Trainer Aufgaben

Aufgaben des Trainers

Auch im Profisport (z.B. ist der Trainer in dieser Hinsicht gefragt! Er hat noch viele andere Aufgaben vor sich.

Aufgabe und Aufgaben eines Ausbilders in der Erwachsenenbildung/....

In seinen Reisefotos II, Italien I, von München bis Genua schreibt Heinrich Heine einmal: "Jede Zeit hat ihre Aufgaben, und durch ihre Auflösung bewegt sich die Welt weiter. "Gerade die Weiterbildung unterliegt natürlich immer wieder aktuellen Entwicklungen in Politik, Gesellschaft und Wirtschaft, ohne die es keinen Aufschwung gibt.

Dieses breite Tätigkeitsspektrum anzusprechen und abzudecken, ist laut Jug, aber auch der Anlass, warum die Resultate oft unter den eigenen Vorstellungen liegen1 Wissen und Qualifizierung sind zu entscheidenden Faktoren im weltweiten Vergleich geworden. Dieses Einseitiges, das ausschließlich auf Produktivitätsaspekte fokussiert ist, muss zu einer Übergewichtung des Wirtschaftsfaktors in der Weiterbildung der Erwachsenen beitragen.

Dies könnte behoben werden, auch im Blick auf die zukünftige Entwicklung der europäischen Volksbildung, wenn sie als ein Prozess gesehen würde, der den Menschen einbezieht. Dies ist auch das neue Betätigungsfeld des künftigen Erwachsenenbilders. Erwachsenbildung, so Jug, sollte auch nicht als kurzfristiges Gedankenmodell und bildungsökonomisches Konzept zur Beseitigung von Mängeln auf dem Arbeits- und Sozialmarkt1 angesehen werden, was zu dem Schluss führen würde, dass die Aufgabe eines Ausbilders oder Kursleiters in der Erwachsenbildung einer kritischen Prüfung unterzogen werden sollte.

Eine gute Trainerin oder ein guter Trainer ist nicht nur durch Wissen und Können gekennzeichnet, sondern auch durch eine Vielzahl weiterer Eigenschaften wie z. B. Kompetenz in den Bereichen Toleranzen, Zusammenarbeit, Kommunikation und Dialog. Ein/e Trainer/in und DozentIn für Erwachsenen- und Fortbildung sollte daher sowohl planerisch als auch didaktisch ausgebildet sein. Ein/e Trainer/in sollte über professionelle, mikrodidaktische Handlungskenntnisse sowie über eine Schlüsselqualifikation für die Umsetzung seiner Planungen mit entsprechendem Lernerfolg verfügen, aber die Lehrer/innen in der Volksbildung sind keineswegs besser oder schlechter als ihre Teilnehmenden selbst.

Es kann gesagt werden, dass ein Trainer in der Weiterbildung auch seine Vor- und Nachteile hat, er unterliegt auch seinem Bio-Rhythmus und ist mehr oder weniger kritikwürdig, dennoch muss er sich bemühen, sein Fach technisch und fachdidaktisch nach besten Wissen und Gewissens zu gestalten, es vorzubereiten und den Interessenten zu übermitteln.

In diesem Zusammenhang ist die Funktion eines Erwachsenenbildners und Weiterbilders nur kurz zu erwähnen. Ein/e Trainer/in muss offen sein und in der Lage, auf Lernende einzugehen. Welchen Stellenwert hat ein Dozent/Ausbilder in der Erwachsenenbildung und Fortbildung? Lehrende und Ausbilder müssen ihre eigene Aufgabe mit entsprechenden Werkzeugen festlegen und immer wieder nachdenken.

Der einzelne Kursteilnehmer sollte mehr im Fokus des Lernprozesses als der Lehrende sein. "Unterrichten im EB bedeutet, ein produktives Engagement von Menschen mit nicht-subjektiver Realität und anderen Lernern anzuregen"[5]. Deshalb muss der Trainer seine makro-didaktischen Fertigkeiten mit denen der Mikro-Didaktik wie Beratung, Moderation, Kommunikation und Motivation kombinieren können.

