Coach Marketing

Trainer-Marketing

Sie sind als Trainer, Berater oder Coach mitten im Geschäft. Vermarktung im Bereich Marketing Denn ein Trainer muss auch auf sich selbst hinweisen, um sich von der Menge abzuheben. Einer dieser Wege ist das Versprechen von Erfolg oder gar Erlösung, das ohne Kenntnis des Anliegens oder des Kunden gemacht wird. Das Gleiche trifft auf Trainer und Trainer zu, auch wenn es hier eine viel schwerere Ausgangsposition gibt als beim Hersteller oder den Bäckern.

sollte der Trainer auch erläutern, und zwar: Welche Coaching-Ansätze er repräsentiert, wie Coachings für ihn funktionieren, welche Fähigkeiten, Qualifikation und Hinweise er hat, ggf. welche Methode er einführt. Es gibt einige wenige Exemplare, wie die Homepages der Trainer ohne die oben erwähnten Angaben auszusehen haben.

Im Regelfall ist dies eine visuell sehr ansprechende Website - mit Bildern des Trainers in unterschiedlicher Position und mit einigen dekorativen Bildern, die Anzüge in unterschiedlicher Gruppe zeigen und in der Regel einen Einblick in die Geschäftswelt geben. "Fachrichtung ", "Leistung" oder einfach "Coaching": Coaching, evtl. mit den Vorsilben "Individuell", "Gruppen", "Individuell" oder "Business".

Dies wäre eine extrem fatale Schlussfolgerung eines potenziellen Kunden für den Coach! Es kann sein, dass Interessierte ein solches Auftreten mögen und es sie emotionell ansprechen - und die Gefühlsebene bei der Wahl eines Coaches ist keinesfalls zu vernachlässigen, denn eine Vertrauensbasis kann nur mit Sympathie des Gegenübers aufgebaut werden (Schulz, 2010).

Für über 50 % der Kunden ist die Startseite des Coaches die erste Anlauf- und Auskunftsstelle. Lorenz & Webers (2015) zeigt, dass Coaching-Einkäufer und Kunden großen Wert auf Informationen zu Spezialgebieten, Empfehlungen, Kompetenzen und Erfahrungen legten - wenn sie diese nicht vorfanden, klickten sie weg.

Zuviel Informationen, zu viel "Fachjargon" und eine allzu umfassende Darstellung von Verfahren und Begriffen schreckt potenzielle Kunden ab, da sie eine "einfache, intuitiv zu treffende Entscheidung" erschwert (ebd.). Interessanterweise gibt es im Gegensatz zu den oben erwähnten Seiten mit mehr Bildern als Worten eine fast gleich große Zahl von Websites, die einfach mit Informationen überlaufen.

Handelt es sich nur um eine Informationsseite über Coachings oder die Vorstellung eines Trainers, der damit Kunden anspricht? Aufgrund der steigenden Wettbewerbsintensität von immer mehr Reisebussen allein auf dem Reisemarkt ist es unerlässlich, sich gut zu positionieren und seine Leistungen ins rechte Verhältnis zu setzen. Weil die Industrie wächst, wird alles zum "Coaching", jeder zum "Coach".

Kuntz (2015; 50) bezeichnet das Erscheinungsbild selbsternannter Consultants, die im Lauf der Zeit "Trainer und Berater" geworden sind, um sich in "Trainer, Consultants und Coaches" zu verwandeln, zutreffend als "heimtückische Epidemie", die die nötige Fachspezialisierung zugunsten der angeblich gesuchten, aber sinnlosen Begriffe aufgeben. Manche setzen hier auf fragwürdige Marketing-Methoden statt auf klare Positionierungen, Spezialisierungen und Kompetenzdarstellungen.

Dabei geht es immer um ein (Heil-)Versprechen im Vorfeld, das im Rahmen des Coachings gemacht wird - ohne ein erstes Gespräch mit dem Kunden gehabt zu haben, ohne die Angelegenheit abgeklärt zu haben. Die Versprechungen weichen allmählich ab und werden in ähnlicher Form gefördert, auch wenn klar ist, dass solche "Angebote" nur einen sehr kleinen Teil des breit gefächerten, allgemein anerkannten Angebotes einnehmen.

