Systemisches Verständnis

Das Systemverständnis

Die systemtheoretischen Seh- und Denkinstrumente stimmen selten mit dem üblichen Verständnis von kausalem Denken überein. Systematisches Verständnis von "Problemen". Das von Goolishian und Kollegen (z.B. das systemische Verständnis der Familiendynamik in der Psychoanalyse.

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Im Rahmen des Systemansatzes bezieht das Systemmanagement alle Wechselwirkungen zwischen Managern, Mitarbeitenden, Kolleginnen und Kollegen, Kundinnen und Kunden, Zulieferern, Geldgebern, dem Absatzmarkt, der Öffentlichkeit, der Gesellschaft, den Kulturen und der Umgebung mit ein. Unternehmen werden als ein System angesehen, das nie ganz "von oben" organisiert werden kann. Systemmanagement ist auf autonome, verstreute, unabhängige, selbstorganisierte Subsysteme ausgerichtet (siehe Fraktionsfabrik). Zur Vermeidung der nachteiligen Auswirkungen von direkter Über- und Überreglementierung bezieht sich die Managementforschung auf partizipatorische Formen, semi-autonome Gruppierungen, Netzwerke und Interdependenzen (ihrer sozioökonomischen Einheiten) in der Systematik.

Die Sicht weisen und denkenden Instrumente der System-Theorie stimmen in den seltensten Fällen mit dem üblichen Verständnis von kausalem Denken überein. Abschnitt über systemische Organisation(en). Die Herangehensweise der Systemführung baut auf den Ergebnissen der jüngeren Systemlehre auf, vor allem von Niklas Luhmann (1984). Soziale Systeme sind dagegen Netze von Aktionen, Effekten und Konsequenzen mit mehreren Rückkoppelungsschleifen (und selbstverstärkenden Mechanismen).

Systemdenkende Manager sehen sich selbst und ihre Untergebenen als Motivierte und handeln in einem wechselseitig vernetzten Verhältnis zum entsprechenden Regelwerk. Systemisches Führen konzentriert sich zunehmend auf interaktive Kommunikationsabläufe, die auf wechselseitigen Beziehungen zwischen den individuellen, miteinander wechselwirkenden Personen des Gesamtsystems beruhen (das einzelne Mitglied gilt als weniger eigenständig und unabhängig).

Hemmnisse aus den vorgegebenen Regelstrecken (versteckte Kommunikationsmuster) können im Rahmen der gesellschaftlichen Regelungen (Organisationskultur) des betreffenden Landes (auch mit seiner Vorentwicklung) verfolgt und auf diese Weise koordiniert werden. Zusammengefasst heißt systemische Führung oder persönliche Systemlehre (Eckard König), das Individuum (und seine innerliche "Konstruktion" der Organisation) im Hinblick auf sein Zusammenspiel mit dem eigenen Umfeld, seine Leistungen und seine Leistungsbereitschaft im Auge zu haben.

Dabei ist der betreffende Manager als Teil des Gesamtsystems entsprechender Einflüsse (aus dem System) unterworfen und versteht sich somit auch als nicht intern selbstständig. LM Bertalanffy: General Systemheorie, Ausgabe 12 Dirk Baecker (Ed.): Key works of systemtheory, 1957. Benehmen als Handelsware oder wer agiert, wer agiert.

Carl-Auer-Systeme-Verlag, Heidelberg 1998, ISBN 978-3927809123, Helmut Willke: Systeme. Die UTB, Stuttgart 1999/2000, ISBN 978-3825211615, ISBN 978-3825218003, Niklas Luhmann: Aufbau und Entscheid. Eckard König und Gerda Volmer: Systemisches Coaching.

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