Coaching Lebensberatung

Lebensberatung Coaching

Die Psychologin bietet Einzel-, Paar- und Familienberatung, Coaching, Vorträge über Persönlichkeit, Beziehungen und Alltag. Ich unterstütze Sie gerne durch Life Coaching, damit Ihr Potenzial entfaltet werden kann. Lebensberatung: Ein Trainer für alle Lebenslagen Jeder, der es wie Werner seifert an die Klinikspitze geschafft hat, ist weder unentschieden noch ratlos. Angestellte rufen in kranken Reihen, die Arbeitsatmosphäre ist eiskalt. Wenn er mit mehr Härte und strengeren Kontrollmaßnahmen die Lage in den Griff bekommt, geht der Schuß nach hinten los: Zwei seiner besten Angestellten wollen die Dienststelle endlich aufgeben.

Die Entstehung dieses Elends und wie der Kreislauf von Kontrolle, Mißtrauen und Enttäuschungen, in den er verwickelt war, durchbrochen werden konnte, wurde von Seifert nur mit Unterstützung eines Trainers erkannt. Seiferts Gespräche mit Joachim Bauer, Professor für Psychotherapie an der Universitätsklinik Freiburg, zeigten, dass er schon als kleines Mädchen vor Entblößungen zurückschreckte und übererfüllte Leistungsvorgaben den späten Leiter der Klinik begleitete.

"Schon von Kindesbeinen an hatte ein Zyniker ihn und seinen Sohn ausgetrickst ", sagt er über seinen Kunden, der nicht wirklich Werner Seifert ist. Wenn er dann wirklich Klinikmanager wird, kommt er in ein Dilemma: Er will Treue und Wiedererkennung, aber sein Mißtrauen führt ihn dazu, die Mitarbeitenden dauerhaft in die Enge zu treiben und seine Ansprüche bewußt über ihren Leistungsgrenzen zu belassen.

Tagungen werden regelmässig zum Ort der Exponierung von Einzelpersonen - denn die Mitarbeitenden sollen das Gefühl haben, die Kontrolle in der Hand zu haben. Mithilfe von Bauer schafft es der Künstler, den Ast zu lockern und in kleinen Arbeitsschritten ein anderes Benehmen zu testen. Kritiker, schließt er dank des Coaching, wird er in Zukunft nur noch privat mit den Betreffenden üben.

Der Klinikleiter erkennt schon nach kürzester Zeit: "Fast alle Mitarbeitenden begegnen seinem Selbstvertrauen mit mehr Einsatzbereitschaft, Leistungsfähigkeit und hoher Treue. Die beiden Angestellten, die seine Dienststelle verließen, beschlossen ebenfalls zu verbleiben. Viele Menschen erfahren wie Werner Seifert, dass sie sich - aus anscheinend unerfindlichen Motiven - in Krisensituationen verstrickt fühlen, aus denen sie einmal nicht mehr ausbrechen werden.

"Nach den Erfahrungen von Uwe Böning, dem Vorstandsvorsitzenden des Bundesverbands Coaching, "sind immer mehr Deutsche nun dazu übergegangen, sich als Privatpersonen und auf eigene Rechnung professionell beraten zu lassen. Immer mehr Menschen - vor allem in den großen Städten - wohnen allein, oft ohne ein funktionierendes gesellschaftliches Netzwerk.

Darüber hinaus hat mehr als 20 Jahre Berufserfahrung mit Coaching im Bereich des International Managements die Suche nach einer psychologischen Betreuung sozialverträglich gemacht. Seitdem wird der Ausdruck Coaching "depathologisiert" und immer mehr Menschen werden sich dessen bewusst: Eine Lebensberatung ist weder ein Fehler noch ein Zugeständnis von Unvermögen. Viele Menschen befürchten, dass sie während des Coachings auf die Coachings gesetzt werden, um sich über Monate in frühe Kindheitserfahrungen zu stürzen.

"Damit man erkennt, in welchen Blöcken ein Mandant immer wieder gefangen wird", sagt die Berlinale Diplompsychologin Alexandra Schwarz-Schilling, "braucht man nur das Schema, das die Betreffenden dazu veranlasst, immer wieder gewisse Vorgehensweisen umzusetzen, obwohl sie ihnen auf Dauer abträglich sind. "Coaching ist für Menschen gedacht, die ihre Aufgaben selbstständig bewältigen können, aber mit fachlicher Unterstützung besser bewältigen wollen.

