Dami Charf Kritik

Dami Charf Bericht

Ständige Kritik wirkt sich verheerend auf den Partner oder die Partnerin aus. Dieses Interview wurde kürzlich von Dami Charf und mir aufgenommen. Wie ein Trauma zur Einsamkeit führt.

Körperbezogene psychotherapeutische Behandlung, Unfallpsychotherapie, Hilfe zur Selbsthilfe, Information.

Vielen Dank für Ihre Mühe und Ihre Begeisterung, denn solche Damen wie Sie machen uns glücklich! Vielen Dank, dass du aus deinen tiefsten Talschaften für andere Menschen Hoffnungen geweckt hast! Mit ihrem Witz, ihrer immer liebevollen Manier und der Möglichkeit, rasch und präzise zu verstehen, wo ihr Gegenüber in ihr steht und dies präzise zu gestalten, ist sie eine sensible, gute Begleiterin für Menschen, die mehr vom leben wollen.

Sogar die alten Verletzungen können abheilen. Kösel Verlag (Hardcover)

Zum Beispiel haben sie unerklärliche Schuldgefühle, können ihre eigenen Nöte kaum nennen, setzten keine Limits oder fühlen ihren eigenen Leib nicht. Mit der erfahrenen Traumatherapeutin Dami Charf können Betroffene mit sich selbst in Berührung kommen, sich selbst verstehen, neue Chancen wahrnehmen und innerliche Ruhe und Befreiung erproben. Der 1964 geborene Dami Charf ist der Begründer der körpereigenen und bond-orientierten Behandlungsmethode Somatic Emotional Integration®, SEI.

Die Psychotherapeutin ist Fachärztin für Heilpädagogik, ist in Göttingen als Traumatologin tätig und bildet selbst aus.

In Gesprächen mit Dami Charf (Therapeutin)

Folgendes Gespräch wurde kürzlich von Dami Charf und mir aufgezeichnet. Seit drei Jahren ist Dami mein Therapeut und hat auch den Impuls für diese Seiten geliefert. Wie kann man von der Ernährungsstörung heilen und wenn ja, wie kann sie sein? Welches ist das Allerwichtigste für mich (Silvia) auf dem Weg aus der Eßstörung?

Dami: Ist Heilen bei Ernährungsstörungen möglich? Ist das wirklich möglich? Silvia: Heilen ist ein sehr belasteter, schwerer Ausdruck. Es stellt sich die Frage: Was versteht man unter Heilen? Wenn ich anfing, mich mit meiner Ernährungsstörung zu beschäftigen, bedeutete das für mich: eine vollständige Abheilung. Alles, was mit meiner Ernährungsstörung zu tun hat, sollte ausgerottet werden.

Außerdem kenn ich einige Menschen, für die das wirkt - sie durchlaufen ein paar Behandlungen und Gruppen zur Selbsthilfe und das Ganze verschwindet und ist für sie kein Problem mehr. Heilen heißt für mich jetzt, dass ich mit meiner Ernährungsstörung zurechtkomme. In mir habe ich sie und damit gewisse Mechaniken, die in gewissen Fällen ganz leicht begreifen, aber ich kann etwas dagegen tun.

Mein Lebensstandard muss nicht mehr unter Essstörungen gelitten haben. Eine gute Abgrenzung von Heilen. Dami: Ich denke, dass die Täuschung oder die Vorstellung, die ich immer wieder vernehme, ist, dass die Sachen weg sind - das Beste ist, dass deine Story weg ist.

Unglücklicherweise funktioniert das nicht, sie ist nur ein Teil von uns, und so ist es auch geblieben. Ich werde auch immer wieder wegen des Wortes "Heilung" auf meiner Trauma-Heilungsseite attackiert, weil einige der Ansicht sind, dass es keine Heilungen für Traumatisierung gibt. Was wir uns einigen können, ist, dass Heilen nicht heißt, dass etwas weg ist - denn dann würde es nie heilen, auch nicht, wenn ich mir ein Bein gebrochen oder mich verletzt hätte.

