Symptome von Burnout

Burnout Symptome

Burnout: Begriffsbestimmung, Symptome (Stadien), Diagnostik, Therapie Energielosigkeit, Erschöpfungszustände, chronische Ermüdung, Ohnmacht, Schlafstörungen. Burnout entsteht prozessual und macht sich durch verschiedene Symptome und Symptome bemerkbar. 2. Erfahren Sie mehr über die Gründe und die Phase des Burnout, die Behandlungsoptionen und Massnahmen zur Vermeidung von Burnout. Das ist Burnout?

Die Bezeichnung "Burnout" kann auf eine lange Tradition zurückblicken.

William Shakespeare hat bereits im sechzehnten Jh. die psychische Erschöpfungszustände und alle dazu notwendigen Vorgangsweisen unter diesem Namen zusammengefasst. Das Thema Burnout verbreitete sich in den 70er Jahren durch den Amerikaner Herbert J. J. Freudenberger im heutigen Zeitgeist. Er bemerkte längere Erschöpfungszustände und Gefühle der Unangemessenheit bei sich selbst und anderen Angestellten einer Suchthilfe und bezeichnete das Burnout-Syndrom einige Zeit später als einen von erschöpften körperlichen und geistigen Mitteln geprägten und arbeits- und alltagsbezogenen Gesundheitszustand.

Durch die mediale Präsenz von Burnout wird der Ausdruck heute zum Teil sehr unterschiedlich interpretiert. Das ist ein Vorgang, der unter anderem durch physische und psychische Ohnmacht gekennzeichnet ist, der eine chronische Belastung und Überforderung durch chronischen und überlastungsbedingten Streß voranging. Burnout wird heute auch als ein Leiden begriffen, das jeden treffen kann, der aufgrund seiner geschäftlichen und persönlichen Lage überfordert ist.

Betrübte Menschen glauben, dass sie sich das nicht mehr erlauben können ("Ich kann nicht mehr"; seelische Erschöpfung) und hinterfragen sich die Frage "Warum tue ich all das? Inwiefern kommt es zum Burnout? Es gibt keine einzige Verursacherin des Burnout-Syndroms - in der Regel sind unterschiedliche arbeitsplatz- und persönlichkeitsbezogene Aspekte an der Entwicklung des Burnout mitbeteiligt.

Der Burnout ist oft die Konsequenz von chronischen Überlastungen, hoher Erwartungshaltung und Zielsetzung, mangelndem Rücklauf und mangelnder Wertschätzung für das Selbstvertrauen. Andere arbeitsplatzrelevante Aspekte und Umgebungsfaktoren, die die Entwicklung von Burnout fördern können, sind unter anderem Alltag, Mangel an Selbständigkeit, Mangel an Gestaltungs- und Selbstrealisierungsmöglichkeiten am Arbeitsplatz, Mangel an sozialer Betreuung, Termindruck, Leistungsdruck und Entlassung.

Betroffen sind oft Menschen, die hoch-motiviert, ambitioniert, entschlossen und ergebnisorientiert sind, ihre Aufgabe so gut wie möglich erfüllen wollen und sich mit der Abgabe der Arbeiten schwer tun oder am liebsten alles selbst machen. Genau die Ursachen und Ursachen, die letztendlich zum Burnout beitragen, sind komplex und können von Mensch zu Mensch variieren, haben aber in den meisten FÃ?llen einen Gemeinsamkeiten: Stress.

Dauerstress ist in der Regel entscheidend für die Entstehung eines Burnout. Jede Person hat ihre eigenen Mechanismen der Stressverarbeitung - wenn diese über einen langen Zeitabschnitt hinweg unter Druck stehen, oder wenn persönliche Mittel nicht ausreichen, um den entsprechenden Ansprüchen gerecht zu werden, dann kommt es zum Burnout. Symptomatik - wie manifestiert sich ein Burnout und wie kann man feststellen, ob jemand durchbrannt ist?

Der Burnout ist unheimlich. Für die Burnout-Entwicklung gibt es unterschiedliche Entwicklungsmodelle, die den Entstehungsprozess in unterschiedliche Stadien einteilen, die ihrerseits von bestimmten Symptomen durchdrungen sind. Zu diesen Modellen gehört das Freudenberger-Krankheitsmodell, das zwischen den 12 Entwicklungsstufen unterscheidet: Stufe 1 - der Drang, sich selbst zu bewähren, geprägt von erhöhten Ansprüchen an sich selbst und einer besonders ausgeprägten Begeisterung für die eigene Tätigkeit.

