Gesundheitscoaching Definition

Definition des Gesundheitscoachings

Ähnlich der Definition von Coaching ist Gesundheitscoaching ein sehr unterschiedlich interpretierter Begriff. Gesundheits-Coaching - Konzeptdiskussion und Marktanalysen Bild 3: Health Coaching Process nach Fischer: Bild 4: Schärferer GC-Prozess: Bild 5: Fokusthemen der 22 GC-Anbieter nach globaler Bewertung: Bild 6: Fokusthemen nach Frequenzanalyse: Bild 7: Beispiel einer BSZ: Bild 8: Stress-Exposition der Mitarbeiter: Nach der Ursprungsidee sollte sich diese Aufgabe mit dem Themenkomplex Stress-Management auseinandersetzen.

In der Literaturforschung hat sich herausgestellt, dass Streß vor allem in psychischen und ökonomischen Traktaten behandelt wird. Zudem hatten die Konzepte zur Stressbewältigung und -vermeidung einen normierenden und pathogenen Charakter. Daher sollten nicht im Mittelpunkt dieser Arbeiten stehen normierte, krankheitserregende Interventions- und Präventionsmassnahmen mit geringem Weiterbildungspotenzial. Gleichermaßen sollte nicht mehr nur über Streß diskutiert werden, sondern über das Thema Gesund.

Der Begriff Coaching ist geeignet, eine Methode zur Intervention in gesundheitlichen Problembereichen zu erarbeiten, die auch in den Zusammenhang der Volksbildung gestellt werden kann. Daher ist das Thema Gesundheits-Management "nicht nur ein essentieller Teil der gesellschaftlichen Verpflichtung eines Betriebes, sondern auch eine wesentliche Grundvoraussetzung für die Wettbewerbsfähigkeit". Im Mittelpunkt dieser Arbeiten steht als Werkzeug des Gesundheitswesens das Gesundheitscoaching (GC).

Die Zielsetzung dieser Arbeiten ist es, GC in der Weiterbildung zu verankern und von anderen Fächern zu unterscheiden. In einem ersten Arbeitsschritt werden statistische Daten und Untersuchungen vorgestellt, die das Problem der Fehlzeiten aufklären ("Kapitel 1"). In der Folge soll der wirtschaftliche Sinn des Gesundheitsmanagement (GM), sowie das Gesundheitscoaching abgebildet werden.

Die Berichte der Kassen (siehe: Gesundheitsbericht 2011 der Technischen Krankenkasse), des Statistischen Amtes oder der European Agency for Safety and Health at Work (EASGA), die eine große Anzahl von Veröffentlichungen zum gleichen Themenbereich liefern, sind geeignete Quellen für die Daten. Die Psychotherapeutenkammer hat in einer Untersuchung sogar die Zunahme der arbeitsunfähigen Tage durch Geisteskrankheiten nachvollzogen.

Dies ist eine Art globale Evaluation nach Legewie (1994). und Gesundheitscoaching. Dazu werden unterschiedliche Begriffsbestimmungen, die zum Teil von Privatunternehmen verwendet werden, untersucht. Die Quellen der Daten und der Statistik sind zwar umfassend, es gibt aber kaum Fachliteratur mit dem Fokus Gesundheitscoaching. Im Anschluss an die Begriffsklärung erfolgt die konzeptuelle Präsentation von Einstellungen, Vorgehensweisen und Einsatzmöglichkeiten des Gesundheits-Coachings (Kapitel 4).

Die theoretischen Verfahren, Ziele und Schlüsselthemen werden dann mit den Ergebnissen einer Marktstudie von privaten Anbietern für GC verglichen. Im Rahmen des Gesundheitscoachings wird als " Standard-Situation " (Lauterbach, 2008, S. 164) das Thema Stress in den Vordergrund gestellt, da nicht zuletzt eine permanente Belastung des Organismus die Ursachen für einen großen Teil der Erkrankung ist.

Das Hauptthema in Abschnitt 6 Stress. Der Blickwinkel in diesem Abschnitt ist mehr (!) psychologischer. Dabei sollen aus den wichtigsten Spannungstheorien Begriffe für den Stressbewältigungsprozess entwickelt werden. Sie tragen mit ihren theoretischen Grundlagen und der Stress-Forschung zum Management von Stress bei.

