Was ist ein Coach

Das ist ein Coach

Er ist neutraler Gesprächspartner und "Anwalt" einer Person, die Rat sucht. Dies wird auch als Coachee bezeichnet. Was nicht nachhaltig wirkt, war kein Coaching. Das Coaching ist genau eine Partnerschaft zur Zielerreichung. Das Coaching ist die persönlichste und stärkste Form der erfolgreichen Zusammenarbeit.

Und was ist ein Coach?

Er ist ein unparteiischer Gesprächspartner und "Anwalt" einer ratsuchenden Persönlichkeit. Dies wird auch als Coachee bezeichnet. Der Coachee steht im Zentrum des Coachings. Diese Zielsetzung wird zu Beginn eines Coaching-Prozesses erarbeitet, definiert und vereinbar. Die qualitative und quantitative Zielerreichung wird vom Coach gefördert, indem er das Potenzial seines Klienten erkennt und nutzt.

Der Coach hat eine Vielzahl von Möglichkeiten, kennt die persönlichen Verhaltens- und Mentalmuster seines Trainers und hat ein Auge für die imaginären oder wirklich vorhandenen Hürden auf dem Weg seines Trainers. Der gute Coach lauscht, entlastet den Coacheur nicht von seiner Aufgabe, sondern ermöglicht ihm, die Problemlösung selbst zu eruieren.

Seine Kenntnisse und Fähigkeiten kann er sich vorenthalten, wenn es darum geht, den Coachees zum eigenen Tun und Lassen zu bewegen.

Wie kann man coachen?

Was sind die Chancen des Einzelcoachings - und wo stoßen Sie an Ihre Grenze? Chefredakteur Krischan Ostenrath gibt einen Einblick - und erläutert auch, warum sich WILA Bonn für ein Coachingkonzept entschieden hat. Wir hatten eine unklare Vorstellung, dass die Redaktion mit der ganzen Breite des Arbeitsmarktes konfrontiert werden würde.

Natürlich war uns bewusst, dass wir nicht auf alle Anfragen eine Lösung haben würden. Denn auf die meisten Einzelfragen gibt es keine klaren Aussagen, und wenn ja, kennt der geneigte Leser sie meist selbst und möchte sich nur mit der Redaktion auseinandersetzen oder über die konkreten Neuerungen sprechen.

"Es gibt viele Dienstleister mit schwierig zu vergleichenden Vorgehensweisen und unregulierten Qualifikation. "Überraschend an unserer kleinen Beratung für die Informationsdienste war die Übersichtlichkeit, mit der die Gesprächspartner ihre Bedenken formuliert haben. Wie kann ein Training funktionieren - und was nicht? Da einige fachliche Probleme am besten mit einem unabhängigen und kompetenten Ansprechpartner diskutiert werden und jede Anforderung ein passendes Leistungsangebot erzeugt, hat sich seit vielen Jahren ein eigener Zielmarkt von Coaching-Anbietern herausgebildet, die ihre Unparteilichkeit, ihre Aufgeschlossenheit und ihr Methoden-Know-how als Service anbieten.

Weil es weder ein gemeinsames Bild davon gibt, was Coaching tatsächlich ist und erreichen kann, noch gibt es bindende Regelungen, wann ein Coach sich rechtmäßig Coach nannte. Umso klarer ist der Coaching-Markt voll von Anbietern mit schwierig zu vergleichenden Vorgehensweisen und unregulierten Qualifikation. Aus diesem Grund haben wir als Redakteure auch bisher nicht mit klaren Handlungsempfehlungen auf Leseranfragen reagiert und die entsprechenden detaillierten Coaching-Aufträge nur in Einzelfällen selbst übernommen.

Natürlich bedeutet das nicht, dass es keine allgemeinen Standards gibt, was sinnvolles Training ist. Obwohl es sowohl in der Fachliteratur als auch in der Umgebung der konkurrierenden Coachingverbände sehr verschiedene Coachingansätze gibt, ist ein juristisch ungeschütztes Coaching-Konzept natürlich noch klar zu durchschauen.