Stephanie Steindörfer aus Hamburg, die seit einigen Jahren unter anderem bei Beiersdorf und Bilfinger Berger Umweltschutztechnik ausbildet, hat die Grenze vorverlegt. "Wie die meisten ihrer Kolleginnen und Kollegen lautet auch Steinsdörfers Leitsatz: "Coaching ist Selbsthilfehilfe. Die Psychotherapeutinnen und -therapeuten legen manchmal den Therapieverlauf für ihre Klientinnen und Klientinnen fest, die Trainerinnen und Trainer legen sie immer zusammen mit den Klientinnen und Klientinnen fest.

Trainer haben keine Patente für Streitigkeiten. Aber sie können ihren Kundinnen und Kunden als Sparringpartner zur Seite stehen - und ihnen dazu verhelfen, "ihre eigenen Empfindungen und Reflexionen aus dem Diffus zu holen", sagt Schwarz-Schilling. Zentrales Instrument der Lebensberatung sind daher Fragestellungen. Fragestellungen, die sich der Kunde ehrlich stellt und die er letztendlich selbst beantwortet.

Die meisten Fachleute sind sich einig: Das dominierende Konfliktthema ist die Furcht, sich zu verletzen oder zu erniedrigen, die Furcht, nutzlos oder nicht gut genug zu sein, die Furcht vor Unbeherrschbarkeit der Empfindungen oder die Furcht vor Anhaftungen. Für beinahe jeden, so Schwarz-Schilling, sind ein oder zwei solcher Befürchtungen besonders stark ausgeprägt, je nachdem, welche Lebenserfahrungen er gemacht hat.

Bauer hebt hervor, dass eines der größten Probleme darin besteht, dass diese Befürchtungen in der Regel verborgen bleiben und zu Ausweichstrategien geführt haben. Wir wollen uns gegen das bewaffnen, was uns so viel Ärger macht. Diese Ausweichmanöver haben einen widersprüchlichen Effekt: Wer um jeden Preis stets bemüht ist, gewisse Misserfolge zu vermeiden, wird mittelbar zum Auslöser der eigentlichen Abwehrreaktionen.

Ein typisches Beispiel dafür ist die tiefsitzende Furcht, ignoriert und damit geschädigt zu werden. Typisch für die Beteiligten ist es, alles in ihrer Macht Stehende zu tun, um sich von anderen zu differenzieren und für ihre Andersheit verehrt zu werden. "Diejenigen, die ihre eigenen Befürchtungen kennen, können viel besser mit ihnen fertig werden, als wenn sie unbewußt versuchen, sie die ganze Zeit zu dämpfen.

"Solche Änderungen bedürfen jedoch der Mitarbeit der Beteiligten. Ein guter Coach folgt nicht nur, wenn er auf Widersprüchlichkeiten und Zweideutigkeiten in den Geschichten seiner Kunden stößt. Außerdem wollen sie mit Hilfe von Fragestellungen und Rolle spielen das Sehfeld der Beteiligten erweitern und ihnen so die Empfindungen vermitteln, die ihr Handeln bei anderen auslöst.

Mit Monika Hirsch-Sprätz kann der Kunde konkret schildern, wie der betreffende Problemkollege ihn wahrnimmt und unter welchen Fehlern er selbst leiden kann. "Mit diesem Perspektivwechsel ", so der Berater des Mobbing in Berlin, "können die Beteiligten viel aufrichtiger zu sich selbst sein und ein Verstehen dafür bekommen, wie sie selbst unbewußt zu der verworrenen Lage beizutragen haben. "Der Kommunikations- und Verhaltens-Trainer Thomas Bachmann vom Artop-Institut Berlin der Humboldt-Universität verlangt von seinen Kunden mehr Engagement.

"Nach der Problemanalyse ist es wichtig, mit dem Kunden ein klareres Verständnis seiner Ziele und seiner Aufgaben zu haben. Mit seinen Kunden spielen wir die typischen Situation durch und lassen sie Lösungsvorschläge ausarbeiten. Die Kunden erhalten eine Hausaufgabe, in der sie gewisse Fragestellungen bearbeiten müssen.

Sie müssen ein Protokoll über die Coaching-Sitzungen verfassen, "damit das Gesprochene und die neuen Perspektiven besser gefestigt werden können". "Sehr oft erfahre ich, dass Menschen sich selbst in Zwängen begreifen und nicht begreifen, dass sie die Organisation ihres eigenen Leben in die eigenen Hände legen müssen, um zufrieden zu werden. Ist der psychische Druck oder die Leistungsbereitschaft des Betreffenden jedoch hoch, wie Trainer immer wieder sagen, ist innerhalb kürzester Zeit viel Abwechslung möglich.

Dort, wo es bisher nur Hürden gab, finden die Beteiligten plötzlich neue Lösungen. Manche Menschen lernen zum ersten Mal, dass das Bitte um Unterstützung ein Anzeichen von Kraft sein kann.

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