Mental Coaching

psychologisches Coaching

kann auch im Mentaltraining oder Coaching eingesetzt werden: Wie ein Mentaltrainer steigere ich die Motivation und löse schnell Stress, Flugangst, Blockaden, Prüfungsangst und Lampenfieber auf. Wirksames mentales Training für Musiker, Sportler und Führungskräfte. Unser Mentalcoaching nutzt diese Disziplinen.

mw-headline" id="Herkunft_und_und_Abgrenzung">Herkunft und Abgrenzung="mw-editsection-bracket">[Bearbeiten> | /span>Quelltext bearbeiten]>

Mentaltraining ist eine Vielzahl von psychischen Verfahren, die darauf abzielen, Sozialkompetenz und Emotionalkompetenz, kognitive Leistungsfähigkeit, Resilienz, Selbstvertrauen, geistige Kraft oder Wohlergehen zu stärken bzw. zu erhöhen. Mentales Training nutzt das Trainingsprinzip: Durch zielgerichtete und sich wiederholende Stimuli auf der mentalen Stufe (z.B. Arbeiten mit Wahrnehmungs- und Bewusstseinszuständen) sollen Trainingseffekte und eine Verbesserung der Selbsteffizienz auf der körperlichen, emotionalen und mentalen Stufe erreicht werden.

Das Mentaltraining war zunächst eine Trainingsform zur sportpsychologischen Bewegungsoptimierung. Mentaltraining wird heute in fast allen Bereichen des Lebens eingesetzt. Ein verwandter Begriff ist Motivationstraining, das sich nur schwierig von Mentaltraining in der Methodologie abgrenzt. Im so genannten Psycho-Markt werden die Begriffe "Mentaltraining" und "Mentalcoaching" oft gleichbedeutend gebraucht, obwohl sich Trainings und Coaching in ihrem Vorgehen voneinander abheben.

Mental Aktivierungstraining (MAT) ist auch vom Mentaltraining zu trennen, das den Schläfrigkeitszustand oder die entspannte Wachsamkeit auf ein erhöhtes psychisches Leistungsfähigkeitsniveau anhebt. Die MAT fungiert als "mentale Aufwärmung". Das Mentaltraining von Bewegungsmustern wurde zunächst in der Sport-Psychologie neben das Körpertraining gelegt. Nicht nur diese spezielle Trainingsform, sondern auch andere psychische Verfahren wie Aufmerksamkeitstraining, Prognoseübungen, Selbstgesprächstraining und andere Verfahren des Sporttrainings wurden später als Mentaltraining bezeichne.

Im Bereich der Sport-Psychologie wurden insbesondere verhaltenstherapeutische Verfahren an die Anforderungen der Sport-Psychologie angepaßt. Sportpsychologisches Mentaltraining ist die mehrfache Darstellung einer Sporthandlung ohne aktives Üben der Aktion. Bei diesem " Mentaltraining " wurden Verfahren der Verhaltens-Therapie, bei denen Relaxationsübungen mit optischen, akustischen, olfaktorischen, emotionellen und/oder taktilen Ideen kombiniert werden, an die Anforderungen der Sport-Psychologie angepaßt.

Um ein effektives Krafttraining zu ermöglichen, ist es notwendig, zwischen Mentaltraining und realem Workout zu wählen, um die Wirkung in der Leistung immer wieder mit der tatsächlichen Wirkung zu vergleichen. Auch in der Therapie, z.B. nach einem Schlaganfall[2] oder nach einer Hüftendoprothetik[3], wird diese Art des Mentaltrainings eingesetzt. Angenommen, es gibt ein optimales Maß an geistiger und körperlicher Erregung für jede Aktion, wird dieses Seminar üben, die Aktivität durch Entspannen zu verringern oder durch Mobilisieren zu erhöhen.