Wer betroffen ist, hat Schwierigkeiten, seine Tätigkeit aufzugeben, versucht alles selbst zu tun, aber es mangelt ihm meist an Mitteln dafür. Phase 4 - Verlagerung von Konflikt und Bedarf; "Fehler" wie Verwirrung, Verzögerung oder Nichterfüllung von Tätigkeiten nehmen zu, ebenso wie Auseinandersetzungen am Arbeitsplatz und/oder in der Gastfamilie. In der Regel leidet der Patient auch unter einer chronischen Ermüdung, Energielosigkeit oder Schwäche.

Das, was bisher für die Beteiligten sehr bedeutsam war (z.B. Privatbeziehungen ), wird vor dem Hintergrund der beruflichen Tätigkeit immer weniger bedeutsam. Phase 6 - Zunehmende Ablehnung neu entstehender Schwierigkeiten, die sich durch Isolierung der Umgebung, Aggression und zynisches Verhalten, mangelnde Erkennung, Ernüchterung und möglicherweise Resistenz gegenüber der Beschäftigung, häufigere Abwesenheiten usw. auszeichnen.

Stufe 7 - Entzug; die Betroffenen sind desorientiert und aussichtslos, spüren eine innerliche Leerheit und fallen auf Ersatzbefriedigung (z.B. Nahrung, Konsum, Alkohol, Rauschgiftsucht, Shopping) zurück. Beeinträchtigung der kognitiven Leistung und des Entscheidungsvermögens, Zunahme körperlicher Störungen und psychosomatischer Reaktion. Stufe 10 - Inneres Leersein; die Betroffenen haben eine ablehnende Lebenseinstellung, sind entmutigt, ängstlich und/oder haben Angstzustände.

Zu den häufigen körperlichen Begleiterscheinungen von Burnout gehören Kopfweh, Ohrensausen, Rückenschmerzen, Magenverstimmung, chronischer Abgeschlagenheit, Erkältung, Schlafstörungen und Schwäche. Im burischen Leitbild werden sieben Stufen unterschieden (1. warnende Symptome der Startphase, 1. reduzierte Bindung, 1. gefühlsmäßige Reaktion, 8. Leistungsminderung, 8. Abflachung, 8. Psychosomatik, 8. Verzweiflung) mit Symbolen und Zeichen wie z.B. erhöhter Zielverwendung (1.

Arbeitsniedergeschlagenheit (2.), Mangel an Energie und Ohnmacht (3.), Verlust kognitiver Leistungen, Motivierung und Schaffenskraft (4.), Verlust des Interesses (5.), Schmerz, Schlafschwierigkeiten, Anspannung und Unwirklichkeit (6.) sowie Depressionen und Gedanken an Selbstmord (7.). Möglicherweise ist die hier aufgeführte Liste der Symptome nicht vollständig, noch muss jede Person jedes Symptom/Indikation zeigen.

Außerdem muss nicht jedes Stadium klar sein (mit jedem Symptom), da die Einzelstadien der Phasenmodellen auch verschmelzen oder sich überschneiden können. Wegen des großen Medieninteresses am Burnout-Syndrom wird die Diagnostik oft als Eigendiagnose durchgeführt. Chronische Belastung, Überforderung und Abgeschlagenheit sollten immer ernst gemeint und nicht heruntergespielt werden ("Ich bin nur angespannt und erschöpft"), aber die Diagnostik sollte immer von einem Doktor gemacht werden, damit die betroffenen Personen so früh wie möglich mit einer geeigneten Behandlung anfangen können.

Worin besteht der Unterscheid zwischen Tiefstand und Burnout? Burnout ist im Vergleich zur psychiatrischen Krankheit depressiv, keine eigenständige Krankheit. Burnout-Syndrom wird auch nicht als berufsbedingte Krankheit erkannt, aber das soll keineswegs heißen, dass die Betroffenen glauben, dass sie darunter gelitten haben. Burnout-Syndrom ist in der International Classification of Diseases (ICD-10-Code) eines der "Probleme bei der Bewältigung des Lebens".

Der wichtige Gegensatz zur depressiven Verstimmung ist, dass bei einem Burnout der Zusammenhang im Vordergrund steht, woher also der Streß und die Ermüdung kommen oder die Ursachen des Burnout im Zentrum stehen. Jedoch kann die Diagnostik der "Depression" ohne Zusammenhang sein. Ist der Burnout vor allem am Anfang als "situationsbedingt" und als ein Prozess zu bezeichnen, der meist erst in späten Lebensphasen in andere Bereiche übergreift, tritt in allen Bereichen des Lebens meist gleich am Anfang Depressionen auf - zum Beispiel sind die Betroffenen nicht nur lebensfreudig im Hinblick auf die Zusammenarbeit und das Arbeiten, sondern haben in allen Bereichen des Lebens eine depressive Gemütsverfassung.

Ein Beispiel verdeutlicht, dass eine Urlaubswoche bei einem Menschen, bei dem eine Krankheit diagnostiziert wurde, kaum hilfreich sein kann. Eine weitere Besonderheit ist, dass Menschen zu Anfang des Burnout-Prozesses oft besonders engagiert und begeistert von der eigenen Tätigkeit sind und neue Herausforderungen annehmen.

