Kind und Karriere

Kind/Karriere

Es ist immer noch eine schwierige Wahl für deutsche Frauen: Wollen sie Mütter werden oder wollen sie lieber erst ins Berufsleben starten? Er fügt hinzu: "Ich schätze, das war's für deine Karriere." Wenn Sie Kinder und Karriere miteinander verbinden wollen, ist es besser, nicht auf aktuelle Sachbücher zum Thema zu schauen. Können Sie ein Kind haben und trotzdem Karriere machen?

Beruf und Karriere vereinbaren - Kind oder Karriere - Karriere

Wissenschaftlerinnen haben weniger Nachwuchskräfte als Wissenschaftlerinnen ohne Hochschulabschluss. Sie fordern, dass die Vereinbarung von Arbeit und Familienleben endlich wiederhergestellt wird. Eine Studie von einer Frau verringert die Chance, ein Kind zu haben, um ein Viertel. Wissenschaftlerinnen werden oft von der Besorgnis abgeschreckt, dass sich Karriere und Nachwuchskräfte nicht miteinander in Einklang bringen ließen. In der deutschen Schulpolitik wird seit jeher das Bestreben verfolgte, die Zahl der studierenden Wissenschaftlerinnen zu erhöhen.

Mit großem Erfolg: Während 1963 nur fünf Prozentpunkte der weiblichen Studierenden studierten, ist der Frauenanteil heute so hoch wie bei den MÃ?nnern. Gleichzeitig ist die Geburtenhäufigkeit seit den 60er Jahren stark gesunken: von 2,5 Kindern pro Person in Osten und Westen auf heute 1,4 bis 1,5.

Es stellt sich die Frage, ob es für Wissenschaftlerinnen besonders schwer ist, einen Job zu machen und Mütter zu werden, obwohl viele beides wollen. Oder, ob das hohe Bildungsniveau lediglich von einer grundlegenden Bevorzugung von weniger Kindern begleitet wird, so wie der steigende Reichtum seit der Industrialisierung die Geburtenhäufigkeit mindert. Schließlich basieren die deutschen Renten- und Gesundheitssysteme beide auf dem Beitrag der Mitarbeiter für ältere Menschen - also auf ausreichendem Nachschub.

Wenn viele Wissenschaftlerinnen zwar gerne ein Kind haben wollen, aber aus professionellen Gründen nicht, sollte die Gemeinschaft ihnen aus Eigennutz weiterhelfen - indem sie Karriere und Kind besser in Einklang bringen. Bislang wurde in Untersuchungen nur die Parallelisierung von höherer Studienfrequenz und weniger Nachkommen festgestellt, ohne einen Kausalzusammenhang nachzuweisen. Schlussfolgerung: Ja, das Studieren reduziert die Chance auf junge Talente erheblich.

Nein, weniger, weil Wissenschaftlerinnen keine Nachkommen haben. Falls sie welche haben, haben sie im Durchschnitt noch mehr Nachkommen als Muttis. Und noch etwas hält die Hochschulabsolventen fern: die Hindernisse eines Berufslebens mit Karriere und Kind. Viele Wissenschaftlerinnen, die beruflich benachteiligt sind, werden von den Forschern beobachtet.

Ihr besonderer Widerwillen gegenüber anderweitig qualifizierten Damen hat damit zu tun, dass sie mehr zu verlieren haben, wenn sie ihren Berufsstand wegen ihrer eigenen Kindheit erheblich beschränken oder gar aussteigen. Wenn Sie jemals einen Universitätsabschluss haben, haben Sie eine viel bessere Chance, einen Vollzeit-Job zu finden als eine Dame ohne einen. Im Durchschnitt liegt die Vergütung um 50 Prozentpunkte über - bei kinderlosen Damen gar um 80 Prozentpunkte.

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