Systemische Familienberatung

Familiensystemberatung

Es kann als Grundkurs für die Weiterbildung "Systemische Beratung" nach den Richtlinien der Systemischen Gesellschaft angerechnet werden. In diesem Kurs werden Grundkenntnisse in Familientherapie und systemischer Beratung vermittelt. Systemberatung Weiterbildungen in systemischer Bildung/Familienberatung (Gesamtstundenzahl ca. 650 UStd) bieten wir an den nachfolgenden Standorten an: Nächste Runden der systemischen Betreuung - die Familienberatung beginnt: Diese Fortbildung soll den Mitarbeitenden die Gelegenheit geben, ihr spezielles Beraterverhalten zu trainieren und zu lernen, sie sollen in der Lage sein, sich mit Systemen und deren Zusammenhängen vertraut zu machen und angemessen einzugreifen.

Systemische und Familienberatung basiert auf einem holistischen Menschenbild: Der Beratungsrahmen wird durch Family - und Systemconsulting vom Individuum auf das Familiensystem oder andere einschlägige Anlagen erweitert. Die Person, die Hilfe sucht (Familienmitglied oder Mitarbeiter) wird als Träger von Symptomen und nicht als Verursacher einer Erkrankung angesehen. Familienberater und Systemberater setzen das Potenzial aller Akteure in Ehepaaren, Verwandten, Gruppen, Vereinen und Verbänden ein.

Dabei werden die lebenshistorisch gewachsenen Einzelpotenziale und fachlichen Mittel zu einer eigenen Beratungspersönlichkeit gebündelt. Im multiprofessionellen Aufbau der Fortbildungsgruppe aus den Bereichen Beratung, Psychotherapie, Bildungs- und Kulturelle Arbeit sollte sich die Vielfalt des Systemansatzes in der Zusammenstellung der Fortbildungsgruppe spiegeln eine qualifizierte berufliche Qualifikation: oder eine qualifizierte berufliche Qualifikation (mindestens 2 Jahre berufliche Ausbildung) und mindestens 3 Jahre Beschäftigung im Bereich Psychosoziales oder Beratung und die Absolvierung einer anderen Fortbildung im Bereich der Spannung zwischen Mensch, Funktion und Einrichtung, die mindestens 100 Einheiten umfasst.

Die Teilnahme an einer Infoveranstaltung ist Voraussetzung für die Registrierung. In einem dreitägigen Block-Seminar von 24 U. S. in einem fünftägigen Block-Seminar von 40 U. S. In der ersten Stufe der Weiterbildung (Blockseminar 1 - 3 korrespondiert ca. mit der ersten Jahreshälfte) sind systemische Einstellungen und die Entdeckung der eigenen Beratungspersönlichkeit im Mittelpunkt. Die Teilnehmenden werden mit den wichtigsten Beratungsansätzen verschiedener systemischer Bildungseinrichtungen vertraut gemacht.

Hinzu kommt eine enge Auseinandersetzung mit den eigenen Familienbildern sowie die Aufmerksamkeit und Entfaltung der eigenen personellen Mittel. Diese Erlebnisse werden im Sinne einer familienfreundlichen Selbstwahrnehmung vertieft. Bei den ersten 3 Block-Seminaren liegt der Schwerpunkt auf Selbstwahrnehmung und selbstgesteuertem beratendem Lernen, Tätigwerden und Eingreifen. Das erste Block-Seminar konzentriert sich auf die Mehrgenerationen-Perspektive.

Das systemische Arbeiten und das systemische Denkvermögen sollen ebenso erlernt werden wie die Sinnhaftigkeit und Entwicklung eines Vertrages. Jeder Teilnehmer entwickelt sein ganz eigenes, individuelles Zielspektrum für die Fortbildung. Das zweite Block-Seminar konzentriert sich auf die Diskussion mit der Ursprungsfamilie. Die methodische Vorgehensweise der strukturierten Therapie nach Salvador Minuchin und die wachstumsorientierte Therapie nach Virginia Satir werden am Beispiel der eigenen Gastfamilie dargestellt.

Bildhauerei, Arbeiten mit Begrenzungen und Teilsystemen, Familienregelungen, die Familienkarte und die Arbeiten mit Kommunikationsarten werden hier vorgestellt. Auf der Basis des Genograms und der Familienbefragung arbeiten wir mit unserem eigenen Familien-System. In diesem Seminar zur Selbsterfahrung geht es darum, die eigenen familiären Muster, die familiären Regeln, die eigene Stellung in der Ursprungsfamilie und die eigenen Mittel im System der Herkunft herauszuarbeiten.

