Systemische Fragen

Die Systemfragen

Die dritte Antwort kommt meiner ersten Frage im Wesentlichen am nächsten. Systemische Fragen: Wer stellt, leitet Befragungstechniken: Wer, was, wann, wo, wie, warum, wofür? differenziert: Abgeschlossene Fragen: Sie können in der Regel nur " Ja " oder " Nein " beantworten (Haben Sie Ihre Vorträge bereits beendet?). Die beiden Fragentechniken - insbesondere bei Fragen - sollten zu Ihrem fixen Programm zählen.

Anders als bei herkömmlichen Fragen geht es bei Systemfragen nicht in erster Linie darum, dass der Fragesteller Wissen gewinnt.

Systemische Fragen dienen vielmehr dazu, den Blick des Gesprächspartners auf neue Wege zu lenken, zum Reflektieren zu animieren und ausgetretene Pfade zu hinterlassen. Somit ist die Methodik auch geeignet, blockierte Gespräche in Gruppen wieder aufleben zu lassen und Denksperren zu lösen. Manche der Fragen lassen sich am besten in einer Gruppe beantworten.

Um eine erfolgreiche Nutzung der systemischen Fragen zu gewährleisten, müssen bei ihrer Umsetzung drei Prinzipien beachtet werden: Wenn Sie die Methodik nutzen und Fragen stellen, übernimmt man de facto die Konversation. Systemfragen können zum Denken anregend sein, aber auch missverstanden werden. Wer andere dazu bewegen will, sich von festgefahrenen Strukturen zu befreien, sollte auch diese Beweglichkeit mitnehmen.

Die systemische Befragung verlangt wie jede andere Methodik etwas Einarbeitung. Bei den Systemfragen werden verschiedene Arten von Fragen differenziert. Jeder Fragestellung kommt eine Aufgabe zu. Im Praxiseinsatz werden die unterschiedlichen Fragetypen beliebig zusammengefasst, um das GesprÃ?ch oder die Besprechung in die jeweils aussagekrÃ?

Nachfolgend sind die sechs gebräuchlichsten Arten von Systemfragen aufgeführt: Die Fragen sollen dazu beitragen, die gegenwärtige Lage aus einer anderen Blickwinkel zu sehen und so neue Denkansätze zu erproben. Diese Fragen sind besonders wirkungsvoll, wenn die Menschen, deren Sichtweise berücksichtigt werden soll, dabei sind. Beispiel für zirkuläre Fragen: Wie ist die Lage aus dem Blickwinkel des Kollegen XY?

Zu oft kursieren Fragen in der Diskussion über das Thema und die Mängel eines Projektes oder einer Sache. Durch lösungsorientierte Fragen können Sie auf Lösungsmöglichkeiten und die verfügbaren Mittel aufmerksam machen. Solche Fragen können auch dazu verwendet werden, bisher nicht genutzte Resourcen und Chancen zu identifizieren. Beispiel für lösungsorientierte Fragen: Welche Optionen sollten zwingend eingesetzt werden?

Was sind die bisherigen Aufgaben? Die Fragen sind eine Aufforderung zum Nachdenken. Mit hypothetischen Fragen lässt sich auch feststellen, ob eine einzelne Vorstellung überhaupt zu ihrem Zweck führt oder ob sie sofort abgelehnt werden sollte. Es ist eine populäre Methode dieser Systemfragen, bei solchen Gedankenversuchen begrenzende Elemente zu eliminieren, um schöpferische Kräfte freizusetzen.

Beispiel für die hypothetischen Fragen: Was würden Sie tun, wenn niemand sonst davon berührt wäre? Solche Systemfragen sind auch theoretische Denkspiele - nur noch extrem. Diese Fragen dienen dazu, einen Weg oder eine Antwort zu suchen, besonders in verfahrenen, aussichtslos erscheinenden Stellungen. Stell dir vor, du gewinnst morgen im Lotto: Was dann?

Mit Hilfe dieser Fragen veranlassen Sie Ihr Gegenüber, über sein Verhalten nachzudenken und es gleichzeitig zu rechtfertigen. Die Systemfragen geben einen tieferen Überblick über die Denkweise der Menschen und können ihnen beim Verständnis ihrer Sichtweisen behilflich sein. Natürlich können die Rechtfertigungsfragen auch dazu beitragen, vermeintliche Sachverhalte in Frage zu stellen oder eine bisher einseitige Sichtweise der Sachverhalte wieder zu eröffnen.

Wieso sollten wir keine anderen Optionen in Erwägung zögen? Bei diesem Frageansatz können Sie zwei Zielsetzungen gleichzeitig erreichen: Zum einen kann man die Vielschichtigkeit einer Sache vorübergehend verringern und zum anderen können Problemstellungen ins rechte Licht gerückt werden. Das Überwältigende zum Beispiel kann durch die entsprechenden Fragen erheblich reduziert und gemeistert werden.

Darüber hinaus erleichtern diese Systemfragen eine Bewertung, die nicht sachlich bewertbar ist. Beispiel für skalierbare Fragen: Wie bewerten Sie das gegenwärtige Thema auf der Schwierigkeits-Skala von 1 bis 100? Durch paradoxe Fragen können Sie auch Problemstellungen klassifizieren. Die Frage muss umgekehrt und ins Gegenteilige verkehrt werden.

Zwar lassen sich nicht immer alle diese Vorstellungen umsetzen, aber sie sind in der Regel gute Ansatzpunkte. Der Effekt kann jedoch nur auftreten, wenn die Probanden in die Fragen einbezogen werden. Paradoxe Fragen: Wie können Sie das Vorhaben zum völligen Misserfolg führen? Dabei ist es besonders darauf zu achten, dass Sie alle Arten von Fragen vorab probiert haben und sich wohlgefühlt haben.

Der potentielle Einfluss systemischer Probleme ist gewaltig, aber auch die Nebeneffekte sind immens. Es ist wichtig, dass Sie diese Befragungstechniken kontrolliert und gezielt einführen. Dies ist besonders nützlich, wenn Ihre Diskussionspartner eine starke Gesprächskultur haben und sich von vertrauten Gedankenmustern abheben.

Die Zeit zum Denken und genügend Freiheit, um Ihre Vorstellungen und Vorstellungen zu entwickeln. Daher sollte ein starkes Vertrauens-Verhältnis zwischen dem Fragesteller und dem Interviewten herrschen. Es gibt einige der Fragen des Systems, die sehr eng sind und direkt auf den Punkt kommen.

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