Grundlagen Mitarbeiterführung

Basiswissen Personalmanagement

Wie Sie Ihr Unternehmen mit Erfolg leiten können 7 Grundlagen Teamwork wird seit einiger Zeit immer wichtiger: Die Komplexität der Arbeitswelt wird immer größer. Das erfordert Lösungsansätze, die ein Individuum nicht ganz begreifen kann, aber ein ganzes Unternehmen. Das macht es erst recht wichtig, dass die Arbeit im Unternehmen gut funktioniert. Weil, wenn das Unternehmen Erfolg hat, dies den Erfolg des Unternehmens verstärkt. In einer unserer vergangenen Leadership Lounge sprach Prof.

Dr. Eric Kearney von der Uni Potsdam über die maßgeblichen Faktoren guter Mitarbeiter.

Dieser hat die sogenannten 7 Cs festgelegt, die für das Funktionieren eines Teams notwendig sind. Diese haben wir als Grundlage für das Verfassen von Beiträgen über erfolgreiches Führen verwendet. Das wissen Sie wahrscheinlich aus eigener Erfahrung: Ein ganzes Projekt wird wieder aufgebaut. In einer ersten Stufe der Gefälligkeit und Angleichung kommt es zu Range- und Rollendisput.

Vor allem, wenn die Zuständigkeiten nicht zu Anfang bestimmt wurden, argumentiert man. Das ist eine ganz gewöhnliche Etappe der Teamentwicklung - das so genannte Sturming. Bei jedem Teambuilding-Prozess gibt es Sturm - eine Zeit, in der die Kräfteverhältnisse umstritten sind. Es geht in dieser Teambewertungsphase darum, Aufgaben und Zuständigkeiten zu diskutieren, verschiedene Standpunkte zu klären und zu wissen, wie das Kräfteverhältnis im Kollegium ist.

Wer ein erfolgreiches Projekt leiten will, sollte darauf achten, dass das Projektteam Zeit und Freiraum hat, um Aufgaben, Ränge und Aufgaben so rasch wie möglich zu verhandeln. Dabei ist es von Bedeutung, dass das Projektteam folgende Punkte klärt: Wie gehen wir damit um? Inwiefern wollen wir unsere Kooperation prägen? Wer zu lange wartet, um sich dieser Klarstellung zu nähern, hat viel Reibung im Kollektiv, die die gelungene Tätigkeit behindern kann.

Ausschlaggebend ist natürlich auch die Zusammenstellung eines Mannschafts. Wenn die Teammitglieder alle gleich sind, d.h. über vergleichbare Trainings, ein vergleichbares Lebensalter verfügen, kann dies für das gesamte Unternehmen von Vorteil sein, aber es kann auch zu Problemen kommen, da sich die Zuständigkeiten zu sehr überlappen. Wenn es sich um ein vielfältiges Projekt handelt, d.h. die Teammitglieder haben sehr verschiedene Erfahrung, Felder und Kulturkreise, kann dies sehr fruchtbringend sein.

Es ist wichtig, sich Zeit zu lassen, um Unterschiede zu erörtern und eine einheitliche Arbeitsweise zu entwickeln. Dadurch eignen sich die verschiedenen Teams besser für die Lösung komplexer Aufgabenstellungen. Wer ein erfolgreiches Projekt leiten will, sollte sich zu Anfang der Kooperation Zeit lassen, die übliche Form der Kooperation zu erörtern.

Unsere Arbeitsweise hat sich durch die technische Möglichkeit verändert: Wir haben Projektteams, die nur vierwöchig zusammenarbeiten und sich in verschiedenen Teilen der Erde befinden. Aber es gibt auch Mannschaften, die seit vielen Jahren existieren, aber kaum zusammenarbeiten. Es ist jedoch wichtig, dass die Teammitglieder ein Gefühl des Zusammenhalts, ein Gefühl der Zugehörigkeit haben, so dass sie sich mit dem jeweiligen Projekt wiederfinden.

