Führungskraft als Coach Rollenkonflikt

Exekutive als Coach Rollenkonflikt

Der Manager sollte nicht als Coach bezeichnet werden, ohne in massive Rollenkonflikte abzugleiten. Aber es gibt keinen Grund, naiv in einen tödlichen Rollenkonflikt zu springen, den man den Chef als Coach nennt. Rollenkonflikt Für einen Manager ist die Rolle des Coaches nicht ohne Fallstricke. Sie beurteilt als Führungskraft ihre Mitarbeiter Tag für Tag.

Rollenkonflikt: Coachings und Beratungen - Coachings als Führungsstile; Karin von Schumann, Tamaris Böttcher (München)

"Als ich heute meine Angestellten selbst trainiere, kann ich mich oft und gern an die vielen Unterhaltungen erinnern, die mein ehemaliger Chef mit mir hatte. Sowohl für den trainierten Mitarbeitenden als auch für den Coachingmanager kann es sinnvoll sein, den Wandel in der Coaching-Rolle mit Transitionsritualen zu verdeutlichen.

Übergangsrituale sind eine Strategie, die den Übergang von einer Funktion zur anderen erleichtert und verdeutlicht. Sie können z.B. eine kleine Auszeit nehmen oder mit dem Angestellten einen Kaffeetrinken vor Beginn des Coachings. Es hat sich auch bewiesen, einen Raum- oder Raumwechsel mit einem Walzenwechsel zu kombinieren.

Einige Manager buchen gewisse Zeiträume, z.B. die letzten halben Stunden, bevor sie das Amt aufgeben. Während dieser Zeit ist ihre Türe offen, sie können ihren Anzug oder ihre Jacke ausziehen und die Angestellten wissen, dass sie jetzt ohne einen Besuch mit persönlichem Interesse vorbeischauen können. Damit Sie sich ein wenig entspannter fühlen und in den "Coaching-Modus" umsteigen.

Wie konntest du deinem Angestellten - ganz dezent - das Schild geben: "Jetzt habe ich noch einen Mütze auf. "Von der eigenen Führungskraft gut betreut zu werden, d.h. ein gutes Rollenmodell zu haben, ist eine ausgezeichnete Vorraussetzung für die Entwicklung eines coaching-orientierten Führungsstils. Um so mehr ist es wichtig, ein klareres Verständnis von Rollen zu erarbeiten, d.h. die mit der Führungs- und Coachingrolle verbundenen Voraussetzungen und Erwartungshaltungen zu klären.

Weil die beiden Aufgaben zum Teil verschieden und zum Teil gegensätzlich sind. Die Trainerin repräsentiert eine Neutralstellung und den Blick auf die Sache und vermittelt auf gleicher Höhe. Eine weitere mögliche Widersprüchlichkeit besteht in der Autorität des Supervisors gegenüber der freiwilligen Natur der Coaching-Beziehung. Marias Chef hat ihr immer die Möglichkeit gegeben, ein Coaching-Gespräch zu halten oder einfach nur Tee zu trinken.

Schwieriger zu lösen ist die Spannung zwischen den Ansprüchen an einen Manager, die Firmenziele darzustellen, und der Fokussierung des Coachings auf die Zielsetzungen und Belange des Teilnehmers. Der Coachingmanager kann hier tatsächlich in einen Rollenkonflikt kommen, d.h. sich Forderungen stellen, in denen die beiden Aufgaben nicht oder nur mit Schwierigkeiten zu vereinbaren sind.

Rollenstreitigkeiten verursachen subjektives Unbehagen und das Empfinden, dass sie es nur verkehrt machen können. Ich habe regelmäßig Coaching-Sitzungen mit meinem jüngeren Angestellten Max, ein echtes High-Potential. Das hat er sich von mir ausdrÃ??cklich gewÃ?nscht und ich tue das sehr gern, aber jetzt ist eine wirklich unerfreuliche Lage fÃ?r mich da.

Ursprünglich ging es beim Training darum, wie er den nächstmöglichen Schritt in seiner Entwicklung so rasch wie möglich machen kann, aber jetzt hat sich seine Lebenssituation dramatisch geändert und er hat mir sehr vertrauenswürdige Auskünfte erteilt, gepaart mit dem Willen, mich auch auf mittlere Sicht im Gespann und absolut vor Ort zu halten. Seine Beweggründe kann ich gut verstehen und möchte ihn gern beibehalten, zugleich wurde ich von der Geschäftsführung gebeten, ihn für ein Auslandsprojekt in China freizulassen und darüber zu informieren.

"Dies ist ein interstationärer Konflikt, der dadurch gekennzeichnet ist, dass zwei Rollenveranstalter - Angestellter Max und Management - inkompatible Anforderungen an den Rolleninhaber, d.h. den Coachingmanager haben. Ein Rollenkonflikt entsteht, wenn ein Rolleninhaber unterschiedliche, inkompatible Aufgaben hat. Als Beispiel sei hier die Lage eines Managers genannt, der die Möglichkeit hat, zwar kurzzeitig an einem spannenden Seminar teilnehmen zu können, sich aber mit dem Jour-Fixe des Mitarbeiters überlappt, dem er seine Rückmeldungen zu einem wesentlichen Themenbereich gegeben hat.

Natürlich können diese Auseinandersetzungen nicht vollständig vermieden werden und sind grundsätzlich eine besondere Form der für Manager typischen Sandwich-Position zwischen Unternehmensinteresse und Mitarbeiterbedarf. In solchen Fällen ist es ein erster Lösungsansatz, diese verschiedenen Bedürfnisse zu reflektieren, um eine klare Rollenverteilung zu erreichen.

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