Nachfolgend werden drei Stufen von Coachingversprechen genauer untersucht. Das Versprechen, im Voraus ein Thema oder "Problem" zu klären, birgt durchaus den Sachverhalt in sich, dass die verwendete Methodik zweifellos funktioniert und dass die Fertigkeiten als Coach so außergewöhnlich sind, dass ein Misserfolg auszuschließen ist. Natürlich freut sich ein potenzieller Kunde: "Hier ist mein Wunsch erfüllt, hier kriege ich etwas für mein Honorar.

Erst wenn man davon ausgeht, dass die Methodik idiotensicher ist, dass der Coach ein Herr seines Faches ist, verbleibt jedoch der nicht unbedeutende Teil des Kunden am Erfolg des Vorgangs. Ist er in der Lage, den Coachingprozess überhaupt zu verfolgen, zu unterstützen und selbst umzusetzen? So wird dem Kunden schon vor dem eigentlichen Training ein mögliches Versagen des Verfahrens aufgedrängt.

Denn die eigenen Fähigkeiten und die Methodik bringen nur Erfolg, der Kunde hat sich hier an einen Scheideweg gestellt. Laut Mai (2015) sind solche Lösungszusagen oft mit einer Geldzurück-Garantie bei Unzufriedenheit verbunden, die dem Kunden zusätzlich Sicherheiten bieten und das Training fördern soll. Nur wenn " Sie[als Klient] für die nicht funktionierende Waffe verantwortlich sind, dann [....] wäre es nicht gerecht, Ihren neuen Freund[den Trainer] dafür zu verbluten, indem Sie Ihr eigenes Vermögen zurückfordern" (ebd.).

Eine solche Zusage muss daher mit großer Sorgfalt betrachtet werden, und zwar noch mehr. Ein Zeitlimit an sich ist Sinn, wenn es zwischen Auftraggeber und Coach und nach Abklärung der Angelegenheit vereinbart wird und somit den - auch wirtschaftlichen - Coachingrahmen wiedergibt. Allerdings kann eine Frist nicht für alle Belange und keinesfalls im Voraus und schon gar nicht mit Garantie auf Erfolg festgelegt werden.

Betritt man die sehr finsteren Schluchten von Coaching-Angeboten, trifft man schließlich auf Trainer, die nicht nur innerhalb weniger Wochen(!) Erkrankungen wie z. B. Brustkrebs kurieren können, sondern auch feststellen, ob man diese oder eine andere Erkrankung in sich hat.

Aber wie kann man so etwas sagen, ohne den Kunden zu wissen, ohne ihn zu haben? Solch ein mit " Heilen " oder " Erkrankung " in Verbindung mit Begleitung gemachtes Leistungsversprechen - auch ohne kritische Betrachtung der Methodik - muss man immer aufmerksam zuhören. Mediziner oder Therapeuten sind für die Diagnose und Behandlung von Erkrankungen verantwortlich, nicht Trainer.

Man sollte sich auf jeden Fall die Frage stellen, ob man einen Coach besuchen will, in dessen Weltanschauung sich der Kunde von Anfang an in einem "kranken" Stadium befand. Übrigens geschieht die "Heilung" hier meist auf natürliche Weise durch die Quantumphysik oder durch den Aufruf von Lebengeistern oder Erzbischöfen, die dann "Schutzkreise" malen. In der Coaching-Branche ist das große Marketingproblem nicht in erster Linie die Darstellung der Trainer.

Dabei spielt die angesprochene Gruppe und vor allem das eigene Ästhetikgefühl sowie das Selbstverständnis eines Coaches, das es zu vermitteln gilt, eine wichtige Rolle. 2. Die ( "heilenden") Versprechen, die immer noch im Rahmen des Coachings gemacht werden und Klienten anlocken sollen, stellen letztendlich auch die ganze Industrie in ein trübes Licht. 3.

Im Coaching-Marketing neue Möglichkeiten. Die Trainerprofile in der Online-Datenbank. Den manipulierten Klienten. Professionelle Vermarktung

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