Supervision Beratung

Betreuungsberatung

Consulting ist eigentlich ein Sammelbegriff ohne genaue Definition. Jedes Beratungsgespräch braucht immer etwas mehr. Der Beratungsansatz unterstützt Sie bei Ihrer beruflichen Tätigkeit im Rahmen Ihres beruflichen Auftrages und des institutionellen Rahmens.

Wofür steht die Aufsicht? Berufsberatung

Wer im Netz mit der Fragestellung "Was ist Supervision" sucht, hat wahrscheinlich entweder ein bestimmtes Interesse, für das er eine passende Beratung sucht, oder er sucht eine passende Begriffsbestimmung als Spezialist, als Trainee oder "einfach neugierig". In diesem Artikel fokussiere ich auf das, was Sie von der Aufsicht erwartet, wenn Sie Rat zu einem bestimmten Thema einholen.

Bei dieser Entscheidung spielt auch die Neigung und Vorliebe des Einzelnen eine wichtige Rolle. 2. Die Supervision ist ein spezielles Beratungskonzept, das sich von Coaching, Mentoring, Training und anderen, beruflich verwandten Formen der Intervention abhebt. Je nach Arbeitsweise und konzeptioneller Orientierung des Vorgesetzten gibt es aber auch Überlappungen. Am wichtigsten ist jedoch die Trennung zwischen Beratung und Behandlung im privaten Leben.

Auch viele Vorgesetzte sind Psychotherapeutinnen. Die Aufsicht ist dafür nicht prädestiniert. Ein guter Vorgesetzter sorgt deshalb dafür, dass aus den Supervisionen keine verborgenen Therapiestunden entstehen. Dies ist z.B. der Fall, wenn bei der Betreuung Fragen oder Schwierigkeiten auftreten. In manchen Fällen ist es erforderlich, die persönlichen Perspektiven in ihren Wirkungen auf die Berufsrolle zu berücksichtigen.

Auch wenn alle anderen Maßnahmen in manchen Fällen offensichtlich, glaubhaft und hilfsbereit sind, gehen sie über den Zuständigkeitsbereich des Vorgesetzten hinaus. Sollen in einem Supervisionsgespräch Personalthemen abgeklärt werden, beziehe ich mich auf für Sie geeignetere und geschützte Möglichkeiten, wie z.B. psychische Beratung oder psychotherapeutische Betreuung.

Die Supervision konzentriert sich oft auf Fragen der Verständigung im weiteren Sinn. Dies betrifft insbesondere die Betreuungsarbeit in Psychosozialorganisationen. Die Supervision ist eine große Chance, viele der Ursachen, die zu einer Krisensituation, einer entscheidenden Veränderung oder einem problematischen Zustand führen, zu identifizieren, anzugehen und zu ändern.

Die psychoanalytische Betreuung ist für mich ein klarer Vorzug. Die Stärken von "partizipativer Beobachtung" und "psychoanalytischer Empathie" liegen in der Mitwirkung des Betreuers an solchen Vorgängen, die dann zusammen betrachtet werden können. Als Klient einer Supervision können Sie die Erfahrungen IN einem Supervisionsprozeß als Lernprozeß einbringen. Zuerst ging es um eine konkrete Krisenlage, und die gemeinschaftliche Erforschung der Dynamiken zwischen den Teilnehmern zeigte, dass der Betroffene den betreuenden Spezialisten als überwältigend empfand, paranoid ängstlich wurde und somit den Umgang abbrach.

Das Zusammenspiel in der Supervision selbst machte deutlich, dass sich die Expertin auch von ihrer Klientin subtil gefährdet fühlte und aus Furcht "Macht demonstriert" hatte. Damals war jedoch eine kompetente Beratung bei der Fragestellung der tatsächlichen Gefahr für den Auftraggeber vonnöten. Gleichzeitig gab das Treffen der Fachperson, die ihre Kunden in die Situation eingeführt hatte, dass sie in einer Situation, in der sie sich überwältigt fühlte, ihre eigene Sprache unbemerkt erhebt.

Aufsicht ist "ein zweiter Blick", doch gerade der letztgenannte Aspekt weckt manchmal die Erwartung an einen Betreuer als Sachverständigen. Dies ist nicht ganz einfach, denn es führt rasch zu einer Lücke in "Wissen" und "Erfahrung", die weder genau noch günstig ist. Als Vorgesetzter nehme ich an, dass niemand Ihre Lage besser kannte.

Sollte sich aus eigener Anschauung eine berufliche Situation als schwierig erweisen, bedeutet dies nicht, dass Sie - oder im Falle der Gruppen- oder Teambetreuung die Gruppenmitglieder - nicht "wissen", wie dieses Phänomen gelöst werden könnte. Als Vorgesetzter sehe ich meinen Vortrag als "zweiten Blick" auf die von Ihnen gestellte Fragestellung und die sich daraus ergebende Lösungsmöglichkeit bzw. Antwort auf Ihre Fragestellung.

Es geht mir vor allem darum, mit Ihnen zu verstehen, wo die jeweilige Dynamiken der realen Situationen Ihren Zugriff auf das eigene Wissen und die eigene Erlebnisse blockieren. Einige Beratungsstellen weisen darauf hin, dass Unklarheiten ausgeräumt werden müssen. Meiner Meinung nach klappt das aber oft nicht. Deshalb stelle ich Ihnen einen Erfahrungsschatz in der Supervision zur Verfügung, der immer wieder von der Basisannahme des Vertrauensverhältnisses eines Supervisions-Prozesses ausgeht: "Es könnte auch ganz anders sein" Irrtümlich kann diese Einstellung den Argwohn nahe legen, dass es nicht möglich ist, einen Blick winkel einzunehmen, eine Entscheidungsfindung zu haben oder eine Beurteilung vorzubereiten.

Entscheidend für mein Betreuungsverständnis ist jedoch, dass es immer etwas gibt, was ich nicht beachtet, nicht anerkannt, nicht wahrgenommen hatte. Der psychoanalytischen Einstellung des "Nichtwissens" muss diese Ernüchterung erst einmal verdaut werden. "Wenn wir dennoch zu " begreifen suchen, was vor sich geht ", dann ist die interne Einstellung der "Ignoranz" angemessen.

Ordnungsgemäß begriffen und angewandt, hilft diese Offenheit des "Nichtwissens" zu einer innerlichen Überraschungsbereitschaft, Verbindungen zu erkennen, die uns sonst nicht zu erkennen wären, und damit denjenigen immer einen entscheidenden Vorsprung zu geben, die sich auf das Wissen, Gewohnte und Sichere beschränken.

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