Burnout Heilen

Heilung von Burnout

Der Burnout ist ein harter Schnitt für alle. Und wie kommt man aus einem Burnout heraus? Keine Diät kann Depressionen heilen oder verhindern. Der Burnout ist keine Krankheit, sondern ein Symptom.

Burn-Out - holistische Heilungspfade

Erfahren Sie, wie Dr. Sabine Gapp-Bauß, Heilpraktikerin, ihren Burnout-Patienten den Weg aus der Burnout-Krise bahnt. Sie verlässt sich nicht nur auf psychologische Verfahren wie ihr "3-stufiges Burnout-Programm", sondern auch auf simple Körperübungen wie Bauchdecken und den "langen Atem". Der Burnout ist ein harter Schnitt für alle.

Burnout wird von vielen Burnout-Betroffenen als persönliches Aufgeben empfunden. Doch für die langjährig erfahrene Stress- und Burnout-Expertin und Non-Fiction-Autorin Dr. Sabine Gapp-Bauß ist die Burnout-Krise kein Misserfolg, sondern eine Versöhnungschance durch Selbstkorrektur. Erfahren Sie, wie die Naturheilpraktikerin ihren Burnout-Patienten den Weg aus der Burnout-Krise bahnt.

Sie stützt sich nicht nur auf psychologische Verfahren wie ihr "3-Stufen-Burnout-Programm", sondern auch auf simple Körperübungen wie Abdominalwickel und den "langen Atem". Burnout-Patienten können so ihr Körperbewusstsein verstärken, sie können Geist, Seele und Seele wieder in Einklang miteinander bringen und aus der Burnout-Krise stärker hervorgehen. Der Burnout-Status möchte ich als eine heilende Krise bezeichnen, die in einer angeblich beherrschbaren und unerschütterlichen Fortschrittsgläubigkeit wie ein ungeplanter Arbeitsunfall erscheint.

Bei über vierzigtausend Krankheitstagen durch Burnout wird dieses Problem zu einem nicht mehr so leicht zu übersehenden Wirtschaftsfaktor. Betrachtet man Krankheiten im Grunde genommen als einen Versuch, Leib und Leben zu heilen, so liegt es auf der Hand, dass die Burnout-Krise den Menschen die Möglichkeit gibt, sich mit ihren physischen und psychischen Fähigkeiten wieder in Harmonie zu versetzen, indem sie ihr eigenes Leben korrigieren.

Aber zuerst ist es notwendig zu wissen, wie es zum Burnout kommt. Heute benutzen wir gerne die modischen Begriffe "Stress" und "Burnout", um nicht zu gestehen, was wirklich mit uns los ist. Statt zu sagen: "Ich bin sehr betrübt und auch verärgert über alles, was passiert ist", oder: "Eigentlich bin ich dem Ganzen gar nicht gewachsen", oder: "Ich bin durch das Verhalten meines Bosses lange Zeit sehr beleidigt", ernährt man sich von seinen Nächsten und sich selbst mit der sinnlosen Stress- und Ausbrenndiagnose.

Der Abteilungsleiter eines Unternehmens kam vor einiger Zeit mit den Worten: "I am totally burnout" in meine Kanzlei. Gerade durch diese Ratschläge und die Erkenntnis zu "Mutter" selbst, fühlte sie sich von Tag zu Tag besser und nach zweiwöchiger Pause konnte sie ihr eigenes Gesicht wieder positiver sehen.

Ich würde in diesem Falle nicht von Burnout reden, sondern von einer temporären psychischen und physischen Müdigkeit. Also, was verursacht Burnout? Wenn wir das Image eines abgebrannten Haus in den Abbrennzustand eines Menschen überführen, steht vor uns jemand, dessen Lebenskraft zur Gänze verbraucht ist, da es keine Energieversorgung gibt, die noch verbraucht werden kann.

Burn-out und Depressionen sind Begriffe, die sehr ähnlich sind. Depressionen sind eine Diagnostik, die den Geisteszustand extremer Verzweiflung und Lustlosigkeit beschreibt, während Burnout ein besonderer Begriff ist, der geschichtliche Gründe hat. Burnout betraf anfangs nur Menschen aus den Hilfsberufen, wie z.B. die Feuerwehr, nach anstrengenden Missionen.

