Coaching Leitfaden

Leitfaden Coaching

Wenn Sie nicht beraten werden wollen, können Sie nicht beraten werden. Der Coaching-Handbuch (basierend auf der Hamburger Schule www.hamburger-schule.net). Ich benutze diesen Leitfaden in jeder Coaching-Sitzung.

Praxisorientiertes Kurz-Coaching zu zweit, das eine ist ein Coach, das andere ein Coach. Im ersten Gespräch geht es darum, Coach & Client kennenzulernen und zu beurteilen, ob eine Basis für eine Zusammenarbeit gefunden werden kann.

Die erste Sitzung im Coaching

Die erste Begegnung soll zunächst dazu dienen, sich kennenzulernen und zu beurteilen, ob eine gemeinschaftliche Grundlage für die Kooperation möglich ist. Beim Erstkontakt und dem anschließenden ersten Gespräch sollten die am Coaching Interessierten ihre Fragestellungen im Idealfall in schriftlicher Form formulieren, um ihre Vorstellungen vom Coaching ganzheitlich mit dem Trainer zu abklären.

Dieser Ansatz dient dem Trainer nicht nur dazu, die Bedürfnisse und Intentionen des Kunden kennenzulernen, sondern veranlasst ihn auch, über seine Belange nachzudenken - und möglicherweise zu dem Schluss zu kommen, dass Coaching nicht vonnöten ist.

Bei Bedarf kann hier eine erste Problemansicht durchgeführt, die diffusen Problemstellungen ausgewertet und eingrenzen werden. In der Regel wird jedoch in dieser Coachingphase in der Regel abgeklärt, ob die Voraussetzung für eine Coachingbeziehung erfüllt ist. Trotzdem kann es notwendig sein, dass der Trainer im ersten Gespräch für eine "Abkühlung" sorgt.

Das trifft insbesondere dann zu, wenn sich der Interessent durch die Verschlimmerung eines Fehlers in einem emotionalen Stresszustand befinden sollte. Als mangelnde Kompetenzen gelten in einem solchen Falle, wenn der Trainer nicht bereits in beratender Funktion handelt, sondern auf dem Verlauf seines "Programms" beharrt und damit den Status seines Gesprächspartners mißachtet.

Deshalb unterstützt ihn ein ausgebildeter Trainer in einer solchen Lage und unterstützt ihn beim richtigen Handling der Erlebnisse. Im Prinzip ist es daher ein Zeichen für die Fähigkeit eines Coaches, durch entsprechende Anpassungsfähigkeit über das gegenseitige Kennen lernen hinaus tätig zu werden. Sie müssen vor einem weiteren Ablauf eines Coachingprozesses geklärt werden, da dies wesentliche Faktoren sind, die die Wirksamkeit und den Lernerfolg des Coaching entscheidend beeinflussen.

Sollte diese Klarstellung in der Erstberatung nicht mehr möglich sein, z.B. aus Zeitgründen, sollte ein weiteres Datum festgelegt werden. In den meisten Fällen wird das Thema der vorsätzlichen Veränderungen so behandelt, dass der Kunde dem Trainer das Recht einräumt, den Trainer in einem noch festzulegenden Rahmen mitzugestalten.

Die Wichtigkeit der ersten Diskussion für den Gesamtprozess sollte nicht vernachlässigt werden, da sie die Grundlage für das weitere Handeln bildet und daher ein Bezugspunkt für die Beratung sein kann - wenn sie zustande kommt. Anforderungen derjenigen, die sich für Coaching interessieren. Eine realitätsnahe Abbildung der mit Coaching realisierbaren Änderungen; dies setzt ggf. eine Dämpfung von "Übererwartungen" seitens des potentiellen Kunden voraus.

Abklären, ob eine einheitliche Wertbasis existiert oder angelegt werden kann. Vor allem sollte der Trainer darauf aufmerksam machen, dass er als Berater den Kunden nicht von seinen Pflichten entbindet. Individuelle Gestaltung eines Coachingprozesses und die damit einhergehende Problematik, den Prozess nicht exakt voraussagen zu können. Ist die Grundlage für eine Kooperation nach Abklärung dieser Fragen gelegt, kann der Coachingprozess fortgesetzt werden.

Zum Nachweis der Güte, Ernsthaftigkeit und Selbständigkeit des Coaches sollten Kontakt und erstes Gespräch für den Interessierten kostenfrei und freibleibend sein. Wahlweise können die für eine Erstberatung angefallenen Aufwendungen mit dem anschließenden Coaching kompensiert werden. Selbst wenn es zunächst nichts gegen Coaching gibt, sollte die Coachingentscheidung nicht im ersten Kontakt erfolgen.

Interessierte Parteien sollten die Gelegenheit haben, darüber nachzudenken, ob sie innerhalb eines vernünftigen Zeitraums ein gemeinsames Arbeitsverhältnis mit dem Trainer anstreben. Sollte er sich dagegen entscheiden, sollte dies keine nachteiligen Auswirkungen auf den Interessierten innerhalb der Organisation haben. Dadurch wird die freiwillige Natur des Coaching gewährleistet.

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