Psychotherapie bei Angststörung

Die Psychotherapie bei Angststörungen

Die Behandlung von Angst und Angststörungen durch einen Facharzt mit Psychotherapie und Medikamenten. Psychopharmaka werden in der Medizin zur Behandlung von Angststörungen eingesetzt. Als Spezialisten sind Psychotherapeuten und Psychiater für die Therapie von Angststörungen, Depressionen und anderen psychischen Erkrankungen zuständig. Mit dem subjektiven Gefühl der Angst gehen körperliche Reaktionen einher. Das Gefühl der Angst ist im Alltag lebenswichtig, da es unsere Aufmerksamkeit in gefährlichen Situationen erhöht.

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Was ist die Therapie einer verallgemeinerten Angststörung (GAS)? Für allgemeine Angstzustände gibt es zwei Behandlungsformen: die Drogenbehandlung und die psychotherapeutischen Therapieansätze, die auf die allgemeine Ängstlichkeit zugeschnitten sind. Psychopharmaka werden in der Humanmedizin zur Therapie von Angstzuständen verwendet. Verallgemeinerte Angststörung wird in der Regel medikamentös mit dem Anxiolytikum Buspiron (Handelsname Bespar) oder dem verhältnismäßig neuen Mittel Venlafaxin (Handelsname Trevilor) bekämpft.

Diese Präparate sind erst nach einer längeren Therapie wirkungsvoll und verbessern neben dem Abbau von Ängsten und Ängsten auch die Gemütsverfassung. Darüber hinaus kommt es sehr häufig zu einem Rezidiv von Angstsymptomen, wenn das Medikament abgesetzt wird. Studien haben ergeben, dass in vielen FÃ?llen eine Psychotherapie zu einem verbesserten und stabilen Langzeiterfolg fÃ?hrt als die Medikation allein.

Aber wenn die physischen Nebenwirkungen von Angst und Sorge im Mittelpunkt der Betrachtung steht, können Psychotherapie und Medikation miteinander verbunden werden. Es handelt sich um eine Form der Therapie, die sich vor allem mit der Fragestellung befasst, welche Verhaltens- und Denkmuster für seelische Erkrankungen mitverantwortlich sind und wie diese verändert werden können. Die kognitive Verhaltens-Therapie wird von Psychologinnen und -wissenschaftlern oder Ärztinnen und Medizinern mit abgeschlossener verhaltenstherapeutischer Zusatzausbildung ausgeführt.

Am Anfang der Behandlung werden die Symptome von Ängsten und physischen Störungen so präzise wie möglich erfasst. Darüber hinaus müssen physische Krankheiten (z.B. Krankheiten der Schilddrüse, hoher Blutdruck, Herzerkrankungen) oder andere Ursachen der Unruhe (Angst kann auch durch die Einnahme von Medikamenten, alkoholischen Getränken oder anderen Rauschmitteln hervorgerufen werden) ausgeklammert werden. Abschließend wird vom behandelnden Mediziner und Psychologen geklärt, ob die Befürchtungen und Befürchtungen nicht im Zusammenhang mit anderen psychischen Problemen (z.B. anderen Angststörungen, Depressionen) auftauchen.

Damit kann der Therapeut die weitere Therapie exakt anpassen. Zu einer wichtigen Basis der Angststherapie gehören Angaben über die Art und den Sinn von Ängsten und Bangen. Um die weiteren Behandlungsschritte zu begreifen, muss der Betroffene wissen, was Ängstlichkeit ist, was ihre Sinnhaftigkeit ist und wie sich Furcht auswirkt. Diese Information ist für viele Betroffene bereits sehr nützlich, weil sie besser begreifen, dass Furcht etwas ganz Selbstverständliches, ja etwas Bedeutsames ist und dass Furcht nicht gefährdet ist.

In einem weiteren Arbeitsschritt werden das Vorkommen und der Inhalt von Bedenken in einer verhaltensanalytischen Analyse sehr präzise festgehalten. Die Patientin kann durch Beobachtungen im Alltagsleben wertvolle Hinweise geben. Der Therapeut weist ihn deshalb an, seine Ängste zwischen den Therapiestunden aufmerksam zu verfolgen und sich in einer Art Terminkalender über die Herkunft und den Ablauf der Ängste und Befürchtungen zu vermerken.

Die Analyse des Verhaltens konzentriert sich auf folgende Fragen: Was sind die Lerninhalte und der exakte Verlauf von Ängsten und Nöten? Welche Situation, in welchen Fällen kommt es zu Befürchtungen? Welche Befürchtungen und Befürchtungen (z.B. physische Auswirkungen) gibt es? Welche Situationen/Dinge meidet der Betreffende wegen der Befürchtungen? Ausgehend von der verhaltensanalytischen Analyse und den Angaben zur Geschichte wird dann gemeinsam ein Erklärungsmodell entwickelt, das einen größtmöglichen Überblick darüber geben soll, wie die Furcht entstehen konnte und vor allem warum die Furcht so langwierig geworden ist.

Dieser Erklärungsansatz kann dem unter "Wie entwickelt sich eine verallgemeinerte Angststörung? Nachfolgend werden die wesentlichen Formen der Intervention in der Therapie des Verhaltens bei generalisierter Angststörung vorgestellt.

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