Coach Coachee

Betreuerin

Eine Person wird zum Coachee, wenn sie von Coaching Gebrauch macht. Die Bezeichnung Coachee ist analog zum Begriff Trainer/Trainee. Damit die Chancen und Vorteile voll ausgeschöpft werden können, ist immer ein gutes Coach-Coachee-Verhältnis erforderlich. Man kann Coaching als "Beratung ohne Beratung" bezeichnen. Viele Beispiele für übersetzte Sätze mit "Coach und Coachee" - Englisch-Deutsches Wörterbuch und Suchmaschine für englische Übersetzungen.

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Ein Mensch wird zum Coachee, wenn er von Coachings Gebrauch macht. Die Bezeichnung Coachee[1] ist analog zur Bezeichnung Trainer/Trainee. Dies ist jedoch keine untergeordnete Beziehung: Die Coaches sind in ihrer gesellschaftlichen Auseinandersetzung mit dem Coach immer auf gleicher Höhe. Trainer und Coachee sind gleichberechtigt.

Der Begriff des Auftraggebers, der im Englischen oft gleichbedeutend verwendet wird, beschreibt die Beziehung zwischen Coach und Coachee nur zu sehr. Oft finden sich unsere Auftraggeber in passiver Beratungssituation wieder oder kaufen einfach eine Leistung von einem Fachmann. Die Beziehung zwischen dem Coachee und seinem Coach ist genauer umrissen.

Er ist immer in den Coachingprozess eingebunden und erarbeitet die Lösungen selbst; seine Funktion als Coachee ist zeitbegrenzt.

id="Prinzip_1_Kreisförmigkeit_statt_Person-Angebot-Perspektive">Prinzip 1: Kreisförmigkeit statt Täter/Victim-Perspektive

Coachs sind keine "Rezeptanbieter" oder "Lösungsanbieter", sondern "Enabling" und "Facilitators". Dazu gehört auch ein anderes Selbstbild und ein anderes Realitätsverständnis. Sabine Prohaska, die Trainerin aus Wien, benennt sieben Grundsätze, die den Coach bei seiner Tätigkeit anleiten. In diesem Zusammenhang heißt Kreisförmigkeit, dass in komplizierten gesellschaftlichen Abläufen ( "Corporate Collaboration") nicht eindeutig zwischen Ursachen und Wirkungen zu unterscheiden ist.

Denn: Jedes Benehmen einer Persönlichkeit beeinflusst das der jeweiligen Personen in ihrer Umgebung, und ihre Reaktion beeinflusst sie ihrerseits. Beim Coaching geht es also nie darum, die Täter oder Auslöser einer bestimmten Sache zu finden, denn alles ist mit allem verknüpft. Bei den Trainern ist es wichtig, neutral zu sein.

Es enthält eine entspannte Neugierde auf alle Standpunkte, Erläuterungen und Werte - egal wie fremde sie für den Coach sind. Manchmal ist es als Coach logisch, bei auftretenden Schwierigkeiten und dem Willen zur Änderung unparteiisch zu sein. Coaches haben als Konflikt-Controller auch die Funktion, Coaches, d.h. ihre Kunden, zu befähigen, sich gegen unfaire Verhältnisse zu verteidigen, die z.B. wirtschaftliche, gesundheitspolitische oder sozial benachteiligen.

Trainerinnen und Trainer stellen nicht aus der Überlegenheit eines Fachmanns, der mehr weiss (und/oder kann) als der Kunde, sondern aus der Unkenntnis. Profis wissen viel, aber sie wissen nicht, was das Richtige für ihre Mitspieler ist. Darüber hinaus wissen oder vermuten die Trainer aufgrund ihrer Erfahrungen und ihres Berufes Lösungsansätze für das Problem.

Sie wissen aber nicht, was die Lösungen des Coachee sind - denn sie sind keine "Rezeptanbieter" oder gar "Lieferanten", sondern "Moderatoren" und "Moderatoren". Besonders in obsessiven Kontexten ist es notwendig, die Grundeinstellung des Nichtwissens zu übernehmen oder beizubehalten; außerdem in Fällen, in denen der Coachee (oder das ihn instruierende System) vom Coachee als Fachmann, d.h. Problem-Löser, angefordert wird.