Von Burnout als "Managerkrankheit" war später die Rede, die hauptsächlich arbeits- und erfolgsabhängigen Führungskräften vorbehalten war. Heutzutage hat "jeder" einen Burnout. Burnout kann sowohl eine Haushaltsfrau als auch einen Professor, einen Kunsthandwerker sowie einen Vorsitzenden des Aufsichtsrates betreffen. In ihrem gleichnamigen Werk schreibt Miriam Meckel: "Letter to my life" von Burnout als "edle Variante der Depression", die das Selbstverständnis auch im Augenblick des Versagens unberührt läßt.

"Deprimiert werden nur diejenigen, die verlieren, aber Burnout ist eine Diagnostik für Sieger. Ein typischer Burnout-Zustand gleicht dem "Nervenzusammenbruch" vergangener Tage, in dem die Erkrankten einen kompletten Leistungsabfall erleiden, zu nichts mehr in der Lage sind und sich ratlos und hoffnungslos vorfinden. Ein E-Mail, ein kurzes schriftliches Verfahren nimmt eine knappe Arbeitsstunde in Anspruch oder ist nicht mehr möglich, weil die Beteiligten nicht mehr deutlich nachdenken können, weil sie so ängstlich und unsicher sind.

Am schlimmsten ist jedoch, dass die Betroffenen den krampfhaft psychischen und physischen Überlebenszustand vor sich selbst verschweigen. Schamgefühl ist bei uns Menschen kaum erlaubt, denn es ist ein beinahe untragbares Empfinden, das die Würde des Menschen vollkommen in Zweifel zieht. Wie bei einem Alkoholkranken, der erst nach der Aufnahme seiner Abhängigkeit eine Heilungschance hat, kann die Genesung eines Burnout-Patienten erst dann einsetzen, wenn er zu der Tatsache steht, dass er allein keinen Fortschritt machen kann, sondern dringende Hilfsbedürftigkeit hat.

Nach wie vor ist der erste Weg zum Burnout der schwierigste: Ja zur eigenen Unfähigkeit, zur eigenen Schwachstelle zu sprechen. Der zweite Teilschritt ist eine exakte Inventarisierung und Diagnose, in der das Ausmass der Problematik (Burnout) genauestens untersucht wird. In einem dritten Arbeitsschritt sollte sorgfältig abgewogen werden, wie viel und welche Hilfen der Burnout-Patient von außerhalb benötigt, z.B. einen Krankenhaus- oder Sanatorienaufenthalt, und mit welchen Selbsthilfe-Strategien er zu seiner Genesung von Burnout beizutragen hat.

Selbsthilfe-Strategien sind besonders bedeutsam, da sie später sehr nützlich sind, um die Gesundheit zu erhalten und für dauerhafte Lebensstabilität zu sorgen. 2. Ganzheitlich betrachtet hätte Burnout dann seinen "Zweck" erfüllt: Man fragt mich immer wieder, was man mit Freunden und Arbeitskollegen tun kann, um die von Burnout Erkrankten davon zu überzeugen, dass sie sich eine Pause gönnen.

Die Überzeugungskraft von Außenseitern ist nur insofern wirksam, als die vom Burnout Betroffenen dafür offen sind. "Der Burnout Patient würde vielleicht nur mit Verteidigung antworten oder sagen: "Ja, wer sollte das tun, wenn ich vermisst werde? Es ist jedoch darauf zu achten, dass die Kolleginnen und Kollegen den Blick nicht schließen, sondern dem unübersehbaren Arbeitnehmer, der zum Beispiel immer wieder etwas vergißt, Fristen nicht hält, irritiert und nicht anwesend scheint, freundliche Begrenzungen setzt und nicht mitmacht.

