Systemische Familientherapie

Die systemische Familientherapie

Systemfamilientherapie Bezeichnung: Systemische Familientherapie ist ein primär verhaltensorientiertes und vor allem auf gesprächs ausgerichtetes, aber auch repräsentativ-kreatives Vorgehen. Sammelbegriff: Systemische Therapien. Der Blickwinkel der Familientherapie, die sich traditionellerweise an der Familie und an Paaren orientiert, wurde im Zuge der Systemtherapie ausgeweitet und auch auf andere Sozialsysteme übertragen.

Allen Systematikern gemein ist die Sichtweise - und das hebt sie von den meisten anderen Vorgehensweisen ab -, daß Problemstellungen und Symptome nicht als krankheitsbedingte Krankheit eines Einzelnen, sondern als Rollendefinition und Definition (z.B. "SündenbockÂ") durch ein Sozialsystem (Familie, Partnerschaft, Paare, Gruppe,Team etc.) gesehen werden. Psychoanalytisch- systemische Familientherapie, Strategie-Familientherapie, strukturelle Familientherapie, Mehrgenerationentherapie, Familientagung, systemische Paartherapie, Mediation.

Historie: Vorläufer der Systemfamilientherapie findet sich in der neurotischen Heiratstherapie und Sigmund Freuds Kindstherapie zu Beginn des zwanzigsten Jahrtausends. Alfred Adler hat Ende der 1920er Jahre ein Konzept zur Einbindung ganzer Familie in die Beratung entwickelt. Aber erst in den fünfziger Jahren wurden diese Ansätze in Amerika konsequent und interdisziplinär weiter entwickelt.

Impulse dafür kamen aus der Umsetzung des cybernetischen Ansatzes in die Erforschung der familiärer Relationen, aus unterschiedlichen Kommunikationstheorien Ansätzen (Watzlawick, Palo Alto Gruppe), sowie aus der Hypertherapie von Milton H. Erickson, aus der Transaktionsforschung Eric Bern und aus dem psychodramatischen Werk von Jacob L. Moreno. Bei der Weiterentwicklung der Systemfamilientherapie knüpft stehen vor allem die Bezeichnungen Virginia Satir, Salvador Minuchin, Steve de Shazer, Mara Selvini-Palazzoli und die Heidelberg School für Family Therapy (Helm Stierlin) im Vordergrund.

Erst in den 70er Jahren kam es in Europa zu einem Zuzug von Familientherapie Ansätze und Verfahren aus den USA. Das Institut für Familientherapie wird gegründet sein, unter anderem in Mailand, Weinheim und Heidelberg. Am Ende der end von the seventies, the  "Deutsche Arbeitgemeinschaft für Familietherapie " (DAF) was founded, at the end of the eighties the  "Dachverband für Familientherapie und systemisches Arbeiten  " gegründet (DFS), 1993 the  "Systemische GesellschaftÂ" (SG).

Im Jahr 2001, DAF and DFS merged to form the  "German Society für systemische FamilientherapieÂ" (DGSF). und Paartherapeuten tätig. Über 10000 Menschen haben eine familientherapeutische und psychosoziale Fortbildung durchlaufen. Grundsätzliches Die Systemische Familientherapie hat zum Zweck, die Selbständigkeit und das Selbstwertgefühl jedes Menschen oder jedes Familienmitgliedes von stärken sowie den Zusammenhang miteinander zu stärken, die Verständigung und den Erfahrungsaustausch zu fördern und verändern zu stärken.

In der Psychotherapie: Heilen von seelischen und seelischen Störungen aller Arten. Bei der systemischen Familientherapie ist es möglich, sowohl mit dem Gesamtsystem als auch mit Subsystemen und Individuen zu arbeiten. Sie richtet sich an Angehörige, Ehepaare, Gruppen, Vereine und andere gesellschaftliche Gruppierungen, aber auch an Einzelne. Systemische Familientherapie ist mehr eine Lösung als eine problemorientierte.

