Systemisch Konstruktivistisches Coaching

Konstruktivistisches Systemisches Coaching

Mit Coaching ist es möglich, ausgetretene Pfade zu verlassen und neue Wege zu gehen. Beim Coaching ist es daher wichtig. Die systemisch-konstruktive Haltung ist keine Technik, sondern die Grundlage für das Verhalten des Trainers.

Konstruktives Coaching

wurde eine Theorie erarbeitet, die über die jeweiligen Disziplinen hinweg gültig war und auch auf gesellschaftliche Erscheinungen angewendet werden konnte. Systemtheoretisch setzen sich die Beiträge aus den oben genannten naturwissenschaftlichen Disziplinen und dem ganzheitlichen Grundsatz zusammen, der seinen Ausgangspunkt in der Philosphie hat und dessen Ursprünge bis in die Altertumsgeschichte zurückreichen.

Systemtheoretisch geht es um die Entfaltung des "Ganzen" in übergeordneten Kontexten. Steve de Shazer (amerikanischer Psychologe) und seine Ehefrau Insoo Kim Berg entwickelten den Lösungsansatz aus der sozialwissenschaftlichen System-Theorie. Das Herzstück der System-Theorie ist der konstruktive Zugang, der festlegt, dass jeder Mensch seine ganz eigene, ganz eigene, objektive Realität repräsentiert.

Wir konstruieren alles, was wir sehen, und was richtig oder unrichtig ist, wird vom Menschen immer nach seiner eigenen kalibrierten Realität beurteilt. Systemisch-konstruktives Coaching wird im Volksmund auch systemisch oder problemorientiertes Coaching bezeichnet. Welche Bedeutung hat das für das Coaching? Vom systemischen Standpunkt aus gesehen gibt es nicht "die eine Realität" oder "das fixe Problem", sondern der entsprechende Standpunkt entsteht aus einzelnen Wahrnehmungs- und Gedankenprozessen (Wirklichkeitskonstruktionen).

Über verschiedene Blickwinkel können Problemstellungen verändert oder gelöst und alternative Handlungsoptionen entwickelt werden. Systemisch gesehen nehme ich weiterhin an, dass Menschen in ständigem Austausch mit dem jeweiligen aktuellen Umfeld stehen (Beruf, Umfeld, Familienangehörige, Freunde, Hobbys, etc.). Das Coaching mit einem systematischen Zugang befähigt Menschen, ihr Wahrnehmungsgebiet zu vergrößern oder zu ändern, indem sie etwas anders darstellen, erläutern oder auswerten.

"Es sind nicht die Sachen, die uns Sorgen machen, sondern die Meinungen, die wir über die Sachen haben."

Coaching: Konstruktiver Coaching-Ansatz

Die dritte grundsätzliche Vorgehensweise im Coaching ist der konstruktive Zugang. Sie steht für die Einstellung, dass jeder Mensch die ihn umgebenden Sachen und Geschehnisse deutet und evaluiert und daraus sein eigenes Weltbild baut. Dieses Weltbild entscheidet über das individuelle Selbstverständnis. Von dieser Vermutung ausgegangen, sind oft die gescheiterten Versuche des Kunden, gewisse Anforderungen oder Wünschen zu erfühlen.

Hier sind Sie für Ihren Kunden da. Sobald Sie die Realität vollständig erkannt haben, arbeiten Sie zusammen, um weitere nützliche Sichtweisen zu entwickeln, innerhalb derer das Phänomen gelöst werden kann. Bei der systemischen Vorgehensweise wird berücksichtigt, dass jeder Kunde immer Teil eines Gesamtsystems ist - zum Beispiel eine Fachabteilung oder ein Unternehmen. Durch den lösungsorientierten Zugang wird ein Coachingprozess gefördert, der gezielt auf eine Problemlösung oder eine Positivveränderung zielt.

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