Burnout Therapiemöglichkeiten

Möglichkeiten der Burnout-Therapie

Burnout-Syndrom ist eine der häufigsten psychischen Erkrankungen in Deutschland. Burnout-Therapie - Welche Therapie ist für mich geeignet? Am besten ist und bleibt die Vorbeugung die richtige Therapieform. Die Selbstachtung der Betroffenen nimmt mit der Zeit spürbar ab und sie empfinden sich als ohnmächtig. In der Regel braucht der Patient viel Zeit, um zu erkennen, dass seine Beschwerden Teil einer Geisteskrankheit sind und nicht die eigene Unangemessenheit.

Nach der Überwindung gibt es viele Angebote, die ein Betreffender in Anspruch nimmt, z.B. durch Verbände, Selbsthilfe-Gruppen, Arztpraxen oder klassischer psychotherapeutischer Behandlung.

Die Dauer des Heilungsprozesses hängt von der Person ab. Es gibt prinzipiell mehrere Behandlungsprogramme mit verschiedenen therapeutischen Maßnahmen, die je nach Krankheitsstadium und den persönlichen Vorstellungen und Anforderungen der Betroffenen in Betracht gezogen werden können. Die Therapieintensität kann auch unterschiedlich sein. Die Entscheidung, ob man eine regelmäßige Ambulanz in Anspruch nehmen will, eine Kindertagesklinik aufsucht oder sich für einen Klinikaufenthalt im Zuge einer Heilung oder einer Psychiatrie entschließt, liegt letztlich beim Pat.

Manche Therapien werden vollständig von den Kassen bezahlt, andere müssen mindestens proportional dazu aufkommen. In Deutschland sind die zugelassenen Therapie-Schulen zurzeit verhaltenstherapeutisch, psychotherapeutisch und psychoanalytisch ausgerichtet. Die Verhaltens-Therapie steht, wie der Begriff schon sagt, in direktem Zusammenhang mit dem Benehmen der betreffenden Person. Zusammen mit dem Patient werden seine Verhaltensweisen innerhalb seiner Lebensumstände detailliert untersucht und mögliche Lösungen mit psychotherapeutischen Hilfen eruiert.

Es geht darum, dass der Betroffene lernen kann, die unterschiedlichen Bereiche des Lebens zufrieden stellend zu unterteilen, mehr freie Zeit in seinen Lebensalltag zu bringen, mehr Zeit mit Verwandten und Freund/-innen zu verbringen sowie mehr Zeit für sich selbst und für Veränderungen im Verhalten zu haben. Während der Behandlung praktiziert der Betroffene, die neuen Verhaltensmuster (Zeit für sich selbst einnehmen, Verantwortungslosigkeit etc.) in seinen Lebensalltag zu übernehmen.

Dabei werden zunehmend die zugrundeliegenden Ursachen für das Patientenverhalten untersucht. Wie ist es in der Jugend passiert, dass die Patientinnen und Patienten heute glauben, dass nur einwandfreie Leistung gut genug ist? Dies kann er im Verlauf der Behandlung wahrnehmen und ein gesundes VerhÃ?ltnis zum Leistungsvermögen und schlieÃ?lich auch zu seiner beruflichen Situation aufbauen.

So kann er seine Selbstachtung nicht mehr von seiner professionellen Leistungsfähigkeit abhängt. Tiefenpsychotherapie bleibt nicht so lange in der kindlichen Entwicklung des Betroffenen wie die psychoanalytische; sie blickt ebenso sehr in die Vergangenheit und wirkt auch direkter, d.h. sie gibt auch hin und wieder konkreten Rat, was in der psychoanalytischen Praxis kaum auftritt.

Auch andere Eingriffe wie z. B. Systemtherapie, Gestalt- oder Sprechtherapie sind zwar naturwissenschaftlich anerkannt, werden aber von den Kassen nicht oder nur teilweise als Ambulanztherapie erstattet. Nach Absprache mit dem Therapeuten oder dem behandelnden Arzt kann auch eine Kurbehandlung in Betracht gezogen werden. Die stationäre Versorgung hat den großen Vorzug, dass sich der Betroffene für eine beschränkte Zeit - etwa 3 bis 6 Monate - ganz auf sich selbst konzentriert, ohne alltägliche Aufgaben erfüllen zu müssen.

Bei seinen Mitpatientinnen und -Mitarbeitern trifft er auf Menschen, die auch an einer Geistesstörung leiden und für ihn verständnisvoll sind. Zahlreiche Patientinnen und Patienten berichteten, dass ihnen die Gemeinde der Kollegen besonders gut tat. So können beispielsweise Burnoutpatienten Erkenntnisse aus der Arbeitshaltung anderer Betroffener gewinnen.

Auch diese anderen Patientinnen und Patienten wiederum können vom Verbleib der Burnoutpatienten in der Praxis profitiert werden. Auch für Burnoutpatienten sind sportliche und entspannende Übungen sehr hilfreich, da sie nachweislich stressreduzierend wirken. Sie können sich während ihres Aufenthaltes im Spa daran gewöhnt haben, dies regelmässig zu tun, um diese Aktivitäten im Alltag nachhaltig zu planen. Bei manchen Betroffenen dauert es so lange, bis sie einen schweren Nervenkollaps erlitten haben und die Notaufnahme einer Psychiatrie in Anspruch genommen haben.

Die geschlossenen Fachabteilungen sind nur für Patientinnen und Patienten bestimmt, die ein Risiko für sich selbst und vor allem für andere haben. Stattdessen verhilft die ambulante Versorgung dem ausgebrannten Menschen zum ersten Mal. Trotzdem gibt es eine tägliche Übung für die Patientinnen und Patienten, so dass sie eine bestimmte Übung einhalten. Abhängig vom Zustand des Betroffenen kann er mit Psychopharmaka therapiert werden.

In der Regel beginnt die Wirksamkeit solcher Arzneimittel erst 2 Wochen nach dem Zeitpunkt der ersten Verzehr. In den ersten zwei Anwendungswochen sollte der Pflegebedürftige mehrere Besuche beim Hausarzt anordnen. Änderungen in der Aufnahme müssen immer mit dem betreuenden Facharzt absprechen.

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