieb tätig sind, in dem Großraumbüro an der Reihe sind und z.B. das Anklicken der Tasten Ihres Mitarbeiters ein typisches Hintergrundgeräusch ist, brauchen Sie immer mehr Kraft, um sich zu konzentration.

Wenn er in der Lage ist, ein konstruktives Konfliktgespräch zu halten, dann haben Sie beinahe einen idealen Chef. Dadurch distanziert sich der nicht spiegelnde Arbeitnehmer von seiner Tätigkeit, erfüllt seine Aufgabe nur gemäß den Minimalanforderungen und tritt in einen Streit über Kleinigkeiten ein. Die Kolleginnen und Kollegen leisten auch einen wichtigen Beitrag zum Wohlbefinden am Arbeitsplatz. Die Arbeitsatmosphäre beeinflusst ihre Seele in entsprechender Weise negativ oder sogar vorteilhaft.

Bei persönlichen Streitigkeiten und Konflikten mit zwei oder mehr Menschen wird der Arbeitsplatz schnell zu einem Platz der Unbefriedigung und des Mangels. Wenn man viel Kraft aufbringen muss, um erfolgreich zu sein und zugleich negativen Belastungen standzuhalten, ist dies oft der Anstoß für die ersten Ausbrennungsschritte.

Härten bei Kollegialstreitigkeiten führt zu völligem Ausschluss oder verstecktem Schikanieren. Bei Bewerbungen vieler Bewerber aus Ihrem Hause wird aus einer harmlosen Bewerbungsmappe oft ein harter Wettbewerb, der in einen permanenten Machtkampf münden kann. Wo auch immer der Streß am Arbeitsplatz herkommt und wie Ihre negative Emotionen entstehen, eines trifft im Grunde zu: Wenn sie keine effektiven Maßnahmen gegen Ihren eigenen Streß am Arbeitsplatz haben, dann sind sie unter den Menschen, die von einem Burnout betroffen sind.

Zusätzlich zu diesen persönlichen Stressfaktoren birgt die Arbeitsorganisation und Arbeitsverteilung ein beträchtliches Konfliktpotential. Unternehmen ohne klare Arbeits- und Organisationsstruktur sind schwierig.

Ist es dem Boss gleichgültig, ob Sie mit dem höchsten Engagement daran mitarbeiten oder nicht, wird es Ihnen vielleicht bald gleichgültig sein. Durch die Rückkehr zu der Tatsache, dass ein Mindestmaß an Arbeitsleistung die gleiche Wirkung auf das Gehalts- oder Anerkennungskonto hat, können die Betreffenden eine so genannten interne Entlassung vornehmen. Interne Entlassung ist eine frustrierende Erfahrung für alle Beteiligte, aber für Sie als Betreffende ist es eine Spirale nach unten, die in einem Burnout ausarten kann.

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