Dadurch erfahren sich Burnout-Patienten rascher als "auffällig" und nehmen ihre Störungen rascher selbst wahr. Solche Reaktion ist nachvollziehbar, wenn man berücksichtigt, dass sich die vom Burnout betroffene Bevölkerung in der Regel nicht im Voraus kannte. Die Burnout-Opfer sind vor allem davon überzeugt, dass es nie besser werden wird. Mit dem Burnout ist immer ein gewisses Maß an Depressionen verbunden, die stark oder weniger stark sein können.

Tiefstand heißt, dass jemand viel Negatives gegen sich selbst wendet, keinen Verstand in seiner aktuellen Tätigkeit hat, keinen Tatendrang hat und die Laune einen Tiefstand erreicht hat. Ich möchte jedoch unterstreichen, dass nicht jeder, der über seine eigenen Landesgrenzen hinausgeht, unweigerlich in einem Burnout endet. In meiner praktischen Arbeit kommen zu einem bestimmten Punkt im Laufe des Lebens depressive Zustände und Burnout-Zustände zum Vorschein, aber in vielen Fällen ist es eine Wiederbelebung früherer Erfahrungen.

Das Burnout ist eine Chance, diese unvorteilhaften bisherigen Erlebnisse durch Heilungen zu ersetzten und neue gesunde Verhaltensweisen in die eigene Person zu bringen. Der Burnout-Krise geht es also um das Gleichgewicht der eigenen Streitkräfte. Heilen wird dadurch begünstigt, dass man Schwächen, Unfähigkeit, Ohnmacht, Scham und Hoffnungslosigkeit sieht und schätzt und statt dessen neue, Heilungserfahrungen macht.

Zudem bietet diese "Auszeit" die Chance, sich im eigenen Umfeld völlig umzugestalten, neue Wertvorstellungen in das eigene Dasein einzubringen und eine ausgewogene Mischung aus Nachdenken, Empfinden und Sein zu schaffen. Ausschlaggebend für die Behandlung von Burnout ist nicht eine gewisse Art, sondern die Vertrauens- und Stützwirkung, die durch sie vermittelt wird.

Burnout-Test: Benötige ich bereits fachliche Unterstützung? Dass Burnout-Opfer in der ersten Stufe ihres "Zusammenbruchs" professioneller Unterstützung bedürfen, ist durchaus nachvollziehbar, da sie keine klare Sicht auf ihre Lage mehr haben und voller Vorwürfe und Zweifel an sich selbst sind. Bei vielen Burnout-Patienten ist die Entscheidung, ob die Erkrankung von selbst verschwindet oder ob sie nur noch schlechter wird, von entscheidender Bedeutung.

Burnout-Patienten gehen in der Regel zu ihrem Haus- oder Vertrauensarzt und beschreiben ihre Symptome. Zu den typischen Symptomen von Burnout gehören Schlafstörungen, Übererregungen, die Unvermögen, sich zu beruhigen, schwere Angst- und Panikanfälle oder eine abgründige Trauer und Lustlosigkeit. Bei einem Burnout fällt mir zuerst die innerliche Unruhe, die Anspannung und die depressive Aufregung auf.

Zunächst ist es entscheidend zu klären, ob der von Burnout Betroffene auch dann noch in der eigenen Wohnung zurechtkommt, wenn er als erwerbsunfähig eingestuft wird. So können zum Beispiel Burnout-kranke Menschen nicht mehr für sich und ihre Familien arbeiten, Burnout-kranke Menschen können nicht mehr allein sein, nicht mehr deutlich nachdenken und keine Entscheidung mehr fällen.

Wenn das Ausmass der Beschwerden für den Burnout-Patienten nur erträglich ist, kann eine unterstützende Kurzzeit-Therapie von 2-3 Stunden pro Woche diese Wartezeit überwinden. In dieser ersten Etappe der zugespitzten Burnout-Krise sind wichtig: Im Hinblick auf ein unterstützendes Netzwerk ist es von Bedeutung, dass Burnout-Patienten einen vertrauenswürdigen Behandler finden, der sie zunächst unterstützen und strukturieren kann, vor allem aber Komfort und Vertrauen, das in der medizinischen Praxis inzwischen weit unterschätzt wird.