Zudem wird sich zeigen, dass Stress manchmal falsch mit negativen Konnotationen dargestellt wird. Zum einen werden die statistischen Daten im Hinblick auf die Gründe der Behinderung betrachtet, zum anderen soll ausgewertet werden, welche Sektoren und Personengruppen von einem Gesundheitscoaching profitierten. BakuA, 2011, S.39). In regelmäßigen Abständen publiziert die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BAuA) die wirtschaftlichen Belastungen durch Invalidität (siehe Grafik 1).

In 2009 gab es 459,2 Millionen Tage Arbeitsunfähigkeit. Dies führt zu einem Verlust der Brutto-Wertschöpfung von 74,9 Mrd. (vgl. BAuA, 2009, S. 2). "Als " äußerst erfolgreiches Interventionsverfahren " wird hier der "Motivating Health Talk" (BKK, 2010, S. 79) vorgestellt. Der Nutzen des GV wird durch das Resultat der Deep White Studie (2009) der Deep White Group in Zusammenarbeit mit der Universitýt St. Gallen bestýtigt.

Damit wird der Bezug zwischen der psychischen und physischen Verfassung der Probanden und dem Unternehmenserfolg bekräftigt. Gerade Wertvorstellungen wie Gesundheitsvorsorge und Work-Life-Balance haben Auswirkungen auf die Leistung der Mitarbeitenden und damit auch auf den Unternehmenserfolg (vgl. Deep White Study, 2009, S. 21, 21).

Betrachtet man vor allem die Sektoren, so gab es die meisten Zahlungsausfälle im Dienstleistungsbereich (vgl. BAuA, 2011, S.39). Genauer gesagt, sind Gesundheits-, Bau- und Produktionsunternehmen sowie staatliche und privatwirtschaftliche Anbieter von Dienstleistungen mit der höchsten Anzahl von Tagen mit Behinderungen pro Mitarbeiter zu kämpfen. "Die Berechnung der Ausfalltage auf Basis des Durchschnittsentgelts der Mitarbeiter und der Brutto-Wertschöpfung zeigt einen besonders hohen Ausfall pro Tag der Arbeitsunfähigkeit im Bereich von Finanzierungs-, Vermietungs- und Unternehmensdienstleistungen" (BAuA, 2001, S. 44).

In Europa ist die Situation vergleichbar; die meisten stressbedingten und psychologischen Beschwerden haben in den Bereichen Gesundheitswesen, Erziehung, Kommunikation und Verkehr zugenommen an Bedeutung gewonnen (siehe EASGA, 2009, S. 65). Allerdings haben diese Wirtschaftssektoren weniger physische Arbeitskräfte zu leisten als das Baugewerbe oder das verarbeitende Gewerbe.

Allerdings sind die durch das Scheitern verursachten Ausgaben am größten und ergeben sich meist aus psychologischen und mentalen Einflüssen. Der hohe Aufwand und die Form der Belastung bietet hier eine Argumentationsbasis für die Einbindung des GC in den operativen GV in den Bereichen Gesundheit sservice, Finanzen und Unternehmen. Am wahrscheinlichsten scheinen jedoch psychische Störungen und Verhaltensauffälligkeiten ein Ausgangspunkt für GC zu sein.

Solche Unterbrechungen liegen an fünfter Position und machen 11,4% der Erwerbsunfähigkeitstage aus (vgl. BAuA, 2009). Laut der DAK-Studie von 2011 machen Geisteskrankheiten "12,1 Prozent der Gesamtzahl der Patienten im Jahr 2010 aus und zählen damit zu den bedeutendsten Krankheitsbildern auf Platz vier. Sie haben ihren Krankenstand um rund 1,2 %-Punkte auf 12% erhöht (2009: 10,8%)" (DAK, 2011, S.28).

