Mir Programm

Programm

Das MiR startet glamourös und feierlich in die neue Saison. mw-headline" id="Geschichte">Geschichte[Bearbeiten | < Quelltext bearbeiten] Mir-Raumstationsmodule, an die derzeit ein Space-Shuttle angedockt ist. In den Jahren 1994 bis 1998 bestand das Programm Shuttle-Mir aus elf Einsätzen des Space Shuttles der NASA, von denen neun an die russische Weltraumstation Mir andockten. Die NASA nennt das Programm Shuttle-Mir die erste Stufe des ISS-Projekts.

Nachdem die ersten Projekte der USA in der bemannten Raumfahrtprogrammen Mercury, Gemini und Apollo, die zur ersten besetzten Mond-Landung führten, begann die NASA 1981 mit dem Space Shuttle als dem wichtigsten Verkehrsmittel für Menschen ins Weltall. Obwohl sich die Sowjetunion in den 70er und 80er Jahren mehr auf die Realisierung großer Weltraumstationen wie z. B. der Saljut oder Mir konzentrierte, hat das Space Shuttle-Projekt den Großteil des Geldes der NASA verschlungen.

In diesem Zusammenhang hatte die US-Raumfahrt bereits Anfang der 90er Jahre - nach dem Zerfall der Sowjetunion - ein Manko bei den Erfahrungswerten über langfristige Aufenthalte im Weltraum und über den langjährigen Einsatz und die Bereitstellung einer Weltraumstation im Erd-orbit. Durch die gute Kooperation konnten die USA Erfahrung mit dem Raumfahrtbetrieb gewinnen, die unmittelbar in die Weiterentwicklung des nordamerikanischen Teils der International Space Station (ISS) floss.

Mit seinem russischen Amtskollegen Boris Jelzin unterzeichneten der ehemalige US-Präsident George Bush am 16. Mai 1992 das Abkommen zwischen den Vereinigten Staaten von Amerika und der Russischen Föderation über die Zusammenarbeit bei der Erkundung und Nutzung von Weltraum für friedfertige Ziele.

Der wichtigste Bestandteil dieser Übereinkunft ist eine "Mission von Space Shuttles und Mir Station unter Beteiligung von US-Astronauten und russischen Kosmonauten". Der erste Einsatz des Shuttlermir-Programms war SFS-60 im Januar 1994, wo Sergej Krikaljow der erste russische Astronaut war, der mit einem Shuttl.... Allerdings hat sich STS-60 noch nicht der Mir-Station genähert, dies war nur bei der nächstfolgenden Shuttlermission von STS-63 der Fall, als Discovery sich im Feber 1995 der Weltraumstation bis zu 12,2 Meter annäherte, allerdings ohne anzukoppeln.

Norman Thagard war am 16. Mai 1995 der erste US-Astronaut, der mit dem russischem Sojus TM-21 zur Mir-Weltraumstation geflogen ist, wo er etwa vier Monaten Zeit hatte. In der Zeit vom 26. Juli 1995 war es endlich soweit: Atlantis startete mit der Sendung STS-71 zu Mir. Für die nächste STS-74-Mission wurde ein besonderes Shuttle-Docking-Modul (SDM) an Mir ausgeliefert, was das Andocken erheblich vereinfachte.

Der Shuttle Mir-Plan lief im Juli 1998 aus und wurde durch die Mitarbeit beim Aufbau der ISS ersetzt. Die NASA History Series, Houston 2001, ISBN 978-1-4783-3861-1 (Online[PDF; 50,0 MB] SP-4225).

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