Systemische Therapie und Beratung

Körperliche Therapie und Beratung

Die umfangreiche Fachliteratur bietet einen repräsentativen und aktuellen Querschnitt durch alle relevanten Themen der systemischen Therapie und Beratung. Systemtheoretische Therapie und Beratung Die Regelstudienzeit der Fortbildung liegt bei 3 Jahren mit einer Mindestzahl von 900 Lehreinheiten (1 Einheit = mind. 45 Min.), wodurch die lehrtheoretischen Gebiete mit Praxisübungen, Betreuung und Intervention sowie therapeutische/beratende Praxis in einem ausgeglichenen VerhÃ?ltnis zueinander sind.

Zusätzlich müssen in die Fortbildung zumindest zwei weitere Lehrer oder Betreuer mit einer abgeschlossenen systemischen/familiären Therapieausbildung miteinbezogen werden.

Alle Weiterbildungskomponenten, vor allem Supervision und Selbsterkenntnis, sind im Rahmen der Fortbildung und unter der Leitung des Institutes zu erbringen. Der Gesamtpreis der Ausbildung ist in der Aufforderung zur Abgabe eines Angebots anzugeben. Die Weiterbildungsmaßnahme wird vom Lehrstuhl fortlaufend und sachgerecht bewertet. Diese Anerkennungen gelten nur für die Laufzeit der Mitglieder, maximal jedoch für fünf Jahre, d.h. für Fortbildungen, die innerhalb dieses Zeitraums anlaufen.

eine qualifizierte berufliche Qualifikation im Psychosozialbereich (mindestens 3 Jahre Berufsausbildung) und mindestens 3 Jahre Beratung und/oder Therapietätigkeit im Rahmen einer Klinik oder im Therapeutikum/ Familie. Es besteht die Mýglichkeit, systemische Therapie bzw. Familiestherapie und/oder systemische Beratung wýhrend der Fortbildung durchzufýhren. In der Fortbildung "Systemische Therapie und Beratung" werden in praxisorientierten Übungsabläufen theoretische und methodische Grundlagen erlernt.

Systemische Grundkenntnisse: theoretische und erkenntnistheoretische Standpunkte, Basics, aktuelle Entwicklung, familiäre therapeutische/systemische Schule und Schnittstelle zu anderen einschlägigen Therapie- und Beratungsrichtungen, Familientherapiegeschichte/Systemtherapie, Einbezug sozialer und institutioneller Kontexte. Systemische Diagnostik: Systemische Modellierung zur Darstellung und Erläuterung von psychischen, psychosomatischen und physischen Symptomen, Konfliktsituationen und Problemstellungen, kommunikativen Verhaltensmustern, Beziehungsgefügen, Verarbeitungs- und Überwindungstaktiken sowie zur Diagnose von Resourcen und Lösungskompetenz.

Therapeutische oder Beratungsverträge: therapeutische/beratende Einstellung, Klärung von Indikationen und Kontext, Etablierung, Ausbau, Beendigung einer therapeutisch-beratenden Beziehung, Zusammenarbeit mit Klienten sowie Erkennung und Aufwertung der eigenen Mittel des Systems, Reflektion über die Funktion als Therapeut/Berater und den Arbeitskontext. Systemische Methodik: Lehre und Schulung von systemischen Eingriffen und Verfahren, auch in Bezug auf verschiedene Umgebungen, Zusammenhänge und Arbeitsbereiche sowie auf Planungen, Umsetzungen und Evaluierungen.

150 UE geführte kontinuierliche Begleitung (als Gruppen- oder Einzelsupervision) der systemisch/familiären Therapie- und Beratungspraxis. Während der Ausbildung müssen zwei Arbeitsphasen (Live, Bild oder Ton) im Training oder in der Aufsicht präsentiert werden. Der Teilnehmer/die Teilnehmerin nimmt unter Begleitung wenigstens 200 Stunden Beratung oder Therapie (spätestens bis zu zwei Jahre nach Abschluss) wahr.

Die im Rahmen der Fortbildung durchgeführte Familientherapie/ systemische Therapie und Beratung wird unter Beachtung der anwendbaren datenschutzrechtlichen Bestimmungen protokolliert (Protokollierung des Zentralprozesses und Eingriffe für das entsprechende Treffen). Der Teilnehmer demonstriert vier durchgeführte Therapie- und Beratungsprozesse, von denen eine mindestens 10 Behandlungen beinhaltet.

Absolventen von anerkannten Weiterbildungskursen bekommen auf Anfrage und nach Vorliegen aller erforderlichen Zulassungsvoraussetzungen ein Zeugnis. Die Einzelanerkennung wird nur an Absolventen von anerkannten Weiterbildungskursen verliehen. Dies berührt nicht die Möglichkeiten für Absolventen nicht erkannter Weiterbildungskurse, die erforderlichen Zulassungsvoraussetzungen durch den Eintritt in einen Weiterbildungskurs eines Instituts mit einer anerkannten Fortbildung zu erwirken.

Diese neuen Leitlinien gelten nach einem Beschluß der Hauptversammlung. Weiterbildungslehrgänge, die bereits nach DFS- oder DAF-Standards erkannt wurden und bis zum Stichtag 31. Dezember 2004 begonnen haben, werden weiterhin nach den geltenden Vorschriften anrechenbar sein. Änderung der behördlichen Auflagen und der Vorschriften zur Erteilung der Urkunde durch Beschluß der Generalversammlung vom 18. November 2005 in Oldenburg; Änderung der behördlichen Auflagen durch Beschluß der Generalversammlung vom 12. Dezember 2008 in Essen, vom 12. Dezember 2008 in Potsdam und vom 12. Dezember 2011 in Bremen.

Veränderung der Zugangsvoraussetzungen durch Hauptversammlungsbeschluss vom Juni 2014 in Friedrichshafen. Veränderung der Zugangsvoraussetzungen durch Beschlussfassung der Hauptversammlung vom 23. 09. 2015 in Magdeburg.

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