Weil zu Anfang der Burnoutkrise die Unsicherheit so groß ist, dass der Praktiker für ihn an die Genesung des Burnout-Patienten glaubwürdig ist und Erfahrungen haben muss, wie man aus einer solchen Krisensituation unversehrt herauskommt. Halbherziges "Trostpflaster" und Bedenken über eine Genesungschance fühlen sich unmittelbar als Burnout-Opfer und sind noch unsicherer.

Allmählich müssen die Ursachen der Burnout-Krise angegangen werden. Darüber hinaus ist zu klären, ob die Gefahr eines Burnout-Patienten besteht. Weil nichts für Burnout-Patienten so bedrohlich ist wie weitere existenzielle Sorgen. Die Burnout Patientin braucht zum ersten Mal eine strukturierte tägliche Routine. Aus diesem Grund ist die Verabreichung eines Antidepressiva während des Burnout für eine bestimmte Zeitspanne sinnvoll.

Deshalb ist neben der Arzneimitteltherapie beim Burnout eine medikamentöse Unterstützung vonnöten.

Es ist jedoch immer darauf hinzuweisen, dass sie die neue Kraft nicht durch Über-Aktionismus "verschwenden", sondern sorgfältig für den Heilprozess einsetzen. Lebensmittel mit einem hohen Tryptophangehalt sind für den Stoffwechsel von Serotonin von Bedeutung. Für eine bessere Belastbarkeit ist es sehr hilfreich, genügend Trinkwasser zu sich zu nehmen, vor allem heißes Trinkwasser (1-2 l täglich), das eine entspannende und entspannende Auswirkung auf die Magen-Darm-Organe hat, indem es die Mitte des Körpers erwärmt und den Sonnengeflecht stimuliert.

Burnout ist in jedem Falle ein Muss für Leib, Leben und Verstand und die vollständige Erfüllung von Aufgaben. Burnout-Patienten sollten darüber informiert werden, dass es jetzt an der Zeit ist, der ganzen Menschheit Zeit für ihre Genesung zu geben. Genau das macht Burnout-Patienten Sorgen, da sie oft noch die Vorstellung haben, dass sie nach ein bis zweiwöchigen Pausen wieder "fit" sind.

Ganz im Gegenteil: Je mehr Zeit sich der Burnout-Patient erlaubt, umso rascher ist der Abheilungsprozess. Ein Burnoutpatient, der wegen schwerer Rastlosigkeit und Schlafstörung in meine Arztpraxis kam und eine schwere Angst vor dem Herzen hatte, ist mir in Erinnerung geblieben. Der Burnout-Krise war bereits sehr deutlich, aber der Burnout-Patient war sich dessen noch nicht bewusst. Weil bei einem Burnout Leib, Verstand und Geist aus dem Gleichgewicht sind, ist es zwingend notwendig, den Takt zu bremsen, d.h. anzuhalten, langsam zu gehen, langsam zu speisen, langsam und weniger zu reden, damit die Empfindungen Zeit haben, das Bewußtsein zu erreichen und der Leib es "wahrnimmt".

Man könnte den Leib auch als das "Haus" beschreiben, in dem Herz und Verstand ihre Wirkungen ausbreiten. Burnout-Patienten spüren sich nicht mehr, und das schafft eine große Verwirrung in ihren Köpfen. Geht man davon aus, dass der Organismus das "innere Kind" darstellt, was sich in verschiedenen seelischen Beschwerden äußert, so hat die Betreuung und Betreuung des eigenen Organismus für den Menschen eine vergleichbare Funktion wie die Betreuung eines Kindes durch die Mütter (bzw. den Vater).

Das gute KörpergefÃ?hl wirkt sich daher Ã?uÃ?erst positiv auf das eigene LebensgefÃ?hl aus und ist die Grundlage fÃ?r die Erholung vom Burnout. Beim Burnout ist die Selbstpflege eine wesentliche Bedingung, um die mentale Tiefe zu überwinden, denn so kommt man aus der Rolle des Opfers heraus. Darüber hinaus vermittelt die Pflege des eigenen Wohlbefindens ein Kontrollgefühl über das eigene Dasein.

