Coaching ist

Das Coaching ist

Allerdings ist es schwierig zu definieren, was Coaching ist. Auch wenn viele Methoden aus psychotherapeutischen Schulen eingesetzt werden, ist Coaching keine Therapie. Eine Anlage ist mehr als die Summe ihrer Teile.

Das ist Coaching und was es Ihnen bietet.

Das Coaching ist in aller Munde. Es ist jedoch schwierig zu bestimmen, was Coaching ist. Das macht es unübersichtlich, was im Coaching tatsächlich abläuft. Eine sehr wichtige Eigenschaft eines Coaches ist seine Neutralität: Der Coachees (die trainierte Person) soll die Problemlösung selbst herausfinden. Die Coaches unterstützen bei der Suche nach Lösungen, treffen aber keine Entscheidungen für den Coachees.

Wahrscheinlich wissen Sie folgende Situation: Sie haben eine bedeutende Aufgabe zu erfüllen. Das ist nicht die rechte Wahl. Dann ist es hilfreich, mit einem Bekannten, einer Kollegin oder einem Angehörigen zu sprechen. Häufig ist es nicht der Rat dieser Personen, der bei der Entscheidungsfindung behilflich ist. Eine Gesprächspartnerin, die geeignete Fragestellungen formuliert, unterstützt Sie dabei, das Thema von allen Beteiligten zu erörtern.

Sie werden durch Coaching vermittelt. Entscheidend ist, dass der Trainer lernt, Ihnen zu unterstützen, ohne Sie zu beeinträchtigen. Das, was für den Trainer völlig richtig ist, kann für Sie als Coachees völlig falsch sein. Deshalb müssen Sie die Problemlösung selbst suchen.

Dies ist ein zentrales Element des Coachings. Deshalb ist ein Trainer ein Sparringspartner, der Ihnen eine Gelegenheit zum Nachdenken bietet, ohne Sie zu beeinträchtigen. Wenn Sie zum ersten Mal Coaching betreiben, haben Sie oft noch keine ausgeprägte Fähigkeit zur Selbstreflexion. Um die eigene Lage wirkungsvoll zu erhellen und zu bewerten, ist man daher auf die Unterstützung des Coaches angewiesen. 2.

Langfristiger Vorteil von Coaching ist, dass Ihre Reflektionsfähigkeiten dauerhaft erhöht werden. Im Idealfall stellt ein Trainer sicher, dass er in den nächsten Jahren nicht mehr gebraucht wird - oder wenigstens in besonders herausfordernden Stellungen. Basis für ein gelungenes Coaching ist: Der Coachees muss sich dem Coaches vorbehaltlos erschließen können.

Die unbedingte Basis dafür ist die Diskretion des Coachs hinsichtlich der diskutierten Inhalt. Andererseits ist die Anteilnahme zwischen Trainer und Coachees sehr nützlich. Dies trifft insbesondere dann zu, wenn der Trainer bereits Aufgaben gemeistert hat, die der Teilnehmer im Augenblick selbst bewältigen möchte. Umgekehrt kann der Trainer besser mithelfen, wenn er seinen Coachees kennt.

Gerade weil sie selbst eine schwere Phase des Lebens durchlebt haben und nun mit ihrer Erfahrung Menschen in vergleichbaren Lebenssituationen unterstützen wollen, sind viele Provider zu Coaches geworden. Derjenige, der Coaching für mehr Lebensfreude bietet, hat wohl schon eine sehr unglückselige Zeit durchlebt. Im Grunde kann Coaching immer dann hilfreich sein, wenn Sie vor einer schweren und entscheidenden Entscheidung stehen.

Dies könnte zum Beispiel die Berufswahl sein. Coaching dient der Abwägung verschiedener Entscheidungsgrundlagen. Genau das sollte die Frage sein, wo man mit sich selbst übereinstimmt. Coaching begleitet diesen Abgrenzungsprozess. Coaching macht aber auch beim Kennenlernen neuer privater oder beruflicher Bedürfnisse Spaß.

Neueinsteiger, teilweise aber auch Nicht-Führungskräfte, erhalten in Betrieben oft einen Coachs. Dies soll ihnen den Weg in neue Aufgaben und die Auseinandersetzung mit neuen Kommunikations- und Arbeitsformen erleichtern. Vor allem, wenn das neue Team eine ganz andere Einstellung und Unternehmenskultur hat als das alte, kann ein Trainer Reibungsverluste auffangen.

Coaching ist auch dann sinnvoll, wenn Sie das Bedürfnis haben, "etwas nicht stimmt" - aber Sie wissen nicht ganz sicher, was es ist. Doch auch ein konstantes Leeregefühl und Lustlosigkeit können die Menschen ins Coaching einbringen. Frühes Coaching kann umfangreichere ärztliche Maßnahmen überflüssig machen. Je mehr man in externe Gebilde integriert ist, umso schwerer wird es, zu verstehen, was man wirklich will.

