Interkulturelle übungen

Die interkulturellen Übungen

Ein europäisches modulares Programm für interkulturelles Lernen in der Lehreraus- und -fortbildung. M I L. Interkulturelle Kompetenz für Grundschullehrer.

12.4.1 Interkulturelle Ansatzübungen

Typische sind Unterhaltungen über Differenzen in der Quell- und Ziehungskultur. Der Vergleich von Kulturen und Sprachen ist daher ein wichtiges Stichwort im Rahmen des intrakulturellen Ansatzes. Man kann davon ausgehen, dass der Lernende durch Text en und Diskussionen über die Lernkultur motiviert wird, die andere Seite der Erde zu ergründen. Die Kulturvergleiche bieten Intercom-Anlässe und ermöglichen reale, kommunikative Kommunikationen, d.h. kostenlose Unterredungen.

Die literarischen Schriften werden als die für den Lehrbetrieb relevanten Textsorten angesehen. Der Fokus auf Bedeutung ist charakteristisch für den Interkulturalitätsansatz. Die interkulturelle Herangehensweise bergen jedoch das Risiko, dass vertraute Worthülsen anstelle eines kulturellen Vergleichs untermauert werden. Die interkulturelle Herangehensweise schließt an die Kommunikationsdidaktik an und setzt sie fort.

In der Theorie des kognitiv-konstruktivistischen Lernens liegt die Psychologie des Verweises auf den int.

Interkulturelle Lehr- und Lernmethoden: Interkulturelles Lernverhalten überdacht

Sie sind nicht eindeutig unterscheidbar und in sich nicht einheitlich. Stattdessen bestimmen sie sich durch die dynamischen Verhältnisse und Wechselwirkungen zwischen den Menschen. - Was bedeutet diese neue Erkenntnis für die Konzeption von interkulturellen Lernszenarios? Veränderte Unternehmenskultur und Interkulturalität: Globales Networking ist heute omnipräsent, ob in Wirtschaft, Umwelt, Logistik oder Medientechnik.

Dies alles in einem Netzwerk, in dem sich die Menschen nicht mehr so isoliert fühlen wie noch vor wenigen Jahren. So breit oder schmal man diesen Ausdruck auch definiert, die Kultur gewinnt ihre eigene Persönlichkeit heute weniger durch sich selbst als durch die Beziehungsqualität zu anderen Kulturkreisen.

Der Begriff "Akteursfeld" bezieht sich vor allem auf Netze von Menschen, aber in zunehmendem Maße auch von nicht-menschlichen Akteuren, etwa im Zusammenhang mit dem Internet der Dinge. Der Begriff "Akteursfeld" bezieht sich auf das Internet der Dinge. Der Begriff "Akteursfeld" bezieht sich vor allem auf Personennetzwerke. Die Kultur ist aufgeschlossener, lebendiger und verwobener. Dabei wird davon ausgegangen, dass es sich bei den Kulturformen um gemischte Formen handelt, die sich nicht unterscheiden lassen. In den 90er Jahren hatte der Philosophiephilosoph Wolfgang Welsch dieses Konzept der Transkulturalität gegen ein Verständnis von Interkulturalität durchgesetzt, das vor allem strukturiert und von kulturellen Vergleichen gekennzeichnet war.

Damit würden, so Welsch, Grenzen zwischen Kulturkreisen geschaffen, die eine Kulturhomogenität vorgeben. Die Folgen dieses Verstehens sind unerlaubte Verallgemeinerungen und Stereotypen - das genaue Gegenteil von dem, was das interkulturelle Lehr- und Lernziel ist. Der transkulturellen, transkulturellen Sichtweise werden die tatsächlichen Bedingungen von Grenzziehungen, strukturellen Konflikten und Herrschaftsinteressen nicht Rechnung getragen. Die aktuellen Debatten, die behaupten, daß sie über das Neue nachdenken, verbinden das Strukturale mit dem Prozessualen.