Seitdem Burnout Klienten die Beherrschung ihres Lebens verlieren, meint Self-Care eine neue Positivkontrolle, die klar wahrnehmbar ist und sie ermutigt, sich "in den Griff zu kriegen". Aus Gründen der Klarheit werde ich Ihnen Massnahmen für Leib, Geist und Seele aufzeigen.

Auf diese Weise entsteht für den Organismus ein besserer mentaler und spiritueller Zustand sowie ein "klarer Kopf" für die Psyche und den Organismus. Die Menschen in Burnout sind, wie eingangs gesagt, sehr "außer sich". Das Einzige, was hier helfen kann, ist, den Takt zu bremsen und dafür zu sorgen, daß Leib, Gefühl und Denken wieder in Einklang kommen.

Weil sich Burnout-Patienten von ihrer eigenen Art vollständig distanziert haben, ist es am besten, von Phasen der Ruhe in einer sicheren Umwelt und kleinen Passagen in die freie Wildbahn zu wechseln. Langsames Gehen ist notwendig, am besten mit Stangen, die für eine gute Körperhaltung und Unterstützung garantieren. Die Stimulierung der Fusssohlen beim Gehen hat auch eine stimulierende Auswirkung auf den ganzen Organismus.

In der Regel geht das Gefühl beim Burnout mehr oder weniger verloren. Aus diesem Grund rate ich Burnout-Patienten zu regelmäßigen Applikationen, die die Regeneration der Körperhaut fördern. Dann wird der ganze Organismus mit einem wohlduftenden Körperöl von oben nach unten, von aussen nach drinnen in Richtung Herz massiert. Dieses Maß schafft ein herrliches Gefühl von Wachsamkeit, Lebendigkeit und Wohlbefinden im eigenen Organismus.

Gleichzeitig versorgt das öl den Organismus mit wichtigen Speisefettsäuren. Besonders vorteilhaft für die Erholung des ganzen Organismus und zur Beruhigung der Sinne. Es ist leicht zu verstehen, wie sich die Atmung beim Burnout positiv auswirkt: In allen Büchern wird von Aufmerksamkeit berichtet, einer altasiatischen Überlieferung, aber der stark motivierte Burnout-Patient ist dazu zunächst kaum in der Lage. 2.

An dieser Stelle möchte ich Ihnen das Gegenteil empfehlen: die Ruhelosigkeit zu spüren und die damit verbundenen Gefühlsregungen durchzulassen. Falsches Schamgefühl steht einer Genesung nur im Wege. Das würde uns direkt in die für den Genesungsprozess so wichtige Seelenkost bringen. Der Burnout-Status kann beinahe als ein psychischer Unterernährungszustand beschrieben werden.

Die meisten Burnout-Patienten merken erst dann, dass ihre eigenen Empfindungen und Launen gänzlich hinter externen Bedürfnissen stehen, das Funktionieren muss zurückgeblieben sein und nun dringenderweise zu Worte kommen wollen. Gegenüber zielgerichtetem Vorgehen, bei dem die rasche Erzielung eines Resultats das Wichtigste bei Aktivitäten ist, die die Seelen ernähren, ist das Ding selbst, das Wesen selbst, bedeutsam.

Dabei ist es notwendig, zu jeder Zeit pausieren zu können, um dem nachzugehen. Jeder große Maler kann das, was oft schwierig in Worten auszudrücken ist, dass es ein grösseres Ganzes gibt, das gut für die eigene Sphäre ist. Es ging beim Burnout unter. Auf Marco von Münchhausens Werk "Where the soul fills up" möchte ich verweisen.

Ob der Organismus unbarmherzig mißhandelt und die Empfindungen ignoriert werden, oder ob es eine gute Zusammenarbeit zwischen diesen drei gibt, wird vom Ego entschieden. Das Ego wird in der Krisenzeit durch Schwächen und Unfähigkeit erzwungen, das Wohlbefinden von Leib und Geist zu berücksichtigen. Andernfalls gibt es keine Lösung für Burnout.

