Freie Trainer in Deutschland

Freiberufliche Trainer in Deutschland

Die anderen Trainer warten noch auf eine neue Aufgabe. Weltmeisterschaftsschock von Kazan: Deutschland trauert, Deutschland zittert. Schon die bisherigen Stationen zeigen die Qualität des Italieners: Juventus Turin, AC Mailand, Chelsea, Paris Saint-Germain und Real Madrid.

Ausbilder arbeitslos

Wer bekommt einen weiteren Bundestrainer wie Jupp Heynckes (72), der aus Bayern zurückkehrt? Zu den aktuell arbeitslos gewordenen Trainern zählen unter anderem Peter Neururer (62) und Bert van Marwiijk (65), der 2010 mit der holländischen Nationalelf Vizeweltmeister wurde, aber 2013/14 eine unglückselige Zeit beim HSV hatte.

Hinzu kommen einige junge, ehrgeizige Trainer wie Markus Weinzierl (42, jüngst Schalke), die ihr Können bereits in der höchsten Liga Deutschlands unter Beweis stellten.

Man wartet auf den nächstfolgenden Bahnhof.

Fünf namhafte Fussballtrainerinnen und -trainer der Schweiz erfahren Zeit fernab vom Rampenlicht. - Es wird eine bewegende Zeit für Ciriaco Sforza. Nach einer kurzen und schweren Erkrankung stirbt sein Familienvater im Monat May, nur zwei Wochen später erlebt Sforza ein weiteres Extrema der Gefühlswelt: Sein Partner bringt ihr zweites gemeinsam zur Welt. Mit 47 Jahren war Sforza zum vierten Mal Familienvater, hatte aber auch noch weitere Ängste und Aufgaben als Söhnchen.

"Sforza: Ich fühle das Gefühl von Kraft und Kraft und sehe meine Karriere als Trainer", sagt Sforza. Traditionsclub, Trainer mit Weltkarriere - die beiden Kulturkreise haben sich als unvereinbar erweisen. Die Sforza ist ein nicht eingelöstes Wort. Dass er Fußball so versteht wie früher als Akteur und als Trainer, hat er bereits unter Beweis gestellt.

  • Vier Montagmonate nach dem Sieg in der Belgienmeisterschaft musste René Weiler zum RSC gehen. Der 44-Jährige wurde wegen seines Erfolges mit dem Traditionsverein Nürnberg, den er in der zweiten Liga ins Aufstiegsspiel führte, ebenfalls in Brüssel eingestellt. Geschäftsführer Herman van Holsbeek sagte gegenüber der Firma Weiler, er sei begeistert, wie unerschrocken er sich mit Sportdirektor Martin Bader eingelassen hat.

Als aber im Hochsommer 2017 in der Nähe von Andersen die verworrene Verlagerungspolitik kritisiert wurde und Sven Kum keine Chance hatte, Millionen zu transferieren, hat der Verein keine Zeit verloren, ihn vor die Haustür zu setzen. In Nizza besuchte er Lucien Favre, der schon lange eine große Zukunftsperspektive für ihn hat.

Schon lange will er nicht mehr Trainer sein und vielleicht eine Kneipe in Zürich eröffnen oder sich als Dozent weiterbilden. Weil er sich nicht dem Fußball verschrieben hat, hält er dieses korrupte Unternehmen für zu unvernünftig und nervtötend. Laut Andrew A. H. A. ist die Chance gut, dass er diese Chance bekommt, denn die Qualifizierung für die Champions League läuft gut in seinem Vita.

Ihm fehlt es nicht an Kompetenzen, aber er ist ein Nerd in diesem Fach. Dabei ist er nie von einem Beratungsunternehmen abhängig geworden, was bei der Stellensuche ein großer Vorteil ist, denn bei der Stellenbesetzung ist nicht die Qualifikation das wichtigste Kriterium, sondern, zu welchem Seilteam man zählt - und ob dank guter Trainer bestimmte Akteure so platziert werden können, dass noch mehr in die Taschen des Agenten fließt.

Das sind zum Teil opake Prozesse, über die er angeblich immer abgelehnt hat, was ihm bereits Probleme bereitet hat. Er ist ein kompromißloser unkonventioneller Denker mit wenig Interesse an Nomenklatur. Ein unangenehmer Trainer kann er sein, er stellt nicht nur höchste Anforderungen an die Mitspieler.

Er hat einmal gesagt, dass Diplomaten der erste Weg zum Lügen sind, es könnte sein, dass er sich gelegentlich seiner Gattung in den Weg stellt. "Marco Schaellibaum bittet am Handy, und wenn er bemerkt, dass der Hörer nicht verstanden hat, probiert er einen anderen Weg: "Es ist wie in einer Partnerschaft.

"Der Club, sein Trainer, es ist wie eine Liebesaffäre - und wie in vielen Liebesverhältnissen kommt die Scheidung auch. Im Frühjahr wurde Schaellibaums Arbeitsvertrag mit dem Fussballclub Aarau erweitert, der Trainer war dort zufrieden - wenige Tage später wurde er gefeuert. "Es hat mich sehr verletzt", sagt Schälli. Schälli Baum, 55 Jahre und ehemaliger Bundestrainer, ist seit über 20 Jahren Trainer.

Im Jahr 1999 hat er die jungen Jungs übernommen, es war sein erster Beruf als Trainer, und er hat den Verein wieder in die erste Klasse geführt. Schälli ist seit der Abspaltung von der Gemeinde Basel im Juli arbeitslos. Es ist aber nicht so leicht, sagt Schaellibaum, es gibt wenige Jobs und viele Trainer auf dem Arbeitsmarkt, jünger als er, "man ist sich nie ganz sicher, ob man wieder etwas findet".

Das Schälen von Bäumen hat es nicht leicht, ohne Beschäftigung zurechtzukommen. "Ich bin nicht mehr derselbe wie früher", sagt er. Jetzt muss er sich neue Ziele setzen: Von seinen drei Kindern wohnen zwei noch zu Haus, sie sind Jugendliche, sie kochen für sie oder machen etwas mit ihnen, "das ist auch ein Anliegen.

"Er sieht sich oft Trainingseinheiten an, Schälli Baum ist in der Fußballszene gut verbunden, er kann nahezu flächendeckend mitspielen. Vor allem aber will er "Gras riechen" - und der gute alter Mann bleibt. hjs. - Mit sechs Meisterschaftstiteln und fünf Pokalsiegen mit GC und FB Basel war Christian Gross über eineinhalb Jahre unangefochtener Trainer der Schweiz.

Er hat im Spät-Sommer an einem Trainer-Kongress in Shanghai teilgenommen, um einen Blick in das junge Fussball-Land China zu werfen, das ihn auch interessiert. fcl. - Urs Fischer war in den vergangenen Jahren oft weit weg, vor allem in den USA, aber jetzt muss er nur noch zu Haus sein, "um in Zürich etwas Frieden zu finden", sagt er.

Jetzt ist der jüngste Trainer der Schweiz für sechs Monate arbeitslos - wie kann das sein?

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