Interkulturelle Kompetenz

Die interkulturelle Kompetenz

Die interkulturelle Kompetenz ist die Fähigkeit, effektiv mit Menschen mit unterschiedlichem kulturellem Hintergrund umzugehen und zusammenzuarbeiten ? Was ist interkulturelle Kompetenz? In ihrer Dissertation haben sie eine Definition von interkultureller Kompetenz für welche USA entwickelt. Eine Vielzahl von Zielen des interkulturellen Lernens findet sich in der Fachliteratur. "Interkulturelle Kompetenz" ist heute zweifellos en vogue.

mw-headline" id="Hintergrund">Hintergrund[Bearbeiten | | | Quelltext bearbeiten]>

Die interkulturelle Kompetenz ist die Möglichkeit, mit Einzelpersonen und Personengruppen anderer Kulturkreise zu interagieren [1], im engen Sinn die Möglichkeit, mit Menschen verschiedener Kulturkreise zufriedenstellend umzugehen. Dies kann bereits in einem frühen Alter geschehen oder im Zuge der Enkulturierung ( "direkte und mittelbare Bildung") werden.

Bisherige Erlebnisse werden möglichst vorurteilsfrei eingearbeitet und ausgebaut, wobei zugleich eine offene und lernende Einstellung im Rahmen interkultureller Kontakte vonnöten ist.

Die interkulturellen Fähigkeiten werden nicht durch feste Kulturkreise bestimmt, sondern verweisen genau auf die kulturellen Besonderheiten, die in jeder Personengruppe unterschiedlich auftreten. In interpersonellen Beziehungen geht es um die Unterscheidung zwischen (klassischen) Kulturkreisen, Gebieten, Kontinenten oder Staaten, aber auch zwischen Betrieben oder ihren entsprechenden Fachabteilungen, zwischen gesellschaftlichen oder biologischem Geschlecht, zwischen Minderheiten (einschließlich Subkulturen), zwischen verschiedenen Gruppen oder Gruppen oder zwischen Familienmitgliedern, sofern hier unterschiedliche Kulturwerte herrschen.

Die kulturellen und kulturellen Differenzen sind nicht nur in der Wechselwirkung, sondern auch in der Entfaltung der eigenen Kompetenz von Bedeutung. Die generelle Begriffsbestimmung der interkulturellen Kompetenz ist im Hinblick auf reale Bewerbungssituationen wenig aussagekräftig. 3 ] Domänen- oder fachspezifische Festlegungen können die spezifischen Bedürfnisse bestimmter Personengruppen (z.B. Lehrer) besser ausdrücken.

Interkulturelle Kompetenz wird in Nordrhein-Westfalen in 4 des "Gesetzes zur Förderung der sozialen Partizipation und der sozialen Eingliederung in NRW " vom 26. Januar 2012[6] wie folgt festgelegt: "Interkulturelle Kompetenz im Sinn dieses Rechts beinhaltet zum einen die Befähigung, vor allem in Berufssituationen mit Menschen mit und ohne Zuwanderungsgeschichte zu handeln, zum anderen die Selbstbestimmung.

Befähigung von Projekten, Massnahmen, Programme usw., die unterschiedlichen Wirkungen auf Menschen mit und ohne Zuwanderungsgeschichte zu bewerten und danach zu agieren, und die Befähigung, die Folgen von Diskriminierungen und Ausgrenzungen auf die Integration zu erfassen und zu bewältigen. "Grundvoraussetzung für interkulturelle Kompetenz sind Sensibilität und Selbstbewusstsein, das Verstehen anderer Verhaltens- und Denkweisen sowie die Möglichkeit, den eigenen Blickwinkel offen zu transportieren, zu verstehen und zu respektieren, nach Möglichkeit flexibel zu sein und, wo nötig, eindeutig oder explizit zu sein.

Kenntnisse und Erfahrung über andere Kulturkreise, Menschen, Nationen, Verhalten etc. kritisch umgehen und eigene Vorurteile/Stereotype gegenüber anderen Kulturkreisen, Menschen, Nationen, Verhalten etc. reflektieren. In den meisten Strukturmodellen wird interkulturelle Kompetenz in drei Teilgebiete unterteilt. Sie werden oft anders genannt, aber es geht meist um die drei Felder affektive, kognitive und verhaltensbezogene (oder konative) Kompetenz.

10] Die emotionale Ebene bezeichnet Kompetenz, die in erster Linie das Gefühl und die Gefühlswelt (z.B. Verträglichkeit, Neugier) einbezieht. Unter der kognitiven Komponente versteht man Wissen und bewusste Kompetenz (z.B. kulturelles Wissen, Kenntnisse der eigenen Kultur). In der konativen Komponente werden handlungsrelevante Kompetenzen (z.B. Beweglichkeit, Kommunikationsfähigkeit) beschrieben. Die Vorteile dieses Ansatzes liegen in der daraus folgenden besseren Verständlichkeit verschiedener Kulturkreise.

"Kennziffern werden überlagert ", ohne dass diese dort eine spezielle Bedeutung haben. Die emischen Herangehensweisen (wie die kulturelle Orientierung von Prof. Karl-Heinz Flechsig) dagegen bemühen sich, kulturelle Zusammenhänge von innen auszuloten. Jede "Kultur" ist ein sehr komplexes und einmaliges Phänomen und erfordert daher auch eine eindeutige Bezeichnung derselben und damit die Anwendung von Kennzahlen, die es in anderen Kulturkreisen normalerweise nicht gibt (z.B. gibt es kein gleichbedeutendes Wort für Behaglichkeit im Englischen).