Ist es nicht eine Kur, wenn eine Vernarbung zurückbleibt? Sie sind nur ein Teil unseres Alltags, genau wie unsere Fältchen mit zunehmendem Alter, die von unserem Alltag Zeugnis ablegen. Wünschenswert ist natürlich, dass es sich nicht mehr auf mein ganzes bisheriges Verhalten auswirkt oder dass mein ganzes bisheriges Verhalten nur unter dem Begriff des Symptoms steht, an dem ich leide.

Silvia: Es sind tatsächlich zwei Dinge. Die zweite und wichtigste Sache für mich ist, dass ich eines Tages - wie es viele Jahre dauerte - merke, dass ich derjenige bin, der dafür verantwortlich ist, was ich ißt und wie ich ißt. Ich muss aber eines Tages bereit sein zu sagen: Ich bin derjenige, der es in der Hand hat.

lch will mich nicht mehr verletzen, meinen Leib so verletzen. Das muss einmal entschieden werden. Dami: Wirklich dumm. Dahinter steckt der Punkt: Ich muss mich jeden Tag neu ausrichten. Zum anderen könnte man sagen: Ich habe ein Verlangen nach Nahrung, nach dem, was ich mache, und solange ich keine Alternative habe, wird es wohl sehr schwierig sein, dies nicht zu tun.

Dami: Und dann nicht das Handtuch schmeißen, sondern ganz simpel sagen: Das ist Teil des Alltags, dass man immer einen Rezidiv hat oder Dinge tut, die für einen nicht so gut sind. Auch wenn Sie noch so gut behandelt werden, das ist Teil unseres Daseins.

Warum erzählst du mir nicht deine Erfahrungen und Meinungen? Silvia: Ich habe bisher mit zwei Verhaltenstherapeutinnen zusammengearbeitet. Es war ein Blick darauf und ich könnte mir denken, dass es für Menschen im Anfangsstadium nützlich sein kann, die gerade eine Eßstörung oder eine sehr milde Erkrankung haben.

Doch es scheint so: in drei Monate von der Ernährungsstörung frei, das ist es, was ich ein wenig dahinter denke. Dies reicht nicht aus. Dami: Als ich einmal mit jemandem mit einer Ernährungsstörung arbeitete - sie war bereits sehr erfahren in der Therapie - wollte sie mir immer sagen, was sie aß und was nicht.

Da sagte ich zu ihr: "Das ist mir gar nicht wirklich ein Anliegen. "Sie hat mich beinahe lynchen lassen, weil ich ihrer Eßstörung so wenig Beachtung schenkte. Für mich selbst ist das ein Zeichen für etwas Tieferes, das unabhängig geworden ist. verhaltenstherapeutische Maßnahmen beginnen mit dem Problem. Silvia: Am Beginn war es mir sehr viel wichtiger, die Zusammenhänge zu erkennen - besonders am Beginn, um mich selbst besser zu begreifen.

Das kann ich mir gar nicht ausmalen, das zu lösen und nur an dem Problem zu feilen und nicht dahinter zu blicken. Dami: Wenn du nach etwas Ausschau hältst, das dir Richtlinien und Anweisungen gibt, dann ist verhaltenstherapeutische Behandlung durchaus vernünftig. Wer merkt, dass er nicht weiter kommt, wird vermutlich die Zeit kommen, in der man sich genau ansehen muss, woher das alles kommt und was darunter steckt, was man versucht, mit dem zurechtzukommen.

Die natürlich nicht klappt, weil es ein Zeichen von etwas ist und nicht die Sache. Die Problematik ist: Als Betroffener empfinde ich die Erkrankung immer als die eigentliche Leidensursache, sei es eine depressive, eine Ess- oder eine Angsterkrankung. Doch es ist tatsächlich ein Zeichen für etwas darunter.

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