Im Mittelpunkt des Trainings steht das individuelle Beratungsgespräch. Solche Vorschläge mögen gerechtfertigt sein, haben aber wenig mit einem systematisch gut gegliederten Coaching-Dialog zu tun. Die Beratung beginnt immer mit der Diagnose und Auswertung des aktuellen Zustands. Ein diffuses Begleiten ohne klares Programm, ohne Begriff und ohne Zeitlimit ist kein Coachen, weil es per Definition nicht zu einem eindeutigen Ergebnis führt.

Unter Coaching versteht man den Prozeß, eine gemeinsame Problemlösung zu finden. Wenn Sie aber die richtige Problemlösung finden wollen, können Sie von Ihrem Coach unterschiedliche Methodenansätze verlangen. Das Coaching beruht auf dem Grundsatz des flankierenden Feedback. Das Coaching ist keine Beratungs- oder Trainingsmethode, sondern eine moderate Selbstreflektion mit dem Anspruch, Probleme auf strukturierte Weise aufzugreifen.

Deshalb ist Coachen "Hilfe zur Selbsthilfe". Der Coach entlastet den Coachees nicht von irgendwelchen Tätigkeiten, sondern öffnet ihm Möglichkeiten, diese selbst zu übernehmen. Dazu gehört, dass Coachings keine Abhängigkeit (z.B. vom Coach) schaffen, sondern die Selbständigkeit stärken. Methodentransparenz ist die Voraussetzung für ein gelungenes Training. Der Coach und der Coachete erarbeiten gemeinsam auf gleicher Ebene bestimmte Probleme mit klaren Absprachen.

Geheimhaltung oder gar Manipulationstechniken haben in einem ernsthaften Training keinen Stellenwert. Es ist wohl am leichtesten, den Ausdruck Coachings wortwörtlich zu verstehen. Danach wird der Coachingprozeß zum "Vehikel", d.h. zu einem Instrument, mit dessen Hilfe Selbsthemmungen, Probleme oder handfeste Implementierungsprobleme gelöst werden sollen. Bei einem solchen Verstehen geht auch der letzte Teil des Berüchtigten verloren, denn es wird zu einem Profiwerkzeug, das man gezielt einsetzt.

Entscheidend ist, dass der Coachees seine Ziele kennt. Es ist keine Medizin gegen diffuse Beschwerden, sondern eine umso hilfreichere Methode, je besser man sie selbst anwenden kann. Jetzt hat das Berufs-bezogene Training weitestgehend den Duft des Unserious eingebüßt, in Top-Positionen gehört es eher schon zum guten Ton, sich ab und zu trainieren zu lassen.

Unglücklicherweise ist es nicht möglich, daraus abzuleiten, wie man einen Coach findet, der einen guten Service im oben genannten Sinn bietet. Sehr verwirrend ist der Coaching-Markt in vielerlei Hinsicht. Deshalb ist es wichtig. Einschätzungen der Vereine gehen von bis zu achttausend Trainern im deutschen Sprachraum aus, und Erik Lindner - Verfasser des sehr gut lesbaren Buchs "Coachingwahn.

Sogar der Bundes-Coaching -Verband mahnt vor einem großen Teil zweifelhafter Anbieter, was natürlich daran liegen kann, dass sich jeder Coach, der sich dazu aufgerufen fühlte, selbst anrufen darf. Den mehr als 20 Vereinen im Coaching-Bereich ist es bisher noch nicht geglückt, sich auf eine einheitliche Grundlage für Qualitätsnormen zu einigen und damit die Trennlinie zwischen den beiden Bereichen Schwarz und Weiß zu ziehen.

