Wie werde ich Führungskraft

So werden Sie Führungskraft

In den meisten Fällen werden Sie Manager, weil Sie eine gute und zuverlässige Arbeit geleistet haben. Das Führen kann man lernen, braucht aber Zeit und Übung! Anführer werden: 70 Tips für Bosse Dreiviertel der Führungskräfte sind davon Ã?berzeugt, dass sie eindeutige Zielvorgaben setzen, konstruktive RÃ?ckmeldungen abgeben und ihr eigenes Personal anregen.

Blöd aber, dass die Angestellten es ganz anders betrachten. Zweidrittel der Beschäftigten beschweren sich, dass ihnen keine eindeutigen Aufgabenstellungen und Zielsetzungen gegeben werden. Fast 50 % beschweren sich über das rückwirkungsfreie Funktionieren im Unterdruck.

Ein möglicher Grund für das falsche Selbstverständnis von Führungskräften: Die Vereinsamung an der Führungsspitze - auch sie bekommen wenig Rückmeldungen und sind in der Regel nicht auf ihre Führungsaufgaben vorzubereiten. Nicht nur das folgende Manager-ABC wird Ihnen helfen, sondern auch unser Leitfaden mit 70 Praxistipps für Manager, den Sie - wie immer - hier als PDF-Datei kostenfrei downloaden können.

Sie können sich auch zuerst die Fragen stellen: Bist du ein Boss oder ein Manager? "Nicht durch Berufung oder gar Anordnung vollstrecken. Sie gewinnen mehr Achtung und Einsatzbereitschaft durch vorbildliche Führung.

75% der HR-Profis sind davon Ã?berzeugt, dass die Anforderungen an individuelles Training und Betreuung in den kommenden Jahren steigen werden. Der Bedarf an Trainingskonzepten nach dem Leader-to-Leader-Prinzip (Manager-Coaching-Manager) wird ebenfalls steigen (69 Prozent). Die typischen Fragestellungen sind: Ein gutes Management vertraut nicht nur seinen eigenen Kräften, sondern vor allem denen seiner Mitmenschen.

Die Fähigkeit zu entsenden ist eine grundlegende Stärke der Führung. Aber das bedeutet nie, nur Dinge zu tun, damit die Menschen etwas zu tun haben. Keine Mitarbeiterin wird wirklich ihr absolutes Möglichstes tun, wenn sie nicht zugleich die volle Eigenverantwortung für das entsprechende Vorhaben übernehmen muss, am liebsten mit bestimmten kreativen Kräften und Freiheiten.

In der Tat stellen viele Manager ihre Erwartungshaltung zu niedrig ein, weil sie Angst vor Konflikten haben, das Stöhnen nicht ertragen können oder von ihren Mitarbeitern nichts Besseres erwarten. Die Bosse mögen es, weil es unerfreulich ist oder weil sie Ärger haben. Allerdings haben die Beschäftigten weder die Möglichkeit, sich zu entwickeln, noch ist es gut für das Unter-nehmen.

Irrtümer zugeben. Wenn Sie Innovationen einplanen - binden Sie Ihre Mitarbeitenden ein. Dies heißt auch, dass Sie auf ihre Vorstellungen hören und sie schätzen. Kreatives Schaffen und Eigeninitiative können nicht einfacher zerstört werden. Möglicherweise ist die Vorstellung noch nicht reif, aber es ist Ihre Pflicht als Führungskraft, den Angestellten zu ermutigen, eine gute Vorstellung zu haben.

Das macht die Angestellten nicht minderjährig. Und dann könnte die kommende Krisensituation kommen.... Im Ernst: Kritiken sind ein Zeichen für einen treuen und motivierten Mitstreiter. Er schätzt den Gedankenaustausch unter sich, hat keine Angst vor seinen eigenen Mängeln und sieht im anderen eine bereichernde, vielleicht gar eine Kompensation seiner eigenen Schwäche.

Nicht so bei zweitrangigen Managern. Hauptsächlich erkennen sie ihre Schwachstellen und sind stets besorgt, dass ein besseres sie aufdecken oder gar übertreffen könnte. Es gibt nichts, was Angestellte so schnell in die Hoffnungslosigkeit bringt wie eine trübe Aufgabe oder falsche Zielsetzungen. Das ist aber kein Substitut für echte Führung. Du bekommst nur, was du willst, wenn du dem Jungen einen Name zuweist.

Finden Sie ein paar gute Angestellte und nehmen Sie die Rolle des Mentors für sie ein. Aber auch andere Manager sollten diesem Beispiel nacheifern. Überall, wo Sie können, sollten Ihre Mitarbeitenden Ihnen über die Schultern schauen: bei Gesprächen, in bedeutenden Besprechungen, in der Korrespondenz oder im Projekt-Management.

Teilen Sie Ihre Erfahrung so genau wie möglich - aber nehmen Sie auch an, dass einige lieber ihre eigenen Erlebnisse haben. Feedback abgeben. Besser noch: Erkundigen Sie sich bei ihm und überlassen Sie Ihrem Schüler die Suche nach der passenden Antwort selbst! Allgemein: Stell mir deine Frage! Erkundigen Sie sich nach seinen kurz- und langfristigen Absichten. Frag ihn, wie er ihnen näherkommen will.

