Familientherapie München

Therapie für die Familie München

Die Familientherapie München. vft familientherapie münchen. Die Besonderheit der Familientherapie besteht darin, dass die Ansichten und Bedürfnisse aller Familienmitglieder berücksichtigt werden.

Wo kommt die Familientherapie her?

Wo kommt die Familientherapie her? Wann und wo wird die Familientherapie eingesetzt? Wie viel kosten Familientherapie? Inwiefern kommt die Familientherapie von der Schule? In den 1950er Jahren entwickelte sich die Familientherapie aus der Kinderbehandlung. Auf der anderen Seite kann ein anderes Mitglied der Familie in Probleme mit der Genesung eines Babys geraten und selbst eine Therapie durchlaufen. Außerdem sind oft die einzelnen Behandlungen eines ihrer Patenkinder beunruhigend, wenn sie wenig über die Therapie des Kleinkindes erlernen.

Dies kann einen Konflikt innerhalb der Gastfamilie weiter verschärfen. Daraus entstand die seelisch-analytische Familientherapie, die in Deutschland vor allem mit dem Vornamen Eberhard Richter und dem von ihm begründeten Familientherapieinstitut in Giessen in Verbindung steht. Bei der Familientherapie wurde der Versuch unternommen, das Konzept der psychoanalytischen Beziehung und Behandlung auch in der ganzen Familie beizubehalten, indem alle bestehenden Zusammenhänge in Paaren aufgelöst und ausgewertet wurden.

Die Familientherapie erhielt einen weiteren Anstoß aus der Kommunikations-Forschung. Man versuchte, die ganze Famile zu verstehen, in die jedes einzelne der Kinder mit seinen psychologischen Schwierigkeiten verwickelt ist. In den 70er Jahren wurde die psychoanalytisch - kommunikationstheoretisch ausgerichtete Familientherapie gegründet, die in Deutschland vor allem mit dem Psychoanalytiker und Familientherapeut Helm Stierlin in Verbindung gebracht wird.

Bateson, der britische Kommunikationswissenschaftler, wird als der Begründer der Familientherapie angesehen. Sein Forschungsvorhaben "Schizophrene Kommunikation" umfasste viele Wissenschafter, Therapeuten, Psychologen und Psychiatern, die später eigene Familientherapie-Schulen gründeten (Watzlawick, Jackson, Schwachland, Haley; im weiteren Sinn satirisch, minusminutschinisch und boszomenisch-Nagy). Dies kann zu zwischenmenschlichen Dilemmata führen und alle an ihren Denk- und Handlungsspielräumen Beteiligte völlig lahmlegen.

Die Anstöße kamen, als sie erfuhren, dass ihre psychoanalytische Arbeit in der Therapie von Magersucht und Psychose umsonst war.

1981 hat der Amerikaner Paul Dell die Entwicklung der Familientherapie zu einer allgemeinen Form der Körperpsychotherapie maßgeblich vorangeschritten. In das Familientherapiegespräch brachte er die Theorie des Chilenen Humberto Maturana ein. Diese Thesen stellte der Hamburgsche Diplompsychologe Kurt Ludewig als Chef der Arbeitsgruppe für Systemfamilientherapie an der Klinik für Kinder- und Jugendlichenpsychiatrie des Universitätsklinikums Hamburg für die psychotherapeutische Arbeit zur Verfügung.

Die Thesen des Diplombiologen Maturana, des Sozialforschers Luhmann, des Cybernetikers und Mathematiker v. Förster und des Erziehers v. Glassersfeld verband er zu einer praktischen Therapieform, die er Systemtherapie nennt. Nahezu alle Arten der Familientherapie werden heute mehr oder weniger von diesem systematischen Therapieansatz beeinflußt.

Kernstücke der Systembetrachtung sind die "Theorie selbstgenerierender Systeme" und der sogenannte "epistemologische Konstruktivismus". Die Systemtherapeutin (Familientherapeutin) wäre somit eine Expertin, die sich an der Schnittstelle zwischen verschiedenen Wirklichkeiten bewegt und die Betroffenen in ihren Bemühungen unterstützt, über ihre Lebenssituation zu sprechen. Wer sich selbst als Systemiker im oben genannten Sinn begreift, hat keine Pathologie und wird dementsprechend weder diagnostizieren noch therapieren.

