Weiterbildung Systemische Beratung

Fortbildung in systemischer Beratung

Die systemische Beratung kann in der Arbeit mit Einzelpersonen, Familien, Teams, Arbeitsgruppen und Organisationen eingesetzt werden. Systemische Beratung bei CatHO Soziale Berufe, die mit Systemarbeit zu tun haben, erhalten durch ein fundiertes Wissen über die Grundzüge und Verfahren der Systemberatung eine sinnvolle Erweiterung der Basisqualifikation. Diese Fortbildung wird in Köln mit unserem vom Dachverband anerkannten, erfahrenem Dozenten-Team angeboten. Beginnend mit der Geistespsychologie werden die Konzepte des Handelns in der Systemberatung aus der Basisannahme der menschlichen Sozialkompetenz abgeleit.

Das Erforschen von Systemzusammenhängen, Interdependenzen, Kräfte und Chancen in einem ersten Arbeitsschritt führen zu Systembewertungen und Eingriffen mit Veränderungs- und Entwicklungszielen. Die ressourcen- und lösungsorientierten Ansätze prägen unser Beratungskonzept. Zu der theoretischen Diskussion gesellen sich Selbsterkenntnis und professionelle Schulung im Bereich der Beratung. So sind Sie sicher in der Einstellung und können die Tür- und Bandsituationen (semi-formale Beratungsformate) zusätzlich zu den planbareren Beratungssituationen (formale Beratung) gestalterisch ausnutzen.

Dieses Training ist DGSF-zertifiziert. Es erfüllt die Anforderungen der Deutsche Vereinigung für Beratung/Beratung (DGfB).

Prof. Dr. Renate Zwicker-Pelzer, Dipl. -Pädagogin, Dipl. -Sozialpädagogin, Familien- und systemische Therapie- und Lehrberaterin/Lehrtherapeutin (DGSF), Ehe-Familien-Lebensberaterin, Psychotherapeutin (HP), Supervisorin/Betreuerin ("DGSF/DGSv") and an experienced team of teaching consultants and supervisors. Das Training ist in 12-13 Kurs-Wochenenden (Donnerstag bis Samstag) unterteilt, diese beinhalten: 1: Der Preis für die Weiterbildung beträgt ca. EUR 5.300,00 (Stand Juni 2017).

Systemberatung

Weiterbildungen in systemischer Beratung / Familientherapie (Gesamtstundenzahl ca. 650 UStd) bieten wir an den nachfolgenden Standorten an: Nächste Runden der systemischen Beratung - die Familientherapie beginnt: Diese Weiterbildung soll den Mitarbeitenden die Gelegenheit geben, ihr spezielles Beraterverhalten zu trainieren und zu lernen, System und deren Wechselwirkungen zu kennen und angemessen in sie einzugreifen.

Systemische Beratung und Familientherapie basieren auf einem holistischen Menschenbild: Die Beratung von Familie und Systemen erweitert den Beratungsrahmen vom Individuum auf das Familiensystem oder andere einschlägige Anlagen. Familienberater und Systemberater setzen das Potenzial aller Akteure in Ehepaaren, Verwandten, Gruppen, Vereinen und Verbänden ein. In den Blockseminaren ist die Weiterbildung der Berater ein zentraler didaktischer Baustein zum Lernen und Erleben von Beratungskompetenz.

Dabei werden die in der Lebensgeschichte angewachsenen Potenziale und fachlichen Mittel zu einer eigenen Beratungspersönlichkeit gebündelt. In der fachübergreifenden Besetzung der Fortbildungsgruppe aus den Bereichen Psychotherapie, Beratung, Bildungs- und Kulturelle Arbeit soll die Vielfalt des Systemansatzes in der Besetzung der Fortbildungsgruppe - eine qualifizierte berufliche Qualifikation: oder eine qualifizierte berufliche Qualifikation (mindestens 2 Jahre Berufsausbildung) und mindestens 3 Jahre Beschäftigung im Bereich Psychosoziales oder Beratung und die Absolvierung einer weiteren Fortbildung im Spannungsbereich zwischen Mensch, Funktion und Einrichtung, Geltungsbereich mindestens 100 Einheiten - zum Ausdruck kommen.

Die Teilnahme an einer Infoveranstaltung ist Voraussetzung für die Registrierung. In einem dreitägigen Block-Seminar von 24 U. S. in einem fünftägigen Block-Seminar von 40 U. S. Inhalt der Weiterbildungsabschnitte: In der ersten Stufe der Weiterbildung (Blockseminar 1 - 3 korrespondiert ca. mit dem ersten Halbjahr) steht die systemische Einstellung und die Entdeckung der eigenen Beratungspersönlichkeit im Mittelpunkt.

Die Teilnehmenden werden mit den wichtigsten Beratungsansätzen verschiedener systemischer Bildungseinrichtungen vertraut gemacht. Eine weitere Komponente ist die Reflektion über die aktuelle Beziehungsgefüge und den Kontext jedes Individuums, die Dynamiken und die speziellen Entwicklungschancen in der Lerngruppe. Bei den ersten 3 Block-Seminaren liegt der Schwerpunkt auf Selbstwahrnehmung und selbstgesteuertem beratendem Lernen, Handlung und Intervention.

