Symptome eines Burnouts

Burnout Symptome

Durchgebrannt - so fühlen sich Burnout-Patienten. Andere Symptome von Burnout sind Verspannungen, Bandscheibenvorfälle und Schwäche des Immunsystems. Man unterscheidet zwischen körperlichen Symptomen von Burnout und psychischen Beschwerden.

Was sind die typischen Zeichen eines Burnout für die einzelnen Stadien?

"Ist das nicht ein Burnout?" - eine Lösung zu bekommen, ist normalerweise nicht einfach. Die Betroffenen können sich jedoch speziell mit einigen typischen Merkmalen einer möglichen Krankheit befassen. Man unterscheidet zwischen physischen und psychischen Problemen. Abhängig vom Stadium des Burnout kommen unterschiedliche Symptome vor.

Einige von ihnen sind ähnlich wie beim Syndrom der anhaltenden Müdigkeit. Wir haben die wesentlichen Hinweise zu den Symptomen des Burnout zusammengefaßt, damit Sie nicht den Blick für das Wesentliche verliert. Was sind die typischen Zeichen eines Burnout für die einzelnen Stadien? Erstens gibt es die Symptome, die während eines Burnout andauern.

In gewisser Weise haben die Betroffenen vergessen, sich zu erholen und können sich daher nicht mehr erholen. Ähnlich kann man Symptome des Burnout feststellen, die für eine Krankheitsphase kennzeichnender sind als für eine andere. Der Burnout wird in der Regel in die folgenden Stufen unterteilt: Dass die Betroffenen buchstäblich in die Arbeitslosigkeit gestürzt werden und nicht mehr richtig ausschalten, ist ein häufiges Burnout-Zeichen zu Anfang der Seuche.

Dies kann der Top-Manager eines Betriebes sein, der sich bemüht, alle Verabredungen einzuhalten, von Meeting zu Meeting schnell zu gehen und auch nach der Arbeit für Sie da zu sein. Daher sind besonders viele Menschen von den Folgen des Burnout befallen. Zuviel Einsatz kommt beispielsweise darin zum Ausdruck, dass die Betreffenden nicht mehr ruhen können, weil sie auch im Urlaub Geschäftsmails gelesen haben oder sich immer wieder Sorgen um die aktuellen Tagesprobleme machen.

Die Beanspruchung des Körpers ist daher in dieser ersten Stufe sehr hoch. Ein echter Aufschwung ist dann kaum mehr möglich, da die Beteiligten ihre eigenen, gravierenden Bedarfe an den unteren Rand der Liste stellen. Das Ergebnis, das früher oder später auftritt, ist eine Ermüdung, die sich z.B. als permanente Ermüdung manifestiert und die Leistungsfähigkeit und Konzentrationsfähigkeit der Erkrankten erheblich beeinträchtigt.

Andere beunruhigende Zeichen sind eine Nichtschlafstörung, die zu einer unzureichenden Regenerierung des Organismus führt. Wer solche Verhaltensmuster in sich selbst über einen längeren Zeitraum beobachtet, kann sich durch entsprechende Massnahmen gegen Burnout dennoch günstig auf seine eigene gesundheitliche Situation auswirken. Im zweiten Burnout werden Begeisterung und Hingabe zum Gegensatz, und psychische Symptome wie ein zunehmendes Frustrations- und Desillusionierungsgefühl (Missverständnis von Fakten) sind typischer.

Die Betroffenen distanzieren sich dadurch von ihren eigenen Zielsetzungen und Wertvorstellungen, oft aber auch von Kolleginnen und Kollegen, Angehörigen und Freunden. In den meisten Fällen ist das schwindende Bedürfnis nach dem, was einem schon immer Spaß gemacht hat, ein typischer Ausdruck von Burnout: Die Betroffenen sind nicht mehr an ihren Nächsten und ihren Problemen interessiert und haben Hörschwierigkeiten.