Es wird davon ausgegangen, dass die Problemstellung für die Erarbeitung von geeigneten Lösungen oft wenig Relevanz hat. Das Ziel (oder die  "MissionÂ") der Behandlung wird von den Klienten (z.B. Familienmitgliedern) und den Therapeuten (oft zwei oder mehr Therapeuten) in der ersten Unterrichtsstunde mitbestimmt. Allerdings können sich die Zielsetzungen im Verlauf der Behandlung ändern und werden immer wieder von überprüft geteilt.

Abhängig von der jeweiligen Lage werden Sessions mit dem gesamten Netzwerk, mit Teilgruppen ( "nur für Kinder ") oder auch mit Einzelmitgliedern (durchgeführt) durchgeführt. Der Therapeut ermutigt das Therapeut, das Gerät  "zu behandelnÂ" oder seine Angehörigen mit  "über" zu befragen, um mit ihnen Ã?ber ihre VerhÃ?ltnismuster zu reden, und verwendet die Antwort, um herauszufinden, nach welchen Richtlinien das Ã?berwachungssystem arbeitet.

Besonders wirkungsvoll sind die so genannten "Familienskulpturen": Eine Persönlichkeit soll ihr internes Familienbild (oder eine Situation) mit Holz-Figuren und Stühlen (oder den abgebildeten Figuren selbst) erfassen. Mit der besonderen Gestaltung werden die gesellschaftlichen Standpunkte, Beziehungsaufstellungen und Auseinandersetzungen lebendig.

Mit paradoxen Eingriffen (Aufträge, die auf das genaue Gegenteil von dem, was sie sagen, abzielen) kann das System der Familie oder die vorigen Ordnung innerhalb eines Sytems "gestört" werden. Der Therapeut "verschreibt" zum Beispiel einer Frau exakt das Krankheitsbild, an dem sie erkrankt ist ( "das schlaflose Familienmitglied" wird angewiesen, in jedem Falle wachen zu sein.

Solche neuartigen Verhaltensmuster bringen alle Beteiligten zum Neulernen: Mit Unterstützung therapeutischer Eingriffe soll das gesamte Organismus in Gang gesetzt und durch seine sich selbst stabilisierenden Eigenschafte umgestaltet werden. So können die alten Spielregeln und Schemata überarbeitet und dem eingeführt hinzugefügt werden. Theoretisch: In der Systemfamilientherapie ist nicht die einzelne Person Gegenstand der Beobachtung, sondern das gesamte Bewegungssystem (z.B. die ganze Gruppe, das Arbeitsteam) - einschließlich der Teilsysteme und der Zwischenbeziehungen.

Im Mittelpunkt stehen die bestehenden Strukturen, Zusammenhänge und die Dynamik des Gesamtsystems, basierend auf der Grundidee, dass sich die Aktionen der Mitglieder eines Gesamtsystems gegenseitig beeinflußen und dass das Netz der Wechselwirkungen die bestimmende Verbindung zwischen Teil und Gesamtheit eines Gesamtsystems ist. Der systemische Zugang geht davon aus, dass es unterschiedliche RealitÃ?ten gibt und dass es nicht nur eine  "richtigeÂ" RealitÃ?t gibt.

Dabei werden die verschiedenen Perspektiven und Verhaltensmuster, die jeder Mensch im Verlauf seines Leben im Kontext seiner Realität entfaltet, und die Wirkungen, die diese individuelle Sichtweise auf die existierenden gesellschaftlichen Verhältnisse eines Systemes - und vice versa - haben, wechselseitig berücksichtigt. Grundsätzlich basiert auf der Idee, dass das Benehmen der Einzelmitglieder eines System (Kinder, Erwachsene, Großeltern, Geschwister, Kollegen usw.) dasjenige der Beziehungsgefüge des gesamten Sytems steuert.