Die zeitliche und örtliche Unterstützung ist umso wichtiger, je labiler sich der Burnout-Kranke empfindet. Daher empfehle ich meinen Burnout-Patienten, einen regelmäßigen Alltag und ein ordentliches, freundliches Umfeld zu gestalten. Es ist auch darauf zu achten, dass man sich nicht überfordert und eindeutige Schwerpunkte setzt. Im Burnout ist es notwendig, Ordnung zu erzeugen, ein paar obligatorische Programmpunkte zu absolvieren, in eine Phase der Stille einzutreten, täglichen Umgang mit anderen Menschen zu haben, vor allem mit therapeutischen Ankerpunkten.

Damit man sich nicht in schwierige emotionale Zustände wie Burnout verliert, ist es logisch, in drei Stufen konsequent vorzugehen: Beim Burnout geht es zunächst darum, die Lage so wahrzunehmen und vor allem zu akzeptieren, wie sie ist. "Langfristig macht es daher wenig Sinn, Depressionen zu bekämpfen, sondern "einzutauchen".

Der zweite Teil des Burnout besteht darin, eine exakte Diagnostik zu erstellen, indem man angibt, was vor sich geht, welche Empfindungen es gibt, wie die Verhältnisse sind und welche Notwendigkeiten dahinter stecken. Der dritte Entwicklungsschritt ist das lösungsorientierte Vorgehen und die Befriedigung dieser Anforderungen. Genau das ist es, was die Beteiligten an das Unwohlsein hindert und sie sich noch mehr schuldig und beschämt fühlen lässt, was zu einer weiteren Negativspirale führt.

Ich möchte daher die Bedeutung einer unterstützenden Persönlichkeit hervorheben, die der Persönlichkeit helfen kann, den Lebensmut nicht zu verspielen, wenn alles viel langsamer geht, als sie dachte. Während des Burnout muss sich das ganze Körpersystem regenerieren und die Kraftreserven müssen wieder aufgefüllt werden. Bei der energetischen Herangehensweise wird davon ausgegangen, dass die Stressgefühle während des Burnout eine Beeinträchtigung des Energiesystems des Organismus auslösen und vor allem ein gestörtes Gleichgewicht der Gehirnhälften auslösen.

Viele Burnout- und Depressionsprobleme sind jedoch sehr komplex und erfordern oft viele Schritte und die Erfahrungen eines Fachmanns. Zuerst ist es notwendig zu bestimmen, um welchen Gesundheitszustand es sich hierbei handelt. Erstens. Danach geht es darum, das Symptom zu übernehmen, so wie es oben im ersten Arbeitsschritt dargestellt wurde.

Schon allein dieser Vorgang führt oft zu einer gewissen Lockerung, da der Symptomkampf anhält. Auf jeden fall ist es logisch, eine Auflistung ausgewählter Massnahmen zur Verfügung zu haben, die Ihnen gut tun, denn den meisten Burnout-Patienten fallen im entscheidenen Augenblick keine weiteren Aktivitäten ein. Mit der fortgeschrittenen Behandlung durch Burnout ist es immer besser, die Einstellung eines Betrachters anzunehmen und mit sich selbst positiv zu sprechen.

Diejenigen, die lernen, besser auf sich selbst aufzupassen und sich schrittweise zu festigen. Ein sehr wichtiger Helfer im Heilungsprozess ist es, wenn Burnout-Patienten jeden Tag ein paar Wörter aufschreiben: Das Burnout-Opfer erhält so auch eine gewisse innere Distanz und wird sein eigener Trainer. Immer wieder stelle ich fest, dass Menschen erst in der Krisensituation zur Vernunft kommen und erst dann zur Veränderung ihres Lebens in der Lage sind.