Gerade für die Frau sind in dieser Burnoutphase zusätzliche Symptome wie erhöhtes Schreien, inneres Leeren und Ohnmacht spürbar. Aggressiv gereizt: Da die Menschen immer müde und erschöpft sind, sind sie oft starken Gefühlsschwankungen ausgesetzt, erscheinen aufgeregt, ruhelos und leicht zu erregen. Charakteristische Burnout-Zeichen dieses Musters sind auch eine chronische Gereiztheit oder eine rasche Gereiztheit, häufiger Konflikt mit anderen, erhöhtes Mißtrauen gegenüber allem und jedem, Kompromisslosigkeit, Geduld und eine ablehnende Grundhaltung.

Hinsichtlich der physischen Symptome weicht dies kaum von den bisherigen Burnoutphasen ab - anhaltende Schlafstörungen führen zu einer dauerhaften Ermüdung des Gesamtorganismus, die sich durch Trägheits- und Koordinationsstörungen äußern kann. Ein weiteres deutliches Zeichen für Burnout ist der Verlust der eigenen Leistungsfähigkeit: Viele Betroffene finden es immer schwieriger, komplizierte Aufgabenstellungen zu bewältigen oder sich über einen langen Zeitrahmen hinweg auf die eigentliche Aufgabe zu fokussieren.

Dies ist nicht nur für den Betreffenden selbst spürbar, sondern auch sein Lebensumfeld spürt nun oft eine deutliche Abkehr. Infolgedessen nehmen Menschen, die unter Burnout gelitten haben, nur mehr ab und die Zahl der Abwesenheitstage steigt für die meisten. In dieser Burnoutphase herrscht pure Indifferenz, die sich in Zeichen absoluter sozialer Isolation widerspiegelt.

In dieser Zeit haben die Betroffenen nur mit sich selbst zu tun, sich intern zurückzuziehen und wollen immer in Frieden sein. Die Menschen vermeiden in dieser Zeit Hobbies und andere bisherige Belange. Obwohl die körperlichen Symptome bereits in den vorangegangenen Stadien des Burnout spürbar waren, verschärfen sie sich nun in der sechsten Stufe signifikant.

Die physischen Zeichen von Burn-out sind in der Regel die Folgen von psychischem Stress und werden als Psychosomatik bezeichnet. Menschen bemühen sich oft, ihre Symptome wie z. B. Kopfweh durch die Aufnahme von Schmerztabletten oder Ähnlichem zu lindern und so ihre Leistung zu halten. Wird ein Burn-out nicht gezielt therapiert, kann es in der Endphase zu einem reinen Verzweiflungszustand werden.

Für den Betreffenden erscheint nichts sinnvoller, er empfindet sich selbst und seiner Lage gegenüber völlig ratlos. Zur Vorbeugung schwerwiegender Konsequenzen wie Depression, Drogenabhängigkeit oder gar Psychosen sollte unverzüglich nach den ersten Zeichen professioneller Unterstützung gesucht werden. Dieselben Symptome von Burnout und Müdigkeitssyndrom?

Selbst ausgewiesene Fachleute finden es teilweise schwierig, exakt zu bestimmen, ob die Symptome der 7. Stufe für einen Burn-out oder ein Chronic Fatigue-Syndrom stehen. In beiden Fällen ist ein permanenter Erschöpfungs- und Ermüdungszustand mit einer abnehmenden Leistungskraft assoziiert, die sich in einem immer stärkeren Antriebsmangel ausdrückt.

Die Betroffenen verringern die sozialen Beziehungen und Tätigkeiten auf ein Mindestmaß. Es gibt jedoch einen wesentlichen Unterschied: Bei einem Chronic Fatigue Syndrom ist immer ein Vorgang involviert, der das Abwehrsystem ständig irritiert und zu Entzündungen im Organismus führen kann. Erschöpfungssyndrome basieren auf einer längeren Periode von organischen und metabolischen Problemen, während Burn-out hauptsächlich durch psychischen Druck verursacht wird.

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