Der Schwerpunkt der Systemtherapie liegt daher auf dem, was zwischen den verschiedenen Mitgliedern des Körpers passiert und wie sie interagieren. In jedem der Systeme gibt es bestimmte, oft ungesagte  "SpielregelnÂ", nach denen die Teilnehmer Informationen untereinander tauschen und wenigstens ein ausgewogenes Verhältnis nach auÃ?en haben. Wenn jedes Teammitglied Platz auf genügend hat, dann sind die Einschränkungen des Programms eindeutig und durchlässig, d.h. es kann auf Veränderungen frei sein.

Bei zu starren oder diffusen Begrenzungen wird das ganze allerdings schlecht. Aus manchen Problemen werden über über mehrere " geerbte " Generationen: Möglicherweise versuche die Kinder, ein Lebensträume ihrer Erziehungsberechtigten oder Großeltern zu realisieren. Wird das Familiengleichgewicht gestört, dann wird häufig nur noch ein Mitglied der Familie auffälligÂ". In der Regel sind es die verhaltensauffälligen und somit auf Störungen im Körper bezogenen Kind.

Sie sind in diesem Falle die so genannten  "SymptomträgerÂ", die durch ihre Symptomatik das ganze Organismus beschäftigen. Auf Umständen beugen sie gerade damit dem Einsturz des Familiengefüges vor. Die schulischen Schwierigkeiten eines Kinds können also beispielsweise dazu beitragen, dass die "Streitheirat" der Eltern nicht bricht - weil diese zusammen um die Kinderprobleme kümmern müssen herum.

Im Systemansatz wird der Mensch nicht aus seinen Fehlern heraus gesehen, sondern aus seinen Fähigkeiten und Resourcen - die sich selbst in problematischem Verhalten äußern, wenn auch verborgen. Bei der Systemtherapie werden die Beschwerden und Beschwerden der Systemteilnehmer entsprechend umgedeutet und als positiver und stabilisierender Faktor hervorgehoben.

Doch damit diese Problematik permanent wird, machen die Behandlungssitzungen es möglich, strenge oder zu weit gefasste Grenzwerte zu erfahren und aus ssig wird enthüllt. Bildung: Zur Zeit gibt es zwei große systemische Verbände, in denen sich sowohl Trainingsinstitute als auch systematisch tätige Therapeuten, Berater und Supervisoren zusammengefunden haben. 1, 10367 Berlin, Tel. 030/53698504, sowie die Deutsche Gesellschaft für systemische Familientherapie (DGSF), Pohlmannstr. 13, 50735 Köln, Tel. 0221/61313, zweijährige erfordern die Teilname an einer Weiterbildung in systemischer Therapy, einer Beratung oder Betreuung einer abgeschlossenen Universität oder Fachhochschule in einer naturwissenschaftlichen Disziplin und zumindest die Beteiligung an fachlicher Fachkunde.

Interessierte fordern auch darüber Tätigkeit in einem Praxisbereich, in dem der systemische Ansatz und die Methodologie angewendet werden Tätigkeit. Das Weiterbildungsangebot zum Systemtherapeuten umfasst bei der "Systemischen Gesellschaft" zusammen 900 Std. und erstreckt sich über drei Jahre. Das Weiterbildungsangebot zum SystemberaterIn umfasst zusammen mind. 550 Std. Der Mindestaufenthalt der Fortbildung beträgt beträgt zwei Jahre.

Das Weiterbildungsangebot zur Systembeauftragten umfasst mind. 600 Stunden Unterricht in den Bereichen Systemische Aufsicht, Betreuung und Selbstwahrnehmung. Unter eigenständig gibt es zumindest drei Betreuungsprozesse durchzuführen, die im Kontext der Unterrichtsbetreuung präsentiert werden. Aufgrund der zu kleinen Gesamtausbildungsdauer sowie der zu kleinen Stundenanzahl in Lehre und Beruf entspricht die genannte Aus- bzw. Fortbildung in Systemfamilientherapie - auch für den Systemtherapeuten - nicht den gegenwärtigen Normen.

