Stress Syndrom Burnout

Belastungssyndrom Burnout

lch hatte zu viel Stress bei der Arbeit. Streß kann fatale Folgen haben: Burnout-Syndrom. Über die genaue Ursache des Burn-out-Syndroms wird noch diskutiert.

Burnout-Syndrom| Der Leitfaden zu Stress und Burn-Out

Die bekannteste und auch gravierendste Folge von chronischen Belastungen ist das Burnout-Syndrom. Burnout-Syndrom entsteht durch eine anhaltende Belastung und Anspannung. Da der Organismus unter Dauerstrom steht, Stress und vor allem die biochemischen Reaktionen darauf nicht mehr zu verarbeiten sind, hat der Organismus seine Regenerationsfähigkeit nachgelassen.

Weil der Organismus ständig damit befasst ist, Stress zu bekämpfen, werden die anderen Aufgaben unterlassen. Burnout-Syndrom hat keine festen Beschwerden, ist schwierig zu erkennen und erscheint in der Regel sehr zeitverzögert. Einfaches Kommunizieren oder gar das Vorhandensein anderer werden zu Stressfaktoren, was dazu führt, dass sich der Patient zurückzieht und den Kontakt vermeidet.

Stress am Arbeitplatz ist oft die Hauptursache für das Burnout-Syndrom. Das Ergebnis ist ein Zyklus, der den Menschen chronisch belastet und ihm keine Kraft mehr für den Alltag gibt. Burnout-Syndrom ist eine schwere Erkrankung, die aufgrund ihrer Vielfalt und ihrer gegensätzlichen Gründe den Kontakt von Medizinern und Therapeuten voraussetzt.

Burnout-Syndrom: Stress und Burnout

Die psychobiologischen Studien zum Burnout-Syndrom (z.B. Weber 20051) und Preßner et al. 19992) kommen zu dem interessanten Schluss, dass der Cortisol-Spiegel von Burnout-Patienten in Stresssituationen verhältnismäßig gering ist, was dazu führt, dass zu wenig des Stresshormons zu Cortisol werden kann.

Einige Forscher (siehe z.B. Dr. med. Bieger 20063 ) gehen davon aus, dass permanenter Stress bei einigen Menschen zunächst zu einem Anstieg der Cortisol-Werte führt führt, dann aber aufgrund einer Überlastung der damit in Zusammenhang stehenden Rezeptionszellen zu einem verringerten Reaktivität auf dieser Stressachse. Weitere Untersuchungen fanden dagegen erhöhte Cortisol-Konzentrationen bei Menschen mit subjektivem chronischen Stress und Arbeitsüberlastung überdurchschnittlich (vgl. Pruessner et al. 20034), Stepptoe et al. 20045), Schulz et al. 19986) ).

Der Befund ist daher unklar, ein genaueres wissenschaftliches Klärung über das genaue komplexe Zusammenspiel von psychobiologischen und genetischen Einflussfaktoren bei chronischen Belastungen oder die Entstehung eines Burnouts ist noch nicht abgeschlossen. 2 ) Prüsner, J., Höllhammer, D. & Kyrillbaum, C. (1999) : Burnout, Stressgefühle und Cortisolreaktionen beim Aufwachen. In : Psychosomatische Medizin, 61, S. 197-204. 4) Preßner, M., Höllhammer, D., Preßner, J. & Lupien, S.J. (2003) : Selbstberichtete depressive Symptome und Stresspegel bei gesunden jungen Männern : Associations avec la réponse du cortisol à l'éveil.

Ein: In: Psychosomatische Medizin, S. 96, S. 92-99. 5 ) Stiefel, A., Siegrist, J., Kyrosbaum, C. & Marmot, M. (2004): Bemühen-Belohnung Ungleichgewicht, Überverpflichtung und Messungen von Cortisol und Blutdruck während des Arbeitstages. Psychosomatische Medizin, Nr. 666, S. 323-329. 6 ) Schulz, P., Kyroschbaum, C., Pruessner, J. & Höllhammer, D.H. (1998): Die Erhöhung der freien Cortisol-Sekretion nach dem Aufwachen bei chronisch gestressten Personen aufgrund von Überlastung.

Stressmedizin, S. 91-97.

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