In der zweiten Sektion (Blockseminar 4-10) liegt der Schwerpunkt auf der Lehre der systemischen Lehre, systemischen Eingriffsstrategien und der Entwick-lung eines eigenen Beratungsstils. Dabei werden die lebenshistorisch gewachsenen, persönlichen Potenziale und fachlichen Mittel zu einer eigenen Beratungspersönlichkeit gebündelt. Die Blockseminare vermitteln Erstgespräche, Diagnosen, Handlungsstrategien, Krisenintervention und besondere Beratungsfragen, um die Beratungsmöglichkeiten zu vertiefen.

Unter anderem werden die Beratungsphasen, die Erstberatung, der Einweisungskontext, der Hypothesenaufbau, Beratungsvertrag, Zielsetzung, systemische Diagnose, Symptombedeutung, Skulpturenarbeit, Fragentechniken, Eingriffe und vieles mehr behandelt. Bei diesem Block-Seminar wird die erste Diskussion in der Systemberatung vorgestellt und in der Theorie praktiziert. Das Fügen, die Zielsetzung, die Vertragsgestaltung und die Fragen der Unparteilichkeit, sowie erste Befragungstechniken werden erlernt.

Als Rahmenbedingung werden das Beratungsumfeld, der Kontext der Beratung sowie Rechtsfragen wie Vertraulichkeit und Datensicherheit als Rahmenbedingung diskutiert. Dieses Block-Seminar konzentriert sich auf systemische Annahmen und die Verbindung zur Eingriffsplanung. Dabei werden die Grundzüge der Systemkommunikation erarbeitet und erlernt. Es werden systemische Befragungstechniken (zirkuläre Fragestellungen, Targetfragen, Fragen zu Exceptions, hypothetischen Fragestellungen, Realitätskonstruktionsfragen, Skalierungsfragen, Wunderthemen usw.) und die Bildung von Systemhypothesen erlernt.

Dieses Block-Seminar konzentriert sich auf kreative Eingriffe in die Unternehmensberatung. Das sechste Block-Seminar konzentriert sich auf den Konflikt- und Krisenmanagement in der Systemberatung. Reformulierungen, Konfliktregulierungsstrategien und Konfliktkonsultationen werden praktiziert und systemische Einstellungen intensiviert. Dieses Block-Seminar konzentriert sich auf Familiensysteme. Familienberatungsfragen werden von Angehörigen in speziellen Fällen bearbeitet:

Darüber hinaus werden Eingriffe zwischen den Treffen, so genannte abschließende Eingriffe, praktiziert und Krisensituationen in den Beratungsprozess mit einbezogen. Blockseminar konzentriert sich auf so genannte Nicht-Familiensysteme. Das letzte Blockseminar konzentriert sich auf die Vervollständigung von systemischen Prozessen, die Auseinandersetzung mit dem Ritual und die Prozessbewertung. Ein ausführliches Feedback und das abschließende Kolloquium ergänzen das Training.

Die Beteiligung und der erfolgreiche Abschluß sind als SYSTEMISCHE/R BERATER/IN (ifs) zertifiziert. Der Lehrplan trägt den Gegebenheiten der DGSF (Deutsche Gesellschaft für Systemische Therapien, Beratungen und Familientherapie) Rechnung. Um von der SG (Systemische Gesellschaft) anerkannt zu werden, müssen weitere 30 eigene Praktika nachweisen. Sind alle Voraussetzungen erfüllt, kann die Zulassung als SYSTEMICAL/R CONSULTANT (DGSF oder SG) bei den Dachorganisationen beantragt werden.

Nach der Fortbildung ist es möglich, sich zum Familientherapeuten zu entwickeln oder sich als systemischer Supervisor oder als systemischer Kinder- und Jugendtherapeut zu spezialisieren. Anmeldungen zur Fortbildung sind nur nach Teilnahme an einer Infoveranstaltung möglich. Es ist zu berücksichtigen, dass bei der Registrierung für eine Infoveranstaltung nur noch wenige Plätze im Weiterbildungsangebot kurz vor dem gewünschten Ausbildungsbeginn frei sein dürfen.

Anmeldungen zur Fortbildung sind nur nach Teilnahme an einer Infoveranstaltung möglich (siehe oben).

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