Burnout Erkrankung

Burn-Out Krankheit

Burn-Out ist eine ernst zu nehmende Volkskrankheit oder nur eine Modeerscheinung - ein allgemeingültiges Phasenmodell für den Krankheitsverlauf fehlt. die Welt der Arbeit und des psychischen Stresses: Burnout ist keine Erkrankung. Zur Objektivierung der Diskussion will die Fachgesellschaft für mitwirken. Das ist nachdrücklich bis begrüÃ?en, da das Stigma, das immer noch auf den psychischen Erkrankung basiert, spürbar gebremst wird.

Im Besonderen bedürfen die folgenden Ansichten eines technischen Kommentars: die Angleichung von Burn-out an jede Art von psychologischen Krisensituationen und Krankheiten, die im Zeitzusammenhang mit einem Arbeitsüberlastung entstehen, die Verwendung des Begriffes Burn-out entspricht einer depressiven Verstimmung, die Vermutung, dass Burn-out die Ursachen für den Anstieg von durch seelische Störungen verursachten Krankheiten ist und Frühberentungen, die durch das Gesundheitswesen verhindert werden soll.

Zu einer sachlichen Auseinandersetzung soll das Grundsatzpapier einer Arbeitsgruppe der DGPPN für ( "Psychiatrie, Psychotherapie u. Nervenheilkunde") (1) beitragen. Im Ausland wird Burnout vor allem als Arbeitsproblem angesehen, d.h. als Gegenstand der Wirtschafts- und Organisationspsychologie. Ã?ig die Gesundheitsfolgen einer beruflichen Ã?berlastung, ohne dass bereits eine Erkrankung vorlag ("Burn-Out"), beschrieben (2).

Über 130 unterschiedliche individuelle Burn-Out-Beschwerden und eine große Anzahl unterschiedlicher Stadienmodelle wurden veröffentlicht; dies führt jedoch nicht zu verbindlichen diagnostischen Kriterien für einen separaten Burn-Out (4). Im ICD-10 werden im Anschluß an die Krankheits-Kapitel nur Problemzonen erwähnt, die zur Erreichbarkeit der Gesundheitsdienste führen genutzt werden können, aber selbst keine sind.

Konträr wird in Deutschland nicht nur in der Laiepresse, sondern auch im Gesundheitssystem Burnout vermehrt als eine Erkrankung mit Krankheitssymptomen wie Depressivität, Suizidalität, Konzentration und Gedächtnisstà oder existentieller Hoffnungslosigkeit wahrgenommen. Das System in der Abbildung unterscheidet die von der Firma Frudenberger oder der Firma Masslach als Burn-out nach ICD-10 beschriebenen Beanstandungen Diese Unterscheidung ist erforderlich, um eine ordnungsgemäße Behandlung des Problemes im Gesundheitssystem und in der Berufswelt zu gewährleisten.

Von einem stressigen Leben (ohne simultane Erkrankung) bis hin zu Krankheiten mit früheren oder späteren Burnout-Beschwerden. Sind diese für einen begrenzten Zeitraum vorhersehbar und entwickeln sich diese Belastungsfolgen in kurzfristigen Genesungsphasen zurückbilden, sollte man nicht von Burnout sprechen. Hält der Erschöpfungszustand jedoch, mehrere wochen- bis monate später, ein Ende ist nicht zu erwarten, und auch bei führen sollten die kurzen Phasen der Erholung nicht zu einem Hält, von einem Durchbrennen der Haut, genannt werden.

Erfahrene, kontinuierliche Arbeitsüberforderung kann ein weites Feld von Gründen abdecken, wie z.B. berufsbezogene Aspekte, d.h. reale Arbeitsbelastung, fehlendes Anerkennen durch die Vorgesetzten, fehlendes Abgrenzen zum Private. Weil auch bei Fehlen von definierten ICD-Erkrankungen Burnout einen Risikostatus darstellt für nach psychischen oder physischen Leiden. Insbesondere gefährdet sind Menschen mit korrespondierenden früheren Krankheitsphasen von Depression, Angst oder Abhängigkeitserkrankungen.