Die Burnout-Krise wird jedoch als Gelegenheit gesehen, und das spätere Zusammenleben wird viel ausgeglichener und kohärenter. Entscheidend ist jedoch die Förderung durch heilende Zusammenhänge und genügend Zeit und Ausdauer für eine Umorientierung. So muss etwas in der Menschenseele während der Burnout-Krise arrangiert werden. In manchen Fällen muss ein Entwicklungsschritt aufgeholt werden, damit jemand wirklich mit seiner Umwelt im Erwachsenenalter umgeht, denn viele Mosaiksteine, die zu einem Burnout Zustand verhelfen, befinden sich in der frühesten Jugendzeit.

Ich will sicher nicht den Anschein vermitteln, dass ich weiß, wie man einen Burnout verhindert. Externe Gefährdungen wie Krieg, Naturkatastrophe, Epidemie sind in unseren Breitengraden ein verhältnismäßig niedriges Sicherheitsrisiko, aber das Menschenleben ist nach wie vor lebensgefährlich. Nicht immer ist das Alltagsleben optimal und niemand kann das alles garantieren.

Es ist jedoch darauf zu achten, dass das Kind immer die Möglichkeit hat, den Weg zurück zu sich selbst zu finden, mit externer Hilfe im Bedarfsfall. Das verbrennt sich viel besser in die Kinderseele als perfekte Bildungsmaßnahmen, die auf lange Sicht kaum jemand aufrechterhalten kann. Ich habe immer wieder das Gefühl, dass Verwandte und Bekannte in die Burnout-Erkrankung verstrickt sind und oft nicht wissen, wie sie damit umzugehen haben.

Egal wie erkrankte Menschen sind, sie sind für ihr eigenes Schicksal verantwortlich. Es geht um Mitleid, aber auch um die Aufforderung an die Betroffenen, etwas für sich selbst zu tun und nicht nur sich selbst zu unterstützen. Zugleich sollten die Angehörigen an die Genesung und das Vertrauen des Burnout-Patienten haben. Dabei ist es von Bedeutung, dass die Angehörigen und Lebenspartner von Burnout-Patienten ihr eigenes Schicksal nicht aus den Augen verlieren und berichten, wenn ihnen die Hilfe zu viel wird.

Das hat nichts mit fehlender Einsatzbereitschaft oder Hartnäckigkeit zu tun, sondern mit Sachkenntnis, mit der verfügbaren Kraft und der Möglichkeit, bei sich zu sein und sich nicht auf den Burnout-Patienten einzulassen. Engagement hilft dem Burnout-Opfer nicht. Anstatt die Betroffenen mit Rat und Tat zu überhäufen, sollten sie lieber Abstand halten und der Person signalisieren: "Ich bin hier und werde dort sein.

Weil Misserfolge durch Burnout zu einem beträchtlichen wirtschaftlichen Kostentreiber in unserer heutigen Zeit geworden sind, könnte von einer - wie Gerald Hüther es formuliert - puren "Kultur der Ressourcenausbeutung zu einer Kultur der potentiellen Entwicklung" ein Umdenken herrühren. Allerdings wird ersichtlich, dass der Leib und die Psyche dem "Ich" dazu verhelfen, mehr Klugheit und Kohärenz und damit auch mehr Mündigkeit zu erlangen, die dann für die Außenwelt klar ersichtlich wird.

Das Feedback von Kunden, die die burnout crisis überlebt haben, berichtet beinahe einstimmig, dass es das Schwierigste, aber auch das Schönste war, was ihnen hätte geschehen können. Zur Bewältigung der Krisensituation müssen Burnout-Opfer für sich selbst sorgen und zu sich selbst werden. Das sie ihr eigenes Verhalten verändern. Wenn man die Burnoutkrise als Gelegenheit sieht, wird das spätere Zusammenleben viel ausgeglichener und kohärenter.

Es ist jedoch notwendig, sie durch heilende Zusammenhänge und genügend Zeit und Ausdauer für eine bewusstere Neuausrichtung zu unterstützen. Hellinger, Bert: Vortrag: Körper und Geist, Life and Death, Gerald, Hüther: Was wir sind und was wir sein werden. Miriam, Meckel: Letter to my life - Erlebnisse mit einem Burnout von Münchenhausen, Marco: Wo sich die Seelen füllen.

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