Auch in der Statistiken der "Techniker Krankenkasse" (2011) sind Muskel- und Skeletterkrankungen an erster Stelle, gegenüber den vorangegangenen Werten liegen psychische und verhaltensbedingte Störungen an zweiter Position (vgl. TK, 2011, S. 31). Dasselbe Fazit zieht die Firma bereits aus der Auswertung des Krankenstandes von 2001 bis 2005 "Der klar wahrnehmbare Verlauf ist nicht unerwartet:

Der psychische Stress am Arbeitplatz nimmt sowohl verhältnismäßig als auch unbedingt zu" (Wülser, 2009, S.6). Die Resultate der "European Work Conditions Survey" (Eurofund, 2007) beschreibt er als " beachtlich ", in der ein Bezug zwischen Stress und muskuloskelettalen Beschwerden (die laut BAuA, 2009, S. 2 die meisten Misserfolge verursachen) aufgezeigt wird. Im Jahr 2009 werden die Erkenntnisse der Europäischen Erhebung über die Arbeitsbedingungen besonders berücksichtigt.

EASGA nahm die Befunde zum Anlaß, eine spezielle Studie zum Stress aufzustellen. Das Ergebnis wurde 2009 in der Veröffentlichung "Arbeitsschutz in Zahlen: Stress am Arbeitsplatz - Fakten und Zahlen" publiziert. Eine Studie über die bisher erzielten Ergebnisse: "Die wachsende Besorgnis über multifaktorielle Probleme und die kombinierte Exposition gegenüber Risikofaktoren für Muskel-Skelett-Erkrankungen (MSD) und psychosozialen Risikofaktoren wurde in dieser Prognose besonders hervorgehoben" (EASGA, 2009, S.108).

Die Verbindung zwischen Muskel-Skelett-Erkrankungen (MSD) und Geisteskrankheiten wurde nachgewiesen. Die Studie (2011) zeigt: "dass sich die generelle Entstehung einer zunehmenden Zahl von Geisteskrankheiten auch in den Betrieben widerspiegelt, und zwar nicht nur in Gestalt von Geisteskrankheiten, sondern auch in ihrer Vorläuferform. Weil "psychischer Stress" dem Streß ursächlich sehr nah ist, wird im fünften Abschnitt näher darauf eingegangen. Auch der Streß wird im fünften Abschnitt behandelt.

"Die Selbstbewertung der Testpersonen war wichtig, kein medizinischer Bericht" (DESTAT, 2009, S. 1). Bei den psychischen Krankheiten (z.B. Stress) liegen sie nach muskuloskelettalen Beschwerden an zweiter Position (5. Platz in der BAuA-Statistik, 2009). Speziell nach dem Wohlergehen befragt, spielt psychischer Stress im Berufsalltag eine grössere Rolle als körperlicher Stress.

"Einer von acht Arbeitnehmern (12,3%) gab an, bei der Ausübung ihrer Tätigkeit psychischem Stress unterworfen zu sein, was sich nachteilig auf ihr Wohlergehen und damit auf ihre Handlungsfähigkeit auswirkt" (DESTAT, 2009, S.3). "Streß kann zu einem Leistungsabfall und einer Zunahme von Fehlern am Arbeitplatz und damit zu einer erhöhten Unfallwahrscheinlichkeit führen" (EU, 2005, S.30).

Wurden zu Beginn des Abschnitts die älteren Mitarbeiter als problematisch beschrieben, belegt der Bericht der "Bundes-Psychotherapeuten-Kammer" (2011), dass die Wichtigkeit von psychischen Krankheiten weiter zunimmt und zugleich alle Altersklassen erfasst. Vor allem wird ein Zuwachs der Fehltage bei den 20- bis 30-Jährigen festgestellt (vgl. dazu auch: PktK, 2011, S. 3, 16).

Psychologisch gestresste Mitarbeitende sind in der bereits genannten DGFP-Studie "am meisten im Marketing/Vertrieb, in der Fertigung und im Kundencenter/Service zuhause. Der überwiegende Teil der Teilnehmer gibt an, dass sie eine "Betroffenheit der Mitarbeitergruppe und des oberen und oberen Managements" haben (DGFP, 2011, S. 5). Obwohl auch die angelernten Arbeitnehmer in der verarbeitenden Industrie und die Beschäftigten im Dienstleistungsbereich unter stressbedingten Geisteskrankheiten leiden, sind die Ursachen dafür häufig auf private Umstände zurückzuführen und sind damit für das Unternehmen GMA unerreichbar.

Auf der einen Seite leidet der Manager selbst unter den beschriebenen Lasten und auf der anderen Seite muss er die psychosozialen Störungsfaktoren kennen, um gesundheitsbewusst leiten zu können (vgl. DGFP, 2011, S. 5). Zeitalter, Krankheitsart, Tendenzen, Position und Kostenfaktoren spricht für die Einbindung des GC in das Unternehmen GV.

