Mobile Marketing

Handy-Marketing

Das Mobile Marketing ist eine spezielle Form des Marketings, die darauf abzielt, Nutzer über mobile Endgeräte anzusprechen. Handy-Werbung kann sowohl in mobilen Browsern als auch in Apps auf Smartphones oder Tablets platziert werden. Unter Mobile Marketing versteht man alle Werbemaßnahmen für mobile Endgeräte. Bedeutsam für Content Marketing und Influencer Marketing. Hier erfahren Sie alles über die wichtigsten Erfolgsfaktoren im Mobile Marketing und die optimale Integration in Ihren Marketing-Mix.

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Unter Mobile Marketing versteht man das Umschreiben von Marketing-Maßnahmen mittels Mobilfunk und mobilen Endgeräten mit dem Zweck, den Verbraucher so unmittelbar wie möglich zu treffen und zu einem gewissen Benehmen zu veranlassen. Im Zusammenhang mit mobilen Geräten werden Funktechniken (wie UMTS/HSDPA, Wireless LAN, Bluetooth und DVB-H) eingesetzt. Die Zielsetzung des Mobile Marketing ist es, eine Kundenbindung herzustellen und gleichzeitig die Genehmigung zu erhalten, dem Endkunden ein Angebot zu machen, das so maßgeschneidert wie möglich ist und dem Endkunden das tägliche Geschäft erleichtert.

Mobiles Marketing wird als Teil des Marketings und auch als Teil des Mobile Commerce angesehen. In der ersten Jahreshälfte 2012 haben Werbeunternehmen in Deutschland bereits 23 Mio. EUR für mobile Display-Werbung ausgeben. Dies und weitere Marktdaten gab der BVDW auf der Fachmesse für Digitalmarketing e. V. (dmexco 2012) bekannt.

Es gibt noch immer kein gemeinsames Konzept für Mobile Marketing. Sie wird oft für SMS- oder MMS-Maßnahmen sowie für das Angebot von mobilen Websites, mobilen Anwendungen und Anwendungen eingesetzt. Das nennt man Messenger-Marketing. 2 ] Mobile Marketing wird zunehmend als Teil des Multichannel-Marketings betrieben. Er wird auch für einfach ere bis komplexere mobile Portale auf WAP- und xHTML-Basis benutzt, die oft als Mobile Internetzugang bekannt sind.

Auf die Mobilitätssituation der Verbraucher zugeschnittene Dienstleistungen sind oft eine große Aufgabe bei der Implementierung von Mobile Marketing. Eine weitere Einschränkung ist die niedrigere und weniger stabilere Übertragungsbandbreite von Mobilfunknetzen im Gegensatz zu Festnetz. Unverzichtbarer Bestandteil einer Mobile Marketing Aktivität ist die Wechselwirkung zwischen Provider und Verbraucher.

Betrachtet man mehrere bestehende Mobile Marketing Kampagnen[4], können drei grundsätzliche Ansatzpunkte identifiziert werden[5]: Im Push-Ansatz verwenden werbungtreibende Firmen eigene oder von Dienstleistern gemietete Adressbestände, um mobile Werbemails an Verbraucher zu versenden (siehe auch Spam). Mit dem Pull-Ansatz verlangen die Verbraucher ausdrücklich mobile Werbemitteilungen. Im viralen Ansatz werden mobile Werbemitteilungen oder mobile Services von Verbrauchern nach den Grundsätzen der Mundpropaganda (Mundpropaganda) an andere Verbraucher weitergegeben.

Auch diese dritte Art der Interaktion im Mobile Marketing wird durch den Ausdruck Mobile Viral Marketing bestätigt. Ziel ist es, die Verbraucher zu animieren, über mobile elektronische Kommunikationstechnologien (in Kombination mit Mobilfunkgeräten ) Content an andere potentielle Verbraucher aus ihrem gesellschaftlichen Umfeld zu versenden und diese wiederum zu Empfehlungen zu bewegen. Dieser Inhalt wird als Mobile Viral Content bezeichnet und umfasst sowohl mobile Werbemitteilungen als auch mobile Services.

Als Beispiel für den ersten Anwendungsfall, der das Kommunikations-Konzept im Mobile-Virenmarketing darstellt, sei hier eine mobile multimedia Grusskarte mit einer Werbemitteilung genannt. Als Beispiel für den zweiten Anwendungsfall sei ein mobiler Instant Messaging-Dienst genannt, der sich in der Regel virtuell verbreitet[6]. In der Vergangenheit ist die heute meist vorhandene Wertschöpfung durch den Bedarf der Mobilfunkanbieter entstanden, eigenständige Dritte als Applikationsdienstleister (Application Service Provider, ASP) hinzuzuziehen, die dann zu Content-Anbietern wurden.