Im Falle von Depressionen steht dagegen neben der depressiven Stimmung von Anfang an im Mittelpunkt Apathie, Trägheit und Desinteresse. Hier erfahren Sie mehr über Depressionen. Weil Burnout und Depressionen auch viele Symptome gemeinsam haben, kann die Differenzierung vor allem in späten Burnoutphasen problematisch sein. Zum Beispiel ist Abgeschlagenheit das Hauptsymptom in der Burnout-Diagnostik, zugleich aber auch ein zentrales Depressivum, das sich in depressiven Symptomen wie Depressionen, Freundschaftslosigkeit und Trägheit äußert.

Auch Depressionen und Burnout können gleichzeitig auftreten. Ein Burnout wird anhand der Symptome diagnostiziert. Zur Diagnosestellung findet zunächst ein detailliertes Anamnesedialog statt, bei dem neben den Beschwerden unter anderem auch die fachliche und persönliche Lage exakt abgefragt wird. Im Anschluss daran wird eine physische Prüfung vorgenommen, um weitere Krankheitsbilder und Symptomursachen auszuschliessen (z.B. Depressionen, Angststörungen, Anpassungsstörungen, Sucht, Autoimmunerkrankungen).

Weil sich ein Burnout dabei ungeklärt verschlechtert, ist es notwendig, so früh wie möglich mit einer auf die Ursachen ausgerichteten Behandlung zu starten. Die psychotherapeutische Behandlung konzentriert sich auf arbeitsplatz- und familienbedingte Problemstellungen sowie auf die Selbstbewertung und Selbstwahrnehmung. Während der Behandlung werden die Betroffenen von Psychotherapeuten auf der Suche nach möglichen Lösungen und Veränderungen wie zum Beispiel

Einen weiteren wichtigen Bestandteil der Burnout-Therapie bildet das Lernen von Entspannungsmethoden (z.B. progressives Muskelentspannen, authentisches Trainieren, Meditationstechniken), Methoden zum Abbau von Stress und Zeitmanagement, die später auch spezifisch in den Arbeitsalltag eingebunden werden können. Leibesübungen und Sportarten wie Walking, Jogging oder Yoga tragen ebenfalls dazu bei, Stress abzubauen und die physische und psychische Verfassung zu verbessern.

Die Betroffenen müssen sich nach einem Burnout wieder in die Berufswelt eingliedern und auf ein ausgeglichenes Spannungsverhältnis zwischen Streß und Erholung achten. Ein gesundes Gleichgewicht zwischen Beruf und Familie, Streß und Erholung, Pflichten und Freude ist zudem eine wesentliche Voraussetzung für eine dauerhafte physische und psychische Verfassung und sollte jederzeit ein zentrales Element des Daseins sein.

Es sollte nicht nur dann Vorrang haben, wenn es zu chronischem Streß, Erschöpfungszuständen, chronischer Ermüdung und/oder psychosomatischen und körperlichen Problemen kommt. Das Spektrum der vorbeugenden Stressbewältigungsstrategien (Bewältigungsstrategien) ist groß und erstreckt sich von viel Sport in der freien Zeit und Tätigkeiten mit Verwandten und Bekannten, Hobbies und kurzen Pausen bis hin zum Lernen und regelmäßigen Üben von Entspannungsmethoden wie Autogenes Trainieren, Meditieren und Atmen.

Diejenigen, die sich selbst Schwerpunkte setzen, Ruhepausen und Ferien nehmen, sich regelmässig Zeit für sich nehmen, auf ihren eigenen Leib hören und im Zweifelsfalle nicht zögern, vorbeugend einen Doktor zu konsultieren, tun viel für ihre eigene Gesunderhaltung und Verbrennungsprophylaxe. Je nach Stadium der Erkrankung gibt es eine starke Begeisterung für die eigene Tätigkeit, das Überschreiten der eigenen Begrenzungen, das Vernachlässigen sozialer Kontakte, Aufmerksamkeits- und Konzentrationsschwierigkeiten, Aggression, Kynismus, Ernüchterung, Orientierungslosigkeit, Aussichtslosigkeit, Beeinträchtigungen der geistigen Leistung, Erschöpfungszustände, Verzweiflung, Angstzustände, Selbstmordgedanken usw. Eventuelle physische Beschwerden:

Kopfschmerzen, Rückenbeschwerden, Tinnitus, Verdauungsbeschwerden, chronischer Ermüdung, häufigen Erkältungskrankheiten, Schlafschwierigkeiten, Schwächegefühl und vieles mehr. Therapien: psychotherapeutische Behandlung, Lernen von Entspannungs- und Bewältigungsstrategien, Sport, etc.

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