Coaching Verband

Trainervereinigung

Einen schnellen Überblick über die deutschen Coachingverbände zu bekommen, ist nicht einfach, zumal die Namen und Abkürzungen oft nicht aussagekräftig sind. Coaching Verbände - Hauptsache: Mitgleid? - besonderer Es liegt auf der Hand, dass Vereine die Interessen von Trainern vertreten. Doch was bringt sie den Leuten, die einen Trainer anstreben? Kurzum: Wer dazu gehört, muss die vom Verband aufgestellten Voraussetzungen einhalten.

Vereine stellen damit die Qualitätssicherung in ihrer Industrie sicher. Vor allem die Coaching-Branche braucht es in dieser Beziehung, denn jeder kann sich Trainer auch ohne Training bezeichnen.

Der Einsatz von Vereinen ist für Coach-Suchende gut, denn er steigert die Chancen auf eine hohe Lebensqualität und reduziert das Problem, zweifelhafte Dienstleister zu erreichen. Vereinigungen mit Datenbanken auf ihren Webseiten, in denen ihre Coaching-Mitglieder aufgeführt sind, helfen konkret weiter. Hier können die Konsumenten Busse suchen. Wieviele Vereine für Trainer gibt es?

Es gibt in Deutschland verwirrende Assoziationen. Was ist die Vereinslandschaft? Große Vereine mit mehreren Tausend und kleine mit nur fünfundzwanzig Personen Es gibt seit Jahrzehnten bestehende Vereine und junge, die erst seit drei bis vier Jahren existierten. Manche sind ausdrücklich auf Coachs ausgerichtet, andere auf andere Berufsgruppen wie Psychologen, Ausbilder oder Consultants.

Daraus ergibt sich auch der teilweise große Unterschied zwischen den in der Datenbank aufgeführten Trainern (siehe Tabelle) und warum die Worte "Coaching" oder "Coach" im Vereinsnamen nicht immer vorkommen. Weshalb gibt es in Deutschland so viele Vereine? Was ein guter Trainer ist und welche Qualifikation er haben sollte, ist in Deutschland noch nicht geklärt.

Es gibt noch keine reguläre Berufsausbildung für Trainer. Dieser Widerspruch schlägt sich in der Vereinslandschaft nieder. Jede Vereinigung stellt ihre eigene Suppe her und stellt ihre eigenen Qualitätskriterien auf. Wieviele Busse gibt es in Deutschland ingesamt? Fachleute gehen davon aus, dass es bundesweit rund 8.000 Trainer gibt, die sich beruflich engagieren. Dieser Betrag errechnet sich durch Addition der in der tabellarischen Aufstellung in den Trainerdatenbanken der Vereine aufgeführten Mitgliederzahlen.

Selbst wenn man einige wenige Carteileichen und Doppelmitgliedschaften in Betracht zieht, kann man wohl sagen: Die große Mehrheit der Trainer in Deutschland ist in einem Verband mit dabei. Was fordern die Vereine von den Trainern, die Mitglieder werden wollen? Jede Vereinigung fordert etwas anderes. So müssen die Bewerber beispielsweise einen Abschluss, eine Coaching-Qualifikation, mehrjährige Berufserfahrung als Trainer und Kundenreferenzen nachweisen können.

Nicht so bei der Holistic Leadership and Personality Coaching Association. Alles, was Sie brauchen, um bei uns zu arbeiten, ist ein Coaching. Die Aufnahmekriterien der Vereine haben wir in der Übersicht aufgeführt. Dies wird den Verbrauchern helfen, besser zu verstehen, was die Zugehörigkeit zu einem Verband ist. Doch nicht nur die Zulassungskriterien sollten die Coach-Suchenden miteinander abgleichen.

Einige Vereine verlangen beispielsweise nur den Abschluß einer vom Verband anerkannter Berufsausbildung. So müssen Interessenten bei der Systemgesellschaft (SG) in der Regel einen Hochschulabschluss und mehrjährige Berufserfahrung nachweisen. Das bedeutet für den Konsumenten, dass er nicht nur die Voraussetzungen für die Aufnahme, sondern auch die Voraussetzungen für die erforderliche Qualifikation in Frage stellen sollte.

