Verdacht auf Burnout

Burnout-Verdacht

Bei Verdacht auf Burn-Out ist oft der Hausarzt die erste Anlaufstelle. Die ersten Anzeichen von Burnout sollten mit einem Arzt besprochen werden. Bei Verdacht auf Burnout wird eine gute medizinische und vor allem psychologische Betreuung der Betroffenen empfohlen.

Burnout-Syndrom: "Ich kann nicht mehr".

Er hat es seit diesem Monat nun endlich offiziell: Das Burnout-Syndrom ist staatlich als Berufskrankheit eingestuft und kann zur Erwerbsunfähigkeit werden. Von jetzt an bezahlt sie für ihren Burnout-Patienten. Burnout-Syndrom ist schwierig zu objektivieren - es kann nicht physisch fixiert werden.

Burnout-Syndrom steht für den Fall, dass sich seelische und geistige Erschöpfungszustände ausbreiten und nicht mehr nachgeben wollen. Die ersten Zeichen des Burnout-Prozesses können bereits Konzentrationsmangel, Ermüdung und Leistungseinschränkung sein. Die psychosomatischen Begleiterscheinungen können den Burnout auslösen. Dem gesamten Burnout-Prozess geht das Empfinden zugrunde, dass die eigenen Leistungen nicht erkannt werden.

Prof. Joachim Bauer, Chefarzt der Poliklinik für Psychosomatische Therapie und Psychosomatische Therapie am Uniklinikum Freiburg, betont die neurobiologische Seite des Burnouts. Das Motivationssystem im Hirn produziert einen Botencocktail. "Das, was die Motivation des Menschen im Kopf anregt, ist die Aufmerksamkeit, das Wohlwollen, die Zuneigung und die Anteilnahme anderer Menschen", sagt Bauer.

"Gesellschaftliche Exklusion und Isolierung verhindert, dass die Aktivierungsstoffe in unserem Hirn zur Verfügung gestellt werden. Stattdessen wandelt das Hirn psychologische Erfahrungen in Biosignale um. Das einfache Prinzip: Stress + Hektik = Burnout geht nicht mehr. Nach Bauer zeigt sich dies an den in den 1990er Jahren im Hirn gefundenen Spiegelnervenzelle. Diesem Grundsatz folgend, so Bauer, schaffen in uns Spiegelzelle des Hirns eine gewisse Ausstrahlung.

Wir stellen laut Bauers Worten unseren Nächsten, ebenfalls unbewußt, drei Frage. "Interpersonelle Beziehungen", sagt er, "sind weitgehend ein Spiegelbild. Mit dem Messenger Cocktail wird die Aktivierung der motivationalen Systeme des Hirns unterdrückt. Hält eine gespannte interpersonelle Lage längere Zeit an, kann es zu einem Burnout kommen. Der Ärztliche Leiter der Psychosomatischen Medizinischen Praxis in Bad Bramstedt.

Burnout wird in der in Deutschland geltenden International Classification of Diseases (ICD-10) als "Zustand der völligen Erschöpfung" bezeichnet. Die Beschwerdegebiete lassen sich nach Nutzingers Worten vier Symptom-Konstellationen zuweisen. Beispielsweise können erhöhte Einkäufe oder übermäßiges Verhalten bereits auf einen Burnout als Gegenleistung hindeuten. Das " Ausbrennen " findet in üblichen Etappen statt und kann, so Nutzer, sehr zeitintensiv sein.

Wenn der Verdacht entsteht, dass Sie das Risiko des Ausbrennens eingehen, empfehlen Ihnen Fachleute zunächst, mit einem Freund oder Ihrem Gesprächspartner zu sprechen. Dabei wird das Verhalten geprüft, mit dem Zweck, dass der Betreffende nun frühzeitig bemerkt, wenn er sich erschöpft. Der " Verbrannte " kommt jedoch nur mit einer psychotherapeutischen Unterstützung aus der Endphase des Burnout-Prozesses.

Nach neuesten wissenschaftlichen Untersuchungen sind sie gleichermaßen effektiv. Auch in dieser Endphase, so Bauer, kann mit 20 bis 30 Sessions eine enorme Menge erzielt werden. Es geht darum, Haltungen und Verhaltensmuster zu identifizieren und zu verändern, die Krankheiten fördern. Es ist nicht möglich, exakt zu bestimmen, wie viele Menschen vom Burnout-Syndrom befallen sind. Der Wert von sieben Prozentpunkten sei sehr grob, betonte er.

In Deutschland ist der Bevölkerungsanteil "unter der Problem-Konstellation Burnout" etwa gleich hoch. Von 949 Deutschlehrern, so stellte er in seiner Untersuchung fest, seien knapp 30 Prozentpunkte mit beträchtlichen gesundheitlichen Belastungen behaftet. Dies könne vor allem durch eines vermieden werden: "Die Vereinbarkeit von Job, Karriere, Familie u. Zeit wiederzufinden.

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