Alle an der Familientherapie Beteiligte wird er gleichermassen befragen, wie sie das Problem sehen, das die Familien zu ihm führte. Die Entwicklung eines therapeutischen Diskussionsprozesses über mehrere Sessions hinweg ist stark vom Interessen und der Erwartungserfüllung bzw. -änderung der Angehörigen abhängig. Bei der systemischen Familientherapie wird davon ausgegangen, dass die Mitglieder einer Gastfamilie und die ganze Gastfamilie "Selbstheilungskräfte" besitzen, die mit Rückendeckung des Behandlers mobilisierbar sind und es der Gastfamilie ermöglichen, einen großen Teil ihrer Beschwerden ohne ständige Therapiehilfe zu bewältigen.

Dahinter verbirgt sich eine Vielzahl von therapeutischen Richtungen (z.B. psychoanalytische, neue Systemtheorien, Verhaltenstherapie), von denen oben nur ein Teil aufgelistet ist. Als Beispiel beschreibe ich hier, wie eine systematische Familientherapie funktioniert. Alle, die sich für den Betroffenen und dessen Präsenz bei der Therapie für bedeutsam halten, sind zu einer solchen Familientherapie einladen.

Nach Möglichkeit wird die Behandlung von zwei Therapeutinnen durchgeführt: Die eine leitet das Familientreffen, die andere liegt - abgetrennt vom Behandlungsraum - hinter einer Einwegbandscheibe. Aus der Ferne kann er sowohl den Physiotherapeuten als auch die ganze Famile ansehn. Dieser Rahmen hat seinen Ausgangspunkt in der Kommunikations-Forschung und bietet der ganzen Familie zwei verschiedene Therapieaspekte der Familien-Session.

Weil der Behandler hinter der Einwegbandscheibe etwas anderes wahrnimmt als derjenige, der die Sitzung in der Gastfamilie durchführt. Beide zusammen können für die Angehörigen und den Betroffenen nützlicher sein als die Sicht des Behandlers. Danach gibt es eine etwa 15-minütige Sprechpause, in der die beiden Psychotherapeuten zusammenkommen und alles, was sie in der Gastfamilie gemerkt haben, sammeln.

Sie haben das mit der ganzen Familie geteilt. Dann kann die ganze Wohnung bis zur folgenden Session mit einer Arbeit beauftragt werden. Dieses klassische Behandlungskonzept kann und muss jedoch oft abweichen, sei es aus personellen, apparativen oder auch aus Präferenzen des behandelnden Arztes oder der Therapeutengruppe: Aus terminlichen Gründen sind die Intervalle zwischen den Behandlungen bisweilen kleiner.

Steht keine Einwegbandscheibe zur Verfügung, muss auch der zweite Behandler als CoTherapeut im Behandlungszimmer mitarbeiten. Wenn weder eine Einwegbandscheibe noch ein zweiter Behandler zur Verfügung steht, muss die Behandlung von einem einzelnen Behandler vorgenommen werden. Mit Zustimmung seiner Gastfamilie konnte er jedoch eine Videoaufzeichnung der Session machen, die er sich dann erneut ansehen konnte.

Stellt er etwas fest, was er noch nicht gemerkt hat, kann er seiner Gastfamilie in einem Anschreiben oder bei der folgenden Besprechung sagen. Wenn es mehr als zwei Therapeutinnen gibt, können sie auch die Ereignisse hinter der Einwegbandscheibe mitverfolgen und ihr Zusatzwissen der ganzen Famile zur VerfÃ?gung stellen. 4.

Auch das vom Norwegischen Tom Anderson in die Systemtherapie eingebrachte "reflektierende Team" kann in einer solchen Lage eingesetzt werden. Sowohl die Angehörigen als auch der Psychotherapeut und die hinter der Wegwerfscheibe sitzende Co-Therapeutin wechseln die Räumlichkeiten, und die ganze Konsultation der Co-Therapeuten über das, was sie in der Familien-Sitzung sahen, wird für die Gastfamilie und ihren Therapeuten offen und direkt.

In manchen Fällen ist eine Unterbrechung der Therapie nicht möglich oder aus zeitlichen Gründen nicht möglich. Der Aufbau der Therapieteilnehmer kann sich von Session zu Session umstellen. Doch der zuständige Behandler ist immer gleich geblieben. Es gibt viele unterschiedliche Wege, eine Familientherapie durchzuziehen. Dies kann sich auch während der ganzen Behandlungsdauer verändern - je nach den Anforderungen der Angehörigen.

Bei der jüngsten Orientierung der Systemtherapie wird vorwiegend ein gemeinsamer Dialog durchgeführt. Die Therapeutin hilft den individuellen Angehörigen, ihre eigene Haltung zu verdeutlichen und einen Meinungsaustausch über das jeweilige Thema zu fördern. Dem Patienten wird keine geheimnisvolle, unzugängliche Meinungsfindung durch seine Angehörigen zugemutet.