Die Vorteile dieser Vorgehensweisen liegen darin, dass sie die Kultur genauer und zutreffender darstellen und Begriffe benutzen können, die die realen Verhältnisse adäquat wiedergeben. Möchte man zum Beispiel feststellen, wie hoch das Wohlfühlbedürfnis in mehreren Kulturkreisen ist, hätte man die Schwierigkeiten, festzustellen, ob dieses Verständnis auch in anderen Kulturkreisen existiert und, wenn ja, ob es wirklich eins zu eins ist.

Gemäß dem von Geert Hofstede verfolgten Konzept der kulturellen Dimension (siehe Hauptartikel: Interkulturelle Zusammenarbeit) sind dies 6 verschiedene Dimensionen: Laut Edward T. Hall: Nach Karl-Heinz Flechsig - Cultural Orientations[14] Die folgenden Rubriken sind beispielhaft für die Erfassung kultureller Orientierungen: Anhand dieser und anderer Auswahlkriterien können sowohl Staaten, Gebiete, Unternehmen, gesellschaftliche Gruppierungen, aber auch Einzelpersonen in vielen, verträglichen oder weniger verträglichen Konstellationen erfaßt, ausgewertet und teilverglichen werden.

Aussichten auf Erfolg in der Kooperation, vor allem bei Gesprächen, Zusammenarbeiten, Fusionen, uvm. So können die zuständigen Mitarbeiter realitätsnah bewertet, nach den geforderten Maßstäben selektiert und gezielt geschult und aufbereitet werden. Das Zeitempfinden in den fernöstlichen Staaten ist stärker vergangenheitsorientiert (Vorfahren, Werte). Das Zeitempfinden ist in den Staaten Lateinamerikas, Afrikas und Südeuropas stärker auf die Gegenwarts- und in Westeuropa und Nordamerika mehr auf die Zukunftschancen (Zielerreichung) ausgerichtet.

Viele Reden (USA, arabischsprachige Welt) sind gegen Stillschweigen und gar Stille in Japan, wo das Stillschweigen zwischen den beiden Wörter von entscheidender Wichtigkeit ist, auch im umgekehrten Sinn des Wortes. Bei der Bewertung der intrakulturellen Kompetenz als vorhandene Kompetenz bzw. deren Potenzial (Entwicklungsfähigkeit sowie Entwicklungsvoraussetzungen und Zeithorizont) werden unter anderem folgende Gebiete (in Prüfverfahren und Beobachtungen) bewertet:

VIA e. V. Hochspringen Darla Deardorff: The Identification and Assessment of Intercultural Competence as a Student Outcome of Internationalization at Institutions of Higher Education in the United States. Ein: In: Zeitschrift für Internationale Bildung. Nummer 10, aus dem Jahr 2006. Was? Alfred Schütz / Thomas Luckmann: Bauwerke der Lebenswelten.

Höchstspringen PartIntG: 4 Gleiche Beteiligung und interkulturelle Eröffnung. gesetze.berlin.de. Zurückgeholt am 17. August 2011. Hochsprung ? Jürgen Bolten: Und was bedeutet "interkulturelle Kompetenz"? "Aussichten für die Entwicklung des internationalen Personals. Zu: Vera Künzer/Jutta Berninghausen (Hrsg.): Ökonomie als interkulturelle Herausforderun. Springen auf ? Jürgen Bolten: Einleitung zur interkulturellen Geschäftskommunikation.

Die UTB, Göttingen 2015, S. 165-167. Hochsprung ? Barbara Hatzer / Gabriel Layes: Angewandte interkulturelle Kompetenz. Ein: In: Alexandre Thomas / Eva-Ulrike Kinast / Sylvia Schroll-Machl (Hrsg.) : Handbuch für interkulturelle Kommunikation und Zusammenarbeit. Ausgabe V&R, Göttingen 2010, S. 124. Hochsprung ? M. Gertsen: Interkulturelle Kompetenz und Expatriates. Ein: In: Internationale Zeitschrift für Personalmanagement.

Bande 1, Nr. 3, 1992, S. 341-362. 2010 Milton J. Bennett : Ein entwicklungspolitischer Ansatz für das Training interkultureller Sensibilität. In : Internationale Zeitschrift für Interkulturelle Beziehungen. Nr. 10, 1986, p. 179-196. - Höchstspringen Petra Koeppel (2003) Kunsterfassungsansätze und ihre Eingliederung in interkulturelle Ausbildungen; Serie Focus Kultur, Bd: Vol. 1. 6. Hochspringen ( "Focus Culture") Petra Koeppel (2001) Ästhetische und empirische Ansätze für interkulturelle Ausbildungen; in Entwicklungethnologie, 10(1/2), p. 79-96. xxx - H: Abc: Arnold Groh: Kulturell durch Reisen:

Fakten, interdependencies, dominance effects in "Begegnung und Verhandlung: Möglichkeiten eines Kulturwandels durch Reise", hrsg. by Christian Berkemeier, Katrin Callsen and Ingmar Probst, LIT-Verlag, Münster 2004, pp. 13-31: Theresa Frank: Begegnungen:

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