Supervision Dgsv

Aufsicht Dgsv

Magister in Supervision. Betreuung & Coaching in Bremen, Oldenburg und Umgebung. Kontaktperson für das Netzwerk der DGSv-Betreuer in Bremen, Oldenburg und umzu. Pastor im Ruhestand / Supervisor (DGSv) p.

blaetgen@web.de. Das Büro des Bürgerbeauftragten ist ein Angebot der DGSv für Beschwerden.

Betreuung der Freiwilligen

Die Zusammenarbeit mit Freiwilligen ist auch ein wachsendes Feld für Betreuungsanfragen, aber gleichzeitig gibt es sowohl auf der Betreuerseite als auch auf der Betreuerseite besondere Problematiken. Dieser Artikel ist als zweiter Teil eines Beitrags aus OSC 2/2005 zu sehen, der die Besonderheiten der Freiwilligenarbeit am Beispiel der ambulanten Sterbehospizarbeit aufzeigt und diese auf das Aufsichtsformat ausrichtet.

Anhand von praktischen Beispielen werden die verschiedenen Stufen der Supervisionsarbeit unterschieden. Es wird klar: Modifikationen und Rollenverlängerungen sind für eine erfolgreiche Betreuung mit Freiwilligen vonnöten. Besonderes Augenmerk wird auf die zielgerichtete Auswahl des Methodenrepertoires gelegt: Die psychodramatische Betreuung eignet sich in vielerlei Hinsicht besonders für die Zusammenarbeit mit Freiwilligen, wie kurze Praxisbeispiele zeigen.

Diplom-Soziologe Günter Rothenberg, Jahrgang 1955, Betreuer DGSv, neben freier Tätigkeit für Supervision, Vermittlung und Weiterbildung hauptamtlich in einer Psychologischen Beratungseinrichtung beschäftigt. Gumpinger, M. (1996): Freiwillige Sozialarbeit in Bezug auf Supervision. Rothenberg, G. (2005): Ausgangssituation in der Supervision mit Freiwilligen.

Betreuung & Coaching (DGSv)

Durch Supervision oder Coachings wird ein Prozeß möglich, in dem der Beratungssuchende seine Berufssituation entfalten und sich mit seinen Belangen auseinandersetzen kann. Diese Beratungsform gibt keine direkten Anweisungen an die Hände und ist daher in erster Linie kein Trainingsprogramm, sondern ein üblicher Weg, bei dem der Supervisor oder Coachees seine Lage reflektieren, d.h. sie besser erfassen und begreifen lernen, um auch die für ihn nützlichen weiteren Arbeitsschritte zu erlernen.

Es wird alles berücksichtigt, was für die jeweilige Lebenssituation wichtig ist: die eigene Person mit ihren Vor- und Nachteilen, die vom Beruf verlangte Funktion mit ihren Chancen und Begrenzungen, das Netzwerk der Organisationen, in denen die Arbeitsprozesse organisiert sind, und die Menschen, für die wir mit unserer Tätigkeit da sein wollen, also unsere Auftraggeber in gewisser Hinsicht.

Der/die SupervisorIn oder CoachIn nimmt die Aufgabe an, diesen Prozeß voranzutreiben: Schutz für unbekannte oder ängstliche Überlegungen oder Szenarios, fragt, hält die Augen auf, erregt Selbstprüfung oder schenkt Mitgefühl, damit gehärtete Standpunkte im Verstehen gelöst werden können. Worin besteht der Unterschied zwischen Supervision und Coaching? Allerdings gibt es eine Neigung, das oben beschriebene Prozess-Coaching zu bezeichnen, wenn es sich in erster Linie um Führungsfragen, aber auch um kurzfristig und zunehmend handlungsorientiert ausgerichtete Themen handelt.

Reflektierende Sensibilisierungen für den jeweiligen Gesamtkontext sind vielmehr mit dem Terminus Supervision verbunden. Häufig wird der Ausdruck Supervision im gemeinnützigen Bereich und Coaching im Bereich Economic Profit verwendet.

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