Unterschied Trainer und Coach

Der Unterschied zwischen Trainer und Coach

Im Vergleich klären wir Gemeinsamkeiten und Unterschiede. http://www.coaching-newsletter.de/archiv.htm.

COACHING UND SUPERATION: UNTERSCHIEDE UND ÄHNLICHKEITEN

Coaching/Betreuung sind übliche Bezeichnungen für berufliche Begleitmaßnahmen. Durch den zunehmenden Einsatz dieser Methoden im Profit- und Non-Profit-Bereich steigt der Qualifizierungs- und Ausbildungsbedarf von Trainern und Betreuern, wodurch den sich rasch weiterentwickelnden Katalogen von Techniken und Methoden (Buchner 1990, Cornell 1994, Faust er 1994, KÖSTER 1994, Looss 1994, SCHREYÖGG 1992, SJKORA 1994 ) oftmals unscharfe und unscharfe Grundbegriffe in diesen Bereichen gegenübergestellt werden.

Coachs/Betreuer sind daher oft verunsichert, was sie wirklich tun sollen und in welche Richtungen sie gehen sollen; auf der anderen Seite sind diejenigen, die Hilfe suchen (Unternehmen, Einrichtungen, Einzelpersonen) gleichermaßen verunsichert, was ihnen für ihre Bedarfe angeboten werden kann und wo sie diese sachkundig beziehen können.

Im vorliegenden Beitrag bemühe ich mich, die beiden Gebiete zu trennen und Vorschläge für die Definition von Coachings und Supervisionen zu machen. Die Klärung der Begriffe bildet die Grundlage meiner Tätigkeit als Coach und Betreuer sowie der von unserem Institute for Coach and Supervision angebotenen Schulungen. An der Schnittstelle zwischen verschiedenen anderen Vorgehensweisen können sowohl Coachings als auch Supervisionen präsentiert werden:

Sowohl Coachings als auch Supervisionen überlagern und vernetzen sich mit Elementen aus Training, Consulting, Personal- und Organisationsentwicklung sowie aus der psychotherapeutischen Praxis. Im Vergleich zu diesen ist die Unterscheidung verhältnismäßig einfach: weder Betreuung noch Begleitung sind überwiegend regressiv-reparative Vorgehensweisen und damit klar von der psychotherapeutischen zu unterscheiden, obwohl die psychotherapeutischen Gesichtspunkte in unterschiedlicher Ausprägung einbezogen werden können (Sejkora 1994).

Bei Strukturveränderungen und Massnahmen in einem Unternehmen, einer Einrichtung oder einer anderen Einrichtung sind wir mehr an der Entwicklung der Organisa-tion interessiert. Letzteres überlagert sich, wie im weiteren Verlauf ausgeführt wird, stärker mit dem Supervisionsbereich, während das Coaching einen größeren Bezug zur Mitarbeiterentwicklung aufweist. Es hat sich in den vergangenen Jahren eine Differenzierung zwischen den beiden Bezeichnungen etabliert, nämlich dass "Coaching" eine berufsfördernde Methode im unternehmerischen Umfeld ist, "Supervision" in gemeinnützigen Einrichtungen, insbesondere im Psychosozial- und Bildungsbereich (vgl. SCHRYEIGG 1993).

Unserer Meinung nach ist es nicht zulässig, die Abgrenzung nach diesen Maßstäben vorzunehmen, da sie eine klare Abgrenzung und unabhängige Festlegung im Sinn von Berufsanweisungen schwieriger macht. Coaching ist ein unterstützender Prozess für fachspezifische Problemstellungen und findet immer im Namen eines Betriebes oder einer Institution (und damit über die Kundenfinanzierung) statt.

Alles, was aus eigener Initiative und Selbstfinanzierung der Mitarbeiter zur Unterstützung des Berufes passiert, ist kein Nachhilfeunterricht. Ein Dreiecksvertrag (Englisch 1981): Dieser Punkt steht im Mittelpunkt der Tätigkeit des Coachs, da er sowohl dem Auftraggeber als auch der beauftragenden (und zahlenden) Institution gegenüber engagiert und verantwortungsbewusst ist.

Es geht also immer um eine bessere Verständigung und Zusammenarbeit zwischen der betreuten Persönlichkeit und dem Unternehmen/Organisation. Coaching ist aktionsorientiert, d.h. das Hauptziel ist die Entwicklung von Problemlösungsansätzen. Entsprechende Bedeutungen hat auch der Kontrakt (Stewart/ Joines ...., Stewart....) zwischen Coach und Coach, der in der Regel zielgerichtet und änderungsorientiert sein wird.

Der Coach muss nicht zwangsläufig von außerhalb des Betriebes oder der Institution kommen, sondern kann z.B. auch ein für diese Aufgabe geschulter Manager sein. Die Interventionsmethoden eines internen Coachs weichen jedoch in der Regel erheblich von denen eines externen Coachs ab: Dieser hat die Chance, viel direkter einzugreifen.