Auch diese ASPs sind heute als Werbe- und Marketing-Kommunikationsagenturen tätig, die sich zunehmend um Mobile Marketing kuemmern. Dies ermöglicht es, örtliche Marketing-Lösungen einzurichten und Coupons, Infos und sogar Content auf das Handy zu holen, ohne den Endverbraucher zu belasten. Je nach Zielsetzung einer Mobile Marketing Kampagne kommen verschiedene Business-Modelle zum Einsatz.

Die höheren Einnahmen werden dann nach der Wertkette gegliedert, der Mobilfunkanbieter bekommt den größten Anteil in Europa, der ASP den zweitgrößten und der Content-Produzent in der Regel den geringsten. Dabei geht es darum, von so vielen Benutzern wie möglich auf vielen Handys zu installieren, um dort wie ein Trojaner arbeiten zu können und damit dem Provider einen zugegebenermaßen nahezu uneingeschränkten Zugriff zu gewähren.

Derartige Mobiltelefone werden im Volksmund auch als Smartphone bezeichnet. Im Mobile Marketing wird für alle Beteiligten durch Authorisierung, Diskretion, Integrität und Unleugbarkeit eine hohe Sicherheitsstufe geschaffen. Die Mobilkommunikation sollte einen höheren Sicherheitsstandard haben als die einfachere Kommunikation und damit auch das Medium des Internets. Eben weil es ein generelles Sicherheitsmisstrauen im Mobilfunkbereich gibt, werden große Bemühungen unternommen, die Normen auf einem hohen Stand zu errichten.

Es ist auch möglich, dass der Benutzer per WAP-Link etwas auf sein Handy lädt, von dem er weder den Provider noch den Verwendungszweck kannte. Teilweise werden unter dem Oberbegriff Mobile Marketing unterschiedliche Instrumentarien zusammengefasst, z.B. Mobile Entertainment und Mobile News. Das Mobile Marketing kann als Teil des Mobile Commerce angesehen werden, zu dem auch Mobile Banking und Mobile Ticketing zählen.

Mobiles Internet und mobile Werbung können als Teil des Mobile Marketing auf Ihrer aktuellen Marktstufe gesehen werden. Mobile Advertising beschäftigt sich mit Sonderwerbeformen wie speziell optimierten Bannern, Text-Links, interstitiellen Inhalten etc. Die Erfassung und Auswertung des Nutzungsverhaltens von Websitebenutzern von mobilen Webseiten (Web Analytics) ist auch für das Mobile Marketing von Relevanz.

Der kritischste Punkt im Mobile Marketing ist das fehlende Wissen im Handel, dass Mobiltelefone ein neuartiges Mittel sind. Mobilfunknetzbetreiber und die von ihnen abhängig gewordenen ASP haben eine Monopolstellung, die je nach Marktgröße und Nischengröße, in denen Massnahmen zu planen und umzusetzen sind, dazu führen kann, dass Mobile Marketing zu kostspielig oder gar unmöglich wird.

Durch die Trennung von Informationen und Werbebotschaften reagiert der Konsument empfindlich, wenn er dafür bezahlt wird. Die Kommunikations- und Werbebranche benötigt daher kostengünstige oder kostenlose mobile Kanäle. Daher werden zunehmend Bestrebungen unternommen, Mobilfunkanbieter zu übergehen und Abrechnungslösungen über Lastschriftverfahren, Kreditkarte etc. zu erstellen und eigene mobile Portale auf der Grundlage von Java-Anwendungen aufzubauen.

Zum ersten Mal wurde die Kreditkartensammlung eingeführt, aber die bisher einzig mögliche Möglichkeit, das so genannte Mikrobilling von Mobilfunkbetreibern zu quetschen, ist nicht gegeben, da der Mindestabrechnungsbetrag 10? ist. Pousttchi, K. ; Wiedemann, D.G. : Ein Beitrag zur Theoriebildung für Mobile Marketing: Kategorisierung von Mobile Marketing Kampagnen durch Fallstudien. Actes der 5th International Conference on Mobile Commerce, Kopenhagen, 2006: Hans H. Bauer, Ingo Lippert, Tina Reichardt, Marcus M. Neumann : Effektives Mobile Marketing.

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