Supervision österreich

Betreuung Österreich

Patronatserklärung Coaching kein Freihandel Nach der wiederholten und unzutreffenden Behauptung der ÖVS - Österr. Vereinigung für Supervision und Coaching in ihren jüngsten Mitgliedsmitteilungen, dass Diskussionen unsererseits nicht gewünscht oder geführt werden, wollen wir Sie in diesem Brief über den Status "Supervision versus Lebensberatung" aufklären. Mit dem Leiter der ÖVS wurden in den vergangenen Jahren in Oberösterreich und Wien mehrere Diskussionen zum Gewerbeschein geführt.

Damals haben wir erklärt, dass für die Gebiete Supervision und Coaching eine Gewerbeschein für Lebensbegleitung erforderlich sei. Damals haben wir auch die wechselseitige Anrechnung kleinerer Ausbildungsgänge angeregt. Die ÖVS war jedoch der Ansicht, dass diese Aktivität, vergleichbar mit den Psychologinnen und Psychotherapeutinnen, auch außerhalb der Gewerberegelung durchgeführt werden kann und dass unsere Expertinnen und Spezialisten auf dem Gebiet der Supervision von der ÖVS nicht anerkannt werden.

Das ist natürlich eine falsche Auffassung und hat keine Basis, wie das Bundesministerium (siehe Anhang) jetzt vorgelegt hat. Daß die ÖVS nun in Mitgliedermailings behaupten, daß wir die Verhandlungen ablehnen, verursacht viele unserer immer an den Treffen beteiligten Mitarbeiter ein Kopf-Schütteln, manchmal gar eine Verschärfung. Dabei sind wir immer offen für Diskussionen, repräsentieren aber auch unsere Mitgliedsunternehmen, um ihre Rechte zu wahren.

Inzwischen hat der Schutzverein gegen den unfairen Wettbewerb bereits die ersten Maßnahmen gegen die ÖVS ergriffen, die zum Teil bereits durchgeführt wurden. Wir haben der ÖVS nun bis zur Mitgliederversammlung am 27./28. April Zeit gelassen, alle weiteren notwendigen Maßnahmen zu ergreifen. Mehr als 800 Personen der ÖVS sind nach unseren Recherchen nicht berechtigt, als Betreuer und Coaches zu fungieren.

Im Mitgliedsbrief der ÖVS vom 15. Februar möchte der geschäftsführende Gesellschafter als Fazit noch fröhliche Bastelei anführen, was darauf hindeutet, dass die Illegalität bereits bekannt war. Vor der Mitgliederversammlung der ÖVS wird es Diskussionen mit dem Berufsverband für Managementberatung in der WKÖ sowie den verantwortlichen Bundesabteilungen in der WKÖ geben, da natürlich auch die Unternehmensentwicklung ohne Gewerbeschein nicht möglich ist.

Gleichzeitig werden Vorkehrungen getroffen, damit unsere Lebensberater mit Weiterbildung in der Supervision (unsere Liste der Aufsichtsexperten) nicht mehr von den Behörden und Verbänden zurückgewiesen werden können. Falls Sie auch eine ablehnende Antwort erhalten haben, weil Sie nicht der ÖVS angehören, schicken Sie diese an uns.

Wie beim Psychologiegesetz kann ich Ihnen zusichern, dass wir unsere Rechte zum Nutzen unserer Versicherten durchsetzen werden.

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