Coachingprozess: Coaching ist ein hierarchischer Prozess: Ansatzpunkt ist das reale Benehmen oder die damit verbundenen Problemstellungen; von dort aus wird die reflektierende (Denk-)Ebene umgeschaltet, um die jeweiligen Blockierungen zu ermitteln, die zu dem jeweiligen Thema beitragen. Sie können ihrerseits durch emotionale Vorgänge aufgelöst werden, um auf die (nicht mehr blockierte) Gedankenebene und von dort wieder auf die Aktionsebene zurückzukehren.

Aus der Begriffsbestimmung ergibt sich jedoch ein klares Indiz für Coaching: Es geht um die Bewältigung von berufsspezifischen Problemen; Auftraggeber und Sponsor sind die unterstützende Institution (es besteht also ein Dreiecksverhältnis zwischen Coach - Mannschaft - Träger); der Schwerpunkt ist auf der Steigerung der Handlungskompetenz, d.h. der verbesserten Behandlung von Geisteskranken.

Fallstudie 2: Der Personalverantwortliche eines mittelständischen Handelsunternehmens bittet um ein Coaching für den Abteilungsleiter, der (selbst von der "guten alten Schule" kommend) sich mit seinen Nachwuchsqualifizierten oder diesen mit ihm und seinem eigenverantwortlichen Managementstil schwer tut. Coach: Und was können Sie sich davon versprechen, dass Sie von unseren Sessions etwas haben?

Wenn es nach mir gehen sollte, sollten diese Jungs vielleicht einen Rat bekommen, sie sind in Gefahr, nicht ich. F: Nun, es sind Schlaumeier, sie mögen es nicht von einem älteren Mann erzählt zu werden. So auch die Ansprüche an Firmen wie Ihre. C: Ich glaube, sie können für das Untenehmen mit Ihrer Erfahrung sehr nutzvoll sein.

Dieses Beispiel veranschaulicht die Aktionsorientierung und inhaltliche Fokussierung (basierend auf dem Vertrag). Wofür steht die Aufsicht? Ähnlich wie bei den für das Coaching festgelegten Voraussetzungen kann Aufsicht wie folgt definiert werden: Die Aufsicht ist ein unterstützender Prozess für berufsbezogene Problemstellungen, der sowohl im Namen von Firmen oder Institutionen als auch auf Initiative von Individuen und/oder Gruppen von Individuen erfolgen kann.

Die Betreuung von Vereinen oder Arbeitsgruppen unterscheidet sich von der Betreuung von Einzellern. Individuelle Supervision: Hier unterscheidet sich der Schwerpunkt nicht grundlegend von dem des Einzelcoachings (d.h. auch grundsätzlich handlungsorientiert) - mit der Einschränkung, dass es keinen Dreiecks-Vertrag gibt, d.h. dass Betreuung nicht nur primär von der Supervisorin erwünscht ist, sondern vor allem auch vergütet wird.

Da der Vorgesetzte - im Unterschied zum Coach - nicht dem Arbeitgeber, sondern ausschliesslich seinem Auftraggeber gegenüber verantwortlich ist, entstehen unterschiedliche Perspektiven und oft auch unterschiedliche Vertragsziele (siehe Fallstudie im Folgenden). Eine Besonderheit ist die Betreuung im Rahmen der Aus- und/oder Weiterbildung. Teambetreuung: In der Regel ist dies ein langfristiges Vorgehen, bei dem sich - im Unterschied zum Coach, aber auch zur Einzelbetreuung - handlungsrelevante Aspekte hinter prozessorientierten Aspekten zurückziehen.

Dies kann letztendlich zu Handlungsschritten führen, muss aber nicht zwangsläufig (zumindest nicht im Bereich der Aufsicht) erfolgen. Es geht darum, ein Gespann in einem länger andauernden Prozess zu begleiten, um ohne Betreuer oder Coach Lösungsansätze entwickeln zu können. Dabei werden 4 Stufen unterteilt (Sejkora 1994): D. die Organisationsentwicklung (Abschluss): Im Mittelpunkt steht dabei der Übergang des Zusammengestellten auf die Gesamtebene des Systems, in dem das Mitarbeiterteam aktiv ist.

Fallstudie 1: In 4 Sessions wird ersichtlich, dass sie Freude an ihrem Job hat und aufgrund ihrer fachlichen Qualifikation und Berufserfahrung auch dafür zuständig ist. Vorgesetzter: Also von dieser Stelle aus könnte Ihre Wahl eindeutig sein, Mrs. R. Mrs. R.: Ja, es ist wahr, also könnte ich natürlich ja weitermachen....

Wenn ich es ernst meine, sagen sie, man kann Menschen bei der Arbeit nicht verschonen, oder sie sagen, wir trainieren sie dort und dann gehen sie anderswohin und wir sehen uns durch unsere Daumen. Und weiter oben, in der gesamten Unternehmensführung? Wenn sie es nicht mit ihrem gesunden Menschenverstand verstehen - dann von Ihnen, Fräulein R. R.: Von mir?