Weil Mobilisation in der Regel viel leichter zu erreichen ist als Erholung und Aufregung unter Wettkampfbedingungen oft zum Thema werden, werden nur Entspannungsmethoden wie autogenes oder progressives Entspannen praktiziert. Auch die Entspannungstechnik ist eine Grundvoraussetzung für das geistige Trainieren von Bewegungsmustern. Über selbstbestimmte, konkretisierte Zielvorgaben (Prognosen) werden während des Trainings verschiedene Wettkampfbedingungen nachgebildet, mit dem Zweck, das Selbstvertrauen in die eigene Leistung auch unter erschwerten Rahmenbedingungen zu festigen.

Zur Schulung der funktionalen Kognition werden individuelle "Selbstgespräche" entwickelt, die effektiv motivieren, das Selbstvertrauen in die eigene Leistung festigen, auf das aktuelle Tun und die Erreichung von Zielen aufmerksam machen und Problemlösungsstrategien für bestimmte Sachverhalte liefern. Der Begriff Mentaltraining wird in letzter Zeit auch in der Klinikpsychologie im psychosomatischen Umfeld verwendet.

4 ][5] In der Psychosomatik und Ambulanz werden Psychotherapieverfahren eingesetzt, um physische Krankheiten zu heilen oder zu lindern, bei denen psychologische Einflussfaktoren die Entstehung oder den Heilungsverlauf maßgeblich beeinflussen. Wenn unter dem Begriff "Mentaltraining" die selben Psychotherapieverfahren durchgeführt werden, kann dies die Behandlungsakzeptanz steigern, da dieser Begriff im Gegensatz zur psychischen Therapie nicht mit psychischen Krankheiten verbunden ist.

Mentaltraining, Mentaltraining und Mentalcoaching werden oft gleichbedeutend benutzt. Dieser Begriff umfasst ein weites Methodenspektrum sowie Methodenmischungen, die in Buchform, in CD's, Werkstätten, Schulungen und Konsultationen erlernt werden. Einige Mentaltrainer machen Werbung mit dem Potenzial für starke positive psychologische Effekte.

Zum anderen ist die Effektivität vieler Verfahren mittlerweile erwiesen und wird in Deutschland von vielen Krankenversicherungen, vor allem im Hinblick auf Stressabbau und Prävention, vorangetrieben. Mentale Trainerinnen und Trainer können auch Coaching für ganz andere Gebiete wie "Persönlichkeitsentwicklung", Mnemonik, Kreation, Mind Map oder Speed Reading anbieten. Der Begriff Mentaltraining ist rechtlich nicht abgesichert und wird daher von unterschiedlich wichtigen Leistungserbringern benutzt.

Dies gilt auch für den Begriff mentaler Trainer, so kann sich jeder ausdrücken. Die psychotherapeutischen Verfahren werden oft im Rahmen des Mentaltrainings durchgeführt, da sie in der psychotherapeutischen Praxis gleich oder vergleichbar eingesetzt werden. Verhaltenstherapeutische Verfahren, wie sie von der Sport-Psychologie angepasst wurden. Neurolinguistisches Lernen (kurz NLP) taucht oft in den Offerten auf, wodurch NLP selbst eine Sammlung von Verfahren ist, in denen dialog-, verhaltens-, hypnotherapeutisch- und körperorientierter Psychotherapieansatz kombiniert wurden.

Das Psychotherapeutische Gesetz legt für die Praktiker der psychotherapeutischen Heilmethode strikte Qualitätsmaßstäbe fest, jedoch dürfen alle vergleichbaren Verfahren im psychotherapeutischen Trainingsbereich ohne Qualifikationsnachweis angewandt werden, sofern während der Anwendung keine Therapieziele oder Heilungsversprechen angestrebt werden. In Kooperation mit der Uni Salzburg führt die private Mentalschule Bregenz den kostenpflichtigen Kurs "Mental Coaching" durch.