Wenn die Zeit reif ist, lassen Sie die Menschen frei. Nicht nur, dass lausige Chefs ihre Angestellten nie unterstützen, wenn sie versagen oder überfallen werden. Und das Schlimmste ist, sie stehlen die Vorstellungen ihrer Angestellten und leiten sie als ihre eigenen weiter. Umgekehrt wird er zum Schuh: Top-Leistung preisen, die passenden Angestellten auf den Sockel hieven!

Jemanden davon zu überzeugen, dies oder jenes gehen zu lassen, ist weit weniger überzeugen als die dezente Ausübung von Einfluss durch gezieltes Erkennen. Dies ist von allen hier angesprochenen Aspekten der leichteste und wirksamste Weg, um andere - seien es Angestellte, Arbeitskollegen, Freunde, Geschäftspartner - zu motivieren, Anfragen zu richten.

Und wenn sie ein Problem erkennen, gehen sie es an oder tun ungebeten die notwendigen Schritte, als wäre es eine Selbstverständlichkeit. Zum Beispiel, wenn Sie dem Betroffenen aufgrund seiner Leistungen einen freien Tag einräumen. So lange Sie sich gehen ließen, schwarz aussahen oder schlechte Laune verbreiteten, können Sie von Ihren Mitarbeitern nichts Schöneres verlangen.

Weil es rasch gehen muss, tendieren viele Manager dazu, die Mängel ohne weiteres selbst zu beseitigen. Sicherlich sind Sie mit dem Pareto Prinzip vertraut, nach dem 80 prozentig oft in 20 prozentiger Zeit abgeschlossen werden kann. Für die verbleibenden 20 prozentigen Arbeiten werden 80 prozentig Zeit benötigt.

Dies führt mittelbar zu einer Selbstverwaltungstechnik: Statt 100 prozentig arbeiten zu wollen, ist es sinnvoller, sie zu bevorzugen und sich mit den Tätigkeiten zu befassen, die nur 20 prozentig Zeit und Energie erfordern, aber 80-prozentig sind. Bestenfalls können sie gefördert werden. "Es geht nicht darum, die Produktivität zu erhöhen, denn entweder ein Angestellter ist oder nicht.

Wie bei Google, wo Mitarbeiter schon immer Kick, Flipper, Telespiel und auch 20 Prozent der Arbeitszeit in eigene Entwürfe stecken durften - und so lustige Sachen wie den Flug-Simulator für GoogleEarth haben. Du kannst als Führungskraft nicht übermäßig kommunizieren! Allerdings sprechen viele Geschäftsführer nur über konkrete Vorhaben, Zahlenreihen, Zielsetzungen, aber nicht mit ihren Mitarbeiter.

Selbstreflektion heißt auch, bewusstere Entscheidungsfindung und mehr aus Irrtümern zu erfahren (d.h. sie zu untersuchen, um sie nicht doppelt zu binden und gefühlsmäßig zurückzulassen). Unterschiedliche Führungskräfte sind immer auf der Suche nach neuen Möglichkeiten, wollen Irrtümer verhindern und doch nur eines vermeiden: Action. Damit kann der Geschäftsführer sagen: "Eine eigenständige Untersuchung hat gezeigt, dass wir Kostensenkungen und Stellenabbau vornehmen müssen.

Wer zu oft und bis ins kleinste Detail einen Consultant engagiert, muss sich die Frage nach der eigentlichen Aufgabenstellung beantworten. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier, Änderungen sind für die meisten Menschen eine Gefahr. Nicht zu vergessen die Sympathie für harte Einschnitte, die auch zum Arbeitsplatzverlust für manche Menschen beitragen können.

Letztendlich sollen die übrigen Kolleginnen und Kollegen weiterhin Motivation und nicht das GefÃ?hl haben, dass sie nur eine Kasse fÃ?r Sie sind. Sowohl in relativer als auch in absoluter Hinsicht hat die Gehaltshöhe einen großen Einfluß auf die Stimmungslage. Verwandt er: Eine erstaunliche Anzahl von Mitarbeitern hat ein gutes Verständnis dafür, wer mehr und wer weniger einnimmt.

Kolleginnen und Kollegen, die mit Boni überhäuft werden, obwohl andere die Aufgabe übernehmen, sind Motivationsmörder für das ganze Unternehmen. Unbedingt: Das Salär ist immer ein Zeichen der Anerkennung. Im Krisenfall müssen aber manchmal zehn vom Hundert ausreichen. Die besten Leute einzustellen? Überlassen Sie das Rekrutieren nicht nur der Personalabteilung, sondern binden Sie auch Bereichsleiter und zukünftige Kolleginnen und Kollegen mit ein.

Stell dir deine Frage - und gib zu, dass du die Lösung nicht kennst. Schauen Sie der anderen Person in die Augen oder gelegentlich in den Rachen. Du lässt das, was ich sage, besser durchhängen. Ansonsten funktioniert es einwandfrei - und Sie haben sich vielleicht geirrt.

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