Die Interessen der Arbeitsgruppe für ein Fachgebiet zu erwecken, dann die Arbeitsgruppe zu kontrollieren, sich ihr als Expertin, sowohl als Co-Lernende, anzubieten, schließt die Aufgaben in ihre Selbstfindung ein. Dabei ist zu berücksichtigen, dass solche Informationen auch dann negativ wirken können, wenn z.B. Selbstkonzertierungsinteressen durch den entsprechend hohen Lernbedarf zu sehr abgeschreckt werden oder wenn sich die Teilnehmer im anderen Falle überbewerten und dem Niveau des Kurses auf lange Sicht nicht gewachsen sind.

Bei einem Wochenendseminar oder Abendkurs sollte die Materialmenge zwar sehr beschränkt, aber dennoch konzentriert ausgearbeitet und immer wieder in Form von Übungsaufgaben aufbereitet werden. Der Dozent wählt zunächst aus den verfügbaren Lehrinhalten aus, indem er sich an den potenziellen Teilnehmenden und der entsprechenden Lern-Situation ausrichtet.

Dazu kann er beispielsweise sein Unterrichtskonzept aufteilen und ein Basis- und ein Aufbauseminar durchführen, so dass er sich im ersten Teil nur auf Grundkonzepte und beispielhafte Fallbeispiele fokussiert und so eine Lernplattform für die Teilnehmer mit dem Grundwissen über die zu erteilenden Lerninhalte bereitstellt. Der Rekonstruktionsbereich umfasst dann die partizipatorische Vorbereitung des Reduktionsmaterials, d.h. der Dozent bzw. Trainer begleitet die gewählten Bausteine durch Illustrationen, Beispielen und vertiefenden Einweisungen.

"Es ist die Klassifikation von B. bloom bekannt geworden, die folgende Stufen auszeichnet ( "Bloom 1956"): Über die Festlegung der Lehrziele hinaus ist es jedoch ausschlaggebend, ob die Teilnehmer auch die Sinnhaftigkeit und die Sinnhaftigkeit der individuellen Ziele wahrnehmen können, d.h. ist es ihnen möglich, sich mit den Lehraufgaben zu verbinden, so "dass die Lehrziele zur Identitätserweiterung beitragen"[8]?

Auch hier stellt sich die Frage: Welche Ressourcen steht einem Dozenten/Trainer für diese Aufgabenstellung zur Verfügung? 4. Sie sind hilfreiche Verfahren, um bestehende Interesse der Teilnehmer zu festigen oder auch neue aufzurufen. Der/die TrainerIn kann auch mit der entsprechenden Methodik sicherstellen, dass die Lerngruppe das Lernobjekt (Inhalt) selbst entwickelt, so dass die bereits erwähnte Selbstentdeckung (vgl. Pkt. 1.1. 2 Die Lern- und Bildungsziele) in den gesetzten Aufgaben, der Identifikation mit dem Lernobjekt, ablaufen kann.

So werden z.B. in einer kleinen Gruppenarbeit Sozial- und Kommunikationskompetenzen erarbeitet, die völlig losgelöst vom Thema der zu bewältigenden Aufgabenstellung ablaufen. Effiziente Verfahren müssen sich immer an den Teilnehmern und den Lerninhalten ausrichten. Natürlich ist es immer richtig, unterschiedliche Verfahren auf ihre Effektivität hin zu testen, um ein starres Festhalten an einem festen Methodenraster zu vermeiden, aber es ist auch darauf zu achten, dass man sich als Dozent / Trainer langfristig von Verfahren unterscheidet, in deren Anwendung man sich nicht wohl und geborgen fühlen kann.

Mehr zum Thema