Hochschulabsolventen sind befugt, den Titel "Academic Mental Coach" oder "Master of Science Mental Coaching" zu tragen. 6] In Österreich ist der Begriff Coaching handelsrechtlich abgesichert. Lebens- und Sozialberatung, Psychotherapie und Unternehmensberatung dürfen im Zuge ihrer Tätigkeit Coachingangebote unterbreiten.

Die psychotherapeutischen Leitlinien schreiben im Kontext der psychotherapeutischen Behandlung bindend vor, welche Therapiemethoden unter den Begriffen "Mentaltraining", "Mentaltraining" oder "Mentalcoaching" angewandt werden dürfen, die nach dem Strafrecht nicht unmoralisch sind. Es gibt auch auf dem Psycho-Markt Verfahren, vor denen wegen einer möglichen Schädigung der psychischen Verfassung warnt wird.

Bei unqualifizierten suggestiven oder autosuggestiven Verfahren gibt es immer ein potenzielles Risiko der Beeinflussung und des Realitätsverlusts. Es gibt in vielen Programmen Verfahren, die im weiteren Sinn der Freizeitgestaltung, des Entspannens, des Stressabbaus, der Ruhe und des Wohlbefindens dienlich sind. Die bekannteste Entspannungstechnik sind autogenes Trainieren, progressives Entspannen sowie Mindfulness-Based Stress Reduction (MBSR) und Mediation.

Auch unter den Namen "Mentaltraining" und "Mentaltraining" werden übungen und Verfahren zur Steigerung oder Erhaltung kognitiver Kompetenzen, insbesondere bei Älteren, durchgeführt. Man nennt solche Verfahren auch Hirntraining, "Brain Jogging" und "Brain Gym". Im Bereich der Alternsforschung werden solche Verfahren vor allem in ihrer vorbeugenden Wirksamkeit untersucht. Visualisationsübungen im Zustand der Entspannung (Alpha-Zustand) sind ebenfalls Bestandteil vieler mentaler Trainings, die Aufmerksamkeit, Phantasie und eine gute Überprüfung der eigenen Ziele anregen.

Unter diesen Begriffen werden auch Verfahren aus dem Gebiet der Ideengenerierung wie Mind Mapping, Gehirnschreiben und Ideenentwicklung vorgestellt. Mit Anbietern aus dem Bereich des Parawissenschaftens, der pseudowissenschaftlichen sowie der esoterischen Forschung wird zum Teil die Benennung Mentaltraining für sich beansprucht. Dabei sind die Abgrenzungen zwischen wissenschaftlich gesicherten Verfahren, alternativer Medizin und manchmal auch fragwürdigen oder religiös begründeten Vorschlägen oft fliessend und bedürfen einer Kritik.

Eberspächer: Mentales Lernen. Copress Sportverlag, München 2004, ISBN 3-7679-0847-6 Claudia Bender, Michael Draksal: Das Wörterbuch der Mentaltechnik. Der Draksal Sachverlag, 2010, ISBN 3-86243-010-3 Rainer Krumm: Mentaltraining für Flieger. Motorbuch, Stuttgart 2007, ISBN 978-3-613-02786-2 Jim Taylor, Terri Schneider: Mentaltraining für Sportler und alle Langstreckenläufer. Der Sportwelt Verlag, 2007, ISBN 978-3-9811428-0-8 Wolfgang Knörzer, Wolfgang Amler, Robert Rupp: Geistige Kraftaufbau.

Beltz, Weinheim 2011, ISBN 978-3-407-25556-3 Heike Milz: Mentales Lernen bei neurologisch Kranken am Beispiel des Aufstehens,[Düsseldorf] 1998, DNB 955333555, OCLC 64641247, (Dissertation Uni Düsseldorf 1998, 81 S., 1 VI. 24x). Springermedizin, 2013, ISBN 978-3-642-30178-0 Deutsche Gesellschaft für Mentaltraining ? Marie Ottilie Frenkel, Simona Maltese, Andrea Schankin: Erkenntnisse aus EEG-Studien zum Mentaltraining.

Im: Journal für Sport-Psychologie.

Mehr zum Thema