Dies ist natürlich auch ungeachtet der Selbsterhaltungsinteressen der teilnehmenden Vereine sehr schwer, denn eine formell reglementierte Coaching-Ausbildung sagt so wenig über die Güte eines Coachs aus wie ein absolvierter Medizinabschluss über die Güte eines Doktors. Daher gibt es durchaus schwerwiegende Gründe für den Coach, der auf ein formales Training oder ein weiteres sinnloses Zeugnis pfiff und seinen seitlichen Einstieg offen zugibt.

Wer auf der Basis von Berufs- und Beratungserfahrungen coacht, muss nämlich keine schlechteren Leistungen erbringen als derjenige, der angeblich das Geschäft von Grund auf erlernt hat. Dies umso mehr, als die rund 300 Trainingsinstitute im Coaching-Bereich auch ganz andere Maßstäbe anlegten. Die Produkttester sind der Ansicht, dass für die Qualifizierung eines Coaching-Kurses 250 Stunden und eine 12-monatige Einarbeitungszeit inklusive Praktikumsphasen ausreichen sollten.

Natürlich ist dies ein formales Auswahlkriterium, solange nicht geklärt ist, was und wie der zukünftige Coach in dieser Zeit tatsächlich erfährt. Die Verwirrung hält nicht nur bei der Preisfindung für gutes Training an. Im Grunde genommen beginnen die Kosten für eine Coaching-Stunde bei etwas unter hundert Euros und sind offenbar kaum nach oben begrenzt.

Ob ein vierstelliger Stundenansatz einen entsprechenden Wert bedeutet, bleibt abzuwarten; die Honorarhöhe kann in keinem Fall aus der Angebotsqualität abgeleitet werden. Gerade für Arbeitssuchende oder Berufseinsteiger ist Coaching eine extrem kostspielige Form der Förderung, zumal es keine direkte Finanzspritze durch das Arbeitsamt oder gar die Krankenversicherung gibt.

Obwohl professionelles Training auf die jährliche Einkommensteuererklärung angewendet werden kann, sind die größten Nutznießer natürlich diejenigen, die verhältnismäßig hohe Steuergelder bezahlen und somit über ein verhältnismäßig gutes Gehalt verfügen. Umso mehr ist es wichtig, dass man sich überlegt, ob und wie lange diese Art der Förderung angesichts der hohen Coachingkosten Sinn macht.

In Anbetracht der Komplexität der Coaching-Angebote, der sehr unterschiedlichen Ausgangspunkte der Trainer und dem permanenten Risiko, bei der Auswahl des Coachs zu scheitern, ist mindestens eines klar: Coachen leben von dem Glauben, dass Sie für Ihr Honorar eine sinnvolle und verständliche Performance erhalten. Daher sind wir auch geschmeichelt von den vereinzelten Leseranfragen, ob wir das Training nicht selbst durchführen werden.

Doch so offensichtlich dies auch sein mag, für die Redaktion ist es schwer, es durchzusetzen. Auch wenn wir uns im Hinblick auf die geistes- und gesellschaftswissenschaftlichen Arbeits- und Umweltbereiche als relativ informativ betrachten, sind wir noch keine versierten Ausbilder. Wie wir aber von einigen Trainern, die bereits für uns oder im Bildungs- zentrum des Wissenschaftsladens Bonn e. V. tätig sind, wissen, dass sie gute Dienste verrichten, haben wir uns entschieden, eine Form von "Coaching-Pool" zu schaffen, auf den jeder Teilnehmer unseres Informationsdienstes Arbeitsmarktes zu uniformen (und, wie wir meinen, auch recht moderaten) Bedingungen zuruckgreifen kann.

Dabei gilt: Die Trainer dieses Verbundes stellen ihre Dienste den Empfängern unserer Informationsservices für maximal 90 EUR (brutto) für eine 60-minütige Session zur Verfügung. In diesem Pool besteht die Gelegenheit zu einem persönlichen, nicht verbindlichen Telefonkontakt, in dessen Verlauf sich Coach und Coachees über Ziel, Vorgehensweise und Art und Weise des Coaching einigen können.