"Dieses ganzheitliche Verständnis von Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz mit dem Anspruch, die Arbeiten humaner zu gestalten, berücksichtigt immer auch psychischen Stress. "BAuA, 1995 "Gesundheitscoaching.... mit großer Zustimmung im Unternehmen" (Kaul, 2008, S. 218), (vgl. Ostermann, 2010, S. 51), (vgl. Rudow, 2004, S. 173). Mit Hilfe konkreter Worte wird gesucht (z. B....:

Das Ergebnis der Zusammenarbeit mit den Betreibern spiegelt somit die Frequenz der Wortkombinationen aller von der Suche eingegebenen Internet-Seiten wider, zunächst ungeachtet dessen, ob es sich um Diensteanbieter, News oder ähnliches handelte. Konsequenz für die weitere Arbeit: Hier werden insbesondere die theoretischen "Lücken" geschlosse. Anzeige der Resultate im Fließtext: Die Resultate aller ausgeführten Arbeitsschritte sollen hier im Fließtext angezeigt werden.

Anstatt des Fließtextes vergleicht dieses Papier die erzeugten Daten mit der vorgestellten Theorien (' Legewie, 1994, S.177-182). Denn Sie können den Rank auch in einer Suchmaschine kaufen (vgl. Huebener, 2009, S. 15). Das Ergebnis der Evaluierung wird in Abschnitt 4.3 und in Anlage 2 ausführlich wiedergegeben.

Gesundheitscoaching ist eine Zusammensetzung aus Gesundheitscoaching und Gesundheitscoaching. Daher werden in diesem Abschnitt zunächst die Bedeutung und die dahinter liegenden Begriffe untersucht, um im weiteren Verlauf aus den entsprechenden Begriffen ein Leitbild für das Gesundheitscoaching zu errechnen. Außerdem werden die vorhandenen Begriffsbestimmungen für GC besprochen.

Zur Ermittlung von Schnittstellen zwischen der wissenschaftlichen und marktorientierten Definition werden die Konzepte mit den Ergebnissen der Bewertung des Internet-Marktes mit Unterstützung der globalen Bewertung und der Verwendung von Booleschen Betreibern verglichen. Mit der Google-Suche erzeugt der Ausdruck health 289 Millionen Aufrufe. Damit man den gesamten Terminus verstehen kann, ist es notwendig, unterschiedliche Modelle der gesundheitlichen Versorgung aufzustellen.

Das Gesundheitsmodell soll untersucht und auf seine Einbindung in den Rahmen des GC hin geprüft werden. Einerseits können aus den nicht zum GC gehörenden Modellierungen Negativdefinitionen abgeleitet werden, andererseits aber auch Positivdefinitionen, die als Basis für Konzepte des GC herangezogen werden können. Allgemein kann "Gesundheit" in vielerlei Hinsicht begriffen werden.

So erklärt das BMBF mit einem Ausspruch von Siegfried Freud den Begriff "Gesundheit ist die Möglichkeit zu Liebe und Arbeit" (BMBF, 2011, Lexikon unter "Gesundheit"). Laut Bünting (1996) ist der Gesundheitszustand ein "körperlicher und geistiger Gesundheitszustand ohne Krankheit" (S.452). Das biomedizinische Leitbild aus dem Zeitalter der Erleuchtung bezeichnet den Gesundheitszustand als Abwesenheit von Erkrankung.

Bei dem beschriebenen Vorgehen handelt es sich um einen sogenannten pathogenetischen Zugang (vgl. Ostermann, 2010, S. 97; vgl. dazu u. a. die Studie 2005, S. 18; vgl. die Studie 2009, S. 30). Im biomedizinischen Leitbild wird daher eine Negativdefinition von Gesundheitsaspekten beschrieben. Gesund ist die Abwesenheit von Krankheiten (vgl. dazu das Beispiel der Firma Knoll, 2005, S.21). Die Ironikerin würde sagen: "Es gibt keine Kranken, nur solche, die schlecht diagnostiziert werden" (Lauterbach, 2008, S.25).

die Einbindung von Gesundheitsmodellen in den GC.

Mehr zum Thema