Coaching Methoden

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Coaching-Verfahren - Coaching-Lexikon - Coaching-Lexikon Methoden, die im Coaching angewendet werden können. Typisch sind: und vieles mehr. Die Coaching-Zeitschrift liefert Ihnen Brancheninformationen, Hintergrundinformationen, Konzeptionen, Porträts, praktische Tipps, konkrete Werkzeuge und eine Prise Witz. Lies ein Gespräch mit Rita Strackbein im Coachingmagazin 2| 2018. Coachingkompetenzen für kleine Unternehmen| Persönlichkeitscoaching| Coaching in einer agilen Umgebung| Positives Führen| Missbrauch von Coaching-Fragen| uvm.

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Coaching-Methoden. Weshalb Werkzeuge nicht alles sind und Prüfungen irreführen.

"Was für Methoden verwenden Sie? "Neue Kunden werden mir diese Frage regelmässig gestellt, wenn sie an einem Coaching interessiert sind. Dann erzähle ich ihnen, dass Coaching-Methoden nicht alles sind und ich bin sehr skeptisch gegenüber Coaching-Tests. Aus meiner eigenen Grundeinstellung und einer gut geführten Diskussion mit den passenden Fragestellungen ergeben sich aus meiner eigenen Praxis mehr als gut klingende Werkzeuge und wissenschaftliche Prüfverfahren.

Dennoch stelle ich fest, dass viele Coachinginteressierte gerade das vorhaben. Gut ist ein Trainer, wenn sein Methodikkoffer überläuft, er kann wenigstens 15 unterschiedliche Trainings zeigen - natürlich alle von bedeutenden Vereinen lizensiert - und verkauft den Versuch am besten noch für 500? an die Persönlichkeit. lst das wirklich sinnvoll oder nur eine große Verkaufsmaschine in einem so opaken Dschungel?

Verstecken sich einige Coaches hinter einprägsamen Methoden, um den Kunden nach Schema-F schrittweise "reparieren" zu lassen? Das ist meine Perspektive: Ich kann mich an mein eigenes Coaching-Training erinnern. Ein Teil unserer Fraktion war sehr methodisch fixiert. Die Werkzeuge wurden im Vorfeld auf und ab trainiert, wir haben die einzelnen Arbeitsschritte bis ins kleinste Detail aufgeschrieben.

Ja, Werkzeuge bieten Ihnen die nötige Absicherung. Ich kann es als Coach behalten und dem eingeprägten Schema-F folgen. Die " Methodik.... als Mittel der Auswahl " wurde oft erwähnt. Was mich heute noch beunruhigt, ist die oft bestehende fixe Bindung an Coaching-Tools und die Vorstellung, dass ein gutes Coaching nicht ohne sie auskommen kann.

Welcher Trainer geht es vor allem um die Betreuung der Kunden (Ergebnisorientierung) und nicht vor allem um die Umsetzung "seiner" #Methodik? Die Methoden sind ein sinnvolles Zubehör. Natürlich können Methoden eine nützliche Bereicherung im Coaching oder Beratungsgespräch sein, da sie den Kunden oft andere Wege eröffnen, ihre Thematik, Menschen in ihrem Lebensumfeld oder belastenden Fakten zu betrachten.

Durch viele Coaching-Methoden werden wir angewiesen, etwas anderes zu tun oder über Verhalten oder Thema anders zu denken, als wir es gewöhnt sind. Kunden erlernen, getrampelte Wege zu gehen, ungewohnte neue Gebiete in einem gesicherten Coaching-Rahmen und auf neutraler Basis zu beschreiten, neue Wege zu gehen, neue Wege zu gehen und so ihren Blickwinkel zu vergrößern.

Die meisten Coaching-Methoden sind 1a-perspektivische Veränderungen - und damit sehr aussagefähig. Aber jedes gute GesprÃ?ch, das der Trainer fÃ?hrt, ist schon eine Möglichkeit. Der Typ der Frage, aktives Hinhören, zielgerichtete Reaktion und Intervention durch den Coache. Rundschreiben, Systemfragen, paradoxe Fragestellungen - all das ist auch eine Möglichkeit!

Für manche Kunden (und vielleicht auch Coaches) scheint es ein ganz normaler Gesprächsstoff zu sein, aber auch dieses Verfahren hat sich bewährt - nur kein pompös klingender Name wie "SOSI", "RAFAEL-Methode" oder "BALU-Verfahren". In manchen Fällen sind Werkzeuge sehr nützlich. Sehbegeisterte Menschen mögen es, wenn ich mit ihnen auf dem Schaubild etwas in Struktur und Farben entwickle.

Die anderen Kunden müssen die Sache im besten Sinn des Wortes verstehen, meine Schleich-Tiere werden hier eingesetzt. Gerade diese intuitive und situationsbezogene Modifikation von Werkzeugen macht aus meiner Perspektive den entscheidenden Vorteil des Schema-F-Coachings aus. Prüfungen - Schwarz auf Weiß Beweise für Schubladendenken? Ja, ich geb´s auch: Ich war auch da, um meinen Methodenfall ein wenig zu füllen.