Dieser Kontakt ist für den Coaching-Empfänger immer kostenlos, d.h. es fallen nur dann Gebühren an, wenn sich beide Parteien auf einen Coaching-Prozess einig sind. Zwischen Coach und Coacheur besteht prinzipiell keine dauerhafte Vertragsbeziehung. Auch wenn es vom jeweiligen Fall abhängt, ob drei, fünf oder zehn Treffen untereinander abgestimmt sind - die mit uns zusammenarbeitenden Trainer werden nicht bestrebt sein, ihren Trainern so weit wie möglich "umfassende" Abkommen aufzuzwingen.

Sie haben sich dazu bekannt, ihren Kunden regelmäßige Feedback-Formulare zur Verfügung zu stellen, ungeachtet ihrer eigenen Qualitätsansprüche, die stets diskret an die Redaktion gesendet werden. Auf diese Weise können die Trainer den Redakteuren unmittelbar und ohne Wissen des Coachs Rückmeldungen geben, die dann zumindest mittelbar die Coachingqualität beeinflussen können.

Wir können und wollen mit diesem Leitbild eines "Coaching-Pools" von niemandem die Wahl für oder gegen einen Coach treffen. Juristisch können wir das sicherlich nicht, denn die Übereinkunft zwischen Coach und Coachee ist immer eine zweiseitige, auf die wir als Wissenschaftsbetrieb Bonn keinen Einfluß haben. Wir können daher keine Einzelcoaches weiterempfehlen, sondern bieten unserer Community nur die Gelegenheit, sich ein eigenes Bild über die Trainer zu machen, mit denen wir bisher gute Erfahrung gemacht haben.

Aus diesem Grund sollten auch die Teilnehmer und Schöpfer des Arbeitsmarktes für Informationsdienstleistungen ein allgemeines Anliegen haben, die Güte des "Coaching-Pools" sicherzustellen. Deshalb ersuchen wir jeden Coachees, die vielen guten und wenig schlechten Erlebnisse an die Redakteure zum Wohle der ganzen Gemeinschaft mit dem Feedback-Formular weiterzuleiten.

Dies ist die einzige Art und Weise, wie wir die Offerten der zusammenarbeitenden Trainer beeinflussen können. Stellen Sie die konkreten Fragestellungen, auf die Sie eine Antwort wünschen, bevor Sie sich in das Training einbringen, das trotz der Vorzugsbedingungen für die Teilnehmer des Informationsservices noch Kosten verursacht. Steht die Sache zwischen mir und dem Trainer?

Sind unterschiedliche Ansätze angezeigt und empfohlen? Gehört eine erste Beurteilung und Auswertung zum Coachingprozess? Diese und andere Fragestellungen sollten darüber entscheidet, ob man sich für ein Training entscheidet. Ganz deutlich: Bei diesem Leitbild gibt es keine wirtschaftlichen Belange des Wissenschaftsladens Bonn.

Von den zusammenarbeitenden Trainern erhalten wir keinen einzelnen Pfennig, sondern sehen unseren "Coaching-Pool" als Chance, alle Beteiligten von einander profitabel zu machen. Der Trainer - das ist natürlich kein Geheimtipp - freut sich über die Möglichkeiten weiterer Einsätze, muss aber spezielle Konditionen für unsere Teilnehmer anbieten. Wir als Redaktion haben unser gesamtes Angebot zwar noch etwas ansprechender gestaltet, gehen dabei aber die Gefahr ein, dass das Update und die Betreuung der Virtuelle Werbesäule sowie das regelmäßige Tuning mit den Trainern jede Quantität zum Funktionieren bringt.

Alles in allem ein Vorbild, von dem wir große Hoffnungen haben - gerade weil es vom Zusammenwirken von Abonnent Innen, Trainer und Redaktion abhängt.

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