Sie wird in naher Zukunft Trainingskonzepte entwickeln und in mehreren Sessions betreuen, wie sie diese an die Unternehmensleitung vermarktet, d.h. wie sie sich auftritt. Sie kann dann vom Gelingen oder Scheitern dieser Darstellung abhängen, ob sie im Betrieb bleibt oder den Arbeitsplatz wechselt.

Fallstudie 2: Eine Lehrergruppe (10 Personen) an einer Berufsschule kontaktierte mich mit der Anfrage nach einer Betreuung. Bei einem ersten Treffen werden die Erwartungshaltungen der Kursteilnehmer deutlich: mehr Spass im Lehrerberuf haben, sich mit "schwierigen Schülern" besser verstehen, mit problematischen Kolleginnen und Kollegen klarkommen, das Betriebsklima mit der Schulleiterin mindern.

Diese hierarchische Hierarchie enthält grundsätzlich alle wichtigen Aspekte, die eine vernünftige Teambetreuung beachten muss: Selbsterkenntnis im Job, verbesserte Erfüllung der fachlichen Aufgabenstellung, verbesserte Zusammenarbeit im eigenen Unternehmen und im Unternehmen. Sinnvoller Ansatzpunkt in der ersten Phase, der Consulting-Phase, ist die sofortige Tätigkeit der Supervisoren und die damit verbundenen Schwierigkeit.

Bei den drei nachfolgenden Sessions wurden folgende Punkte besprochen: Arbeiten mit einer "schwierigen" Gruppe, d.h. einer mit einem überdurchschnittlichen Prozentsatz von Studenten mit Verhaltensstörungen, Arbeiten mit einer Passivklasse, Ansprache einzelner Studenten, die aus unterschiedlichen Motiven besonders schwierig sind, und Unterrichten diverser Fächer, die für die Schüler weniger interessant sind.

Bei psychotherapeutischen Ereignissen muss jedoch ein klarer Unterschied gemacht werden. Bei der sechsten Tagung der Supervisionsgruppe berichtet die etwa 30-jährige Englisch-Lehrerin erneut über ihre Probleme mit einer besonders rebellischen 17-jährigen Schülerin. D: Fühlen Sie sich mit anderen Studenten oft genauso, Fräulein K?

Das ist es, was ich mir bei Georg ab und zu gewünscht habe - jetzt merke ich, dass er auch Georg heisst, wie mein großer Bruder auch ( "lacht") -, dass jemand reinkommt, z.B. die Ehefrau des Regisseurs, und zu ihm sagt: "Jetzt hört auf mit dem Mist!

Bei der dritten, der Team-Phase, geht es mehr und mehr um Auseinandersetzungen innerhalb der eigenen Personengruppe oder innerhalb des Vereins. Nachdem etwa 1 Jahre der Aufsicht, des Widerstandes und der Untätigkeit in der Truppe erheblich zugenommen hatten, gab es zu Anfang der Treffen viel Stille in der Truppe, niemand wollte ein Diskussionsthema einführen, die Teilnehmer drückten Unsicherheit aus.

Ich kann mir noch nicht einmal ausmalen, welche Auseinandersetzungen wir jetzt wirklich in unserer Fraktion haben wollen, aber werden wir uns trotzdem so gut zurechtfinden? Bin ich immer noch Teil der Band? Die meisten Mitglieder der Fraktion teilten diese Befürchtung. Nach und nach begannen sie, sich als eine Einheit von Menschen mit verschiedenen Ansichten, Ansichten, Handlungen und Empfindungen zu begreifen und auch die Bereicherung und Ergänzung in dieser Tatsachen zu erblicken.

Der Prozess der Betreuungsgruppe war damit fast unbemerkt auf eine übergeordnete Stufe gerückt: die organisatorische oder institutionelle Stufe - in diesem Falle die Einbindung und damit auch die Aufgabe der ganzen Einrichtung oder Organisation: der Hochschule, an der sie alle unterrichtet haben. Die letzte Etappe, wenn das Projektteam kooperativ und einsatzbereit ist, soll verdeutlichen, wo die Einrichtung oder Einrichtung uneins ist und welche strukturellen Veränderungspotentiale bestehen.

Auf der Grundlage des besprochenen Stoffes ist klar geworden, dass es bei der Abgrenzung von Coaching und Betreuung andere Maßstäbe als die Arbeitsfelder bei der Anwendung dieser Methodik gibt. Coaching und Betreuung haben sowohl im ökonomischen als auch im psychosozialpädagogischen Umfeld ihren Stellenwert. Es handelt sich um zwei verschiedene Vorgehensweisen, die - unter Beachtung ihrer vielen Ähnlichkeiten und Überlappungen - unabhängige theoretische und methodische Herangehensweisen verlangen.

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