Dabei haben wir uns das Ergebnis des anonymisierten Testergebnisses eines Kunden angeschaut - und uns davon weitgehend getäuscht. Auch ich war bisher kein großer Fan von Testen, denn meine Erfahrung ist, dass sie mich nicht nur zum Denken in Schubladen verleiten, nach dem Leitspruch "Ah, also bin ich ein X, d.h. ich tick so und so und das und das ist das einzig Wahre für mich.

"Zudem bestätigt der Test entweder in Schwarzweiß, was der Kunde bereits wußte, oder er ist verwirrend und aufschlussreich. Das ist das Resultat meiner Test-Evaluation im Sozialbereich: Aber ich mag es nicht immer, über Sachen in einem Team zu reden, ich werde oft zu langweilig in einem Team und werde bald etwas nervös.

Wenn ich meine Ergebnisse anderen Menschen in meiner Umgebung präsentiere, fallen meine Wahrnehmung von anderen und meine eigene Wahrnehmung in der Regel zusammen - und weicht von diesem Testresultat ab. Dabei ist ein Einblick in die einzelnen Fragen und deren Antwortmerkmale nützlich, die mit dem Prüfergebnis im Bestand Bochum geliefert werden - aber nicht immer bei anderen Prüfungen.

Zeitgleich mit dem Bestand in Bochum beantwortete ich die Fragestellungen des NEO-28 Personaltest. Mein Fazit in der Rubrik "Kompatibilität" (beschreibt, wie ich mit anderen Menschen umgehe): Der oberste Ausdruck von "Sanftmut und Noblesse" steht für Freundlichkeit, Sanftmut und Selbstlosigkeit gegenüber anderen. Ich habe nach dem Training einige Mal diverse Versuche durchgeführt und diese dann mit meinen Kunden erörtert.

Ja, die Prüfungen stimulieren die Nachdenklichkeit. Ich halte es für gut, dass das Angebot von Bochum auch als externe Bewertungsversion verfügbar ist. Aber da ich mich nicht mit dem Testalgorithmus befasst habe und es eine große Blackbox zwischen Frage und Resultat gibt, fällt es mir schwer, die Resultate zu deuten.

Es ist mir vielmehr ein Anliegen, meinen Kollegen zu fragen, was er über das Resultat merkt. Ich lehne die Erstellung von Funktionshypothesen als Trainer auf der Grundlage eines Testresultats strikt ab. Die grösste Gefährdung erkenne ich auch hier bei der Durchführung von Coachingtests - aber auch bei der Selektion von geeigneten Bewerbern für gewisse Stellungen.

Prüfungen und deren Bewertungen bieten oberflächliche Gewissheit, denn die eigene Sichtweise kann trügerisch sein. "Führungskräfte mögen solche Tests", sagte ein Kollege zu mir vor kurzem, der viel mit Vorstandsmitgliedern und Führungskräften zusammenarbeitet. Mir fiel gleich das Image ein, wie sie einem Topmanager im Coachingprozess eine wissenschaftliche Persönlichkeitsanalyse präsentiert und ihm empfiehlt, absolut an der viel zu starken Entwicklung von "Emotionen" zu feilen, denn das macht einen Vorgesetzten verwundbar und er kann es nie noch offener machen.

Doch geht es beim Coaching nicht darum, etwas anderes zu tun? Berufsorientierungstests sind so aus den 80ern! Die meisten Kunden kommen mit dieser Frage zu mir - wenn Sie so denken, können Sie mit diesen Testresultaten bei Ihrem Gegenüber Punkte sammeln und an der Verbesserung Ihrer Personalität mitarbeiten.

Aber all das hat nichts mit professioneller Betreuung zu tun. Infolgedessen bietet dieser Test allenfalls eine Selbstreflektion. Werkzeuge im Coaching sind eine gute Ergänzung, aber nicht ausschlaggebend für die Güte und das Resultat im Coachingprozess. Aus meiner Sicht ist dies eher von der Grundeinstellung des Coaches, seiner (Lebens- und Arbeits- )Erfahrung und seiner Beziehung zum Kunden bestimmt.

Eine vollständige Methodenkiste gibt dem Trainer das gute Gespür, auf jede Anfrage vorbereitet zu sein. Gute Klangmethoden und Lizenzierung sind ein Kaufargument und aus der Perspektive des Suchers ein klares Zeichen dafür, dass sich ein Trainer gut zurechtfindet. Der hartnäckige Einsatz von Werkzeugen nach Schema-F allein ist kein gutes Coaching.

Erfahrungen, Einfühlungsvermögen, Fingerspitzengefühl und Ideenreichtum machen Werkzeuge zu effektiven Werkzeugen, die das individuelle Denken und Verhalten der Kunden einbeziehen und ihnen die Freiheit lassen, die sie gerade jetzt brauchen, um gemeinsam mit ihnen Lösungsansätze zu entwickeln. Diese sind mit Umsicht zu behandeln, denn als Trainer können sie mich zu Vermutungen führen und mich damit irreführen, aber auch dem Kunden ein entstelltes Selbstbild verschaffen.

In Zukunft werde ich kaum noch und wenn ja, ganz spezifisch Versuche durchführen, um eine neue Sichtweise zu erschließen und damit die Selbstreflektion zu fördern.

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