Aus klinischer Sicht kann Burnout auch zu körperlichen Erkrankungen wie z. B. Ohrgeräuschen, Hypertension oder Infektionserkrankungen führen. Ist bei einem Patient eine Erkrankung nach den Kriterien des ICD-10, wie z.B. Depressionen, Angststörung, chronische Schmerzsyndrome, Ohrgeräusche oder hoher Blutdruck infolge eines längerfristigen Arbeitsüberforderung eingetreten, sollte Krankheitsverschlüsselung dem nachgehen.

Wird davon ausgegangen, dass Arbeitsüberforderung für die Entwicklung und Erhaltung der Erkrankung beiträgt verantwortlich ist, sollte die zusätzliche Codierung mit der Anhangsnummer Z73. 0 regelmäßig durchgeführt werden. Gänzlich Anders ausgedrückt sind Burn-out-Klagen zu beurteilen, wenn diese (Früh-)Symptome sind. Daher ist es wichtig, dass eine exakte ärztliche Diagnose gestellt wird, bevor ein Burnout erkannt wird.

Es wurden in Deutschland keine entsprechenden obligatorischen Arbeitsschutz-Gesetze verabschiedet bzw. umgewandelt, so dass nur bei der Minorität der Unternehmen Gefährdungsbeurteilungen auch psychologische Stressfaktoren enthalten sind (6). Dass Burnout in Deutschland zu einem Gesundheitsproblem geworden ist, wäre ein ausschlaggebender Umstand. Mitarbeiter würden wendet sich sehr wohl weniger häufig an Ärzte, auch wenn in Deutschland die Ankündigung von gesundheitsgefährdend psychosozialen Belastungen am Arbeitsplatz ausgesetzt war zu einer obligatorischen Gefährdungsà ¼berprüfung würde

Es gibt verschwommene Begrenzungen zwischen Arbeitsüberforderung mit Burn-out und üblichen Workloads sowie zwischen Burn-out und Depressionen. Die Verantwortlichkeit für Funktionsverluste und Erkrankungen obliegt in Deutschland nicht dem Gesundheitswesen für¤vention Die Verantwortlichkeit für Funktionsverluste und Erkrankungen obliegt in Deutschland nicht dem Gesundheitswesen. Erst wenn bei Burnout-Beschwerden eine seelische oder körperliche Erkrankung diagnostiziert wird, entsteht ein Leistungsanspruch mit Auswirkungen auf das Krankenversicherungssystem, wie z.B. ambulant oder psychotherapeutisch.

Im Falle von Krankheiten, die im Zeitzusammenhang mit erfahrenen Arbeitsüberforderung auftauchen, ist in der Regel die Notwendigkeit einer Nachsorge notwendig. Der Gebrauch von Burnout als Gattungsbegriff für sämtliche Psychologische Störungen durch Arbeit sind mit erheblichen Gefahren verbunden. Dadurch ergibt sich das Problem, dass der Patient keine evidenzbasierten Behandlungen für für notwendig hält oder ihnen verweigert wird. Der erfahrene Ã?berlastung am Arbeitsplatz ist bei der mit der zeitgleichen bestehenden für Krankheit die Störung spezifische Therapiestrategie sinnvoll.

2nd Freudenberger HJ: Personalabbau. Zeitschrift für soziale Fragen 1974 ; 30, 159-65. 30. März 1974: Maslach C, Leiter MP, W. Schaufeli: Measuring Burn-out. Publikationsreihe Health Technology Assessments (HTA) in der BRD 2010; (Bd. 105). Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit für Ärztliche Unterlagen und Informationen (DIMDI), Köln. Verlagshaus Hans Huber, Bern, Göttingen, Toronto, Seattle; 1991. 6. Kamps L, Pickshaus K (ed.): Regelungslücke Psychische Belastungen schlie, 2011; 7. Walter U, Krugmann CS, Plaumann M: Burn-out effective präventieren?

Das Bundesgesundheitsblatt 2012; 55: 172â? "82. I. Stellungnahme der DGPPN (Deutsche Vereinigung für Physiotherapie, Physiotherapie und Neurologie) zum Ausbrand. Hauptstadt-Symposium zum Themenschwerpunkt â??Burn-out â?" Der Award für Die Performance-Gesellschaft? Maslach C, Leiter der MP, W: Messung des Ausbrennens. Publikationsreihe Health Technology Assessments (HTA) in der BRD 2010; (Bd. 105).

Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit für Ärztliche Unterlagen und Informationen (DIMDI), Köln.

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