Selbstverständlich kann die ganze Familie das, was in der Therapie besprochen wurde, auch zuhause noch weiter diskutieren. Oftmals zeigt dies verblüffende Heilkräfte, die zur Lösung familiärer Probleme beitragen. Im Rahmen der Systemtherapie sollen die selbstheilenden Kräfte gefördert werden. Wo und wann wird die Familientherapie angewandt? Systemfamilientherapie eignet sich für alle Akutzustände geistiger Verwirrtheit und Probleme, auch bei Einzelpersonen.

Es ist aber auch für alle anderen Krankheiten sinnvoll, da hier die familienbedingten Folgen bei jeder Störung eines Familienmitglieds behandelt werden können. Die Familientherapie ist von so genanntem "begleitenden Familiengespräch" zu unterscheiden, das nur dazu dient, Sachverhalte zu klären, Informationen über einen Betroffenen zu geben oder Angehörige zu beruhigen.

Eine Familientherapie kann sowohl im stationären als auch im ambulanten Bereich erfolgen und schliesst andere Therapieformen wie z. B. Arzneimittel oder individuelle Therapien anderer Therapierichtungen nicht aus. Als allgemeine, systematische Therapien sind sie nicht auf die ganze Familie beschränkt, sondern können auf Anfrage auch von Mitarbeitern von Einrichtungen wie Schulen etc. besucht werden.

Systemisch-familiäre therapeutische und -systembedingte Therapien sind nicht nur bei Kinder- und Jugendproblemen, sondern auch bei Männern und Frauen nützlich. Für die Versorgung ist keine komplette Familienangelegenheit erforderlich, zumal viele - auch psychisch bedingte - Kinderprobleme auftreten können, insbesondere in alleinerziehenden Familien. Mit der systemischen Krankengymnastik erhalten die Angehörigen und ihre Patientinnen und Patienten viel Freiheit und Einfluss.

Dabei können alle Familienmitglieder den Verlauf der Behandlung steuern und steuern, insbesondere wenn alle Beteiligten an den Sitzungen mitwirken. Wenn sich die Beschwerden während der Behandlung verschieben und sich ein Angehöriger besonders behindert fühlen sollte, sollte er sich der Hilfe des Heilpraktikers versichern. Wenn der Therapeut sich professionell verhält, sind die Gefahren niedrig.

Es gibt jedoch keine Gewähr für ein professionelles Auftreten des Behandlers, ebenso wenig wie in anderen therapeutischen Richtungen. Es wäre riskant, auf eine Psychiatrie-Beratung zu verzichten, wenn der Familien-Therapeut kein Therapeut ist. Auf jeden Fall wird die Begleitung eines psychisch kranken Menschen durch einen Facharzt für Psychiatrie empfohlen, da der Therapeut für eine eventuell erforderliche und familienunabhängige medizinische und physiotherapeutische Diagnose und Therapie nicht aufkommt.

Es wird empfohlen, wie bei allen anderen Therapien nur familientherapeutische Personen mit klinisch-psychiatrischer Erfahrung zu konsultieren, insbesondere wenn Sie ein psychotisches Verwandtschaftsmitglied sind. Zudem ist die psychiatrische Betreuung unerlässlich, da medizinische und medizinische Massnahmen im Bereich der Familientherapie nicht vorgesehen sind! Wie viel kosten Familientherapie?

Bedauerlicherweise wurde die Systemfamilientherapie noch nicht in die Leitlinien des Psychotherapeutengesetzes aufgenommen, obwohl ihre Wirkung mittlerweile auch mehrfach bewiesen ist. Deshalb muss mit dem Familientherapeuten ein Selbstbehalt von ca. 60 EUR und mehr abgesprochen werden, der im besten Falle Ihre ökonomischen Möglich-keiten berücksichtigt.

Die Familientherapie ist jedoch eine der bewährten und weit verbreitetsten Therapieformen in vielen staatlichen Institutionen wie Kliniken, Polikliniken und Beratungszentren. Mittlerweile gibt es in Deutschland eine große Anzahl von Familientherapie- und Systeminstituten sowie medizinische und familienpsychologische Therapeuten in eigener Praxis. International Society for Systemic Therapy, Kussmaulstr. 10, 69120 Heidelberg, Deutschland, Tel: 06221/40640, www.igst.org.

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