Eine Trainerin kann Ihnen beim Ausbrechen aus dem Rad des Hamsters und bei der Erkundung Ihres eigenen Selbst behilflich sein. Coaching wird auch bei Problemstellungen im Privatbereich angewendet. Der Trainer kann dazu beitragen, Konfliktursachen in Einzelgesprächen, Paar- oder Gruppendiskussionen zu identifizieren und zu beheben. Das Coaching kann auch ohne konkreten Widerspruch beginnen.

So kann es zum Beispiel dazu beitragen, das Selbstvertrauen zu festigen oder Sozialkompetenz zu entwickeln. Coaching hilft, lockerer, relaxter, spontaner, selbstsicherer und schneller zu wirken. Theoretisch lässt sich Coaching deutlich von Consulting oder Schulung unterscheiden. Eine Schulung dient der praktischen und direkten Förderung von bestimmten Fertigkeiten. In der Konsultation werden aus den Erfahrungen eines Experten heraus praktische Hinweise und Empfehlungen für Maßnahmen gegeben.

Häufig verwischen jedoch die Schnittstellen zwischen Coaching und Consulting. Beispiel: Ein Ernährungswissenschaftler konzentriert sich - wie der Begriff schon sagt - auf die Unternehmensberatung. Deshalb arbeitet ein guter Ernährungswissenschaftler auch mit Coachingmethoden, damit der Klient den für ihn passenden Weg findet.

Deshalb war es als Hilfesuchende nicht möglich, bei einer Entscheidungsfindung mitzureden. So werden viele der klassischen Beratungsberufe zunehmend zu Trainern. Andererseits verwenden die klassischen Trainer teilweise auch Trainings- und Beratungselemente. Allerdings muss gesagt werden, dass dieser Ansatz von einigen Trainern durchaus positiv bewertet wird.

Einige halten es für richtig, wenn das Problem des Coachee so besser zu lösen ist. Anderen erscheint dies als eine zu große Verletzung der neutralen Reflexionsfunktion des Trainers. Weil die Grenze zwischen Schulung und Consulting so schwer zu finden ist, steht mancher Fachmann vor einem Dilemma: Wie nennt man seine Dienstleistungen?

Coaching? Ausbildung? Sie möchten sich beraten lassen? Viele Menschen wählen Coaching - es hört sich nur härter und zeitgemäßer an. Dies kann jedoch dazu fuehren, dass jemand, der in Wirklichkeit mehr als ein Consultant oder Ausbilder ist, Zweideutigkeiten ausloest. Falls es Ihnen besonders am Herzen liegt, ein Coaching zu bekommen, sollten Sie dies vorher überprüfen. In der Schweiz gibt es unglaublich viel Training für Ausbilder.

Viele Menschen empfinden das Anforderungsprofil des Trainers als ansprechend. Manche von ihnen haben selbst eine Krise im Leben gemeistert und wollen nun anderen Menschen bei der Schaffung der gleichen Sache mithelfen. In diesem Trainingsdschungel ist es für den Laie kaum möglich zu beurteilen, wie gut die Ausbildung eines Trainers ist. Als erstes sollte immer gelten: Ist eine Coaching-Ausbildung überhaupt abgeschlossen?

Außerdem wird es sich wahrscheinlich nicht um ein traditionelles, neutral wirkendes Coaching handelt, sondern auch um Schulungen und Beratungen. Wurde ein Coaching-Training abgeschlossen, sollte nach Dauer und Ausmaß nachgefragt werden. Darüber hinaus sollte der Coach über Erfahrungen und Schulungen in dem Gebiet verfügen, in dem Sie Unterstützung benötigen.

Sie sollten dann zu einem Trainer gehen, der bereits ähnliche Entscheide getroffen hat - vielleicht auch in einem vergleichbaren beruflichen Umfeld. Sollte sich Ihr Coaching hingegen auf gesundheitspsychologische Gesichtspunkte konzentrieren, sollten aus dem Lebenslauf und der Ausbildung des Spezialisten Erfahrung mit diesen Aspekten entstehen. Mit Coaches können Parallelen zu Medizinern gezogen werden:

Die Generalistin kann Ihnen dabei behilflich sein, sich Ihrer eigenen Lage voll bewusst zu werden. Viele Coaches haben sich wie Spezialisten auf ein bestimmtes Fachgebiet konzentriert. Dies sind noch allgemeiner ausgelegte Ausführungen, für fast jedes Problems kann es einen speziellen Trainer gibt. Spezialisierte Dienstleister kombinieren in der Regel Schulungselemente und Consulting mit ihren Dienstleistungen.

Je spezialisierter ein Trainer ist, umso besser kann er Ihnen bei einem ganz bestimmten Thema behilflich sein - aber bei anderen nicht. Eine Fachkraft ist immer dann sinnvoll, wenn Sie bereits wissen, wo das eigentliche Ziel ist. Wer eines aus diesem Beitrag mitnimmt, dem sei gesagt: Coaching ist immer dann sinnvoll, wenn man in einer schweren Lage oder Entscheidungssituation stecken bleibt.

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