Stärken Führungskraft

Führungsstärke

Potentialanalyse mit multimodaler Methode Brauche ich als Führungskraft Führungsqualitäten und welche Stärken sind das? Denn nicht jeder kann die Führung übernehmen. Führung ist ein Muss für Manager! Doch woher wissen Sie, ob Sie Führungsqualitäten haben? Welche Qualitäten, Fähigkeiten und Einstellungen sind damit verknüpft?

Ist es ausreichend, wenn "stark sein" mit Führung meint - im Sinn von:

Welche Stärken der Bewerber bringt er mit, wie sind die identifizierten Stärken im Bezug auf die allgemein definierten und unternehmensspezifischen Bedürfnisse einer Führungskraft zu beurteilen, welche Karrierestufen sind zu empfehlen, um die Stärken weiter zu entfalten?

Ich muss auch einschätzen, ob die Stärken in der Bereitschaft oder im Können liegen: Bei der Potentialanalyse muss auch das Gesehene und Bestimmte - also die tatsächliche Situation - mit einem TARGET verglichen werden: das gewünschte Image eines Managers in diesem speziellen Betrieb und seinem Arbeitsumfeld. Selbst wenn in diesem Blog-Artikel die unternehmensspezifischen Bedürfnisse ignoriert werden (z.B. die Wertorientierung), muss die allgemeine Fragestellung für den Vergleich mit dem TARGET geklärt werden:

Was muss der Manager tun und tun, um den Anforderungen der Zukunft gerecht zu werden? Eindeutige Informationen sind gefragt - ob Fach- oder Führungskräfte: Klarheit schafft Geborgenheit. Zur Flüchtlingsdiskussion gibt es auch in den Massenmedien an manchen Stellen Forderungen an die Politik, einen klaren Vorsprung zu haben. Ein klarer Vorsprung ist oft mit einer starken Führung kombiniert.

Meiner Meinung nach ist dieses Prinzip jedoch nicht geeignet für eine effektive Leitung von Menschen und Unternehmen. Besonders, wenn eine deutliche Grenze heißt, von Anfang an eine bestimmte Ausrichtung festzulegen und nicht offen zu sein für das, was auch möglich wäre. Ein dominierender Leitungsstil eignet sich in immer komplexeren Leitungssituationen nicht als Leitbild und kann nicht als Führungskraft beschrieben werden.

Für alle Problemstellungen gibt es immer mehrere Lösungsansätze, die erst nach langwierigen Verhandlungsprozessen gefunden werden können. Die Gratwanderung für einen Manager ist es, einen eigenen Blickwinkel zu nehmen, ihn zu repräsentieren und dennoch zu einem Perspektivenwechsel zu bereithalten, um andere Ansichten zu durchschauen. Führend heißt: Zwischen Widerständen wohnen, nachdenken, ineinandergreifen!

Es ist die Aufgabe von Führungskräften, mit verschiedenen und gegensätzlichen Belangen zwischen Menschen und Firmen zu arbeiten und einen Kompromiss zu finden. Weil Leadership in einem bestimmten Bereich des Systems erfolgt, kann sie nicht von einer bestimmten Eigenschaft abhängt. In diesem Managementsystem hängt das Agieren auch von der eigenen Persönlichkeit - aber nicht nur - ab, sondern auch davon, wie sich Menschen benehmen, wie Arbeitsverhältnisse und Arbeitsrollen strukturiert sind, wie die Aufgabenstellungen und Anforderungen festgelegt sind, wie die Randbedingungen und das Arbeitsumfeld auszusehen haben.

Leadership - und damit die Führungskraft - hat eine integrative Funktion: Leadership muss die Nachhaltigkeit des Unternehmen und seiner Mitarbeiter sicherstellen - mit den verfügbaren Mitteln. Zu den Bereichen, die Leadership erfordern, gehören unter anderem Strukturen, Strategien, Menschen und Kommunikation. Sie müssen von der Leitung geformt und "am Leben erhalten" werden.

Wichtigste Kraftquelle für den Leiter, um diese Bereiche und das Gesamtsystem weiterzuentwickeln, sind seine gesellschaftlichen Stärken: Gesprächsführung, Rückmeldung, Konfliktlösung, Verhandlungsführung und Beziehungsgestaltung. Was tun Führungskräfte in solchen Fällen?

Manager sind vorhersehbar UND beweglich. All dies und noch viel mehr sind nicht gleichzeitige Manager, sondern sie wissen, welches Handeln wann nötig und richtig ist. Zur Bewältigung der aktuellen Anforderungen im Führungsalltag gibt es keinen eigenen, sondern nur einen eigenen Leitungsstil, der sich an den eigenen Ideen und Wertvorstellungen ausrichtet und sich an die jeweiligen Gegebenheiten anpaßt.

Zum Beispiel: Ob sich ein Manager mit seiner Wahl durchsetzt oder seine Argumente zurückhält, kann nicht für alle und immer klar sein. Führung heißt also, eine Vielfalt an anpassbaren Verhaltensmustern zu haben, um handlungs- und fühlbar zu sein. Zu einer persönlichen Kraft, die zur Führung beitragen kann, gehört die Toleranz der Mehrdeutigkeit: Sie ist die Möglichkeit, mit Verunsicherung und Spannung zurechtzukommen, ohne sie zu brechen und ohne die damit zusammenhängenden Konfliktsituationen auf andere zu verlagern.

Es bringt eine gewisse Ruhe - im Gewitter der Spannung. Sie können die Stärke der Führung an dem Resultat des Handelns der Führung ablesen - wenn es möglich war, Zusammenarbeit, Kompromiss oder Konsensfindung zu erreichen - durch eine Einstellung des Respekts und der Anerkennung. Es hilft Führungskräften, sich in einer führenden Rolle sicher und sachkundig zu verhalten. Sie hat als Buchautorin das Schulungskonzept "Die ersten 100 Tage als Führungskraft" im Manager-Seminare Verlag veröffentlicht.

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