Gegebenenfalls sind diese Voraussetzungen auch in der folgenden Übersicht wiedergegeben. Auf der Suche nach einem Coach stößt man auf Überschriften wie "dvct-zertifizierter Coach". Oftmals können Trainer nicht nur Mitglieder eines Vereins werden, sondern sich auch "zertifizieren" lassen. In der Regel entsprechen sie also nicht nur den Grundvoraussetzungen für eine Aufnahme, sondern auch einigen weiteren.

Geprüfte Trainer können einen gewissen Namen haben. Dazu gehört die Abkürzung des Verbandsnamens, zum Beispiel "Coach EASC" oder "dvct-zertifizierter Coach". Manche Vereine verleihen mehrere Auszeichnungen gleichzeitig. Häufig gibt es unterschiedliche Zertifizierungsstufen, d.h. die Anerkennungen durch den Verband. Abhängig von der Anzahl der Anforderungen, die ein Trainer erfüllen muss, kann er in der Rangordnung aufsteigen.

Um dem DBVC, dem Bundesverband für Coaching, beizutreten, muss unter anderem eine Coaching-Ausbildung, fünf Jahre Berufserfahrung, davon drei Jahre als Trainer, sowie in der Regel ein Hochschulstudium nachgewiesen werden. Sie dürfen sich "Coach DBVC" nannten. Der nächstmögliche Level ist der "Senior Trainer DBVC". Wenn Sie sich so bezeichnen wollen, müssen Sie über Führungserfahrung und über eine Berufserfahrung von sieben Jahren verfügen, davon fünf Jahre als Trainer.

Was ist zu tun, wenn ein Trainer sagt, dass er dem Verband XY angehört und den Namen "Coach XY" trägt? Trainersuchende sollten sich unbedingt fragen, was denn nun eigentlich die Zugehörigkeit und der Name ist. Sie können dazu z.B. unsere Übersicht unter "Zulassungs- und Zertifizierungskriterien" einsehen oder auf die Website des entsprechenden Verbandes gehen.

Denn: Je anspruchsvoller ein Verband an seine Vereinsmitglieder ist, umso grösser ist die Wahrscheinlichkeit für die Konsumenten, einen kompetenten Trainer in seinen Reihen zu haben. Ein hoher Anspruch an die Teilnahme ist beispielsweise eine umfangreiche Berufsausbildung und mehrjährige Berufserfahrung, auch als Trainer. Bietet jeder Verband eine Trainerdatenbank an?

In unserer Übersicht haben alle Vereine eine Datenbank auf ihrer Webseite und die dort aufgeführten Trainer müssen Mitglieder des Vereins sein - mit zwei Ausnahmen: In der Systemgesellschaft und im Berufsverband der deutschen Psychologen müssen Trainer, die der Datenbank beitreten wollen, vom Verband zertifiziert sein, sie müssen nicht mitmachen.

Tip: Mit einem Klick auf die Web-Adressen in unserer Übersicht kommen Sie sofort zur entsprechenden Trainer-Datenbank. Die Datenbanken sind teilweise sehr schwierig über die Homepages des Vereins zu erreichen. Wie lauten die Angaben in den Trainerdatenbanken der Vereine? Trainersuchende werden dort die Kontaktdaten der aufgeführten Trainer und in der Regel auch ein Bild vorfinden.

Sie lernen im besten Falle, welche Inhalte, Zielgruppen und Industrien der Trainer betreut und mit welchen Mitteln er sich auseinandersetzt. In manchen Fällen haben Trainer die Möglichkeit, sich im Beitrag individuell zu erläutern. Anmerkung: Bei einigen Datenbanken ist es Sache des Trainers, was er eingibt und was nicht. Daher ist es möglich, dass gewisse Informationen über einen Trainer nicht aufscheinen.

Können Sie sich darauf verlassen, dass die in den Datenbanken aufgeführten Trainer ernsthaft mitarbeiten? Durch die Überprüfungsverfahren für Mitglieder und Zertifizierungen wollen die Vereine dieses Problem jedoch mindern. Zudem müssen Trainer nahezu allen Vereinen in schriftlicher Form zusichern, dass sie keiner Sektion anzugehören haben. Darf man sich beim Verband beklagen, wenn es mit einem Trainer aus seinen Rängen Schwierigkeiten gibt?

In den meisten Verbänden gibt es einen Ansprechpartner für Reklamationen, in der Regel ist dies die Geschäftsstelle. Teilweise gibt es auch interne Ombudsmänner oder Schlichtungsstellen innerhalb des Vereins.

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