Culture stellt die strukturelle Perspektive und Interculturalität die Prozess-Perspektive - als zwei Aspekte derselben Münze - dar und bildet nur Eckpfeiler in einem Spannungsfeld mit unterschiedlichem Grad an Bekanntheit und Unbekanntheit. Eine interkulturelle Lage, in der Unbekanntheit und Unbestimmbarkeit vorherrschen. Denn es sind keine glaubwürdigen Verhaltens- und Handlungsregeln bekannt.

Interkulturelle Kompetenz bedeutet, unter Berücksichtigung der Ansichten der Interaktionspartner über Spielregeln verhandeln zu können. Ist dies gelungen, erhält der interkulturelle Prozess mit dieser Gliederung seine ersten zerbrechlichen Ausprägungen. Interkulturelle Aktion kann sicherlich zu Unverständnis und Missverständnis kommen, sollte aber in erster Linie als Gelegenheit gesehen werden, neue Ideen zu erarbeiten und ungeahnte Potentiale freizusetzen.

Es liegt auf der Hand, dass vor dem hinter den geänderten grundsätzlichen Sichtweisen auch die etablierten Konzepte des kulturübergreifenden Lernens neu zu überdenken sind. Übungsaufgaben, die mit "Dos & Don´ts" funktionieren oder Aufgabenstellungen, die Kultur auf nationale Kultur reduziert und mit Maßmodellen oder genormten Vermutungen zu erläutern suchen, lassen sich nur schwierig mit den neuen Denkmustern vereinbaren.

Das Gleiche trifft auf die Rolle von Rollenspielen und Simulatoren mit zwei kontrastierend aufgebauten und dementsprechend einheitlich abgebildeten Kulturkreisen zu oder auf "Culture Assimilator Exercises", die interkulturelle Missstände monokausal aufklären. Zurzeit gibt es keine neuen Arten von Übungen für interkulturelles Training, die die oben genannten Veränderungen in einem größeren Maßstab mit einbeziehen. Die Lehrer brauchen auch Verfahren, mit denen sie die Interkultur nicht nur ansprechen, sondern auch einleiten.

In virtuellen Klassenzimmern können Lernende (Gruppen) auf der ganzen Welt in virtuellen Planspielen zusammenarbeiten und gemeinsam an aktuellen Projektthemen arbeiten. Gleiches trifft auf das digitale Entdeckungslernen zu: Google Earth und Street View erlauben nicht nur sehr unterschiedliche Entdeckungsfahrten, sondern belegen dank der von Anwendern auf der ganzen Welt gespeicherten Fotos und Kommentaren auch die unterschiedlichsten Sichtweisen auf ein und dasselbe Thema.

Doch auch für nicht-digitale Lernszenarios können leicht Übungsaufgaben für das neue interkulturelle Lernen entwickelt werden: "Positive Incidents" sind Veranstaltungen, die nicht auf Mißverständnissen basieren, sondern in denen die Potentiale der Teilnehmer mitwirken. Es entsteht etwas ganz Besonderes, das keiner der Teilnehmer selbst produziert hätte. Dazu gehören auch die Berücksichtigung der vielfältigen Identitäten ihrer AkteurInnen, Fallbeispiele, die die Entwicklung von interkulturellen Synergiepotenzialen dokumentieren und nicht zu vergessen Kooperationsprojekte, die auf gegenseitiges Verständnis und bewusste Zusammenarbeit setzen.

Was diese neuen Übungsformen verbindet, ist das Ziel, interkulturelle Aktion aus einer kritischen Sicht als Möglichkeit der Zusammenarbeit und Vernetzung von kulturellen Akteuren zu erproben. Band 15, H. 25 Haas, Helene (2009): Das interkulturelle Vorbild. Helmolt, Katharina van/Berkenbusch, Gabriele/Jia, Wenjian (Hrsg.) (2013): Interkulturelle Lernorte.

Thiagarajan, Sivasailam/Bergh, Samuel van den (Hrsg.) (2014): Wechselwirkende Ausbildungsmethoden. Thiagi's Tätigkeiten für das berufliche, interkulturelle und politische Gruppenlernen. Welsch, Wolfgang (2009): Was ist Interkulturalität?

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