Das erste Block-Seminar konzentriert sich auf die Mehrgenerationen-Perspektive. Das systemische Arbeiten und das systemische Denkvermögen sollen ebenso erlernt werden wie die Sinnhaftigkeit und die Entwicklung eines Vertrages. Jeder Teilnehmer entwickelt sein eigenes individuelles Zielspektrum für die Weiterbildung. Das zweite Block-Seminar konzentriert sich auf die Diskussion mit der Ursprungsfamilie. Bildhauerei, Arbeiten mit Begrenzungen und Teilsystemen, Familienregelungen, die Familienkarte und die Arbeiten mit Kommunikationsarten werden hier vorgestellt.

Die Kompaktseminare dienen der Zusammenarbeit mit der eigenen Heimat. In der zweiten Sektion (Blockseminar 4-10) liegt der Schwerpunkt auf der Lehre der systemischen Lehre, systemischen Eingriffsstrategien und der Entwick-lung eines eigenen Beratungsstils. Ziel ist es, die Befähigung zu lernen, sich in Prozessen verschiedener Beratungs-Systeme zu engagieren, diese zu erkennen und durch neue Erkenntnisse den Wandel anregen.

Dabei werden die lebenshistorisch gewachsenen, persönlichen Potenziale und fachlichen Mittel zu einer eigenen Beratungspersönlichkeit gebündelt. Im Blockseminar werden Erstgespräche, Diagnosen, Handlungsstrategien, Krisenintervention und Spezialberatungsfragen geschult, um die Beratungsmöglichkeiten zu vertiefen. Unter anderem werden die Beratungsphasen, die Erstberatung, der Einweisungskontext, der Hypothesenaufbau, Beratungsvertrag, Zielsetzung, systemische Diagnose, Symptombedeutung, Skulpturenarbeit, Fragentechniken, Eingriffe und vieles mehr behandelt.

Bei diesem Block-Seminar wird die erste Diskussion in der Systemberatung vorgestellt und in der Theorie praktiziert. Das Fügen, die Zielsetzung, die Vertragsgestaltung und die Neutralitäts- und Unparteilichkeitsfrage sowie erste Befragungstechniken werden erlernt. Als Rahmenbedingung werden das Beratungsumfeld, der Kontext der Beratung sowie Rechtsfragen wie Vertraulichkeit und Datensicherheit als Rahmenbedingung diskutiert. Dieses Block-Seminar konzentriert sich auf systemische Annahmen und die Verbindung zur Eingriffsplanung.

Dabei werden die Grundzüge der systemischen Verständigung erarbeitet und erlernt. Es werden systemische Befragungstechniken (zirkuläre Fragestellungen, Targetfragen, Fragen zu Exceptions, Hypothesenfragen, Fragen zur Realitätskonstruktion, Maßstäblichkeitsfragen, Wunderfragen etc. Dieses Block-Seminar konzentriert sich auf kreative Eingriffe in die Beratung. Arbeiten mit Plastiken und Sternbildern, Arbeiten mit Tierfiguren, Seile.

Arbeiten mit Erzählungen, Scherzen, Metaphern oder ähnlichem. Das sechste Block-Seminar konzentriert sich auf den Konflikt- und Krisenmanagement in der Systemberatung. Reformulierungen, Konfliktregulierungsstrategien und Konfliktkonsultationen werden praktiziert und systemische Einstellungen intensiviert. Dieses Block-Seminar konzentriert sich auf Familiensysteme. Darüber hinaus werden Eingriffe zwischen den Treffen, so genannte abschließende Eingriffe, praktiziert und Krisensituationen im Beratungsprozess berücksichtigt.

Blockseminar konzentriert sich auf so genannte Nicht-Familiensysteme. Es werden die Möglichkeiten der kollegialen Unterstützung und Verstärkung dargestellt und die Arbeiten mit Veränderungs- und Planungsprozessen untersucht. Das letzte Blockseminar konzentriert sich auf die Vervollständigung von systemischen Prozessen, die Auseinandersetzung mit dem Ritual und die Prozessbewertung. Ein ausführliches Feedback und das abschließende Kolloquium komplettieren das Training.

Die Beteiligung und der erfolgreiche Abschluß sind als SYSTEMISCHE/R BERATER/IN (ifs) zertifiziert. Der Lehrplan trägt den Gegebenheiten der DGSF (Deutsche Gesellschaft für Systemische Therapien, Beratung und Familientherapie) Rechnung. Um von der SG (Systemische Gesellschaft) anerkannt zu werden, müssen weitere 30 eigene Praxiseinheiten nachweisbar sein. Sind alle Voraussetzungen erfüllt, kann die Zulassung als SYSTEMICAL/R CONSULTANT (DGSF oder SG) bei den Dachorganisationen beantragt werden.

Nach der Weiterbildung ist es möglich, sich zum Familientherapeuten zu entwickeln oder sich als systemischer Supervisor oder als systemischer Kinder- und Jugendtherapeut zu spezialisieren. Anmeldungen zur Weiterbildung sind nur nach Teilnahme an einer Infoveranstaltung möglich. Es ist zu berücksichtigen, dass bei der Registrierung für eine Infoveranstaltung nur noch wenige Plätze im Fortbildungskurs kurz vor dem gewünschten Ausbildungsbeginn frei sein dürfen.

Anmeldungen zur Weiterbildung sind nur nach Teilnahme an einer Infoveranstaltung möglich (siehe oben).

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