Ursachen von Burnout

Burnout Ursachen

Ursachen des Burnout / Burnout Ursprung Dieser Satz klärt kurz und bündig, wie es zu einem Burnout kommen kann. Tödlich ist in nahezu allen Fällen die kriechende Entstehung - erste Burnout-Anzeichen werden aus der betreffenden langen Zeit vernachlässigt. Manche schrecken vor zurück zurück, um eine Burnout-Krankheit zuzugeben, weil sie befürchten, dass sie nach einer Heilung oder Therapien nicht mehr in ihren früheren Beruf zurückkehren können.

Der konkrete Auslöser für Ein Burnout-Syndrom kann im einzelnen Fall sehr verschieden sein. Generell sind sich die Forscher jedoch einig, dass das Burnout-Syndrom als Ergebnis von chronischem Streß auftritt. In der ersten Stufe gibt es externe Stressfaktoren, die für Streß sorgen. Diese können im fachlichen Zusammenhang Einflussgrößen auf der organisatorischen Stufe sein, z.B. gewisse Merkmale der hierarchischen Struktur, fehlende Ressourcen, gewisse Entlohnungsmechanismen im Betrieb oder administrativ Zwänge.

Weiteres Stresspotenzial liegt im gesellschaftlichen Bereich, d.h. im Umgang mit Kolleginnen und Kollegen bzw. Führungskräften oder außerhalb des Berufszusammenhangs auch mit der Gastfamilie und dem anderen. In der zweiten Stufe sind personenspezifische Persönlichkeitsfaktoren vorhanden, die ein Nährboden für das Burnout-Syndrom ausmachen. Treten auf beiden Seiten gewisse Aufstellungen zusammen, sind Stress und Frust unvermeidlich, was das Burnout-Risiko drastisch erhöht.

Burnoutbegünstigend sind unter anderem die folgenden Arbeitsbedingungen: Hohes Arbeitsvolumen, großer Zeitdruck, große Verantwortlichkeit und fehlende Mittel (an Personalkapazität, finanzielle Mittel oder sogar notwendiges Know-how). Fehlende Steuerung oder selbstbestimmtes Handeln auf Arbeitsdurchführung, mangelnder Spielraum, fehlende Beteiligung an der Entscheidungsfindung. Fehlende oder wenig positive Rückmeldungen, ungenügende Bezahlung und Vergütung (vor allem in einigen schlecht entlohnten Sozialberufen, in denen die fehlende Vergütung letztendlich eine Geringschätzung der erbrachten Leistungen signalisiert).

Schlechtes Teamwork, Mangel an Verständigung, Mangel an sozialen Unterstützung von Mitarbeitern und Vorgesetzen.

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Burn-out-Erfahrung hat nie nur eine einzige Sache! Auch die große Anzahl von Menschen, die sich heute als durchgebrannt erleben, zeigen, dass das Erscheinungsbild in einem hohen Maß die gegenwärtige fachliche und sozialpolitische Situation wiedergibt. Stress und Stressfaktoren am heutigen Arbeitplatz sind anscheinend oft so aufgestellt, dass viele Menschen nicht oder nur schwer damit umgehen können.

Performancedruck, Arbeitsplatzangst, Beleidigungen, berufliche Erfolge und hohe Einkommen mit Selbstachtung, hohe Flexibilität bei gleichzeitiger Beeinträchtigung der sozialen Verankerung und Sicherheit - die Aufzählung der entsprechenden, existentiell belastenden Gesichtspunkte im Spannungsgebiet zwischen politischen und sozialen Verhältnissen und persönlichen Chancen und Notwendigkeiten könnte leicht erweitert werden.

Dennoch gibt es Menschen, die auch in schwierigen Berufs- und Privatkonstellationen verhältnismäßig gut zurechtkommen, zum Beispiel als Lehrkräfte, die mit Enthusiasmus in den Ruhestand gehen - während sich andere in ähnlichen Situationen von vornherein ausbrennen. Auf diese Weise betrachtet ergibt sich das Burnout-Erlebnis aus einer empfundenen (anhaltenden) krisenartigen Differenz zwischen einzelnen Anforderungen und Chancen (z.B. konstruktiver Umgang mit Konflikten) und der entsprechenden Situationssituation.

Im Extremfall gibt es Menschen, die auch ohne (von außen) einen solchen wahrnehmbaren Stress "ausbrennen" und die weniger stimulierend und gesünder sind, sondern vergleichsweise viele. Es gibt professionelle Aufstellungen, die sonst sehr instabile Menschen unterstützen und zum kreativen Arbeiten bewegen und solche, die so von Konflikten, Unsicherheiten und Beleidigungen bestimmt sind, dass selbst gestandene, selbstbewusste Menschen das Risiko eingehen, in Burnout-Aufstellungen zu kommen.

Aber auch verschiedene Modellierungen, die Burnout als regelmäßigen Prozess (in 2-12 Schritten) beschreiben, so deskriptiv und nachvollziehbar sie manchmal zu sein scheinen, werden von wissenschaftlichen Erkenntnissen nicht unterstützt. Stattdessen wurde in diesen Studien klar, dass sich die Menschen in ihren Mustern und Vorgehensweisen im Umgang mit Stress und mit (chronischem) "Stress" im Berufs- und privaten Leben erheblich unterschieden - obwohl es scheinbar positive und weniger vorteilhafte Ansätze dieser Form gibt.

Ohne gezielte Anstrengungen zur Erweiterung des Repertoires an Stressmanagement-Strategien ist die jeweilige Aufstellung in der Regel über die Zeit hinweg vergleichsweise konstant. Doch solche Aufstellungen sind keinesfalls die Norm. Wer sich zu Anfang seiner Karriere etwas erschöpft erlebt hat, ist dazu prädestiniert, sich selbst als Ausgebranntes zu erproben.

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