Obwohl Trainer ihre eigene erste Stellungnahme abgeben oder eine Bewertung abgeben können, sollte diese immer als vorläufig und vorbehaltlich einer Überprüfung und ggf. Überarbeitung markiert werden. Weil der Coachee der Spezialist für das Thema und seine Lösungen ist und ist. Das systemische Training erfordert Achtung und Anerkennung für den Coachee.

Ein Coach kann jedoch Missachtung des Problems des Coachee und seiner Symptome an den Tag legen - oft ist dies auch notwendig, um Veränderungsimpulse zu geben. Das ist aber nur möglich, wenn die Beziehungen zwischen Coach und Coachee von Achtung und Anerkennung gekennzeichnet sind. Andernfalls droht die Gefahr, dass der Coachee die Missachtung seines Problems als Zeichen der mangelnden Anerkennung seiner selbst auffasst.

Systemisches Coachen verschiebt den Schwerpunkt vom Einzelnen in den Problemkontext. Lösungsorientiert heißt: Der Schwerpunkt verschiebt sich vom Aufgabensystem zum Lösungssystem: Wer (und was) ist für die Problemlösung von Bedeutung? In der Standardeinstellung stellt man folgende Fragen: "Angenommen, das betreffende Thema ist gelöst: " Und: "Was waren die Ausnahmefälle?

"Solche Fragestellungen rücken das Thema vom Thema und dem, was nicht wirkt, in den Mittelpunkt der Erörterung. Ressourcen-Orientierung bedeutet: Der Coach geht davon aus, dass seine Kunden die notwendigen Chancen und Potentiale haben, ihre Aufgaben selbst (oder mit selbstorganisierter Unterstützung) zu bewältigen. Ein weiterer wesentlicher Grundsatz des Coachings ist daher: einen Beitrag zu leisten, der wirklich etwas bewirkt.

Für den Coach bedeutet das, dass er sich z.B. in Kundengesprächen fragt: Wäre es effektiver, das "echte" Thema zu untersuchen und zu "bearbeiten"? "zum Beispiel, um das GesprÃ?ch auf den materiellen Lebensunterhalt des Kunden zu konzentrieren oder die konkreten materiellen Hilfen, die er benötigt)? Coachs sind private Leistungserbringer, die für ihre Dienste vergütet werden - entweder unmittelbar oder mittelbar.

Der Coaching-Prozess richtet sich daher in erster Linie nach den Wünschen und Zielsetzungen der Kunden bzw. Coaches und erst in zweiter Linie nach deren eigenen Zielsetzungen. Ein zentraler Bestandteil des Coaching ist daher die Abklärung der Kundenaufträge. Der Fachmann für den Inhalt der Konsultation, d.h. der "Kunde" seiner Kunden.

So ist er auch der Spezialist für seine Lösung - der Coach ist nur der Spezialist für den Ablauf. Bei systemischem Training geht es nicht darum, wie es "wirklich" ist, sondern um Vorstellungen und Bedeutungen. Die " Realität " (einer Person) wird nämlich immer als subjektiv betrachtet, d.h. vom Einzelnen selbst konstruiert, in die unter anderem die individuellen Lebenserfahrungen und Wertvorstellungen einfliessen.

Diese werden in Verbindung mit versteiften Realitätskonstruktionen betrachtet, von denen sich der Coachee nicht oder nur mit Mühe ohne Stütze abkoppeln kann. Der Coach hat die Aufgabenstellung, dem Coachee neue Perspektiven und damit neue Chancen zu erschließen und nicht "falsch" durch "richtige" Realitätskonstruktionen zu ersetz. Ein Beobachter-unabhängige Realität existiert im Systemcoaching nicht (oder ist uns Menschen nicht zugänglich).

Denn alles, was wir sehen, was um uns herum geschieht und was andere tun, hat immer mit uns zu tun, oder damit, wie wir das Geschehen und die Wahrnehmung verstehen. So ist unsere objektive "Realität" auch eine Antwort auf unsere Existenz und unser Leben.

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