Ein exklusives Training in der systemischen Familientherapie eignet sich daher - ohne zusätzliche Abschlüsse - nicht für die Therapie von Menschen mit seelischen Störungen. Zeit- und Kostenaufwand: Die Preise für Einzelstunden (50-60 Min.) betragen in der Regel zwischen 45 und 70 EUR, für Paar- und Familienstunden (90-120 Min.) zwischen ca. 75 und 150 EUR, für Wochenend-Seminare ca. 230 EUR.

Die Kostenübernahme durch die gesetzliche Krankenkasse ist in Deutschland in der Regel nicht möglich. Die systemische Behandlung ist in Österreich als psychotherapeutische Standardverfahren unter eigenständiges bekannt. Der systemische Unterricht findet in ca. 2 bis 4 Wochen statt Abständen durchgeführt (teilweise auch längeren). Ethisch unbedenklich: Zielsetzungen und Vorgehensweisen der Systemfamilientherapie stehen nicht im Widerspruch zu humaner Grundsätzen.

Ziel ist die Selbständigkeit und Eigenverantwortung der individuellen Systemteilnehmer, sowie ein Veränderung der unglücklichen, generierenden Verhaltensmuster des Gesamtsystems. Der Respekt vor der Realität jedes individuellen Systemteilnehmers, sowie die Ausrichtung auf die Aufträgen der Klienten, trägt zu einem übersichtlichen Therapieverlauf bei. Systemische Familientherapie ist eine "kundenorientierte" Form der Selbsttherapie. Die psychotherapeutische Betrachtung dieser Form von Selbstverständnis wirkt in der Psychotherapie zwar etwas seltsam, aber in der Systemtherapie wird ausdrücklich auf den Servicegedanken verwiesen.

Provenienz und Risiken: Nach unserem Kenntnisstand gibt es keine speziellen Risiko-Studien für die systemische Familientherapie. Effektivität: 26 kontrollierte naturwissenschaftliche Studien wurden von systemischer familientherapeutischer Seite erstellt (im Rahmen der erwünschten-Anerkennung als" Richtlinienverfahren" der Krankenkassen), die die Effizienz des Verhältnisses aufzeigen soll. Die eingereichten Arbeiten beschäftigen nach Auffassung des wissenschaftlichen Beraters Psychotherapie ggf. (wenn überhaupt auf dem deutschsprachigen Kulturkreis übertragbar) die Leistungsfähigkeit des Vorgehens bei verhaltens- und aufmerksamkeitsstörenden Kinder und Jugendliche.

Die systemische Familientherapie hat sich nach Angaben der Bewerber bei einem weiten Feld von psychischen Problemen und Störungen (sowohl bei erwachsenen wie auch bei kranken Menschen) bewährt. Um diese umstrittene Fragestellung klären zu können oder zu wollen, kann man davon ausgehen, dass es deutliche Hinweise darauf gibt, dass die systemische Familientherapie ein therapeutisches Vorgehen ist (zumindest im Bereich der Kinderschutz- und Jugendtherapie für).

Für welche Schwierigkeiten und Störungen das Vorgehen (insbesondere im Gegensatz zu anderen Verfahren) besonders effektiv ist und für welche nicht, muss E. im Augenblick offen gelassen werden. Zusammengefasst: Die Effektivität der Systemfamilientherapie ist für die Therapie von Kinder und Jugendliche für Gewisse Beschwerden und Störungen soweit wie möglich nachweisbar. Der Nutzen des Vorgehens für Die Therapie von Erwachsene muss zur Zeit insgesamt noch nicht hinreichend belegt sein.

Bei Wirksamkeitsnachweisen für die Kinder- und Jugendbehandlung. Immer noch ohne hinreichenden Wirksamkeitsnachweis für die Versorgung von Erwachenden. Schulbuch der Systemtherapie und Psychotherapie. Zugänge bis familiären Realitätenâ.

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