Hier ist auch der Start der Zusammenarbeit von besonderer Wichtigkeit. Der Fokus sollte gleich zu Beginn einer Kooperation auf der Schaffung einer Teamidentität, eines Teamgefühls liegen. Dies könnte z.B. durch die Organisation eines Kick-offs für kleinere Vorhaben geschehen, in dem alle Ihre Kooperationswünsche und -vorstellungen zum Ausdruck kommen und der Projektrahmen mit Ihnen diskutiert wird.

Im Falle einer längerfristigen Kooperation empfiehlt es sich auch, zu Anfang eine Teambildung zu starten - eine Aktion außerhalb des Arbeitsplatzes. Dann werden Sie feststellen, dass das eingespielte Personal viel rascher zusammenarbeitet und hohe Leistungen erbringt. Der Einsatz steht in direktem Zusammenhang mit der Aufgabe, der allgemeinen Vorstellung, dem Teamziel.

Wer ein erfolgreiches Projekt leiten will, sollte auf ein einheitliches Grundverständnis von Zielen, Aufgaben und Visionen achten. Erlauben Sie Widerstand, bis ein gemeinsamer Einsatz im Projektteam etabliert ist. Lies hier: Fünfter Preisausschreiben - Zusammenarbeit - Konkurrenz oder Mitwirkung? Für jedes einzelne Mitarbeiterteam ist eine grundsätzliche Fragestellung zu klären: Wollen wir Konkurrenz oder wollen wir Zusammenarbeit?

Zahlreiche Gruppen versagen, weil die anstehende Arbeit eine Zusammenarbeit voraussetzt; die oft an das Arbeitsentgelt gebundenen Entlohnungssysteme honorieren jedoch den Konkurrenzkampf unter sich. Konkurrenz oder Zusammenarbeit - beides kann klappen. Bei manchen Mannschaften ist der Wettkampf auch unterstützend. Ein Beispiel dafür sind die klassischen Vertriebsteams oder solche, in denen jeder seinen eigenen, begrenzten Raum hat, in dem andere nicht mochten.

Zu einer Zeit, in der die Kooperation mehr produziert als die Gesamtheit ihrer Bestandteile, ist es auch notwendig, ein einheitliches Vergütungssystem zu haben. Dabei sollte die Unit so ausgewählt werden, dass jeder Mitarbeitende noch das Gespür hat, dass seine Leistungen einen Beitrag zur Erreichung der Ziele leisten.

Damit Teamwork gelingt, muss die interne Verständigung im Unternehmen bewußt gestaltet werden. Diese Frage erfordert spezielle Beachtung für virtuelle Mannschaften, die sich nicht die ganze Zeit über treffen. Laut dem oben genannten Tuckmannschen Stufenmodell gibt es Charakteristika eines Topteams, d.h. eines solchen mit optimaler Funktion. Am Anfang der Kooperation - in der Entstehungsphase - bleibt die eigene Ansicht für sich.

Im zweiten Schritt kollidieren die Sturmphasenpositionen miteinander. Im dritten Schritt, der Standardisierung, entstehen allmählich Spielregeln für den Umgang mit verschiedenen Auffassungen. Im vierten Schritt, der Performance-Phase, können dann die Konfliktpotenziale, wie z. B. verschiedene Ansätze und Ansichten, offen diskutiert werden. Es wurde eine Handhabung erarbeitet, die das Lösen leicht macht - ein wesentlicher Bestandteil einer erfolgreichen Zusammenarbeit.

Die gute Behandlung von Konfliktfällen durch das Projektteam als oberste Prämisse in der Unternehmensführung ansehen. Zielkonflikte reduzieren die Leistung eines Unternehmens erheblich. Damit Sie Ihre Zielsetzungen verwirklichen können, sollten Sie besonders darauf achten, dass glimmende Fragen im Kollektiv offen und möglichst zufrieden behandelt werden.

Die einzelnen Etappen der Teambildung können dadurch verkürzt werden, dass man sich zu Anfang der Zusammenarbeit Zeit für das jeweilige Projekt gibt. Haben Sie Interesse an Führung und Teambildung?

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